Réti 7, 4. Liga Zentral 2 604

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Anselm Schönbächler, schoenba@mng.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 18.03. Réti – Mutschellen  
2 08.04. SK Markus Regez 1 – Réti  
3 20.05. Réti – Zürich  
4 10.06. Mutschellen – Réti  
5 24.06. Réti – SK Markus Regez  
6 02.09. Zürich – Réti  

 

 

Rangliste

Schlussresultat
1 SK Markus Regez 1 10 23
2 Mutschellen 1 6 18½
3 Réti 7 5 16½
4 Zürich 6 3 14½

 

6. Runde

Zürich 6 1470 3:3 Réti 7 1396
NMoritz Hirzel
1650 0:1 Anselm Schönbächler  
1764
Alexander Trösch 
1636 1:0 Matthias Zimmermann 
1319
Frederik Ott   
1312 0:1 Yulia Avilova  
1417
Saketh Mudunuru 
1281 1:0 David Schäfer 
0
Georgijs Novikovs 
0 1:0 Alex Polyméris  
1207
Melissa Li    
0 0:1 Veronica Zimmermann 
1275

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

5. Runde

Réti 7 1481 1:5 SK Markus Regez 1 1336
Rona Pfister
1625 ½:½ Leonardo Maranta
1494
Yulia Avilova
1445 0:1 Chet Wildberger
1341
David Schäfer
0 0:1 Raphael Metzger
0
Matthias Zimmermann
1374 0:1 Aanya Garg
1309
Veronica Zimmermann
1268 0:1 Soraya Lynn
0

- 0:1FF Leo Wotruba
1200

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

4. Runde

Mutschellen 1698 2:4 Réti 7 1511
Arnold Mienert 
1698 ½:½ Yulia Avilova   
1445
Simon Streuli 
1358 ½:½ Matthias Zimmermann  
1374
Annurjiathan  Anurah 
0 ½:½ David Schäfer  
0
David Koch
0 ½:½ Veronica Zimmermann  
1248
FF
- 1:0FF Urs Benz  
1634
FF
- 1:0FF Anselm Schönbächler  
1764

 

Mutschellen trat auch in der zweiten Begegnung in dieser Saison nicht komplett an. (0-2)

 

Yulia musste am 1. Brett mit Schwarz gegen einen 600 Elo-Punkte höher klassierten Gegner spielen, was natürlich eine sehr schwierige Aufgabe war. Sie spielte dennoch mutig und versuchte noch in der Eröffnung einen Angriff zu starten. Der Gegner konnte den Angriff aber mit taktischen Mitteln abwehren und gleichzeitig Yulias nicht-rochierten König mit einem Opfer auf f7 in eine unsichere Lage bringen. Weil ihre Figuren zu desorganisiert und passiv standen, fiel es dem Gegner dann leicht, Yulias König mit der Dame mattzusetzen. (1-2)

 

Am 4. Brett konnte Veronica durch ein taktisches Manöver am Königsflügel eine Figur gewinnen. Der noch sehr unerfahrene Gegner versuchte daraufhin, sich in die Partie zurück zu kämpfen, Veronica gab das Spiel aber nicht mehr aus der Hand und gewann schlussendlich souverän mit zwei Mehrtürmen.  (1-3)

 

 David (Brett 3) hatte nach der Eröffnung zwar einen Bauern weniger, konnte aber dem Gegner das Rochaderecht entziehen und sich einen Entwicklungsvorsprung erarbeiten. Im Mittelspiel konnte er dann durch einen Abzug die gegnerische Dame erobern. Nachdem einige Figuren getauscht wurden, kam es im Endspiel dann zum Materialverhältnis Dame + Bauer gegen drei Figuren. Dank eines weit vorgerückten Freibauers konnte David die drei gegnerischen Figuren in die Defensive zwingen und schliesslich eine davon gewinnen. Daraufhin konnte er sich problemlos eine zweite Dame holen und  mattsetzen. (1-4)

 

An Brett 2, an dem Matthias spielte, verlief die Partie in der Eröffnung relativ ausgeglichen. Im Mittelspiel kam es zu einigen interessanten Abtauschen am Damenflügel, sodass Matthias schlussendlich alle gegnerischen Damenflügelbauern gewinnen konnte, aber dafür einen Springer abgeben musste. Daraufhin kam es zum Turmendspiel mit Läufer gegen 4 Bauern. Weil der Gegner keine Bauern am Damenflügel mehr hatte, war der Weg für Matthias‘ Bauern am Damenflügel frei. Er versuchte sofort seine Bauern nach vorne zu treiben, unterschätzte aber dabei die Möglichkeiten seines Gegners ein wenig, der selbst einen Freibauern hatte. Nach einigen Unsicherheiten und ungenauen Zügen auf beiden Seiten verwandelten beide Spieler einen ihrer Bauern in eine Dame und es kam zum Damenendspiel. Dort hatte der Gegner das Glück auf seiner Seite, konnte im richtigen Moment den Damentausch erzwingen und dann mit den beiden einzigen Bauern, die ihm noch blieben, durchlaufen. (2-4)

 

- Anselm 

 

3. Runde

Réti 7 1463 4:2 Zürich SG 6 1384
Anselm Schönbächler 
1764 1:0 Alexander Trösch   
1608
Urs Benz 
1634 1:0 Anastasija Novikova    
1454
Yulia Avilova 
1445 0:1 Maximilian Dück  
0
David Schäfer 
0 1:0 Saicharan Balaji   
1357
Clairmonde P. Tansini 
1234 1:0 Lukas Trösch  
1280
Alex Polyméris 
1238 0:1 Georgijs Novikovs  
1220

 

Yulia spielte am 3. Brett mit Weiss. Beide Spieler spielten in einem relativ zügigen Tempo, sodass sich die Partie nach vergleichsweise kurzer Spielzeit bereits im Turmendspiel befand. Das Endspiel war sehr spannend und für Yulias Gegner leicht vorteilhaft. Leider schaffte es Yulia nicht ihren Turm auf ein aktives Feld zu stellen, was es dem Gegner ermöglichte, zwei Bauern zu gewinnen. Dank guter Technik konnte der Gegner danach die Partie für sich entscheiden. (0-1)

Clairmonde erarbeitete sich am 5. Brett in der Eröffnung einen leichten Entwicklungsvorsprung.  Im Mittelspiel gewann sie einen Bauern und schaffte den Übergang ins Endspiel. Dort konnte sie ihre Figuren hinter die gegnerischen Verteidigungslinien bringen, eine Fesselung des gegnerischen Läufers ausnutzen und schliesslich gewinnen. (1-1)

 An der Anzahl Züge gemessen, spielte Anselm die mit Abstand kürzeste Partie des Tages. Er konnte den Gegner mit einer vorbereiteten Eröffnungsvariante in eine Falle locken, einen schnellen Angriff starten und den ungeschützten gegnerischen König nach bereits 17 Zügen mattsetzen. (2-1)

David hatte mit Schwarz am 4. Brett ein bisschen Mühe, seine Figuren in der Eröffnung auf aktive Positionen zu bringen. Der Gegner konnte dies ausnutzen, holte sich einen kleinen Materialvorteil und parkierte seinen Läufer inmitten von Davids Verteidigungslinien. Aber David kämpfte sich in die Partie zurück, aktivierte seine Figuren und gewann das zuvor verlorene Material zurück. An diesem Punkt bricht der Gegner völlig ein. David gewinnt eine Figur nach der anderen und stellt kurz darauf eine nicht abzuwehrende Mattdrohung auf, die den Gegner zur Aufgabe zwingt.  (3-1)

 Am 2. Brett verteidigte Urs königsindisch. Seine Gegnerin spielte ziemlich schnell, aber Urs blieb ruhig und konnte bei ihr einige kleine Fehler provozieren. Im 18. Zug machte die Gegnerin dann einen groben Fehler, der, wie sich später herausstellte, bereits der entscheidende war. Durch diesen Fehler gewann Urs eine Figur. Dieser Materialvorsprung und gute Technik brachten ihm dann im Endspiel den Sieg. (4-1)

Alex‘ König geriet im Mittelspiel in einen starken Angriff der Gegners. Er konnte zwar das Matt verhindern, verlor aber einen seiner Türme, sodass der Gegner schon wie der sichere Sieger aussah. Aber Alex gab sich noch lange nicht geschlagen und konnte durch einen schönen Doppelangriff den Turm zurückgewinnen. Einige Züge später kam es dann zum Springerendspiel, das sich kurz darauf in ein Bauernendspiel entwickelte. Dort fehlte Alex das nötige Glück, weil der gegnerische Freibauer sich mit Schachgebot in eine Dame verwandeln konnte, und der eigene Bauer damit einen Zug zu spät war. Dieses eine Tempo sorgte schlussendlich dafür, das der Gegner die Partie für sich entschieden konnte. (4-2) 

- Anselm  

 

2. Runde

Nimzowitsch 4 1413 4:2 Réti 7 1413
Rijad Ljuca
1527 0:1 Anselm Schönbächler  
1741
Leonardo Maranta
1472 1:0 Matthias Zimmermann 
1383
Jakob Brüssow   
0 1:0 David Schäfer 
0
Semir Ljuca
1460 1:0 Veronica Zimmermann 
1277
Chet Wildberger 
1265 1:0 Clairmonde P. Tansini  
1250
Aanya Garg 
1342 0:1 Alex Polyméris  
1208

 

Schon von Anfang an lief es leider nicht so gut für uns. Matthias hatte übersehen, dass sein Springer gefesselt war und verlor die Dame, Clairmonde verlor bereits in der Eröffnung einen Turm, und Veronica, die eigentlich lange Zeit eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett hatte, verrechnete sich und verlor ebenfalls viel Material. So kam es, dass wir nach 1½ Stunden mit 0:3 zurücklagen. Alex war der erste, der für uns einen Punkt holen konnte. Er konnte durch ein schlaues Damenmanöver einen Springer gewinnen und seinen Turm auf die gegnerische 7. Reihe bringen. Kurz darauf gewann auch Anselm, indem er die gegnerischen Schwächen am Damenflügel angegriffen und Material gewonnen hatte. Die spannendste Partie des Tages spielte David. Er hatte in der Eröffnung ein bisschen Mühe, seine Figuren richtig zu positionieren, was der Gegner ausnutzten konnte: David musste nach einem geschickten Springer-Abzug seines Gegners einen ganzen Turm abgeben. Doch er gab nicht auf und griff mit seinem Läufer und seiner Dame die schwachen Felder vor dem gegnerischen König an. So konnte er eine starke Mattdrohung aufstellen, die der Gegner nur mit einem Damenopfer abwehren konnte. Mit dem neu gewonnenen Materialvorteil versuchte David, den gegnerischen König mattzusetzen, doch der Gegner konnte sich gerade noch verteidigen und selbst einen Gegenangriff starten: Er lief mit dem d-Bauer durch und holte sich eine neue Dame. Mit diesem erneuten Materialvorteil machte der Gegner dann keine Fehler mehr und konnte so schlussendlich diese wilde Partie für sich entscheiden.

 - Anselm 

 

1. Runde

Réti 7 1473 2:4 Mutschellen 1 1552
Urs Benz
1621 0:1 Arnold Mienert 2035
Clairmonde P. Tansini 
1250 0:1 Simon Sieroka 
1518
Michel Brand 
1547 0:1 Petra Mienert 
1572
David Schäfer 
0 1:0 Nikita Karpatchev
1247
Alex Polyméris   
1280 0:1 Annurjiathan Anurah 
1390
Anselm Schönbächler 
1741 1:0FF
0:1FF

 

Weil Mutschellen mit einem Spieler weniger antrat, mussten sie am letzten Brett Forfait geben. (1-0) David, der am 4. Brett seine erste SMM-Partie spielte, behielt in einer ziemlich komplexen Mittelspielstellung den Überblick und konnte mit einem Läuferdoppelangriff einen Springer gewinnen. Kurz darauf gewann er weiteres Material und konnte ins Endspiel übergehen. Dort machte er keine Fehler und gewann sicher. (2-0) Am 3. Brett spielte Michel vorerst eine solide Eröffnung, übersah dann aber eine Springergabel seiner Gegnerin, was ihn die Qualität kostete. Daraufhin wollte Michel sofort einen Gegenangriff starten, lief dann aber nochmals in eine Bauerngabel rein, was ein weiterer Figurenverlust bedeutete. Mit Turm weniger war dann im Endspiel natürlich nichts mehr zu holen. (2-1)  Urs musste am 1. Brett gegen einen 400 Elo stärkeren Gegner spielen und wählte deshalb die französische Abtauschvariante, die ja dafür bekannt ist eine hohe Remis-Tendenz zu haben. Tatsächlich stand er eine Zeit lang besser als sein Gegner, weil dieser einen eher fragwürdigen Vorstoss des f-Bauern gewagt hatte. Aber kurz darauf gab Urs diesen Vorteil mit zwei ungenauen Zügen wieder her und verlor eine Figur. Er versuchte weiter den schwachen, gegnerischen König anzugreifen, wurde dann aber von seinem Gegner ausgekontert und mattgesetzt. (2-2) Bei Alex sah es lange ziemlich gut aus für uns. Er hatte nach der Eröffnung zwar einen Bauern weniger, besass dafür aber das Zentrum und konnte die gegnerische Rochade verhindern. Dem Gegner gelang es jedoch die Damen abzutauschen und ins Endspiel überzugehen. Dort verlor Alex weitere Bauern und daraufhin auch die Partie. (2-3) Damit blieb nur noch Clairmonde, die mit einem Sieg noch einen Mannschaftspunkt für uns hätte retten können; und sie hatte auch alles gegeben, um dies zu versuchen. So startete sie einen starken Angriff auf den gegnerischen König am Königsflügel. Sie schaffte es die h-Linie zu öffnen und so mit ihren Türmen ins feindliche Lager einzudringen. Der Gegner sah, dass seine einzige Chance zu gewinnen darin bestand, über die halboffene f-Linie selbst einen Gegenangriff auf den König zu starten. So kam es, dass beide Könige in grosser Matt-Gefahr waren und es nur noch eine Frage war, wer den gegnerischen König schneller mattsetzen könnte. Leider war Clairmonde ein bisschen langsamer und wurde so nach über 4 Stunden Spiel mattgesetzt. (2-4)

.- Anselm