Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich
ML: Stefan Berger, Scheideggstr. 89, 8038 Zürich, P 044 240 57 47, M 076 324 57 49, stefan.berger©softborg.com
Spieldaten
6. Runde 3.03.2012 Sihlfeld – Réti 2
7. Runde 24.03.2012 Réti 2 – Luzern Tribschen
Rangliste
| Rangliste nach der 5. Runde | |||
| 1. | Luzern Tribschen 1 | 10 | 23½ |
| 2. | Réti 2 | 8 | 19½ |
| 3. | Zug 1 | 5 | 16 |
| 4. | Sihlfeld | 5 | 15½ |
| 5. | Wollishofen 2 | 5 | 15 |
| 6. | Wetzikon 2 | 3 | 9½ |
| 7. | Herrliberg | 2 | 12 |
| 8. | Schaffhausen-Munot 1 | 2 | 9 |
5. Runde
| Réti 2 | 2069 | 2½:3½ |
Wetzikon 2 | 1945 |
| Robert Hauser | 2134 | ½:½ | Leonard Züst |
1964 |
| Lorenz Wüthrich | 2144 | 0:1 | Thomas Künzli | 2019 |
| Stefan Berger | 2053 | ½:½ | Urs Leuenberger | 1932 |
| Roman Schnelli | 2028 | ½:½ | Anton Paschke | 1945 |
| Ruben Porras Campo | 2055 | 1:0 | Andreas Scheidegger | 1925 |
| Adrian Siegel | 2000 | 0:1 | Niklaus Loelinger | 0 |
Verkantet - eingefädelt und zu Fall gekommen. Am Start war die Vorgabe klar - wir sollten gewinnen, denn Wetzikon kämpft als Gruppenletzter gegen den Abstieg. Schon bald konnte Rubén vorlegen mit einem netten Damenfang und ab diesem Moment war die Grundstimmung - 'alles auf Kurs'. Aber an allen anderen Brettern waren es die Gegner die am Drücker waren. Robert und Stefans Stellung sahen gut aus, der Minivorteil schmolz und zum Schluss mussten beide froh über den Remisausgang sein. Roman optisch sicher in der Spur liess sich aus der Bahn abbringen und konnte in wahrscheinlich verlorener Stellung erfolgreich noch ein Remis anbieten. Nach Rubens Sieg kam Adrian mit Remisvorschlag - danach sah es nicht mehr gut aus. Lorenz in der Eröffnung schon in Rücklage, konnte sich nie recht hinstellen und strauchelte am Ende. Unser Fernziel "Aufstieg" ist nur noch ein kleines Licht, aktuell müssten wir Tribschen schon 5:1 besiegen.... Ausgenommen es gibt keine weiteren Favoritenstürze...
- Stefan
4. Runde
| Schaffhausen-Munot 1 | 1828 | 0:6 | Réti 2 | 2053 |
| Max Schulthess | 2069 | 0:1 | Ruben
Porras Campo |
2055 |
| Robert Schetty | 1911 | 0:1 | Peter Walpen | 2069 |
| Sami Veseloski | 1883 | 0:1 | Robert Hauser | 2134 |
| Richard Brauchli | 1762 | 0:1 | Roman Schnelli | 2028 |
| David Ogg | 1596 | 0:1 | Massimo Maffioli | 1978 |
| Schristian Aeschlimann | 1744 | 0:1 | Stefan Berger | 2053 |
An alter Wirkungsstätte konnte der Mannschaftsleiter ein starkes Team präsentieren, welches auch eindrücklich die Ambitionen für die 2.Bundesliga unterstrich. Mit dem 6-0 halten wir mit Tribschen schritt und schicken Schaffhausen in den Abstiegskampf. Bis auf Rubén hatte jeder Rétianer ein deutliches Eloplus, sodass die Favoritenrolle jeweils klar bei uns lag.Roman gewann rasch eine Figur, patzte beim Abholzen und liess fast eine Troizkistellung (Zwei Springer gegen Bauer) zu, aber just indem Moment als es fast dazu gekommen wäre, gab der Gegner auf. Peter liess die slavische Bauernwalze auf sich zu kommen, pflückte 2 Bauern und tauschte den Rest einfach ab.Massimo unser neuer Ersatzmannm, spielte ein soldies italienisches Spiel und drängte Weiss ganz langsam zurück bis ein wichtiger Zentralbauer des Weissen fiel, danach war nichts mehr zu machen. Robert liess sich von einem Remisangebot nicht beirren ( ich weiss ja, wer da der Gegener ist), platzierte eine kleine Falle und wurde dafür belohnt. Rubén hatte lange eine ausgeglichene Stellung und während ich selbst mich meiner Haut wehrte holte sich Rubén den ganzen Punkt - packte seine Sachen und eilte zur Geburtstagsparty. Stefan liess übermotiviert in der Eröffnung einige Ungenauigkeiten einfliessen und war praktisch erledigt, aber Schwarz überschritt in ausgeglichener Stellung die Zeit und besiegelte das brutale Verdikt von 0-6. Einst war Schaffhausen ein grosser Klub mit nahezu 100 Mitgliedern, einer 1.Liga Mannschaft (SMM) und einem Schlösschen am Rhein als Spiellokal - heute stark geschrumpft, in einer dunklen und lauten Bar als Spiellokal die Mannschaftskämpfe ausrichtend. Minuten nach dem Ende des Wettkampfes konnten wir gerade noch rechtzeitig den Zug nach Zürich erreichen und schämten uns ein wenig für das 0-6.
- Stefan Berger
3. Runde
| Réti 2 | 2108 | 3½:2½ | Wollishofen 2 | 2082 |
| Lorenz Wüthrich | 2162 | ½:½ | Karl Iversen Lapp | 2107 |
| Simon Widmer | 2251 | 1:0 | Fkorian Bous | 2128 |
| Ruben Porras Campo | 2056 | ½:½ | Frank Schmidbauer | 2060 |
| Roman Schnelli | 2046 | ½:½ | Joachim Kambor | 2111 |
| Robert Hauser | 2135 | ½:½ | Peter Gehrig | 1913 |
| Adrian Siegel | 1996 | ½:½ | Geaorg Kradolfer | 2131 |
Bericht folgt.
- Mannschaftsleiter
Réti 2
Robert
El Presidente
2. Runde
| Zug | 2028 | 2½:3½ | Réti 2 | 2080 |
| Hansruedi Glauser | 2103 | ½:½ | Robert Hauser | 2135 |
| Hans Speck | 1995 | ½:½ | Markus Räber | 2250 |
| Willi Düring | 2125 | ½:½ | Ruben Porras Campo | 2056 |
| Roman Deuber | 2054 | ½:½ | Stefan Berger | 2028 |
| Ernst Zindel | 1979 | ½:½ | Roman Schnelli | 2046 |
| Zlatko Musil | 1912 | 0:1 | Adrian Siegel | 1996 |
Mit Zug kam die erste Bewährungsprobe, die wir mit viel Glück bestanden haben. Als leichter Favorit konnten wir an allen Brettern gut aufschlagen und bei Stefan war bald schon ein Matchball in Sicht - kurz darauf wurde Adrian von einem Remisangebot "überrascht", diszipliniert fragte er beim ML nach (es ist so üblich in Mannschaftskämpfen), zum Glück konnte ich Adrian zum Weiterspielen animieren und dies war in der Endabrechnung die richtige Entscheidung Roman gönnte sich ein solides Spiel und liess mit einem seltenen Königs-Move, den Weiss kopierte, die Remisabsicht erkennen. Robert war gegen Altmeister Glauser angetreten und konnte die gedrückte Stellung halten. Unsere "Serve and Volley" - Abteilung konnte die optische Überlegenheit nicht eintüten und musste dem Returnspieler ein Remis zugestehen. Inzwischen hatte der Schreiber den Smash jämmerlich in Maschen gehauen und der Matchball war nun bei Schwarz, dieser hatte aber bei der Suche nach der besten Verteidigungsstragie so viel Energie gelassen, dass auch er den Volley nicht platziert genug setzte und Weiss wieder mit einem "Advantage White" in den letzten Satz gehen konnte. In der Zwischenzeit vermeldete Adrian den ersten Punkt, aber auf den Spielcourts Robert, Rubén, Stefan zeichnete sich mehr als nur eine Niederlage ab. Vor allem Rubén wurde bis auf den letzten Tiebreak-Punkt geprüft und konnte bestehen. So lag es an mir als Mannschaftleiter mit einem Remis den Mannschaftssieg abzusichern. In der letzten Spielstunde servierten Schwarz und Weiss dem Gegner immer wieder spannende Fallen und mit dem letzten Trick konnte ich ein Dauerschach erzwingen. Glück gehabt und so kommt es zur Schlagzeile: Zuger besiegt Zug.
- Stefan
1. Runde
| Réti 2 | 2043 | 4:2 | Herrliberh | elo |
| Vincent Kriste | 2201 | 1:0 | Rodrigo Meier |
1987 |
| Stefan Berger | 2037 | ½:½ | Raul Remensberger | 2128 |
| Ruben Porras Campo | 2056 | ½:½ | Hans-Jörg Illi | 2086 |
| Adrian Siegel | 1989 | ½:½ | Jürg Leemann | 1791 |
| Alexander Türk | 2026 | 1:0 | Jarek Pyra | 1652 |
| Jiri-Xeres Kraus | 1947 | ½:½ | Peter Lee | 1834 |
Bei bestem Wetter haben wir Herrliberg empfangen und konnten an zwei Brettern den vollen Punkt mitnehmen, nebst 4 Remispartien. Die Headline liest sich leicht, aber hinter diesem Sieg stehen viele Kapriolen. Als Mannschaftsleiter kam ich leicht zum Ausgleich und bot ein taktisches Remis an, sein Skip wollte aber noch ein wenig weiterspielen, nach weiteren Takeouts wurde das Remis unterzeichnet. In der Zwischenzeit hatte sich Alex wunderbar aufgestellt und war in der Entwicklung weit voraus, sodass eine Frage des gegnerischen Remisangebot sich als letzte Chance bot der Königssturm zu überleben - ich lehnte ab und konnte kurz darauf den ersten Punkt notieren. Adrian hatte ich sich auf französischem Grund mal eben 2 Bauern einverleibt - wer aber denkt hier wäre die Sache gelaufen möge an der Geschichte dran bleiben. Vincent bearbeite die CaroKann-Stellung staubtrocken und knetete sein Gegner mit einem Mehrbauern in einem Turmendspiel nieder. Ruben spielte wie immer sauberes und logisches Schach, stand die ganze Zeit über gut und suchte einen Weg dem Schwarzen einen Keulenschlag zu setzen, aber infolge einer Mannschaftsanalyse bat ich Ruben Remis anzubieten. Kurz vor Zeitkontrolle stand es 1.5:0.5, Vinc auf Gewinn, Jiri völlig platt, Ruben besser, Adrian hatte: 1.satte Figur weniger 2.Remisangebot auf dem Tisch, 3.Sein Gegner hatte riesige Zeitnot (1min für ca. 10 Züge), 4.eine Mini-Idee die Figur wiederzugewinnen Aus dem Nichts bekam Jiri von seinem krass überlegenem Gegner ein Remisangebot, dass dieser sofort annahm. Jiri war in einen Sturm gelaufen bekam für 4 Bauern eine Figur, aber die Bauernfront hätte den schwarzen König einfach niederwalzen können - keine Ahnung warum sich Weiss das nehmen liess. Zirka Zeitgleich lehnte Adrian ab, gewann die Figur zurück und ich als Mannschafsleiter war ebenfalls erfreut, aber nicht lange - nachdem reihten sich hüben und drüben viele Fehler aneinander. Es wurde gekämpft mit Haken und Ösen, zum Glück konnten wir nach technischer sauberer Arbeit von Vinc 3:1 in Führung gehen. Jetzt bestellte ich bei Ruben das Remis um den Mannschaftssieg sicherzustellen, den Adrian war in einem Läufer/Springer Endspiel mit Mehrbauern angekommen, aber innerhalb weniger Züge zu Minusbauern. Ich sah schon, dass der Moment kommt an dem ein Gäbelchen den finalen Takeout besiegelt... Ruben spielte kurz weiter sah die Wendung ebenfalls und bat ganz selbstlos in wahrscheinich gewonnener Stellung Remis an der Mannschaftssieg war gesichert. Inzwischen wurde bei Adrian und dessen Gegner das Spiel auf Gewinn immer wirrer, zum Glück hatten sie beide ein Einsehen, nachdem mehrere Remisangebote noch ausgeschlagen wurden. Grosses Lob und Dankeschön an Ruben - ein wahrer Mannschaftskämpfer.
- Stefan