Matt des Monats

Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus!

«Als das Mannheimer Meisterturnier 1914 wegen des Kriegsbeginns abgebrochen wurde, blieb Efim Bogoljubow in Deutschland und wurde mit anderen russischen Teilnehmern (u.a. Aljechin) interniert. Im Jahre 1927 nahm er die deutsche Staatsbürgerschaft an. Bis zu seinem Tode im Jahr 1952 hat er den deutschen Schachsport belebt. Von den starken Spielern gefürchtet, beim Schachpublikum wegen seiner Schlagfertigkeit beliebt, war Bogoljubow immer ein gern gesehener Simultanspieler. Als er bei einer Reihenvorstellung in einer deutschen Grossstadt eine am Spiel teilnehmende Dame auf dem Schachbrett in arge Bedrängnis brachte, [...] war die Dame sehr betrübt.

[...] Von Mitglied gerührt machte der Grossmeister [im 8. Zug] das Angebot: "Bitta sähr, wenn Sie wollen, drähn wir Brett uhm?" und der Meister spielte mit den schwarzen Steinen weiter. [Doch nur wenig später] stellte er seiner Gegnerin eine teuflische Falle, in die sie auch prompt trappte.»

Günter Lossa, Matt dem König - aber wie?
©1987 Franckh'sche Verlagshandlung, W. Keller & Co., Stuttgart.
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Franckh- Kosmos Verlags-GmbH & Co KG.

Zurück

Kommentare

Kommentar von Philipp Kaufmann |

Efim Bogolyou-Piffpaff-Bow, du sährsähr russisch Bär.

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 7 und 7?