Réti 2

Rangliste und Rundendaten
Rang Club MP EP
1. Solothurn 1 15 45
2. Bodan 1 12 38½
3. Wettswil 1 10 38
4. Luzern 2 9 41½
5. Winterthur 2 9 38
6. Tribschen 1 9 36
7. Zürich 2 7 34½
8. Réti 2 7 32½
9. Wollishofen 2 6 27
10. Baden 1 5 29

Rd

Datum

Begegnung

1

25.03.2018

Baden - Réti

2

15.04.2018

Réti - Wettswil

3

29.04.2018

Zürich - Réti

4

10.06.2018

Luzern - Réti

5

01.07.2018

Réti - Winterthur

6

09.09.2018

Bodan - Réti

7

23.09.2018

Solothurn - Réti

8

20.10.2018

Réti - Tribschen

9

21.10.2018

Réti - Wollishofen

 

9. Runde
Réti 2 2174 6:2 Wollishofen 2 2111
Christian Wagner 2245 1:0 Daniel Good 2214
Jonas Wyss 2208 ½:½ Patrick Eschmann 2194
Lorenz Wüthrich 2205 ½:½ Thomas Wyss 2245
Vincent Kriste 2163 1:0 Joachim Kambor 2156
Carmi Haas 2191 1:0 Thomas Held 2021
Peter Pfister 2136 0:1 Frank Schmidbauer 2021
Sharif Mansoor 2117 1:0 Thomas Kohli 2023
Michael Bühler 2130 1:0 Florian Bous 2011

Ich beginne meinen Spielbericht mit dem Wesentlichen: Réti 2 hält verdient die Klasse und spielt nächste Saison wieder NLB.
Bei unserer ersten Doppelrunde durchlebten wir als Team Tiefs und Hochs. Am Samstag trafen wir auf den Gegner Tribschen, der im Durchschnitt leicht favorisiert war.
Carmi brachte uns mit seinem Schwarz-Sieg in Front. Er tauschte im Mittelspiel die richtigen Figuren ab, so dass sein Gegner mit einem schwachen Einzelbauern im Turm-Springer Endspiel keine Chance hatte. Die genaue Reihenfolge der Geschehnisse kann ich nicht wiedergeben. Auf jeden Fall verlor ich meine Partie durch einige Ungenauigkeiten und einem sehenswerten thematischen Opfer meines Gegners. In der Analyse stellte sich heraus, dass er das gleiche Motiv bereits häufig zur Anwendung gebracht hatte. Michaels Spiel wogte mehrmals hin und her, ehe es mit der Punkteteilung zu stillstand kam. Jonas zeigte auf, dass er mit Turm und Springer besser umgehen konnte als sein Gegner mit Turm und Läufer und brachte einen Zentrumsbauern souverän zur Dame. Damit stand war das Score ausgeglichen und die noch offenen Partien mussten über die Punkte entscheiden. Ruben hielt lange die Initiative in seiner Partie. Leider musste kurz vor der Zeitkontrolle Federn (ich glaube es war eine Qualität) lassen und verlor. Ab diesem Zeitpunkt verlief der Wettkampf plötzlich sehr unglücklich. Lorenz hatte in einer unübersichtlichen Stellung stets den Durchblick – ehe er kurz unaufmerksam war und die Damen im falschen Moment tauschte und sein Springer gefangen wurde. Eine erste bittere Niederlage. Die zweite folgte sogleich – Thomas musste sich geschlagen geben, obwohl er seinen Gegner in der Zeitnot in wenigen Zügen forciert hätte Matt setzen können. Und weil aller schlechten Dinge drei sind – unterlief Peter Pfister mit klarem Vorteil auf Gewinn spielend eine Springergabel die ihn zur Aufgabe zwang. So ging ein Wettkampf verloren, der eigentlich der Befreiungsschlag hätte werden MÜSSEN.
Schade – 2.5 Einzelpunkte und 0 Mannschaftspunkte für eine beherzte Leistung.
Am Sonntag stiegen wir also mit dramatischer Kulisse in den finalen Kampf. Als erstes mussten wir für den Klassenerhalt unseren direkten Konkurrenten Wollishofen schlagen und aber auch mehr Einzelpunkte als das exakt Punktgleiche Tabellen-Schlusslicht Baden erzielen. Das erste Ausrufezeichen setzen wir mit einer drei Positionen veränderten Mannschaft. Für die erste Schlagzeile sorge aber ein alt bekannter Haas. Er gewann rasch und elegant mit einem Schlag gegen den König. Darauf folge ein taktisch kluges Remis von Jonas – er hatte in der Eröffnung viel Zeit verbraucht und stand optisch etwas unter Druck. Wie so war auch die Zeitkontrolle eine entscheidende Phase des Wettkampfs. Christians Siegs (unser erster Trumpf) am ersten Brett ebnete an dieser Stelle den Weg zum Sieg. Er spielte mit den weissen Steinen ruhig und beharrlich auf die Schwächen seines Gegners und konnte dies gewinnbringend (auch unter Berücksichtigung des Zeitfaktors) verwerten. Davon angespornt erhöhte auch Sharif die Schlagzahl gegen den gegnerischen König und erntete eine Figur zum Sieg. Ein Sieg schien in greifbarer Nähe, da Lorenz und Michael sehr aussichtsreise Stellungen hatten. Der zweite Trumpf Vincent stach im Endspiel wie der «Buur» das «Nell» ab, nachdem er während der ganzen Partie eher in der Defensive war. Lorenz konnte seinen Vorteil nicht in den ganzen Punkt ummünzen und verpasste so eine (verdiente!) Partie aus einem Gus – also Remis. Michael machte sein Spiel zwischenzeitlich unnötig spannend indem er seinen entfernten Freibauern einstellte. Schlussendlich behielt er einen kühlen Kopf und die Oberhand und wickelte zum wichtigen Sieg ab. Es stand nun 6:1 und Peter Pfister wurde wie schon gestern von der Springer-Gabel-Hexe heimgesucht. Sie nahm ihm auch heute die verdienten Punkte weg, so blieb es beim Endstand von 6:2.
Nun richtete sich der Blick zum letzten Konkurrenten Baden. Der Anruf bei der Spielleitung offenbarte uns, dass Baden sein Spiel gegen Bodan nicht gewinnen konnte und wir so trotz Licht und Schatten in der NLB halten konnten.
Das feierten wir natürlich mit einem verdienten Siegerbier!

Pete
8. Runde

Réti 2

2141

2.5:5.5

Tribschen 1

2198

Lorenz Wüthrich

2205

0:1

Markus Räber

2251

Jonas Wyss

2208

1:0

Lubomir Kovac

2239

Peter Meier

2091

0:1

Kevin Cremer

2248

Carmi Haas

2191

1:0

Jürgen Strauss

2222

Rubén Porras Campo

2121

0:1

Albert Gabersek

2137

Michael Bühler

2130

½:½

Daniel Lustenberger

2203

Peter Pfister

2136

0:1

Lukas Schwander

2178

Thomas Allard

2049

0:1

Sebastian Hoffmann

2102

6. Runde

Bodan 1

2286

4:4

Réti 2

2143

Frank Zeller

2445

1:0

Carmi Haas

2191

Alfred Weindl

2332

½:½

Lorenz Wüthrich

2207

Theo Hommeles

2370

1:0

Rubén Porras Campo

2121

Marcel Wildi

2250

0:1

Roland Levrand

2171

Andreas Modler

2306

½:½

Christoph Schmid

2127

Michael Schmid

2209

½:½

Sharif Mansoor

2117

Dieter Knödler

2256

½:½

Vincent Lou

2160

Peter Plüss

2118

0:1

Thomas Allard

2049

In der ersten SMM-Begegnung nach der Sommerpause reisten wir mit einem passiv optimistischen Gefühl zum Wettkampf gegen Bodan.
Kurz vor Wettkampfbeginn wurden zwei negative Punkte klar: Erstens, wir werde nicht viel vom wunderbaren Wetter mitbekommen, weil der Wettkampf im Keller des Park Kafis stattfindet. Zweitens, der Elo-Vorsprung unserer Gegner beträgt im Schnitt fast 150 Zähler.
Trotz allem gingen wir mutig ans Werk. Carmi bog in einer russischen Partie falsch ab und musste sich seinem starken Gegner ergeben. Praktisch zeitgleich egalisierte Thomas am letzten Brett das Score in dem er die fahrlässige Behandlung der sizilianischen Verteidigung mit einem eingeschlagenen Nagel auf d6 gnadenlos bestrafte. Christoph spielte mit den schwarzen steinen keck auf und konnte aus der Eröffnung heraus das Spielgeschehen ausgleichen. Eine baldige Punkteteilung war die logische Konsequenz.
Auch die nächsten beendeten Partien brachten keine Vorentscheidung in diesem Wettkampf. Lorenz und Wolga war heute eine gute Kombination, nach dem Mittelspiel stand er etwas besser. Im Sinne der Mannschaft nahm er das Remisangebot seines Gegners an. In der gleichen Phase musste Ruben in einer schwierigen Stellung aufgeben. Roland schockte mit einer Reihe von Zwischenzügen das Figurendispositiv seines Gegners und holte den vollen Punkt.
Nun stand es 3:3 und eine Überraschung lag in der Luft. Vincent kämpfte mit einer Qualität weniger und Sharif hatte einen 40-zügigen Gewinnplan – als unsere Gegner ein Doppelremis anboten.
In Anbetracht der beiden negativen Punkte punkto Wetter und Elo nahmen wir das Angebot zum 4:4 Endstand an.

Pete
5. Runde

Réti 2

2149

5:3

Winterthur 2

2220

Lorenz Wüthrich

2211

1:0

Philipp Balcerak

2340

Carmi Haas

2193

½:½

Julian Schärer

2263

Vincent Lou

2187

0:1

Sebastian Gattenlöhner

2244

Roland Levrand

2151

1:0

Daniel Borner

2194

Sharif Mansoor

2106

½:½

Nedeljko Kelecevic

2188

Rubén Porras Campo

2128

½:½

Sladjan Jovanovic

2157

Michael Bühler

2107

½:½

Stefan Zollinger

2168

Christoph Schmid

2112

1:0

Martin Schweighoffer

2202

Wir bestritten den letzten Wettkampf vor der Sommerpause bei schönstem Juliwetter. Weniger heiter waren die Aussichten nach dem Austausch der Aufstellungen, denn Winterthur 2 brachte beinahe eine Bestbesetzung in Stellung. Der Winterthurer ELO-Leader an Brett 1 verpasste sein Aufgebot, was uns nach einer halben Stunde bereits 1:0 in Front brachte.
Als nächstes neutralisierte Sharif seinen  Gegner in einer sehenswerten Kampfpartie. Vincent verlor in akuter Zeitnot den totalen Überblick über seine hochkomplexe Stellung und musste sich geschlagen geben. Carmi kämpfte erbittern in einem Turmendspiel mit Minusbauern und konnte bald remisieren.
Trotz Forfaitsieg sah es für unsere Farben nicht nach Sieg aus. Roland und Michael standen leicht besser, Ruben und Christoph unklar.
Doch dann wand sich das Blatt völlig unerwartet (oder Fortuna gegen Winterthur?) zu unseren Gunsten: Roland und Christoph gewannen beide auf Zeit und Ruben setze einem sehenswerten Paukenschlag gegen den König. Seinem Gegner blieb nichts anderes übrig ins Remis einzuwilligen. Gleichzeitig rundete Michael eine gute, aber auch glückliche Mannschaftsleistung zum 5:3 Sieg ab.

Pete
4. Runde

Luzern 2

2214

6:2

Réti 2

2150

Alexander Belezky

2369

1:0

Lorenz Wüthrich

2211

Roger Gloor

2338

1:0

Jonas Wyss

2213

Lena Georgescu

2217

1:0

Roland Levrand

2151

Andrin Wüest

2233

1:0

Rubén Porras Campo

2128

Werner Kaufmann

2192

½:½

Vincent Lou

2187

Dmitry Atlas

2174

1:0

David Uhlmann

2100

Pirmin Lötscher

2129

0:1

Michael Bühler

2107

Carole Forestier

2063

½:½

Sharif Mansoor

2106

3. Runde

SG Zürich 2

2251

5:3

Réti 2

2137

Jonathan Rosenthal

2334

1:0

Roland Levrand

2147

Norbert Friedrich

2305

½:½

Lorenz Wüthrich

2201

Filip Daniel Goldstern

2264

1:0

Vincent Lou

2138

Dragomir Vucenovic

2272

0:1

Carmi Haas

2190

Felix Csajka

2230

½:½

David Uhlmann

2095

Daniel Fischer

2278

1:0

Christoph Schmid

2102

Nikolaus Patzelt

2111

0:1

Sharif Mansoor

2110

Pawel Silberring

2212

1:0

Michael Bühler

2110

Das gestrige Doppelderby fand in toller Atmosphäre statt und versprach viel Spannung. Sowohl die erste, als auch die zweite Mannschaft duellierte sich gegen den die SG Zürich. Leider erging es Réti 2 in der NLB nicht ganz so gut wie Réti 1 (obwohl die Kollegen beinahe den Sieg entführten… dazu schreibt aber Francesco).
An praktisch allen Brettern verfügten unsere Gegner über ein saftiges ELO-Plus. Deshalb erstaunt es nicht, dass David und Lorenz ihre sehr ausgeglichenen Positionen mit dem Remis besiegelten. Christoph war mit der undankbaren Aufgabe betraut gegen den kürzlich erstarkten Junior Daniel Fischer zu spielen.  In einer äusserst taktischen Stellung zahlte sich die extensive Vorbereitung des jüngeren zum Sieg aus. Leider konnte es unser Jungtalent Vincent demjenigen der SG nicht gleichtun und verlor eine Figur nach einem Fehler. Im Altmeisterduell behielt Carmi die Oberhand und verwertete die im Mittelspiel gewonnene Qualität souverän. Sharif doppelte in der Folge für unsere Farben nach, in dem er seinen Gegner mit einer russischen Flussvariante wegspülte. Die beiden verbleibenden Partien standen leider zu unseren Ungunsten. Trotz engagiertem Kampf gegen die Niederlage, schaute nicht mehr zählbares heraus und wir verloren 5:3.

Pete
2. Runde

Réti 2

2168

3:5

Wettswil 1

2188

Vincent Kriste

2196

ff:1

Andreas Huss

2262

Lorenz Wüthrich

2201

0:1

Philipp Aeschbach

2314

Jonas Wyss

2214

0:1

Urs Rüetschi

2293

Carmi Haas

2190

½:½

Sacha Georges

2213

Vincent Lou

2138

½:½

Daniel Christen

2255

Rubén Porras Campo

2153

0:1

Werner Aeschbach

2047

Roland Levrand

2147

1:0

Hanspeter Bieri

2062

Peter Pfister

2105

1:0

Theo Heldner

2060

Leider konnten wir unsere Siegesserie nicht fortsetzen und mussten uns Wettswil knapp geschlagen geben. Ein Missverständnis bei der Anspielzeit brachte von Beginn an in Rücklage. Da die Mannschaftsaufstellung in der NLB vor Spielbeginn abgegeben werden muss und die Brettreihenfolge strikt vorgegeben ist, konnte der verfügbare Ersatzspieler nicht einspringen. An den verbleibenden 7 Brettern wurde hart gekämpft. Für vielversprechendes Angriffsspiel steckte Ruben Material ins Geschäft, konnte aber die Jagd nach dem gegnerischen König nicht erfolgreich abschliessen und musste aufgeben. Carmi überlistete seinen Gegner im Übergang zum Endspiel in dem er den richtigen Plan verfolgte. Leider reichte der Mehrbauer in der Springer gegen Läufer Konstellation nicht für einen Sieg - remis. Auch Vincent gelang es nicht den Druck auf den König seines Gegners in einen vollen Punkt umzumünzen. Das Turmendspiel bei gleich viel Bauern endete mit dem logischen Remis. Damit war die Ausgangslage für die Mannschaft bereits sehr schwierig und Jonas kämpfte gegen die Niederlage, Lorenz hatte eine schwierige und unklare Position und Peter Pfister und Roland hatten Vorteile. So konnte Peter seine Stellung gewinnbringend verbessern. Auch Roland zeigte tolle Endspieltechnik und gewann das Turmendspiel mit Plusbauer. Jonas und Lorenz verloren leider beide noch, so war das Verdikt 3:5 besiegelt.

Pete
1. Runde

Baden 1

2095

3.5:4.5

Réti 2

2129

Jochem Snuverink

2373

1:0

Carmi Haas

2190

Klaus Klundt

2362

½:½

Lorenz Wüthrich

2201

Udo Düssel

2217

1:0

Roland Levrand

2147

Enno Eschholz

2160

½:½

Vincent Lou

2138

Stefan Bouclainville

2170

0:1

Peter Meier

2093

Panayotis Adamantidis

2077

½:½

Robert Hauser

2105

Stanislav Valencak

1885

0:1

Karl-Iversen Lapp

2049

Karl Wilhelm

1517

0:1

Michael Bühler

2110

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