Wer ist T.?

Philipp schickt uns ein Schachrätsel der literarischen Art.

... Dabei gewahrte er unter der Menge der Waren ein elfenbeinernes Schachbrett von schönster Einlegearbeit, dazu höchst zierlich geschnitzte Figuren. Die Händler, denen der Junge schon längst nur zu gut gefiel, meinten, er könnte ihnen nicht nur mit der Sprache nützlich sein, war er doch in vielen Künsten bewandert. Schon erwogen sie den Preis, für den sie ihn verkaufen konnten – luden ihn ein, reizten und beschwatzten ihn, sich mit ihnen im Schachspiel zu messen. Und G.’s Zögling sass vor dem Brett nieder bei ihnen im Zelt und begann, mit grossem Ernst die Elfenbeinfiguren zu ziehen, wie er es gelernt hatte. G. stand, vorn über gebeugt, und schaute ihm zu.

R. und seine Söhne grüssten herüber, verliessen das Schiff und wanderten zur Stadt zurück, während G. blieb und die Züge des Knaben verfolgte. Unterdessen machten die Seeleute, nachdem sie unauffällig Rat gehalten, heimlich die Taue los und lichteten den Anker. Unbemerkt legte das Schiff ab. Der Landesteg war von dem Zelt verdeckt, in dessen Planen sich knatternd der Wind fing. So fuhren sie sacht  und gewannen das offene Meer, als T. die Königin zog und es ihm damit endlich gelang, den Gegner  matt zu setzen. Als er zurücklehnte, hörte er die See rauschen, er blickte auf und begriff, was geschehen war, und entsetzte sich. Bei ihm war G. und sie rasten und beklagten ihr Geschick und verwünschten die Stunde des Spieleifers. ...

Wer war T. ?

 

Die Antwort erfährst du, wenn du den folgenden Abschnitt markierst:

Es handelt sich um Tristan aus "Tristan und Isolde" (G. ist Governal, Tristans Hauslehrer, R. ist Roald, sein Adoptivvater. Die Passage stammt aus Ruth Schirmers Nacherzählung, erschienen im Manesse Bibliothek Verlag).

 

 

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 5 plus 5.