Schlussrunden-Drama in der ZMM
In einem äusserst spannenden Finale verpasste unser ZMM-Fanionteam die Titelverteidigung hauchdünn. In der (wie jedes Jahr) von Réti organisierten Schlussrunde trafen die beiden einzigen bis dahin noch ohne Verlustpunkte zubuche stehenden Teams aufeinander: Die erste Mannschaft von Réti und die erste Mannschaft der SG Zürich. Gespielt wurden (gemäss dem seit diesem Jahr neu eingeführten Format) zwei Rapidpartien mit vertauschten Farben. Für Réti traten Jonas Wyss, Emmanouil Sakaridis, Francesco Antognini, Simon Lepot, Daniel Borner und Peter Pfister an; Sie trafen auf eine im Durchschnitt fast 100 Elo mehr aufweisendes Team der SGZ. Die erste Runde verlief dementsprechend sehr überraschend: Mit Ausnahme von Jonas gewannen alle Rétianer ihre Partien, sodass Réti zur Halbzeit mit 5:1 in Führung lag. In der zweiten Runde folgte dann aber das grosse Comeback der SGler: Weil sie das Rückspiel ihrerseits mit 5:1 gewinnen konnten, konnten sie das Gesamtskore noch auf 6:6 ausgleichen. Weil nun aber beide Teams 9 Mannschaftspunkte auf dem Konto hatten, mussten die Einzelpunkte entschieden – und da hatte die Schachgesellschaft leider knapp die Nase vorn. So blieb Réti trotz einer fast perfekten Saison die Titelverteidigung aus der letzten Saison verwehrt.
Auch für die anderen Réti-Teams ging diese Woche die erste Rapid-ZMM-Saison zu Ende. Réti 2 sicherte sich dank eines dominanten 10:2-Siegs gegen Sihlfeld 1 den zweiten Schlussrang in der Klasse P1 hinter Wollishofen 2, Réti 3 ging dank eines 7½:4½-Siegs in der Schlussrunde gegen Oberglatt 1 als Sieger der Klasse I2 hervor, während sich Réti 4 mit einem perfekten 8:0 gegen Langnau 1 den dritten Rang in der Klasse II2 sichern konnte. Aufgrund der auf diese Saison hin eingeführten Modusänderung gibt es diesmal keine Auf- und Absteiger.
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