Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich
Jörg W. Lauber, Blauäcker 20, 8051 Zürich, P 043 299 54 69, M 079 745 35 87, jw_lauber©bluewin.ch
Spieldaten
6. Runde 3.03.2012 Unterlimmattal – Réti 4
7. Runde 24.03.2012 Réti 4 – Therwil 3
Rangliste
| Rangliste nach der 5. Runde | |||
| 1. | Züri Letzi 1 | 9 | 16 |
| 2. | Döttingen-Klingnau | 9 | 13½ |
| 3. | Rhy Rheinfelden 2 | 7 | 11½ |
| 4. | Unterlimmattal | 6 | 12 |
| 5. | Réti 4 | 5 | 8½ |
| 6. | Birseck 2 | 2 | 7 |
| 7. | Therwil 3 | 2 | 6 |
| 8. | Freiamt 2 | 0 | 5½ |
5. Runde
| Birseck 2 | 1571 | 2:2 | Réti 4 | elo |
| James Lauterbach | 1705 | 1:0 | Urs Benz |
1724 |
| Dominique
Eichenberger |
1478 | 0:1 | Daniel Lienhard | 1646 |
| Eric Eigenmann | 1720 | 1:0 | Michel Brand | 1596 |
| Joel Fleury | 1380 | 0:1 | Jörg W. Lauber | 1594 |
Réti 4 hat sich in der heutigen fünften SGM-Runde, 18.02.2012, mit einem Unentschieden gegen Birseck 2 wieder etwas stabilisiert. Wir fuhren nicht ins Klublokal von Birseck nach Münchenstein, sondern nach Therwil, weil das Lokal von Birseck in der Kälte der letzten Tage zugefroren war und dann erst wieder heute über fliessendes Wasser verfügte. Das alles musste organisiert werden, was aber vorbildlich klappte: Also ein grosser Schachanlass in Therwil, dessen Mannschaften ebenfalls aktiv die Bretter fixierten. Von den einzelnen Partien kann ich diesmal nicht viel berichten, so meinten Urs Benz (Schwarz) und Michel Brand (Schwarz) schlichtweg, dass ihre Gegner halt besser gespielt hätten und sie eigentlich ohne grössere Fehler die Punkte hätten abgeben müssen. Daniel Lienhard konnte einen expansiven Freibauer so gefährlich vorwärts spielen, dass der Gegner indirekt eine Figur hingab, Daniel gewann also mit Weiss. Wahrscheinlich kann man heute nur Daniel wirklich gratulieren, denn ich gewann mit Weiss nur mit dem Glück, dass mein U-14 Gegner, Joel Fleury, eine Springer-Gabel übersah, mit der er eine Figur gewonnen hätte. Zwar hatte ich mit Weiss zum Damengambit vernünftige Pläne und machte sicher auch etwa einen guten Zug, aber ich spielte tatsächlich mit Patzern und musste sogar noch im Endspiel aufpassen, dass ich meinen Mehrbauern zum Sieg und nicht nur zu einem Remis verwerten konnte. Nun gut, mit einem Unentschieden in der Tasche fuhren wir wieder nach Zürich, an der Fasnacht von Therwil vorbei, Michel Brand nahm uns heute freundlicherweise mit seinem Auto auf die Wettkampfreise mit.
- Jörg Lauber
4. Runde
| Réti 4 | 1668 | 1:3 | Döttingen-Klingnau | 1713 |
| Urs Benz | 0 | 0:1 | Kevin Mutter |
1647 |
| Martin Lachat | 0 | 0:1 | Walter Bugmann | 1872 |
| Daniel Lienhard | 0 | 0:1 FF | Guido Weber | 1620 |
| Jörg W. Lauber | 0 | 1:0 | Raffael Sommerhalden | 0 |
Das war nicht der Tag von Réti 4. Wir verloren
heute, 28.01.2012, unseren Match in der SGM, 3. Liga, gegen Döttingen-Klingnau.
Der Start des Wettkampfs war schon etwas nervös, denn Daniel Lienhard erschien
unerwartet nicht: Er hatte seinen SGM-Einsatz, die Partie, vergessen, und
schnell war es dann halt auch zu spät. Zwar kann man in den unteren SGM-Ligen
innert einer halben Stunde ab offiziellem Spielbeginn einen anderen Spieler
aufbieten, aber die Frage war wer, und zudem begannen wir schon etwas später,
sodass die abgewartete halbe Stunde auf der Schachuhr eben tatsächlich schon
vierzig Minuten nach zwei Uhr entsprach. Ok, das war der Forfait-Punkt für
unseren Gegner. Dann kam für uns wohl auch noch etwas Pech in den Wettkampf.
Urs Benz spielte mit Weiss am ersten Brett ein Morra-Gambit, das ihm sicher
auch schon besser gelungen ist. Er selbst schreibt: „Ich erbrachte ein unkorrektes
Figurenopfer und der Gegner verwertete den dadurch erzielten Materialvorteil
souverän“. Damit waren die Schwarz-Spieler von Réti 4 für einen möglichen
Ausgleich gefragt. Ich selbst konnte am vierten Brett meine Sizilianische
Verteidigung zum Sieg behaupten, mein Gegner Raffael spielte im Endspiel
ungenau, während Martin Lachat noch mindestens eine volle weitere Stunde im
Clinch mit dem ELO-stärkeren Walter Bugmann am zweiten Brett stand. Martin
verteidigte holländisch, hatte sicher auch seine Chancen, stand aber immer
unter gegnerischem Druck auf der geöffneten h-Linie. Als schliesslich nach
kompliziertem Spiel die Damen auf dem Damenflügel abgetauscht waren, wurden
auch die Angriffschancen für Martin immer geringer, Walter eroberte Material,
hatte nun Mehrbauern und eine Position, die für Martin den Verlust bedeutete,
Martin gab auf. Döttingen-Klingnau siegte heute.
- Jörg
3. Runde
| Freiamt 2 | 1491 | 1½:2½ | Réti 4 | 1660 |
| Renzo Guarisco | 1686 | 1:0 | Martin Lachat | 1712 |
| Daniel Pasotti | 1282 | 0:1 | Urs Benz | 1712 |
| Marie-Theres Hänggi-Steiner | 1468 | 0:1 | Michel Brand | 1629 |
| Hans Birbaum | 1491 | ½:½ | Jörg W. Lauber | 1587 |
Réti 4 konnte die Begegnung mit Freiamt 2 auswärts für sich entscheiden, wir gewannen also die 3. Runde SGM 2011/12 vom Samstag 07.01.2012. Mit gelassener Spannung fuhr unser Team zum Spiellokal von Freiamt, gleich beim Bahnhof Dottikon-Dintikon. Die Organisation im Team hat trotz den Festtagen hervorragend funktioniert, niemand dachte ans Verlieren und wir wurden in einem angenehmen Lokalteil des Restaurants Bahnhof freundlich empfangen. Diesmal bekam ich von den Partien fast nichts mit, als Teamcaptain schaute ich nur einmal durch die Runde, wir mussten nichts diskutieren, der Wettkampf lief zur vollen Zufriedenheit ab. Gegen fünf Uhr nachmittags sah ich, dass Renzo Guarisco nach einer Angriffswelle mit Bauern den König von Martin Lachat (Schwarz) ins offene Feld locken konnte. Zudem zielte das Läuferpaar von der Seite her auf die liebe Majestät, sodass Materialverlust und in Folge der Partieverlust absehbar wurde. Etwas früher schon gewann Urs Benz seine Partie mit Weiss, er konnte zu Beginn des Mittelspiels mittels einer Springergabel die Dame von Daniel Pasotti erobern. Dann gewann Michel Brand mit einer für ihn neuen Verteidigungsvariante, eine Art Damenindisch, gegen seine Gegnerin Marie-Therese (Weiss). Dann mussten alle noch lange auf mich warten, denn ich wollte meinen geduldig durchgeführten Plan - ein Gewinnplan, wie ich meinte – bis gegen 18:00 Uhr nicht ganz aufgeben. Ich hatte mit Weiss einen Königsangriff mit den Königsbauern aus kurzrochierter Stellung unternommen, um einem Lavieren in allzu geschlossener Position aus einer englischen Partie auszuweichen. Tatsächlich konnte ich die f-und h-Linie öffnen, Druck und Drohungen aufstellen, sogar einen Läufer gegen einen Bauern gewinnen. Dann aber zeigte sich das Risiko: Zusammen mit Schachgeboten auf meinen König rückte der verbliebene g-Bauer meines Gegners drohend vor, sozusagen Position gegen Figur. Ich hätte die Figur folgend wieder zurückgeben müssen, daher willigte ich im 51. Zuge in das angebotene Remis ein. Ob ein von Urs Benz vorgeschlagenes Qualitätsopfer mit genügender Kompensation zum Erfolg geführt hätte, muss eine tiefere Analyse noch weisen, jedenfalls bleibt das Risiko der Königssicherheit bei fehlenden Königsbauern und offenen Linien bestehen. Damit war der Sieg der Mannschaft gesichert, unser erfreulicher Schachnachmittag war zu Ende. Martin Lachat, der mit dem Auto anfuhr, chauffierte uns freundlicherweise alle wieder nach Zürich zurück.
- Jörg Lauber
2. Runde
| Réti 4 | 1665 | ½:3½ | Letzi 1 | 1807 |
| Martin Lachat | 1712 | 0:1 | Roland Löhr |
1906 |
| Urs Benz | 1712 | ½:½ | Patric Müller | 1838 |
| Michel Brand | 1629 | 0:1 | Thomas Lutz | 1781 |
| Jack Hauser | 1608 | 0:1 | Janusz Barczyk | 1702 |
Nein, liebe Schachfreunde, wir haben heute, 03.12.2011, in der SGM nicht brilliert, wir haben eine kleine Schlappe erlitten. Klar wussten wir im Vorfeld, dass ZüriLetzi 1 unter der Ägide von Roger Loup Aufstiegs-Ambitionen hegt und folglich mit guter ELO-Stärke antreten würde. Letzi war also leicht favorisiert. Ich setzte auf die Routiniers unseres Teams Réti 4. Je ein paar Worte zu den einzelnen Partien: Die Partie von Urs Benz (Schwarz) endete 17:15 Uhr. Urs erspielte mit einer schnörkellosen Petroff-Verteidigung (Russisch) eine starke Position, bot im 26. Zuge ein Remis an, das sich Patric Müller aber bis zum 47. Zuge zeigen liess: Mit jeweils sechs Bauern war für die Könige in der blockierten Stellung an kein Vorwärtskommen mehr zu denken. Die Partien von Michel Brand und Martin Lachat waren gegen 17:00 Uhr und damit gegen den 40. Zug im Endspiel. Michel (Weiss) und sein Gegner Thomas eröffneten mit symmetrischem Englisch, beide mussten ein paar Züge lang mit Isolanis auf der D-Linie kämpfen (Bd5 für Schwarz und Bd4 für Weiss). Thomas konnte im 18. Zug mit einem taktischen Schlag den Bauernfang auf d4 landen, der ihm nach weiteren Zügen ein sehr starkes Zentrum mit geschütztem Freibauer (Bd5 mit Be6) einbrachte. Dass Michel dann das Endspiel mit je nur einem Turm gegen die Bauernwalze von Thomas verlor, das war in der Stellung begründet. Thomas führte als Erster den Bauern zur Umwandlung. Auch Martin Lachat (Weiss) eröffnete in Englischer Manier, Roland Löhr erwiderte in einer Art Philidor-Verteidigung mit fianchettiertem Königsläufer. Martin spielte gekonnt gegen die elegante Verteidigung von Roland an und schliesslich stand seiner Vier-Bauern-Majorität am Königsflügel eine Drei-Bauern-Majoriät von Schwarz am Damenflügel gegenüber. Jeder hatte also an den verschiedenen Flügeln einen Bauern mehr. Ich denke, dass Roland Löhr Martin Lachat im Endspiel überspielte: Martin spielte doch etwas zu zögerlich, verlor zwei, drei Tempi, währenddem Roland seine Majorität viel konsequenter zum Angriff und damit zu einer Gefahr und schliesslich zum Sieg führte. Um 18:10 Uhr musste sich Martin der Gewinn-Position seines Gegners beugen. Jack Hauser (Schwarz) verteidigte sich französisch, spielte mit Geduld eine schöne Partie bis zum 36. Zuge. Er suchte immer Druck und Initiative, mit kalkuliertem Risiko, sein Angriffspunkt war lange Zeit f2. Jack sprach sogar von einer Gewinnstellung! Auch sein Gegner Janusz blies zum Königsangriff. Aber wieder einmal spielte uns das Schachteufelchen einen Streich: Jack stellte im 36. Zuge die Dame ein, weil er ein Abzugs-Garde mit Schachgebot seines Gegners übersah: Plötzlich gab der weisse Springer auf g5 Jack’s König auf h7 Schach, derweil die ungeschützte schwarze Dame von ihrer weissen Gegnerin vom Feld d3 weggefegt wurde. Was ist hier schon ein Springer gegen die Dame? Jack konnte leider aufgeben.
- Jörg Lauber
1. Runde
| Rhy Rheinfelden 2 | 1557 | 1½:2½ | Réti 4 | 1642 |
| Hans-Ulrich Baumann | 1692 | 1:0 | Martin Lachat | 1712 |
| Dede Gjergjaj | 1506 | 0:1 | Daniel Lienhard | 1679 |
| Jürg Fuchs | 1579 | ½:½ | Michel Brand | 1589 |
| Ronald Fuchs | 1450 | 0:1 | Jörg W. Lauber | 1587 |
Der Saisonauftakt von Réti 4 in Rheinfelden ist geglückt, wir konnten heute, 12.11.2011, die erste Runde der SGM in der 3. Liga mit einem Sieg beenden. Dass wir diesmal ELO-mässig die Favoriten waren, konnten wir im Vorfeld der Begegnung nicht wissen, ist das letztjährige Team von Rhy Rheinfelden doch aufgestiegen, und ich konnte nur darauf spekulieren, dass unsere Gegner etwa in unserer Stärkeklasse liegen würden. Nun wie auch immer, für ein Ergebnis müssen die Partien zuerst gespielt sein. Relativ schnell war die skandinavische Partie von Martin Lachat (Schwarz) zu Ende, er übersah die Abzugsmöglichkeit des gegnerischen Läufers von d3 nach h7 mit Schach, er stellte damit seine Dame ein und gab auf. Nach dieser Miniatur, Schachfalle, die Martin erleiden musste, lehnte Daniel Lienhard (Weiss) in einer verwickelten Stellung das Remis-Angebot seines Gegners ab, gewann dann auch eine Figur und schliesslich gegen 18.00 die Partie. Das nächste Remis-Angebot unserer Schachfreunde aus Rheinfelden galt dann mir (Weiss), aber ich hatte einen Bauern mehr und wir hatten nur gerade 18 Züge gespielt, so lehnte ich das Remis ab. Ich konnte noch einen weiteren Bauern dazugewinnen und im 47. Zuge war dann eine Damenumwandlung meinerseits offensichtlich, mein Gegner gab auf. Das dritte Remis-Angebot des Nachmittags wurde von Michel Brand angenommen, er und sein Gegner Jürg Fink standen sich mit jeweils noch acht Bauern lauernd gegenüber, aber Michel hatte keinen klaren Vorteil, musste sich eher auf Verteidigung, gebundene Figuren und noch einen weiteren Doppelbauern einlassen.
- Jörg Lauber