Réti 1

Rangliste und Rundendaten

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Rd Datum Heimmannschaft   Gastmannschaft Liga
1 10.03.19 Réti 1 - Riehen NLA
2 14.04.19 Réti 1 - Solothurn  
3 04.05.19 Winterthur - Réti 1 Mannschaftsleiter
4 05.05.19 Genève - Réti 1 Matthias Gantner
5 30.06.19 Luzern - Réti 1 matthiasgantner@hotmail.com
6 07.09.19 Réti 1 - Zürich  
7 08.09.19 Echallens - Réti 1  
8 19.10.19 Réti 1 - Wollishofen  
9 20.10.19 Réti 1 - Nyon  
2. Runde
Réti 1 2366 7.5:0.5 Solothurn 2221
Sebastian Bogner 2600 1:0 Sergey Ovseyevych 2603
Mihajlo Stojanovic 2525 1:0 Ghazal Hakimifard 2318
Julien Carron 2348 1:0 Marcel Fischer 2116
Christian Maier 2374 ½:½ Bruno Schwägli 2249
Matthias Gantner 2293 1:0 Samuel Krebs 2091
Francesco Antognini 2296 1:0 Florian Schiendorfer 2184
Christian Wagner 2244 1:0 Anton Meier 1989
Kaspar Kappeler 2250 1:0 ff -

Vergangenen Sonntag traten wir zu Hause gegen Solothurn an. Auf dem Papier waren wir der klare Favorit, aber da wir nicht in Bestbesetzung antraten und wir unbedingt gewinnen mussten, waren wir dennoch auf ein enges und spannendes Match vorbereitet. Falls jedoch wer darauf gehofft hatte, wurde er bereits vor Spielbeginn enttäuscht: Solothurn trat nur zu siebt an und von den Anwesenden fehlten einige Schlüsselspieler. Schade war dies insbesondere für Kaspar, der so leider nicht zum Einsatz kam. Von den Partien, die gespielt wurden, gingen viele von Anfang an in unsere Richtung. Julien gewann als erster, nach einem überzeugenden Angriff in einer Stellung mit isoliertem d-Bauer. Bereits im 18. entschied der Einschlag des weissen Springers auf f7 die Partie. Christian legte nach zum 3:0, nachdem er seinen Gegner in geschlossener Stellung am Königsflügel überspielen konnte. Eine strategische Meisterleistung gelang Sebi am ersten Brett. Trotz solider Eröffnung seines Gegners erspähte er schnell die Schwächen in der schwarzen Stellung und übte konsequent Druck aus. Dies brachte ihm bald einen Mehrbauern ein der darauf zur Dame lief: 4:0. Die restlichen Bretter hatten etwas mehr zu kämpfen: Mischa musste mit schwarz aus einem Franzosen einen isolierten d-Bauern hinnehmen. Vielleicht stand weiss gar nicht so viel besser, aber die wenigsten Spieler wüssten etwas mit der schwarzen Stellung anzufangen. Nicht so Mischa, der wie immer kühlen Kopf bewahrte und seiner Gegnerin eine teuflische Falle stellte. Diese versuchte nun ahnungslos die Türme zu verdoppeln doch mit Sxf3!! wurde sie hart bestraft. So stand es bald 5:0. Francesco war mit schwarz in einem Endspiel ebenfalls etwas unter Druck geraten und war vielleicht sogar in ernsthaften Schwierigkeiten. Nach einem fehlerhaften Turmtausch des Gegners gewann er jedoch die Oberhand, denn die vorgerückten weissen Bauern wurden nun plötzlich schwach: 6:0. In meiner Partie erhielt ich aus der Eröffnung eine klar bessere Stellung, aber da ich keinen guten Plan fand konnte mein Gegner eine Blockade errichten. Völlig unnötig erlaube er mir jedoch mit einem Qualitätsopfer durchzubrechen wonach auch ich gewinnen konnte: 7:0. Schliesslich blieb noch Christian, der mit schwarz sein bestes tat auch noch das 8:0 zu erzielen. Möglicherweise hatte er tatsächlich einige Chancen, aber leicht erkennbar waren diese nicht und so endete diese Partie als einzige mit remis. Alles in allem ein sehr überzeugender Sieg, der uns viel Selbstvertrauen geben sollte für die kommenden Partien.

Photo (c) John Saunders Matthias
1. Runde
Réti 1 2415 2.5:5.5 Riehen 2492
Sebastian Bogner 2600 ½:½ Andreas Heimann 2564
Mihajlo Stojanovic 2525 ½:½ Markus Ragger 2670
David Pires Tavares Martins 2407 ½:½ Olivier Renet 2518
Joseph Gallagher 2458 ½:½ Ognjen Cvitan 2463
Christian Maier 2374 0:1 Ioannis Georgiadis 2469
Julien Carron 2348 0:1 Dennis Breder 2453
Michael Hofmann 2312 ½:½ Nicolas Brunner 2444
Matthias Gantner 2293 0:1 Gregor Haag 2353

In der ersten Runde der NLA trafen wir zu Hause im Klus Park auf Riehen. Wie erwartet, trat Riehen mit äusserst starker Besetzung an und es war klar, dass es ein sehr schweres Match werden würde. Leider schafften wir es dann auch nicht unsere Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen und am Ende verloren wir mit 2.5 – 5.5; das gleiche Ergebnis wie letztes Jahr. Hier die Geschehnisse im Detail: Die erste Partie, die beendet wurde war die von Michael. An Brett sieben erreichte er mit Weiss die leicht angenehmere Stellung, aber ernsthaft Druck aufbauen konnte er nicht, daher remis. Einen ähnlichen Verlauf nahm die Partie von Sebastian an Brett 1. An Brett 6 erhielt Julien nach einem frühen Damentausch ein sehr schlechtes Endspiel, welches er nicht lange verteidigen konnte. Ich muss leider zugeben, dass ich meine Hausaufgaben nicht gemacht habe, denn an Brett 8 spielte ich mit schwarz eine bekanntermassen schlechte Variante. Nachdem mein Gegner die ersten 20 Züge rausgeblitzt hatte, stand ich auch schon mehr oder weniger auf Verlust. Christian spielte an 6 gewohnt unternehmungsfreudig, aber leider verpasste er eine gute Gelegenheit. Damit konnte sein Gegner den Angriff abwehren und das Blatt zu seinen Gunsten wenden. Immerhin an den restlichen Brettern war unser Resultat sehr beachtlich: David, in seiner ersten SMM Partie für Réti, erhielt mit Weiss eine gute Stellung und an manchen Punkten hätte er vielleicht sogar grösseren Vorteil erzielen können. Irgendwann entglitt ihm jedoch die Partie, wonach er schlechter stand, so dass das remis ein gerechtes Resultat war. Joe spielte mit dem Leningrader äusserst kreativ und mit ein paar hübschen Tricks erhielt er eine gewonnene Stellung. Kurz vor der Zeitkontrolle fand er jedoch nicht die besten Züge und so verpuffte sein Vorteil: remis. Die letzte Partie war die von Mischa, welcher aus dem Franzosen eine unangenehme Stellung zu verteidigen hatte. Keine leichte Aufgabe gegen einen Gegner mit 2670 Elo, aber Mischa ist Mischa und nach etwa sieben Stunden musste weiss seine Gewinnversuche einstellen.
Alles in Allem nicht das Resultat, das wir uns erhofft haben, aber noch lange keine Katastrophe. Schon bald werden wir gegen Solothurn die Gelegenheit haben, es besser zu machen.

Photo (c) John Saunders Matthias

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