Réti 2, NLB Ost

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Peter Meier, pete.meier@bluewin.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 25.03.2018 Baden - Réti
 
2 15.04.2018 Réti - Wettswil
 
3 29.04.2018 Zürich - Réti
 
4 10.06.2018 Luzern - Réti
 
5 01.07.2018 Réti - Winterthur
 
6 09.09.2018 Bodan - Réti
 
7 23.09.2018 Solothurn - Réti
 
8
20.10.2018 Réti - Tribschen
 
9 21.10.2018 Réti - Wollishofen
 

 

 

Rangliste

Rangliste nach der 3. Runde
1 Solothurn 6 16
2 Zürich II
5 13.5
3 Wettswil 4 13
4 Tribschen 3 13
5 Bodan 3 11.5
6 Luzern II 2 13
7 Réti II 2 10.5
8 Wollishofen II 2 9
9 Baden 1 10.5
10 Winterthur II 1 10

 

9. Runde

Einzelresultate folgen.

 

Ich beginne meinen Spielbericht mit dem Wesentlichen: Réti 2 hält verdient die Klasse und spielt nächste Saison wieder NLB.

 

Bei unserer ersten Doppelrunde durchlebten wir als Team Tiefs und Hochs. Am Samstag trafen wir auf den Gegner Tribschen, der im Durchschnitt leicht favorisiert war.

Carmi brachte uns mit seinem Schwarz-Sieg in Front. Er tauschte im Mittelspiel die richtigen Figuren ab, so dass sein Gegner mit einem schwachen Einzelbauern im Turm-Springer Endspiel keine Chance hatte. Die genaue Reihenfolge der Geschehnisse kann ich nicht wiedergeben. Auf jeden Fall verlor ich meine Partie durch einige Ungenauigkeiten und einem sehenswerten thematischen Opfer meines Gegners. In der Analyse stellte sich heraus, dass er das gleiche Motiv bereits häufig zur Anwendung gebracht hatte. Michaels Spiel wogte mehrmals hin und her, ehe es mit der Punkteteilung zu stillstand kam. Jonas zeigte auf, dass er mit Turm und Springer besser umgehen konnte als sein Gegner mit Turm und Läufer und brachte einen Zentrumsbauern souverän zur Dame. Damit stand war das Score ausgeglichen und die noch offenen Partien mussten über die Punkte entscheiden. Ruben hielt lange die Initiative in seiner Partie. Leider musste kurz vor der Zeitkontrolle Federn (ich glaube es war eine Qualität) lassen und verlor. Ab diesem Zeitpunkt verlief der Wettkampf plötzlich sehr unglücklich. Lorenz hatte in einer unübersichtlichen Stellung stets den Durchblick – ehe er kurz unaufmerksam war und die Damen im falschen Moment tauschte und sein Springer gefangen wurde. Eine erste bittere Niederlage. Die zweite folgte sogleich – Thomas musste sich geschlagen geben, obwohl er seinen Gegner in der Zeitnot in wenigen Zügen forciert hätte Matt setzen können. Und weil aller schlechten Dinge drei sind – unterlief Peter Pfister mit klarem Vorteil auf Gewinn spielend eine Springergabel die ihn zur Aufgabe zwang. So ging ein Wettkampf verloren, der eigentlich der Befreiungsschlag hätte werden MÜSSEN.

Schade – 2.5 Einzelpunkte und 0 Mannschaftspunkte für eine beherzte Leistung.

 

Am Sonntag stiegen wir also mit dramatischer Kulisse in den finalen Kampf. Als erstes mussten wir für den Klassenerhalt unseren direkten Konkurrenten Wollishofen schlagen und aber auch mehr Einzelpunkte als das exakt Punktgleiche Tabellen-Schlusslicht Baden erzielen. Das erste Ausrufezeichen setzen wir mit einer drei Positionen veränderten Mannschaft. Für die erste Schlagzeile sorge aber ein alt bekannter Haas. Er gewann rasch und elegant mit einem Schlag gegen den König. Darauf folge ein taktisch kluges Remis von Jonas – er hatte in der Eröffnung viel Zeit verbraucht und stand optisch etwas unter Druck. Wie so war auch die Zeitkontrolle eine entscheidende Phase des Wettkampfs. Christians Siegs (unser erster Trumpf) am ersten Brett ebnete an dieser Stelle den Weg zum Sieg. Er spielte mit den weissen Steinen ruhig und beharrlich auf die Schwächen seines Gegners und konnte dies gewinnbringend (auch unter Berücksichtigung des Zeitfaktors) verwerten. Davon angespornt erhöhte auch Sharif die Schlagzahl gegen den gegnerischen König und erntete eine Figur zum Sieg. Ein Sieg schien in greifbarer Nähe, da Lorenz und Michael sehr aussichtsreise Stellungen hatten. Der zweite Trumpf Vincent stach im Endspiel wie der «Buur» das «Nell» ab, nachdem er während der ganzen Partie eher in der Defensive war. Lorenz konnte seinen Vorteil nicht in den ganzen Punkt ummünzen und verpasste so eine (verdiente!) Partie aus einem Gus – also Remis. Michael machte sein Spiel zwischenzeitlich unnötig spannend indem er seinen entfernten Freibauern einstellte. Schlussendlich behielt er einen kühlen Kopf und die Oberhand und wickelte zum wichtigen Sieg ab. Es stand nun 6:1 und Peter Pfister wurde wie schon gestern von der Springer-Gabel-Hexe heimgesucht. Sie nahm ihm auch heute die verdienten Punkte weg, so blieb es beim Endstand von 6:2.

 Nun richtete sich der Blick zum letzten Konkurrenten Baden. Der Anruf bei der Spielleitung offenbarte uns, dass Baden sein Spiel gegen Bodan nicht gewinnen konnte und wir so trotz Licht und Schatten in der NLB halten konnten.

Das feierten wir natürlich mit einem verdienten Siegerbier!

- Pete 

 

 

8. Runde

Réti 2 2141 2.5:5.5 Tribschen 1 2198
Lorenz Wüthrich 2205 0:1 Markus Räber 2251
Jonas Wyss 2208 1:0 Lubomir Kovac 2239
Peter Meier 2091 0:1 Kevin Cremer 2248
Carmi Haas 2191 1:0 Jürgen Strauss 2222
Rubén Porras Campo 2121 0:1 Albert Gabersek 2137
Michael Bühler 2130 ½:½ Daniel Lustenberger 2203
Peter Pfister 2136 0:1 Lukas Schwander 2178
Thomas Allard 2049 0:1 Sebastian Hoffmann 2102

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

6. Runde

Bodan 1 2286 4:4 Réti 2 2143
Frank Zeller 2445 1:0 Carmi Haas 2191
Alfred Weindl 2332 ½:½ Lorenz Wüthrich 2207
Theo Hommeles 2370 1:0 Rubén Porras Campo 2121
Marcel Wildi 2250 0:1 Roland Levrand 2171
Andreas Modler 2306 ½:½ Christoph Schmid 2127
Michael Schmid 2209 ½:½ Sharif Mansoor 2117
Dieter Knödler 2256 ½:½ Vincent Lou 2160
Peter Plüss 2118 0:1 Thomas Allard 2049

 

In der ersten SMM-Begegnung nach der Sommerpause reisten wir mit einem passiv optimistischen Gefühl zum Wettkampf gegen Bodan.

Kurz vor Wettkampfbeginn wurden zwei negative Punkte klar: Erstens, wir werde nicht viel vom wunderbaren Wetter mitbekommen, weil der Wettkampf im Keller des Park Kafis stattfindet. Zweitens, der Elo-Vorsprung unserer Gegner beträgt im Schnitt fast 150 Zähler.

Trotz allem gingen wir mutig ans Werk. Carmi bog in einer russischen Partie falsch ab und musste sich seinem starken Gegner ergeben. Praktisch zeitgleich egalisierte Thomas am letzten Brett das Score in dem er die fahrlässige Behandlung der sizilianischen Verteidigung mit einem eingeschlagenen Nagel auf d6 gnadenlos bestrafte. Christoph spielte mit den schwarzen steinen keck auf und konnte aus der Eröffnung heraus das Spielgeschehen ausgleichen. Eine baldige Punkteteilung war die logische Konsequenz.

Auch die nächsten beendeten Partien brachten keine Vorentscheidung in diesem Wettkampf. Lorenz und Wolga war heute eine gute Kombination, nach dem Mittelspiel stand er etwas besser. Im Sinne der Mannschaft nahm er das Remisangebot seines Gegners an. In der gleichen Phase musste Ruben in einer schwierigen Stellung aufgeben. Roland schockte mit einer Reihe von Zwischenzügen das Figurendispositiv seines Gegners und holte den vollen Punkt.

Nun stand es 3:3 und eine Überraschung lag in der Luft. Vincent kämpfte mit einer Qualität weniger und Sharif hatte einen 40-zügigen Gewinnplan – als unsere Gegner ein Doppelremis anboten.

In Anbetracht der beiden negativen Punkte punkto Wetter und Elo nahmen wir das Angebot zum 4:4 Endstand an.

- Pete 

 

5. Runde

Réti 2 2149 5:3 Winterthur 2 2220
Lorenz Wüthrich 2211 1:0 Philipp Balcerak 2340
Carmi Haas 2193 ½:½ Julian Schärer 2263
Vincent Lou 2187 0:1 Sebastian Gattenlöhner 2244
Roland Levrand 2151 1:0 Daniel Borner 2194
Sharif Mansoor 2106 ½:½ Nedeljko Kelecevic 2188
Rubén Porras Campo 2128 ½:½ Sladjan Jovanovic 2157
Michael Bühler 2107 ½:½ Stefan Zollinger 2168
Christoph Schmid 2112 1:0 Martin Schweighoffer 2202

 

Wir bestritten den letzten Wettkampf vor der Sommerpause bei schönstem Juliwetter. Weniger heiter waren die Aussichten nach dem Austausch der Aufstellungen, denn Winterthur 2 brachte beinahe eine Bestbesetzung in Stellung. Der Winterthurer ELO-Leader an Brett 1 verpasste sein Aufgebot, was uns nach einer halben Stunde bereits 1:0 in Front brachte.

Als nächstes neutralisierte Sharif seinen  Gegner in einer sehenswerten Kampfpartie. Vincent verlor in akuter Zeitnot den totalen Überblick über seine hochkomplexe Stellung und musste sich geschlagen geben. Carmi kämpfte erbittern in einem Turmendspiel mit Minusbauern und konnte bald remisieren.

Trotz Forfaitsieg sah es für unsere Farben nicht nach Sieg aus. Roland und Michael standen leicht besser, Ruben und Christoph unklar.

Doch dann wand sich das Blatt völlig unerwartet (oder Fortuna gegen Winterthur?) zu unseren Gunsten: Roland und Christoph gewannen beide auf Zeit und Ruben setze einem sehenswerten Paukenschlag gegen den König. Seinem Gegner blieb nichts anderes übrig ins Remis einzuwilligen. Gleichzeitig rundete Michael eine gute, aber auch glückliche Mannschaftsleistung zum 5:3 Sieg ab.

- Pete

 

4. Runde

Luzern 2 2214 6:2 Réti 2 2150
Alexander Belezky 2369 1:0 Lorenz Wüthrich 2211
Roger Gloor 2338 1:0 Jonas Wyss 2213
Lena Georgescu 2217 1:0 Roland Levrand 2151
Andrin Wüest 2233 1:0 Rubén Porras Campo 2128
Werner Kaufmann 2192 ½:½ Vincent Lou 2187
Dmitry Atlas 2174 1:0 David Uhlmann 2100
Pirmin Lötscher 2129 0:1 Michael Bühler 2107
Carole Forestier 2063 ½:½ Sharif Mansoor 2106

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

3. Runde

SG Zürich 2 2251 5:3 Réti 2 2137
Jonathan Rosenthal 2334 1:0 Roland Levrand 2147
Norbert Friedrich 2305 ½:½ Lorenz Wüthrich 2201
Filip Daniel Goldstern 2264 1:0 Vincent Lou 2138
Dragomir Vucenovic 2272 0:1 Carmi Haas 2190
Felix Csajka 2230 ½:½ David Uhlmann 2095
Daniel Fischer 2278 1:0 Christoph Schmid 2102
Nikolaus Patzelt 2111 0:1 Sharif Mansoor 2110
Pawel Silberring 2212 1:0 Michael Bühler 2110

 

Das gestrige Doppelderby fand in toller Atmosphäre statt und versprach viel Spannung. Sowohl die erste, als auch die zweite Mannschaft duellierte sich gegen den die SG Zürich. Leider erging es Réti 2 in der NLB nicht ganz so gut wie Réti 1 (obwohl die Kollegen beinahe den Sieg entführten… dazu schreibt aber Francesco).

An praktisch allen Brettern verfügten unsere Gegner über ein saftiges ELO-Plus. Deshalb erstaunt es nicht, dass David und Lorenz ihre sehr ausgeglichenen Positionen mit dem Remis besiegelten. Christoph war mit der undankbaren Aufgabe betraut gegen den kürzlich erstarkten Junior Daniel Fischer zu spielen.  In einer äusserst taktischen Stellung zahlte sich die extensive Vorbereitung des jüngeren zum Sieg aus. Leider konnte es unser Jungtalent Vincent demjenigen der SG nicht gleichtun und verlor eine Figur nach einem Fehler. Im Altmeisterduell behielt Carmi die Oberhand und verwertete die im Mittelspiel gewonnene Qualität souverän. Sharif doppelte in der Folge für unsere Farben nach, in dem er seinen Gegner mit einer russischen Flussvariante wegspülte. Die beiden verbleibenden Partien standen leider zu unseren Ungunsten. Trotz engagiertem Kampf gegen die Niederlage, schaute nicht mehr zählbares heraus und wir verloren 5:3.

- Pete 

 

2. Runde

Réti 2 2168 3:5 Wettswil 1 2188
Vincent Kriste 2196 ff:1 Andreas Huss 2262
Lorenz Wüthrich 2201 0:1 Philipp Aeschbach 2314
Jonas Wyss 2214 0:1 Urs Rüetschi 2293
Carmi Haas 2190 ½:½ Sacha Georges 2213
Vincent Lou 2138 ½:½ Daniel Christen 2255
Rubén Porras Campo 2153 0:1 Werner Aeschbach 2047
Roland Levrand 2147 1:0 Hanspeter Bieri 2062
Peter Pfister 2105 1:0 Theo Heldner 2060

 

Leider konnten wir unsere Siegesserie nicht fortsetzen und mussten uns Wettswil knapp geschlagen geben.

Ein Missverständnis bei der Anspielzeit brachte von Beginn an in Rücklage. Da die Mannschaftsaufstellung in der NLB vor Spielbeginn abgegeben werden muss und die Brettreihenfolge strikt vorgegeben ist, konnte der verfügbare Ersatzspieler nicht einspringen. An den verbleibenden 7 Brettern wurde hart gekämpft. Für vielversprechendes Angriffsspiel steckte Ruben Material ins Geschäft, konnte aber die Jagd nach dem gegnerischen König nicht erfolgreich abschliessen und musste aufgeben. Carmi überlistete seinen Gegner im Übergang zum Endspiel in dem er den richtigen Plan verfolgte. Leider reichte der Mehrbauer in der Springer gegen Läufer Konstellation nicht für einen Sieg - remis. Auch Vincent gelang es nicht den Druck auf den König seines Gegners in einen vollen Punkt umzumünzen. Das Turmendspiel bei gleich viel Bauern endete mit dem logischen Remis. Damit war die Ausgangslage für die Mannschaft bereits sehr schwierig und Jonas kämpfte gegen die Niederlage, Lorenz hatte eine schwierige und unklare Position und Peter Pfister und Roland hatten Vorteile. So konnte Peter seine Stellung gewinnbringend verbessern. Auch Roland zeigte tolle Endspieltechnik und gewann das Turmendspiel mit Plusbauer. Jonas und Lorenz verloren leider beide noch, so war das Verdikt 3:5 besiegelt.

- Pete 

 

1. Runde

Baden 1 2095 3.5:4.5 Réti 2 2129
Jochem Snuverink 2373 1:0 Carmi Haas 2190
Klaus Klundt 2362 ½:½ Lorenz Wüthrich 2201
Udo Düssel 2217 1:0 Roland Levrand 2147
Enno Eschholz 2160 ½:½ Vincent Lou 2138
Stefan Bouclainville 2170 0:1 Peter Meier 2093
Panayotis Adamantidis 2077 ½:½ Robert Hauser 2105
Stanislav Valencak 1885 0:1 Karl-Iversen Lapp 2049
Karl Wilhelm 1517 0:1 Michael Bühler 2110

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter