Das 1. SJMM-Team verhindert den Abstieg
Es ist inzwischen fast zum ungeschriebenen Gesetz geworden, dass Réti die Schlussdoppelrunde der Ostgruppe der Nationalliga A in der Schweizer Jugendmannschaftsmeisterschaft (SJMM) organisiert. Auch dieses Jahr fanden sich wieder die sechs besten Jugendteams der östlichen Schweiz bei uns im Klus Park ein und spielten um die obersten zwei Ränge in der Gruppe, um sich für den grossen Final im Juli in Ittigen zu qualifizieren. Auch die erste Mannschaft von Réti hat sich schon mal für den Final qualifiziert, nämlich in der Saison 2021/22. Seither war das Team mehrmals nahe dran, diesen Coup zu wiederholen, unter anderem mit zwei dritten Rängen in den Saisons 2022/23 und 2024/25.
In dieser Saison hingegen lief es gar nicht rund: Bis zur Schlussrunde am Nachmittag wies das Team noch keinen einzigen Mannschaftspunkt auf. In der Schlussrunde kam es aber zum Duell mit dem anderen Team, das ebenfalls noch auf Null Zählern stand, die SG Zürich. Der Druck war hoch: Bei einer Niederlage wäre der Abstieg in die NLB festgestanden, der erste seit dem Aufstieg in der "Corona-Saison" 2020/21. Aber die vier Réti-Kämpfer holten den geforderten Sieg: Gil musste gar nicht erst ans Brett sitzen, weil die SGZ nur zu dritt antrat, Tamerlan und Nina erkämpften sich souveräne Siege, während Anuar dem formstarken Eduard Cervelli ein Remis abknöpfen konnte – das, nachdem er bereits in der Runde am Vormittag Colin Federer (Elo 2270) besiegen konnte! Damit befindet sich der 15-jährige für Irland spielende Rétianer wieder auf bestem Kurs Richtung FM-Titel.
Unsere anderen SJMM-Teams hatten ihre Saison bereits im Februar abgeschlossen. Réti Science City 2 holte sich in einer engen Gruppe den dritten Platz in der Nationalliga B (Gruppe Ost 2); Genauso wie Réti Science City 3 in der 1. Regionalliga (Gruppe Ost 3). Das Team Réti Schönau, das diese Saison sein Debüt feierte, konnte in der 2. Regionalliga (Gruppe Ost 1) noch keine Mannschaftspunkte holen. Nächste Saison dann!
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