Réti 2, 2. Bundesliga Zone B (202)

 

Schachbund SGM-Seite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Lorenz Wüthrich, lorenzwuethrich@gmail.com

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 11.11.2017 Bodan – Réti  
2 02.12.2017 Réti – Valais  
3 13.01.2018 Réti – Pfäffikon  
4 27.01.2018 Réti – Winterthur  
5 10.02.2018 St. Gallen – Réti  
6 24.02.2018 Nimzowitsch – Réti  
7 17.03.2018 Sprengschach – Réti  

 

 

5. Runde

Spielfrei

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

Réti 2 2060 5½:2½ Valais 2 2012
Lorenz Wüthrich 2210 1:0 Ludovic Zaza
2138
Peter Pfister 2072 1:0 Pierre Perruchoud 2075
Vincent Lou 2055 ½:½ Stéphane Emery 
2116
Michael Bühler
2059 ½:½ Simon Morand 
2031
Saharif Mansoor 2056 1:0 Gérald Darbellay  
1999
Fabian Lang 2039 0:1 Vlad Popescu  
1991
Robert Hauser 2043 ½:½ Jean-Yves Rian   1941
Stefan Berger 1961 1:0 Jean-Christophe Putallaz [ 1802

 

 

 

Freude herrschte nach diesem gelungenen Spieltag im Klubpark. 6 Réti-Mannschaften sorgten für ein „full house“ und Edmund im Vorfeld für ein tadellos eingerichtetes Spiellokal - herzlichen Dank! So konnten wir uns alle optimal auf unsere Aufgabe auf dem Spielfeld konzentrieren:

Kurz vor der Zeitkontrolle konnte ich nach einem Fehlgriff und entsprechender Schrecksekunde den Sieg gegen das von Ludovic Zaza gespielten Budapester-Gambit doch noch ins Trockene bringen. Bald darauf einigte sich Michael mit seinem Gegner auf Remis und auch Robert konnte seine etwas aktivere Turmstellung nicht in den vollen Punkt ummünzen. Dafür gewann Peter gegen Pierre Perruchoud und auch Sharif besiegte Gérald Darbellay schlussendlich mit einem Läufer gegen diverse Bauern. Es fighteten noch Vincent, Fabian und Stefan. Leider musste sich Fabian nach hartem Kampf im Turmendspiel geschlagen geben. Stefan packte sein berühmtes „Flämmle" aus und erhöhte die Temperatur stetig. Als es seinem Gegner Jean-Christophe Putallaz aufgrund des Eindringen der Dame und drohender Bauernumwandlung zu heiss wurde, gab dieser auf. Vincent baute sich positionelle Überlegenheit mit Raumvorteil auf. Kurz nicht aufgepasst und schon infiltrierte die Dame des Gegners seine luftige Stellung. Stark hat er aber weitergekämpft und zumindest noch den halben Punkt gesichert!

Freuen wir uns also über die beiden Mannschaftspunkte auch wenn Valais 2 nicht in Bestbesetzung angetreten ist.

- Lorenz 

1. Runde

Bodan 2253 6½:1½ Réti 2 2076
Theo Hommels 2374 1:0 Lorenz Wüthrich 2210
Peter Kühn 2346 1:0 Kriste Vincent 2200
Alfed Weindl 2350 1:0 Sharif Mansoor 2056
Dieter Knödler 2247 ½:½ Michael Bühler 2059
Marcel Wildi 2239 ½:½ Karl-Iversen Lapp 2045
MichaelSchmid 2206 ½:½ Roland Hauser 2206
Frank Egle 2195 1:0 Stefan Berger 2195
Frank Zeller 2070 1:0 Fabian Lang
2039

 

Leider musste sich Réti 2 diesmal der nominellen Überlegenheit von Bodan 1 geschlagen geben.

Als erster musste ich die Waffen strecken, nachdem ich ein Figurenopfer zugelassen hatte, das zu einem durchschlagenden Angriff von Theo Hommeles geführt hat. Auch Sharif musste bald aufgeben, während Karl Iversen gegen Dieter Knödler mit schwarz ein starkes Remis einfahren konnte. Auch Robert remisierte gegen den auf dem Papier stärkeren Michael Schmid. Vincent spielte eine gehaltvolle Stellung aus der Eröffnung heraus, in welcher viele sehr scharfe Varianten zu berücksichtigen waren. Als die Partie in ruhigeres Fahrwasser kam konnte Peter Kühn jedoch einen Bauern gewinnen, was er mit seiner soliden Technik dann auch nach Hause brachte. Stefan spielte mit schwarz einmal mehr eine starke Eröffnung und gewann gar eine Figur gegen zwei Bauern. Leider hat er dann in gewonnener Stellung einige taktische Möglichkeiten übersehen. Wie es dann oft vorkommt, verschlechterte sich seine Position zusehends und am Ende musste er aufgeben. Michael Bühler kämpfte aufopfernd und wurde fast mit dem Sieg belohnt, jedoch nur fast - Remis. Und auch Fabian hätte mindestens den halben Punkt verdient, nachdem er dem Gegner die Bauernstellung ruinieren konnte (2 Doppelbauern). Leider war es nicht möglich zusätzlich notwendige Aktivität zu generieren.

 Der Kampfeswille war bei allen stark ausgeprägt und ich bin überzeugt, dass sich das in den nächsten Runde gegen weniger übermächtige Gegner auszahlen wird!

- Lorenz