Réti in der NZZ

IM Richard Forster, unter anderem bekannt für seine Festschrift zum 200-jährigen Jubiläum der SG Zürich, hat sich in der Neuen Zürcher Zeitung vom 3. Dezember 2011 auch dem kleinen aber feinen Jubiläum des ASK Réti angenommen. Unter dem Titel "Der späte Erfolg des Schachklubs Réti" schreibt Forster unter anderem:

 

2006 schloss sich der Verein dem Akademischen Sportverband Zürich (ASVZ) an. Der offizielle Klubname wurde in 'Akademischer Schachklub Réti' geändert, und es stieg die Zahl von aktiven und spielstarken studentischen Mitgliedern. ... Dank den neuen Mitgliedern und einem potenten Mäzen, der den Beizug starker Internationaler Meister und Grossmeister ermöglichte, stieg der Klub innerhalb von vier Jahren von der 2. Liga in die Nationalliga A auf. Und am 23. Oktober dieses Jahres, einem Tag vor dem 50-Jahr-Jubiläum, hat der Klub den sportlichen Gipfel erklommen: In einem nervenaufreibenden Wettkampf gegen Genf errang Réti mit 4.5:3.5 Punkten die letzten notwendigen Zähler für den Schweizer Meistertitel.

 

Nebst den sportlichen Errungenschaften nennt Forster auch die Verdienste der Klubpräsidenten Willi Wettstein und Bernhard Burkhardt und erinnert an Rétis Mitorganisation bei der Studentenweltmeisterschaft 2010 an der ETH Zürich, die, so Forster, "einzige grösste internationale Meisterschaft, die in den letzten Jahren in der Schweiz ausgetragen wurde." Präsident Roman Schnelli wird wie folgt zitiert: 

 

Der heutige Klubpräsident, der 33-jährige Roman Schnelli, ist über den schnellen sportlichen Erfolg erfreut, betont aber, dass das Breitenschach weiterhin ebenso wichtig für den Verein bleibe, mit regelmässigen Trainings für die Mitglieder und einem starken Engagement beim Zürcher 'Science City'-Jugendschachprojekt. 

 

Zum Schluss kommt der Leser in den Genuss einer Partie von Vereinsgründer Sepp Heuberger und von Adrian Siegels Coup im Simultanmatch GM Alexander Morosewitsch - Réti 2009.

 

IM Richard Forster (Quelle: chessbase.de)

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