1. Runde
| Olten | 1966 | 2:2 | Réti | 2076 |
| Peter Hohler | 2186 | 0:1 | Mihajlo Stojanovic |
2536 |
| Robin Angst | 1935 | 1:0 | Roman Schnelli | 1945 |
| Markus Angst | 1772 | 0:1 | Torsten Meyer | 1842 |
| Adrian Kamber | 1972 | 1:0 | Adrian Siegel | 1961 |
Réti duselt sich zum Erfolg in der Auftaktrunde des Team-Cups 2012. Der Titelverteidiger in Olten. Eine auf dem Papier klare Angelegenheit wurde für die Team-Cup Mannschaft zur heissen Kiste. Die beiden Funktionäre Adrian und Roman verloren mit Schwarz relativ sang- und klanglos und erhöhten den Druck für Torsten und Misha. Als Torsten mit Minderqualität gegen Markus Angst um Ausgleich kämpfte, war das Ausscheiden schon fast Tatsache. Schlägt der harzige SMM- Auftakt sich nun auch im Team-Cup nieder? Nein, Torsten gelang ein schöner Angriff und Misha obsiegte nach 5.5 Stunden ebenfalls. Ein starkes Olten hätte gestern den Sieg verdient gehabt und wir dürfen von Glück reden, in diesem Wettbewerb die nächste Runde bestreiten zu dürfen.
- Roman
Final
| Réti | 2148 | 2:2 | Birseck Nemet | 2132 |
| Sebastian Bogner | 2550 | 1:0 | Matthias Rüfenacht | 2348 |
| Roman Schnelli | 2028 | ½:½ | Andreas Borer | 2079 |
| Edmund Hofstetter | 2012 | 0:1 | Michael Pommerehne | 2147 |
| Adrian Siegel | 2000 | ½:½ | Philippe Morath | 1953 |
Réti gewinnt den Team Cup Final 2011/2012 dank Sieg am ersten Brett. Der Final konnte LIVE auf Réti Live mitverfolgt werden; unter derselben Adresse lassen sich die Partien bis auf weiteres nachspielen und sind per sofort auch im Partien-Bereich verfügbar (nur für Mitglieder). Ein weiteres Zückerli: Schachtrainer Markus Regez analysiert sämtliche Partien auf seiner Website.
Réti holt den Bergkristall
Fast pünktlich um 13.00 konnte der Match Réti - Birseck Nemet um den Team-Cup (keine hässliche Salatschüssel) angepfiffen werden. Während Ruth neuerlich etwas mauschelte, raschelte und Kristalle à gogo aus dem Karton zauberte, zeigte sich auf den Brettern die Réti-Strategie: Hinten (2-4) solides Handwerk und vorne Bogi beim Schachspielen bekibitzen. Es gibt Rétianer, die mit Publikum lässige Züge aus der Hand schütteln (z.B. für Damen lange diagonale Damenausfälle zu 8x1.41 Felder), gestern war das Publikum imaginär-live zugeschalten (immerhin wurde die Réti-Mannschaft von Lorenz Wüthrich und Christian Suter live unterstützt und es besuchten uns Christian Issler, Bernhard Schärer, Michal Arend, Fabian Lang und Max Schultheiss), so dass auch allfällige Sonderzüge sich nicht materialisierten. Andreas und Roman waren nach heiter-harmlosem Spiel dem Remis nicht abgeneigt und die postwendende Analyse von Markus Regez, Schachtrainer, stellt die Frage in den Raum, ob Weiss nicht doch hätte würde sollen können. Nein, nein, unsere Antwort, denn wir hatten einen -höhö- Masterplan, also genau gesagt Grandmasterplan und der sah eben vor, hinten zu handwerkeln, und so kam es dann, dass Adrian selbst dann noch am Remis herumbastelte, als er den Birsecker schon aushantiert hatte. 1:1. Edmund kämpfte verbissen gegen das Jungtalent Michael Pommerhehne, der finale Bauernsturm war aber leider nicht vom Erfolg gekrönt. So avancierte Bogi mit überragender Technik zum Matchwinner und wir durften den grossen Kristall und die kleinen Kristalle in Empfang nehmen. Dabei ist doch nur Vincent Kriste - aus Basel - als Strahler bekannt.
Highlights
Bernhard Schärer macht mit dem Bergkristall (2 Kristalle in V-Form) dem Zentralpräsi beim Siegerfoto Hasenohren (anscheinend versteht man sich im ZV) Jonas Wyss führt die Live-Schaltung unter Aufopferung seines freien Sonntagnachmittags perfekt durch! Merci!
Saisonrückblick
1/32:
Freundliche Schachfreunde aus dem Misox lassen uns mit 0.5 zu 3.5 den Vortritt
1/16: Dem Tessiner Adler werden die Flügel gestutzt
1/8: Underdog Réti mit dicken Kartoffeln
gegen schlaue Bauer
1/4: Heimvorteil gegen Entlebuch
ausgenützt
1/2: Odyssee in Echallens
1/1: Kristalle ahoi
Saisonhighlights
- Torstens Glanzstück gegen Roger Gloor
- Stefans App-Künste
- Adrians Hitchcock-Partien (chch)
- Edmunds Schwarzsieg
- Bogis Souveränität
- Roman lässt kleinen Kristall auf dem Briefkasten, aber immerhin nicht in einschlägigem Szene-Pub, liegen, uff er ist noch da
Zahlen
El Presidente: 4.5/5; Steve "Jobs" Berger: 3/4; Bogi: 3/3; Adrian Siegel: 3/6; Torsten: 2/2; Vadim: 2/2; Edmund: 1/2
Dank
Ruth Bohrer für die Organisation, Jonas Wyss für den Live-Auftritt, Pub Echallens für die leckeren Pizze, Birseck für ein sympathisches Auftreten. Auf zur Titelverteidigung!
Die vier Teamcup Musketiere: Adrian Siegel, Sebastian Bogner, Roman Schnelli und Edmund Hofstetter
Jonas Wyss (r.) wacht über die Live-Übertragung
Roman Schnelli und Sebastian Bogner
Die Siegertrophäe
Philippe Morat und Adrian Siegel
Michael Pommerehne und Edmund Hofstetter
Andreas Borer und Roman Schnelli
Sebastian Bogner und Matthias Rüfenacht
Halbfinal
| Réti | 2150 | 2:2 | Young R Force | 2102 |
| Sebastian Bogner | 2555 | 1:0 | André Meylan | 2038 |
| Stefan Berger | 2028 | 0:1 | Simon Stoeri | 2245 |
| Roman Schnelli | 2024 | 1:0 | Camille De Seroux | 2055 |
| Adrian Siegel | 1996 | 0:1 | Alexis Skouvaklis | 2083 |
Am Sonntagmorgen besteigen 4 Rétianer die Argo (Achtung, epischeVerwechslungsgefahr) in Zürich und machen sich auf Richtung Romandie. Ein ziemlich teures Taxi-Floss nimmt die in Yverdon gestrandeten Schiffbrüchigen (danke Stefan "Aiolos" Berger, mutmasslich fehlgeleitet von der SBB-App aus dem Hause Schnelli) auf und bringt sie heil ans Ziel, nach Echallens. Dort strömen alle Einheimischen in die boulangerie, wo die allemands aber etwas argwöhnisch beäugt werden und es gibt keinen Platz, also wieder raus in den Regen und hinein ins/in den Pub (il n'y a pas d'anglophobie), wo Nausikaa lauwarme Pizzen serviert, die halb verschlungen stehen gelassen werden müssen, um pünktlich um 12h45 im hôtel de ville (glücklicherweise hat kein Rétianer eingecheckt) zu erfahren, dass es gegen die Jungspunde von Young R Force (may it be with us) nun endlich losgeht. Kaum war der Kampf an den Brettern entbrannt, verursachte Kirke einigen Klamauk mit Scotch-Kleber und Platikgerraschel, wachte aber ansonsten verdienstvoll über die Spieler und liess keine hinterlistigen trojanischen Spieler-Remis- Absprache-Gesprächspferde ohne eigene Anwesenheit zu und stellte heftige Sanktionen im Falle der unerlaubten Geräuschkulisse mittels mobiler Telefonkommunikation (Stefans Apparat suchte noch immer die Verbindung Zürich-Echallens) in Aussicht, ausser beim eigenen Gerät, das leider abging. Kein fauler Zauber war dann aber auf dem Spitzenbrett zu erkennen, wo Bogi (der irgendwie alle Klischees eines GM negiert und dem kritischen Publikum leider nur als Streitfall bekannt ist) Pfeile gegen f2 schleuderte und den aufopferungsvoll kämpfenden André Meylan schliesslich sicher bezwang. Roman erlag dem Sirenengesang am 3. Brett nicht und durfte am Mast festgebunden einen von Camille de Seroux zeitkritisch angebotenen Turm erobern und den Sieg bereits sichern. Stefan griff an 2 gegen den stärksten Airforcler, Simon Stoeri klassisch am Königsflügel an, manövrierte dann die Dame ein Feld zu weit nach rechts (h3 statt g3, was wohl den Sieg aus der Eröffnung heraus bedeutet hätte) und ging in der Folge leider ein. Adrian hatte lange eine ausgeglichene Stellung, musste aber für seinen Gewinnversuch büssen und es entschied sich auch die 4. Partie zu Gunsten von Schwarz, which today was definitely (http:// www.d-e-f-i-n-i-t-e-l-y.com, definitely hard to spell)ok.Glücklich und erschlagen kehrten die Rétianer um 22h30 zu ihren Penelopes zurück, ausser Bogi, der noch etwas Auto fahren musste und Stefan, der von der App fehlgeleitet ins Tramdepot verschachert wurde und Roman, der zum dritten Mal in 2 Wochen an praktisch identischer Stelle in Argos' Haufen (Achtung, epische Verwechslungsgefahr II) trat.Ein Dank an die Organisatoren und die Gastfreundlichkeit der Romands, aber mit Verlaub, der Spielort war unter aller Eumaios' Tieren, einfach seltsam, wenn zwei Mannschaften in einem Halbfinal 7-8 Stunden mehr Reisezeit auf sich nehmen müssen, Odysee hin oder her.
Viertelfinal
| Réti | 2190 | 3½:½ | Entlebuch | 1967 |
| Vadim Milov | 2695 | 1:0 | Manuel Meier | 2006 |
| Stefan Berger | 2028 | 1:0 | Guido Schmid | 1999 |
| Roman Schnelli | 2046 | 1:0 | Mario Meier | 2006 |
| Afrian Siegel | 1996 | ½:½ | Adrian Krummenacher | 1858 |
Achtelsfinal
| Schlauer Bauer | 2101 | ½:3½ | Réti | 1969 |
| Roger Gloor | 2268 | 0:1 | Torsten Meyer | 1847 |
| Roland Senn | 2088 | 0:1 | Edmund Hofstetter | 2002 |
| Timotej Alexander Rosebrock | 2036 | ½:½ | Adrian Siegel | 1989 |
| Oliver Killer | 2011 | 0:1 | Roman Schnelli | 2038 |
4. Runde
| Réti | 2190 | 3½:½ | Aquile di Lugano | 2007 |
| Vadim Milov | 2695 | 1:0 | Alec Salvetti | 2253 |
| Stefan Berger | 2037 | 1:0 | Claudio Bernasconi | 1806 |
| Roman Schnelli | 2038 | 1:0 | David Camponovo | 1962 |
| Adrian Siegel | 1989 | ½:½ | Claudio Bianchi | 0 |