Réti 3, 2. Regionalliga Zone E (405)

 

Schachbund SGM-Seite 

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich

Mannschaftsleiter: Peter Meier, pete.meier@bluewin.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 11.11.2017 Réti – Nimzowitsch  
2 02.12.2017 Réti – Zug  
3 13.01.2018 Zürich SG – Réti  
4 27.01.2018 Réti spielfre  
5 10.02.2018 Réti – Wollishofen  
6 24.02.2018 March-Höfe – Réti  
7 17.03.2018 Zimmerberg – Réti  

 

 

Rangliste

Rangliste nach der 1. Runde
1 NN - -
2 NN - -
3 NN - -
4 NN - -
5 NN - -
6 NN - -
7 NN - -
8 NN - -
9 NN - -
10 NN - -

 

3. Runde


2072 5½:2½ Valais 2 2015

       

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

Réti 1 2170 4:4 Tribschen 1 2209
Jonas Wyss
2256 ½:½ Davide Arcuti
2329
Kaspar Kappeler 2273 ½:½ Christoph Schild 2317
Carmi Haas 2186 ½:½ Kevin Cremer 2216
Roland Levrand
2162 0:1 Lubomir Kovac 2277
Daniel Borner 2180 1:0 Werner Kaufmann 2200
Rubén Porras Campo 2128 1:0 Daniel Lustenberger 2212
Christoph Schmid 2130 0:1 Lukas Schwander 2146
Karl-Iversen Lapp 2045 ½:½ Frank Neubert 1978

 

Der umkämpfte Wettkampf gegen ein stark angetretenes Tribschen endete nach fast 6-stündiger Spielzeit unentschieden. Die turbulente Schlussphase hätte in beide Richtungen kippen können... doch der Reihe nach:

Das Spiel begann mit einem Schwarzremis am achten Brett von Iversen. In einem Vierspringerspiel spielte er das extravagante aber völlig vollwertige 4. ... Ld6. In einem ausgeglichenen Endspiel wurde remis vereinbart. Daniel konnte bei seinem Saisondebut gleich zuschlagen. Im Läuferspiel manövrierte er seine Springer prinzipiell zum Königsflügel und installierte einen auf f5. In bereits schlechterer Stellung griff dann sein Gegner fehl. Ich geriet aus der Eröffnung heraus sowohl auf dem  Brett und auf der Uhr unter Druck. Nach einem erzwungenen Bauernopfer musste ich zudem in den Damentausch einwilligen. In gewonnener Stellung verpasste mein Gegner dann aber den endgültigen k-o Schlag. Als sein Vorteil schwand bot er mir in meiner anhaltenden Zeitnot remis an. Eine Glanzvorstellung lieferte Rubén mit Schwarz spielend am sechsten Brett ab. In einem Königsinder fand er die Balance zwischen Angriffs- und prophylaktischen Zügen und gewann sehenswert im Angriff. Ein weiteres Königsindisch war Thema zwischen Christoph und dem Tribschener Lukas Schwander. In einer Sämischvariante steckte Lukas eine Figur ins Geschäft um gegen den in der Mitte gebliebenen König zu spielen. In der hochtaktischen Stellung wurde sein Mut belohnt. Christoph musste sich in einer spannenden Partie geschlagen geben.

Nun spitzte sich die Lage zu und wir lagen mit einem Sieg vorne. Mein Einschätzung zu den verbliebenen Begegnungen war: Jonas steht klar schlechter, Carmi steht besser und Roland steht schlechter. Roland hatte im Turmendspiel einen Bauern weniger der sich am entfernten Flügel befand. Zunächst verteidigte er sich gut. Dann wählte von zwei möglichen Plänen leider den falschen. Durch ein Zwischenschach verlor er dann ein entscheidendes Tempo und somit die Partie. Jonas konnte in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern mit zwei Minusbauern die Türme tauschen. Daraufhin erzwang er das Vorrücken der Bauern und blockierte sie. Die Festung war nicht mehr einzunehmen und die grandiose Rettung perfekt. Carmi hatte wie bereits in der ersten Runde eine gute Partie gezeigt und im Endspiel einen Bauer mehr. Im Gewinnsinne hatte er aber in der Zwischenzeit einiges riskiert und wäre beinahe noch in eine Springergabel gelaufen. Als das remis von Jonas feststand, wickelte er schliesslich ins remis ab. 4-4.

In der nächsten Runde geht’s ins Wallis auf Grossmeisterjagd!

- Kaspar 

 

1. Runde

Réti 1 2204 4½:3½ Payerne 1 2232
Francesco Antognini
2309 ½:½ Nicolas Grandadam 2304
Jonas Wyss 2261 0:1 Simon Stoeri 2314
Carmi Haas 2186 ½:½ Patrik Grandadam 2385
Kaspar Kappeler 2273 1:0 Theo Stijve 2181
Christian Wagner 2241 1:0 Alex Lienhard 2245
Christian Schmid 2114 ½:½ Florian Zarri 2148
Roland Levrand 2160 0:1 Stéphane Gendre 2156
Vincent Lou 2089 1:0 Noé Duruz 2118

 

Haas