Réti 2, 1. Liga Zentral 302

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Peter Meier, pete.meier@bluewin.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 18.03. Réti – St. Gallen  
2 08.04. Entlebuch – Réti  
3 20.05. Réti – Gligoric  
4 10.06. Zürich – Réti  
5 24.06. Réti – Wollishofen  
6 02.09. Réti – Bellinzona  
7 23.09. Nimzowitsch – Réti  

 

 

Rangliste

Schlussresultat
1 Réti 2 14 39
2 Wollishofen 2
12 35
3 Nimzowitsch 1 8 30½
4 Bellinzona 1 8 29
5 Zürich 3
6 29
6 St. Gallen 2 4 24
7 Gligoic 2 (Absteiger) 2 22½
8 Entlebuch 2 (Absteiger) 2 15

 

Aufstiegsspiel

Réti 2
2140 6:2 Chur 2056
Christian Wagner
2248 1:0 Dario Bischofberger
2160
Carmi Haas
2182 ½:½ Ingo Meyer
2199
Lorenz Wüthrich
2182 1:0 Paul Risch
2075
Roland Levrand
2149 1:0 Slobodan Adzic
2109
David Uhlmann
2077 1:0 Andreas Rupp
2042
Rubén Porras Campo
2140 1:'0 Christian Binggeli
2034
Peter Pfister
2072 0:1 Anna Adzic
1871
Michael Bühler
2052 ½:½ Peter Wyss
1963

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

7. Runde

Nimzowitsch 1 2111 2½:5½ Réti 2 2101
Lars Bäumer
2229 ½:½ Vincent Kriste
2203
Arthur Toenz 2161 0:1 Lorenz Wüthrich
2182
Parwis Nabavi 2211 ½:½ Peter Meier
2082
James Ferguson
1:0 Rubén Porras Campo
2140
René Valdivia 2122 0:1 Fabian Lang 2017
Miran Alic 2047 0:1 Peter Pfister 2072
Heinrich Tanner 2082 ½:½ Sharif Mansoor
2055
Heinz Vifian 1927 0:1 Michael Bühler 2054

 

Im siebten Spiel ging es für Réti 2 vor allem um die Ehre. Im Lokalduell gegen Nimzowitsch erwischten wir mit Michaels Sieg aus der Eröffnung heraus den besseren Start. Kurze Zeit später einigten sich Sharif und sein Gegner, die ihr Können in bereits zahlreichen Partien gemessen haben, auf ein Remis.

An allen anderen Brettern zeichneten sich keine raschen Entscheidungen ab. Doch dann gelang Lorenz in einer taktisch komplexen Position ein sehenswertes Opfer, was seinem Gegner in wenigen Zügen zur Aufgabe (einen Zug vor Matt…) zwang. Damit fehlte uns noch ein Einzelpunkt zum definitiven Gruppensieg. Die Hälfte davon steuerte der Schreiber gleich selbst hinzu, indem er in aussichtsreicher Endspielposition remis gab. Als Vincent sein Läuferendspiel ebenfalls mit dem halben Punkt beendete, lag der Tagessieg bereits in der Luft. Daran änderte die Niederlage von Ruben gegen die kanadische Neuverpflichtung von Nimzowitsch nichts. Ruben zog das kürzere Ende aus einer Benoni-ähnlichen Stellung, bei der sein Gegner den Fianchetto-Läufer für den Spinger auf c3 hergab. Peter P. überzeugte in einer taktischen Stellung in dem er Drohungen seines Gegners mit Gegendrohungen beantwortete. Schlussendlich konnte er den exponierten König zur Aufgabe zwingen. Neben ihm agierte Fabian in einem äussert schwierigen 'Springer/Turm gegen Läufer/Turm' Entspiel wie ein akribischer Dirigent. Mit absolut genauem Spiel erzielte Fabian einen Vollerfolg und rundete mit dem Sieg seine bereits beeindruckende Leistung für Réti 2 in der SMM (5 aus 6) ab.

- Peter 

 

6. Runde

Réti 2 2127 6½:1½ Bellinzona 1 1975
Lorenz Wüthrich
2182 1:0 Edy Dell' Ambrogio
2071
Rubén Porras Campo
2140 0:1 Luca Spinedi
2249
Vincent Kriste
2203 ½:½ Davide Massironi
2065
Carmi Haas
2182 1:0 Adriano Käppeli
2045
Roland Levrand
2174 1:0 Rolando Caretti
1954
Fabian Lang
2028 1:0 Plinio Giacomini
1852
David Uhlmann 2067 1:0 Silvano Rossi 1870
Michael Bühler 2052 1:0 Nicola Ferrari 1676

 

In dieser Runde stand für Réti 2 erneut ein Spitzenkampf auf dem Programm. Gegen die zweitplatzierten Tessiner aus Bellinzona stellten wir uns auf einen engen Wettkampf ein.

Zu unserer Überraschung fehlten ihnen der eine oder andere Spitzenspieler und so stand der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr.

Trotzdem waren es unsere Gäste aus Bellinzona, die das Score eröffneten. Ruben verlor gegen den einzigen Gegner jenseits der 2200 Elo – der wie es schien in seiner Hausvariante agierte. Carmi glich für unsere Farben aus, in dem er seinem Gegner die Spanische Eröffnung spanisch vorkommen liess und mit Schwarz bereits nach wenigen Zügen über eine Feldüberlegenheit verfügte. Vincent und der Igel seines Gegners wurden keine Freunde. Nachdem sich Vincent anfänglich mühsam einen Vorteil erarbeitete unterlief ihm ein Fehler und der Gegner konnte sich ins remis retten.

Das Glanzlicht des Wettkampfs setzte Lorenz mit seiner tollen Angriffspartie am ersten Brett. Sein Gegner vollkommen darauf bedacht nicht überrollt zu werden, vergass seinerseits Nadelstiche im Angriff zu setzen und wurde von Lorenz positionell so eingeschnürt, dass nichts mehr ging. Davids Nachmittag zeichnete sich durch häufiges Stirnrunzeln aus, denn sein Gegner gab ihm mehrfach Anlass dazu. Nach ca. 15 Zügen fand ein zentral postierter Springer kein Zufluchtsfeld mehr. Diesen Vorteil verwertete David in gewohnt abgeklärter Manier. Als dann Fabian seinen Qualitätsvorteil nach einem Generaltausch in den vollen Punkt ummünzte war der Mannschaftssieg bereits gesichert. Es kämpften noch Michael und Roland um den vollen Punkt. Roland bewies dass er deutlich mehr Geduld und Musse fürs Schach hat als sein Gegner Rolando (ob das wohl am fehlenden 'o'  lag?) und gewann ein schwieriges Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Den finalen Punkt steuerte Michael mit beeindruckenden Endspielfähigkeiten bei.

Mit dem klaren 6,5-1,5 Sieg ist uns das Aufstiegsspiel sicher. Nun geht es in der nächsten Runde darum die weisse Weste anzubehalten und als Leader ins Aufstiegsspiel zu gehen.

 

- Peter 

 

5. Runde

Réti 2 2082 5:3 Wollishofen 2 2099
Peter Pfister
2055 ½:½ Franz Guttenthaler
2285
Peter Meier
2067 ½:½ Daniel Good
2204
Lorenz Wüthrich
2180 ½:½ Patrick Eschmann
2144
Christian Wagner
2267 0:1 Joachim Kambor
2136
Vincent Lou
2008 1:0 Frank Schmidbauer
2062
David Uhlmann
2067 1:0 Florian Bous
2005
Gilda Thode 2005 1:0 Tim Von Flüe 1984
Fabian Lang 2008 ½:½ Thomas Kohli 1989

 

Mit einigen Aufstellungssorgen trafen wir im Spitzenkampf auf das ebenfalls verlustpunktfreie Team Wollishofen 2.

 

Das Score eröffnete Lorenz mit seinem Remis, welches seinen Hunger nach Punkten nicht ganz stillen konnte. Immerhin besänftigte ihn der wohlverdiente Grappa danach...

 

David reüssierte in einer thematischen Benoni-Stellung indem er seine Bauern am Damenflügel freien Lauf liess und die Stellung seines Gegners am Königsflügel zertrümmerte. So brachte er den vollen Punkt nach Hause.

 

Gilda lancierte bereits früh einen Angriff am Königsflügel. Dieser bewog ihren Gegner am Damenflügel zum Gegenangriff, was sich im Mittelspiel als 'Flucht ins offene Messer' und Niederlage für ihn entpuppte. 

 

In Christians Benoni-Partie kam die thematische Kehrseite der Eröffnung zum Ausdruck. Der weisse c4-Springer kontrollierte das Geschehen auf dem Brett und sorgte für die einzige Réti 2 Niederlage an dem Tag.

 

Fabian sah sich einem massiven Königsangriff ausgesetzt und wollte die Flinte bereits ins Korn werfen. Doch plötzlich kam Fabian durch Fehler seines Gegners zum halben Punkt in extremis.

 

Vincent, der kurzfristig aus der dritten Mannschaft hochbeordert wurde, spielte eine sehr saubere und für den Zuschauer sehenswerte Partie. Auf dem 'Flämmle' - oder stets einen Schritt (oder auch zwei) voraus - moderierte Vincent durch die Partie um seinem Gegner schlussendlich aufzuzeigen, was ein Läuferpaar so kann.

 

Damit waren die wichtigen 4 Punkte bereits erreicht und an den ersten Brettern kämpfte die Peter-Fraktion gegen die mehr ELO aufweisenden Gegner. Als sich die Siegchance in beiden Turmendspielen als aussichtslos ausstellten - boten unsere Gegner ein Doppelremis an, welches von uns zum Schlussstand von 5:3 angenommen wurde.

 

 

- Peter 

 

4. Runde

SG Zürich 3 2064 3½:4½ Réti 2 2082
Felix Csajka      
2226 ½:½ Peter Meier   
2037
Thijs Laarhoven
2243 1:0 Carmi Haas  
2193
Alan Berset
2073 0:1 Sharif Mansoor  ]
2050
Christian Issler 
2068 0:1 Michael Bühler
2039
Thomas Kummle    
1978 1:0 Roland Levrand 
2174
Leonard Züst 
1796 ½:½ Robert Hauser 
2064
Severin Walser  1978 ½:½ Karl-Iversen Lapp  2057
Benjamin Brandis  1968 0:1 Fabian Lang    2000

 

Nach einem hart umkämpften Wettkampf konnten die Réti 2 Spieler die weisse Veste wieder glatt ziehen und mit breitem Strahlen zum Nachtessen aufbrechen.

 

Die ersten Lorbeeren erarbeitet sich Sharif, nachdem sein Gegner nach wenigen Zügen die Übersicht verlor und dabei eine Figur in den zahlreichen Fesselungen lassen musste. Der zweite Streich folgte als Fabian seinen fulminanten Angriff mit der angedrohten Umwandlung zur zweiten Dame abschloss.

Zu diesem Zeitpunkt wirkte das Geschehen an der Olivengasse so, als würde sich Réti 2 erneut durchsetzen können. An allen Brettern (ausser dem Spitzenbrett) konnte man getrost auf ein positives Resultat wetten. In der vierten Stunden aber, kippten zahlreiche Partien ins Negative: Carmi musste sich seinem starken Gegner ergeben und Roland konnte sich aus den Angriffsfängen seines Gegners lösen – beide verloren. Da stand es nun 2:2 und auch Roberts sichergeglaubte Punkt kam ins Wanken. Nachdem er aus der Eröffnung erfolgreich einen Mehrbauern mitnahm, übersah er eine taktische Wendung und war am Ende froh, dass sein Gegner auf die Zugswiederholung einwilligte. Zur gleichen Zeit wurde der in schwieriger Position kämpfende Mannschaftsleiter für seine beharrliche Verteidigungsarbeit belohnt und konnte seine Partie remis halten.

Plötzlich waren die Siegesaussichten wieder da. Michael wickelte seinen Dauervorteil in ein gewonnenes Damenendspiel ab und reüssierte kurz nach der Zeitnotphase. Nun stand es 4:3 für die Rétianer und Iversen spielte noch in unklarer aber chancenreicher Position. Die Partie wankte mehrmals hin und her um schlussendlich in der zweiten Zeitnot entscheiden zu werden. Ein wichtiges Remis war das gerechte Resultat nach hartem Kampf – bescherte Réti 2 den achten Mannschaftspunkt der Saison.- Peter

 

3. Runde

Réti 2 2190 5:3 Gligoric 1 2135
Michael Hofmann 
2314 ½:½ Dejan Pikula 
2531
Lorenz Wüthrich 
2180 ½:½ Aleksandar Necevski  
2180
Christian Wagner 
2267 ½:½ Mirko Mikavica 
2146
Vincent Kriste 
2197 1:0 Dragan Rasovic   
2119
Rubén Porras Campo
2136 0:1 Sladjan Jovanovic  
2170
Carmi Haas
2193 1:0 Sasko Ristevski  
2003
Roland Levrand 2174 1:0 Urs Binzegger   1923
Karl-Iversen Lapp 2057 ½:½ Zeljko Rakazovic    1915

 

In einer hart umkämpften Begegnung konnte sich Réti 2 gegen die mit einem GM antretende Mannschaft von Gligoric durchsetzen. Das Score eröffnete Roland, der in einer zweischneidigen Partie den gegnerischen König stets im Visier hatte und diesen erfolgreich mattieren konnte. Kurze Zeit später kam Lorenz Gegner auf das zuvor unterbreitete Remisangebot zurück, weil er gegen das aufgebaute Lorenz’sche Bollwerk keinen Gewinnweg sah. Das gleiche Problem ereilte Iversen, der sich mit dem halben Punkt mit Schwarz zufrieden gab. Bei Michaels Partie gegen GM Pikula war das Brett nach 3 Stunden immer noch voll – trotzdem willigte der GM zum Remis ein. Vincent spielte einen seiner gefürchteten Grünfeld Partien.Er opferte zwischenzeitlich einen Bauern, um dem Gegner mit aktivem Figurenspiel die Luft abzuschnüren und wurde durch den vollen Punkt belohnt. In einer ähnlichen Weise ging Carmi vor. Er bot dem Gegner einen Bauern und reüssierte mit tödlichem Läuferpaar und laufenden Freibauern. Ruben fand in seiner Partie kein wirkungsvolles Mittel gegen die vorbereitete Variante seines Gegners und verlor leider. Christian verfügte lange über die deutlich bessere Stellung und setzte seinen Gegner dauernd unter Druck. Im Endspiel konnte sich sein Gegner befreien und die beiden willigten auf die Punkteteilung ein.

- Peter 

 

2. Runde

Entlebuch 1 1974 1:7 Réti 2 2078
Mario Meier 
2067 0:1 Rubén Porras Campo 
2117
Guido Schmid 
2035 0:1 Roland Levrand 
2173
Markus Andenmatten  2022 0:1 David Uhlmann 
2056
Franz Theiler 
2007 ½:½ Peter Meier 
2076
Alfons Lampart 
1951 ½:½ Peter  Pfister 
2069
Salih Karlen 
1934 0:1 Karl-Iversen Lapp 
2050
René Oehen  1937 0:1 Fabian  Lang  2008
Ramon Suter  1836 0:1 Michael Bühler  2072

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

1. Runde

Réti 2 2081 5½:2½ St. Gallen 2 2005
Carmi Haas 
2199 1:0 Jürg Jenal 
2099
Lorenz Wüthrich 
2169 1:0 Noah  Fecker 
2041
Gilda Thode 
1988 ½:½ Michael Nyffenegger 
2025
Michael Bühler 
2072 ½:½ Roman Schmuki 
2081
Peter Meier 
2076 ½:½ Peter Bischoff 
1986
Roland Hauser 
2064 ½:½ Yasin Chennaoui 
1889
Fabian Lang  2008 ½:½ Halit Rexhepi  2013
Peter Pfister  2069 1:0 Jan Fecker  1906

 

Zum Auftakt der SMM Saison 2017 blieb die Mannschaft von Réti 2 makellos und bezwang den Gegner aus St. Gallen mit 5,2 – 2.5. Am ersten Brett agierte Carmi mit den weissen Steinen druckvoll: Er opferte den Gambit-Bauern auf c4 um mit seiner Damen die Kontrolle über das ganze Brett zu erlangen. Diesen Vorteil verwertet er nach einem Fehler seines Gegners schon nach kurzer Zeit zum ersten Punkt um. Gleich danach folgte ihm auch Peter Pfister, der seinem Gegner einen Turm gegen zwei Leichtfiguren anbot. Es entpuppte sich mehr als ein Angebot des Teufels – kurze Zeit später überzog Peter seinen Gegner mit schlimm anmutenden Drohungen. Noch bevor der gegnerische König zur Wanderung aufbrach, war das Spiel zu Ende. Lorenz, in einigen Varianten ein wandelndes Theoriebuch, brauchte für seine ersten 20 Züge kaum Bedenkzeit, weil er die Marozy-Variante ausgesprochen gut kannte. Sein sehr junger Gegner konnte nicht auf diesen Erfahrungswert zurückgreifen und musste die guten Züge alle am Brett finden. Mit noch 2:30 Minuten für 20 Züge war die Partie nur schwer zu halten. So kam es, dass Lori den Zeitvorsprung in Material umwandeln konnte und gewann. Kurz nach der Zeitnotphase ging dann alles schnell – gleich an allen fünf verbleibenden Brettern wurde remis geboten. Fabian, der schon alle Register gezogen hatte, willigte mangels Spielmaterial ein. Auch bei Robert gab es bei gleichfarbigen Läufern im Endspiel geringe Siegchancen. Michael konnte bei seinem Réti Einstand auf eine gute Partie zurückblicken – leider verlor er im Mittelspiel den Faden zur Gewinnvariante und holte sich solide einen halben Punkt. Der Schreiber dieses Berichts hatte eine abwechslungsreiche Partie. Erst gewann ich einen Bauer, opferte ihn wieder, um dann schlussendlich in einem Endspiel mit 3 Bauern mehr und einer Qualität weniger auf Gewinn zu spielen. Mein Gegner verstrickte mich mit aktivem Spiel in eine Zugswiederholung. Bei Goldie liess die berauschende Wirkung des Zaubertranks in der vierten Spielstunde nach – auch sie musste sich mit dem Remis zufrieden geben

- Peter