Turnierinformation

 

Turnierleitung: Jakob Nievergelt

 

Chess960, auch bekannt als Fischer-Random, ist eine Variante, die den handelsüblichen Schachregeln treu bleibt, aber von einer zufällig ermittelten Ausgangsstellung der Figuren ausgeht. Damit wird der Eröffnungstheorie ein Riegel vorgeschoben und strategisches Geschick und kreative Ideen treten in den Vordergrund. Dieses Turnier bietet Spielerinnen und Spielern die Gelegenheit, diese spannende Variante zu erproben. Auch Nicht-Rétianer sind auf Anfrage herzlich willkommen.

 

Wikipedia Eintrag zu Chess960: http://de.wikipedia.org/wiki/Chess960

 

2017/2018

960-Turnier 2017 Resultate 1.Runde

Das fünfrundige  9. 960er-Schachturnier unseres Klubs hat begonnen mit der bisher höchsten Teilnehmerzahl von vierzehn, darunter zwei Frauen. Deren ELO-Stärken reichen von etwa Zwölf- bis Neunzehnhundert. Erstmals in diesem Turnier wird nach Schweizersystem gepaart.

Resultate 1. Runde vom 25. September;  Startreihenfolge nach ELO in Klammern

Thomas (8) - Linus  (1)                1/2 : 1/2
Jakob N. (2) - Herbert ( 9)          1 : 0
Ruedi (10) -  Kari (3)                    1 : 0
Richard (4) - Clairmonde (11)    1 : 0
Alex (12) - Jakob R.  (5)               0 : 1
Philipp (6) -  Alfons (13)             1 : 0
Astrid (14) - Jörg (7)                    0 : 1   am 2.10. gespielt

Kommentar: Bereits in der ersten Runde ergaben sich, wie im 960er-Turnier meistens, überraschende Resultate. Thomas konnte dem ELO-Favoriten Linus Paroli bieten und Ruedi gelang es sogar, Kari in einer ebenso spannenden Partie zu besiegen.

2. Runde vom Montag 16. Oktober 2017, 19:30 Uhr

Philipp - Jakob N.             
Jörg - Richard
Jakob R. -  Ruedi
Clairmonde  - Linus

Alfons - Thomas
Kari - Alex
Herbert - Astrid

 

 

2016/2017

Christof ist Sieger des 960er Turniers 2016/2017!

Das 960-er Turnier 2016/2017 wurde vor einer Woche beendet. Modus: Die 12 Teilnehmer wurden stärkemässig ausgeglichen auf drei Vorgruppen "Brunner" (Freischacherfinder), "Fischer" (Wiederentdecker) und "Leko" (1.Weltmeister) verteilt.

 

Innerhalb der Gruppen wurde die Rangfolge gemäss "jeder gegen jeden" in 3  Runden ermittelt. Die 3 gleichrangierten Gruppenersten (bzw. -zweiten, -dritten, -vierten) spielten danach in Finalgruppen die Ränge in je 2 Partien unter sich aus:

 

Schlussrangliste
Finalturnier Plätze 1-3 Punkte
1 Christof Tschurr

1.5
2 Kari Hunkeler

1
3 Herbert Meier

0.5
Finalturnier Plätze 4-6
4 Jakob Nievergelt
2
5 Richard Bisig
1
6 Philipp Kaufmann
0
Finalturnier Plätze 7-9
7 Thomas Strupat
2
8 Alex Polyméris
1
9 Clairmonde Tansini

0
Finalturnier Plätze 10-11  
10 Rudolf Nievergelt
1
11 Astrid Schäfer
Alfons Koch*

 

*Rücktritt vom Turnier

 

2017 ist geplant, das Turnier als Montagsturnier durchzuführen (weniger Terminkollisionen!), beginnend am 25. September, in 5 Runden im 3-Wochenabstand. Vorzugsweise nach Schweizersystem, welches bedingt, dass die Resultate aller Partien einer Runde vor der folgenden Runde bekannt sein müssen.

 

- Jakob

 

 

2015/2016

Kari gewinnt das 960er Turnier 2016!

In einem spannenden Stichkampf setzt sich Kari gegen Richi durch und darf sich als 960er-Meister 2016 feiern lassen. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

2014/2015

Rangliste

 

Schlussrangliste
1 Jakob  
2 Rudolf  
 3 Karl  
4 Thomas  
5 Jörg  
6 Astrid  
7 Richard  
8 Alfons  

 

Organisator Jakob zum Endresultat: "Ich stehe damit vor dem raren Vergnügen, den eigenen Namen mit der Bohrmaschine in den Holzpokal zu pixeln. Allen vielen Dank fürs Mitmachen und ... bis zum nächsten Herbst, wenn es wieder heisst: Wählt die Aufstellung der Schach-Offiziere!"

 

Jakob, Organisator & Gewinner des 960er-Turniers 2015, hier beim Urs-Schanz Gedenkturnier 2013

 

 

Resultate

Final (Donnerstag, 12.02.2015)
Rudolf 0:1 Jakob
Thomas 0:1 Karl
Astrid
0:1 Jörg
Richard 1:0 Alfons

 

Halbfinal (Donnerstag, 29.01.2015)
Rudolf 1:0 Thomas
Karl 0:1 Jakob
Astrid
1:0 ff Richard
Alfons 0:1 ff Jörg

 

3. Runde (08.01.2015)
Alfons 0:1 Karl
Thomas ½:½ Richard
Rudolf 0:1 Jakob
Jörg 1:0 Astrid

 

2. Runde (Donnerstag, 11.12.2014)
Karl 1:0 Richard
Alfons 0:1 Thomas
Jakob 1:0 Jörg
Astrid 0:1 Rudolf

 

1. Runde (Donnerstag, 13.11.2014)
Thomas 1:0 Karl
Richard 1:0 Alfons
Astrid 0:1 Jakob
Rudolf 1:0 Jörg

 

 

 

2013/2014

Schlussbericht

1. Platz und Hüter des Wanderpokals im Jahr 2014: Roland Levrand!

2. Jakob Nievergelt
3. Karl Hunkeler
4. Richard Bisig
5. Thomas Strupat
6. Jörg Lauber
7./8. Sofia Theodoridou /Rudolf Nievergelt

Kommentar zur Finalpartie Roland  vs. Jakob.: Roland nimmt Revanche für seine Erstrunden-Niederlage vom Jahr 2011, die zugleich sein Einstand in die 960er-Turnierwelt war. Diesmal spielt Roland  960er-Schach positionell gut  abgesichert und sammelt kontinuierlich kleine, immaterielle Vorteile. Er nützt diese schliesslich zu einem Mattangriff  auf die zuvor geschwächte schwarze Königsstellung aus. Vom Spielcharakter her kommt die Partie sehr nahe an eine solche des Normalschachs heran, was eigentlich nicht überrascht, da die wesentlichen Schachregeln ja dieselben sind. Damit gewinnt Roland das Turnier im dritten Anlauf souverän (abgesehen von der diesjährigen Erstrunden-Zitterpartie gegen Thomas!). - Jakob

 

Roland, Sieger des 960er-Turniers 2013/2014

 

Resultate

Finalrunde (Montag, 13.1.2013)
Roland 1:0 Jakob
Karl 1:0 Richard
Jörg 0:1 Thomas
Sofia n/a Rudolf

 

Halbfinalrunde (Montag, 25.11.2013)
Karl 0:1 Roland
Richard ½:1½
Jakob
Sofia 0:1 Jörg
Thomas 1:0 Rudolf

 

3. Runde (Montag, 11.11.2013)
Richard 1:0 Thomas
Jörg ½:½ Roland
Karl 1:0 Sofia
Rudolf ½:½ Jakob

 

Richard gelang es im Mittelspiel Thomas 2 Bauern abzuknöpfen und die Wirkung des gegnerischen Läuferpaares einzuschränken. Ein leicht  zu gewinnendes Endspiel war die Folge. -  Wegen Ortsabwesenheit schlug Roland Jörg die Punkteteilung vor. Dieser willigte kollegialerweise ein, auch wenn er die Begründung gerne auf dem Brett hätte sehen wollen. -  Karl gelang erneut  ein Blitzangriff via Diagonale auf die Königsstellung von Sofia und mit nachfolgendem Matt. -  Punkteteilung zwischen Rudolf und Jakob: Beide Kontrahenten brachten ihre Könige mittels sehr langer Rochade von der b-Linie auf die g-Linie in Sicherheit. Danach spielte die Musik auf der andern Seite des Brettes mit anfänglichen Vorteilen für Schwarz, die sich infolge strategisch schwacher Züge aber in Luft auflösten. Ein stabiles Gleichgewichtauf dem Brett lähmte darauf die Kampfeslust.

 

2. Runde (Montag, 28.10.2013)
Thomas 0:1 Jörg
Roland 1:0 Richard
Sofia 0:1 Rudolf
Jakob 1:0 Karl

 

Thomas und Jörg lieferten sich eine schwerblütige Partie mit unbeweglichen Bauernketten. Mit einem Springeropfer, das von Thomas abgelehnt wurde, konnte Jörg eine winzige Bresche in die lückenlose Bauernphalanx von Thomas schlagen. Das allein hätte vermutlich noch nicht zum Gewinn gereicht, wenn Thomas später nicht nachgeholfen hätte. - Richard bot Roland lange Paroli. Er bekam dann aber für einen Springer mit nur einem Bauer zuwenig Kompensation und musste  im Endspiel aufgeben. - Nach ausgeglichenem Eröffnungsspiel patzte Sofia im Mittelspiel, verlor die Qualität und  konnte darauf dem Druck der schwarzen Türme nicht standhalten. - Karl fand ganz zu Beginn die gefährlicheren Züge. Jakob gelang es aber, sie zu neutralisieren und seinem König eine sichere Stellung zu schaffen. Im Mittelspiel übersah Karl ein Scheinopfer, dass Weiss zwei Bauern und ein starkes Zentrum einbrachte. Karl wollte sich die Umsetzung des Vorteils nicht zeigen lassen und gab auf.

 

1. Runde (Montag, 14.10.2013)
Thomas 0:1 Roland
Jörg 0:1 Richard
Sofia 0:1 Jakob
Rudolf 0:1 Karl

 

Wie so oft sagen die Resultate nichts über den Verlauf der Partien. Alle drei Spiele waren spannend und keineswegs so einseitig wie eben ein 1:0. So gelang es Thomas in die Königsstellung  von Roland einzudringen und dort aufzuräumen. Er stand mit 2 Qualitäten und 3 Bauern im Plus (mit vier verbundenen Freibauern!). Er verlor danach "Faden" und Figuren. Und Roland konnte im Endspiel zeigen, wie man mit 2 Läufern die vier Freibauern erobert und den gegenerischen König mattsetzt. - Jörg und Richi bedrohten gegenseitig den König mit schwerem Geschütz. Jörg verpasste ein gewinnträchtiges Scheinopfer der Dame und wurde in der Folge dafür bestraft. - Sofia und Jakob legten ihr Spiel mit ungleicher Rochade, aber ebenbürtig und ohne frühe Konflikte an. Der erste (weisse) Bauer wurde dann im 14. Zug auf e4 geschlagen. Er erwies sich als Verlustbauer. Schwarz konnte danach einen erfolgreichen Zangen-Angriff auf die geschwächte Königsstellung lancieren.

 

 

Martin, Réti 960er-Champion 11/12, übergibt den Cup-Pokal an Alex, 960er-Champion 12/13.

 

 

2012/2013

Resultate

Herzlichen Glückwunsch an Alexander, Réti 960er Meister 2012/2013!

 

Final am 7. Januar
Alexander 1:0 Roland
Joel 0:1 Martin
Karl 1:0 Richard
Sofia 0:1 Rudolf

 

Halbfinal
Alexander 1:0 Joel
Roland 1:0 Martin
Rudolf 0:1 Karl
Sofia 0:1 Richard w.o.

 

Jakob zum spannenden Halbfinal: "Die ELO-Favoriten Roland und Alexander haben sich in den Halbfinals durchgesetzt und spielen am 7. Januar um den Turniersieg. Zwischen Alexander und Joel war der Ausgang allerdings bis ca. 22:30 Uhr offen. Erst im Springerendspiel - mit einem Bauer weniger - unterlief Joel ohne Zeitnot ein entscheidender Fehler. Die andern 6 Teilnehmer machen unter sich die Plätze 3 bis 8 aus."

 

3. Runde
Karl 1:0 Sofia
Martin 0:1 Alexander
Joel 1:0 Rudolf
Richard 0:1 Roland

 

2. Runde
Sofia 0:1 Martin
Alexander 1:0 Karl
Rudolf 0:1 Richard
Roland 1:0 Joel

 

1. Runde
Alexander 1:0 Sofia
Karl 0:1 Martin
Roland 1:0 Rudolf
Joel 1:0 Richard

 

Daten 

1. Runde: Montag 15. Oktober 2012
2. Runde: Montag 29. Oktober 2012
3. Runde: Montag 12. November 2012
4. Runde: Montag 26. November 2012
5. Runde: Montag 7. Januar 2013

 

Jeweils um 19:30 in der Pizzeria Pasta Ciaò an der Weinbergstrasse. 

Bedenkzeit

Je 1h, plus 30 Sekunden-Bonus pro Zug, für beide Spieler.

Hinweis 

Für Neueinsteiger findet auf Wunsch am Montag 8. Oktober ein Einführungsabend ins 960er Schach (= ‚Fischerschach’; gemäss FIDE ‚Chess960’ genannt) mit Trainingsmöglichkeit statt.

 

2011/2012

 

Schlussrangliste
1. Daniel Lienhard

Martin Lachat

Roman Schnelli
2. Roland Levrand 3

Kari Hunkeler 3
3. Jakob Nievergelt

Richard Bisig
4. Jon Florin
5. Jörg Lauber 1

Ruedi Nievergelt 1

 

Nach 5 Runden (Schweizersystem) im Winter 2011/12 in der Pizzeria Ciaò fanden sich drei Spieler an der Spitze der Rangliste: Neben dem Sieger des ersten Fischerschachturniers, Roman, haben mit Daniel und Martin zwei Spieler der unteren Hälfte der ELO-Startliste 3,5 Punkte geholt. Da Roman grosszügigerweise auf den Ausstich verzichtete, ermittelten Daniel und Martin gleich nach der 5.Runde in einer 10-Minutenpartie den dritten Halter des Wanderpokals - auch ‚Pfeffermühle’ oder ‚Holzscheit’ genannt. Martin siegte in einer typischen 960er-Partie, die vorbildlich zeigt (s. unten), wie Pioniere für romantische Eröffnungsideen sich hier bestens austoben können.

 

Martin Lachat erhält von Präsi Roman Schnelli den Pokal

 

 

Die Anfangsstellung losten Martin (W) und Daniel (S) so aus:

W: Springer a1,c1; Läufer e1,h1; Türme d1,g1; Dame b1; König f1 (S: spiegelsymmetrisch).

Die Partie nahm folgenden Verlauf:

 

1.c4 c5 2. Dxh7 g6 3. Sab3 Lxb2 4. d4 Df4 5. Ld2 Df6 6. Lh6+ Tg7 7. Dh8 matt

 

Die „Theorie“ zu dieser Eröffnung ist noch zu schreiben: z.B. ist 1. ... c5 trotz sofortigem Bauernverlust vermutlich nicht der schlechteste Anfangszug. Hätte nämlich Daniel im 3. Zug den Läufer auf g7 gespielt (Drohung Th8 mit Damenfang) wären seine Chancen recht gut gewesen. Statt dessen ahmte er Martins sofortigen Bauernraub nach, was etwas zu romantisch scheint.  

 

 

Hall of Fame
Die Réti 960er-Meister seit 2009
2017 Christof Tschurr
2016 Karl Hunkeler
2015 Jakob Nievergelt
2014 Jakob Nievergelt
2013 Roland Levrand
2012 Alexander Dimitriadis
2011 Martin Lachat
2010 Hans-Jörg Illi
2009 Roman Schnelli