Zürcher Schachwoche 2018

Die Zürcher Schachwoche findet an drei Tagen im September statt. In verschiedenen Disziplinen treten Delegationen der Zürcher Schachvereine gegeneinander an. Es sind dies:

1. Runde: Blitzpartien (4 Spieler)
2. Runde: Rapidpartien (Einzelspieler gemäss Anz. Teams -1, max. 1950 Elo)
3. Runde: Normalpartien (Einzelspieler gemäss Anz. Teams -1)

Bericht

Die Réti-Equippe, eifrig zusammengetrommelt von Roman, schlägt sich an der Zürcher Schachwoche traditionell-solid und belegt den vierten Schlussrang. Die Podestplätze gehen an die SGZ, Wollishofen und Springer/Sihlfeld.

Die Resultate beim Zürcher Schachverband: Blitz   | Rapid  | Einzel  | Schlussrangliste

 

Kurt hatte in seinen beiden Rapidpartien zwei Gewinnstellungen auf dem Brett, doch die Zeit wurde ihm einmal zum Verhängnis

 

Edmund berichtet:

Liebe Schachfreunde,

Rangierung nach dem Blitzturnier: 1.-2. SGZ und Wollishofen, 3. Réti, 4. Nimzo, 5. Springer usw.

Rangierung nach dem Rapidabend: 1. SGZ, 2. Springer/Sihlfeld, 3. Wollishofen, 4. Réti, 5. Nimzowitsch, 6. Letzi, 7. Riesbach.

Von daher waren Springer, Wollishofen und Nimzowitsch die schärfsten Gegner, was zur folgenden Aufstellung des dritten Abends – ernste Partie – führte:

gegen Wollishofen: Michael Hofmann [2315] (w) remis Joachim Kambor [2156]
gegen Nimzowitsch: Roland Levrand [2171] (w) 0-1 Felix Schwab [1938] !!
gegen Springer: Daniel Borner [2159] (w) 1-0 Urs Martin Egli [2063]
gegen Letzi: Michael Bühler [2130] (s) remis Roland Löhr [2043]
gegen SGZ: Sharif Mansor [2117] (s) 0-1 Filip Daniel Goldstern [2281]
gegen Riesbach: Edmund Hofstetter [1959] (s) 1-0 Roger Ritter ­

Letztes Jahr holten wir erstaunlicherweise mit Tarnutzer und Lienhard statt Hofmann und Levrand mit den ernsten Partien auch 30 Punkte (das sind 3 aus 6) und landeten ebenfalls auf dem 4. Schlussrang wie in diesem Jahr. An den ersten fünf Brettern spielten wir 2018 mit einem FZ-Durchschnitt von 2178, unsere Gegner mit 2096. Dabei erreichte Sharif eine Gewinnstellung gegen den stärksten Spieler, verpasste aber ein hübsches Turmopfer.

Um die Ernsthaftigkeit zu unterstreichen, mit der die Zürcher Vereine hier kämpfen, seien die Mannschaften der ersten beiden Sieger, nämlich von SGZ um Christian Issler und SV Wollishofen um Georg Kradolfer aufgeführt: Die SGZ setzten Marcel Hug [2345] (1), Jonathan Rosenthal [2239] (0), Daniel Fischer [2282] (½), Filip Goldstern [2281] (1), Felix Csajka [2218] (1) und Pawel Silbering [2212] (1) mit einem FZ-Durchschnitt von 2279 ein (4½ aus 6), während der SV Wollishofen an diesem Abend nur Marco Gähler [2382] (1), Joachim Kambor [2156] (½), Georg Kradolfer [2080] (1), Thomas Kohli [2023] (0), Frank Schmidbauer [2021] (0) und Nicola Schmid [1884] (1) mit einem FZ-Durchschnitt von 2091 in die Waagschale werfen konnte (3½ aus 6). Die SGZ hat ihre Lehren aus dem letzten Jahr gezogen, als sie bei den ernsten Partien nur 35 Punkte holte und 2. wurde, während Wollishofen am letzten Abend glanzvolle 50 Punkte holte und das Turnier gewann.

Das Ziel, diesen Wettbewerb zu gewinnen, haben wir nicht erreicht. Diesmal schnappte uns Springer/Sihlfeld den 3. Rang weg. Trotzdem hatten alle Beteiligten Spass daran. Wann stossen unsere weiteren Cracks dazu.

 

 
ZSV Seite

ZSV Daten