Réti 7, 4. Liga Zentral 2 604

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Anselm Schönbächler, schoenba@mng.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 24.03.2018 Réti - Illnau-Effretikon
 
2 14.04.2018 Bodan - Réti
 
3 28.04.2018 Réti - Triesen
 
4 26.05.2018 Réti - SK Markus Regez
 
5 30.06.2018 Schaffhausen-Munot - Réti
 

 

 

5. Runde

Schaffhausen-Munot 3 1546 4:2 Réti 7 1479
Hans Schmid 1662 ½:½ Urs Benz 1654
Willi Hasler 1576 0:1 Anselm Schönbächler 1864
Laurenz Albicker 1549 1:0 David Schäfer 1397
Karl Huss 1505 ½:½ Matthias Zimmermann 1344
Robert Dean 1482 1:0 Veronica Zimmermann 1274
Anton Maeschli 1499 1:0 Clairmonde P. Tansini 1340

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

4. Runde

Réti 7 1384 4:2 SK Markus Regez 2 1303
Urs Benz 1654 1:0 Patrick Stahel -
Ruedi Nievergelt 1403 1:0 Nina Brüssow 1438
David Schäfer 1397 1:0 Aanya Garg 1376
Matthias Zimmermann 1344 0:1 Lea Glanc 1246
Veronica Zimmermann 1274 0:1 Johanna Brüssow 1257
Alex Polyméris 1233 1:0 Maria Speerli 1199

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

3. Runde

Réti 7 1486 2:4 Triesen 2 1667
Urs Benz 1666 0:1 Jonas Weissenhofer 1676
Anselm Schönbächler 1840 1:0 Toni Dufner 1511
Ruedi Nievergelt 1397 0:1 Dejan Jelic 1901
Clairmonde P. Tansini 1287 1:0 Timea Sele -
Alex Polyméris 1239 0:1 Dionel Mestre Cuello 1578
- ff:1 Sahra Drechsel -

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

Bodan 4 1656 4.5:1.5 Réti 7 1400
Andreas Job 1751 0:1 Anselm Schönbächler 1840
Markus Nadig 1643 1:0 David Schäfer 1409
Erhard Krämer 1757 1:0 Matthias Zimmermann 1351
Gerhart Söll 1661 1:0 Veronica Zimmermann 1276
Michael Bär 1535 ½:½ Clairmonde P. Tansini 1287
Gerhard Maier 1588 1:0 Alex Polyméris 1239

 

Nach unserem Sieg in der ersten Runde mussten wir uns letzten Samstag dem Aufstiegskandidaten «Bodan 4» trotz hartem Kampf schlussendlich klar geschlagen geben. Dabei begann es eigentlich gar nicht schlecht für uns:

Clairmonde konnte uns nach knapp zwei Stunden Spielzeit einen halben Punkt sichern, nachdem sie sich gegen ihren Gegner ein Remis erkämpft hatte. Es hätte für sie sogar zu noch mehr reichen können, hätte sie nicht fälschlicherweise angenommen, dass ihr König aus dem Dauerschach nicht mehr entkommen kann.

Nach diesem erfolgreichen Start mussten sich jedoch kurz darauf Alex, Matthias und Veronica allesamt geschlagen geben. Immerhin konnten sie sich damit trösten, dass sie alle gegen Gegner mit 300 Elo-Punkten mehr angetreten waren. Die Mannschaftsniederlage stand damit aber bereits fest.

Immerhin konnte Anselm der Mannschaft nach gut vier Stunden noch einen Ehrenpunkt retten. Er hatte sich durchgesetzt, nachdem er sich im Mittelspiel dank einer schönen Springerfesselung entscheidenden Materialvorteil hat sichern können.

Schliesslich musste sich aber auch David mit der Niederlage abfinden, obwohl er zwischenzeitlich sehr gut gespielt hatte, dann aber von seinem Gegner am Damenflügel überspielt wurde.

- Anselm 

 

1. Runde

Réti 7 1521 3.5:2.5 Illnau-Effretikon 2 1567
Franco Keller 1594 1:0 Pascaline Schmid 1626
Anselm Schönbächler 1840 1:0 Emil Eigenheer 1649
Ruedi Nievergelt 1397 1:0 Hermann Arnold 1581
Matthias Zimmermann 1351 0:1 Peter Treichler 1569
Nike Breit 1422 ½:½ Karl Wisser 1475
FF - 0:1 Richard Neitzsch 1499

 

Aufgrund einer Forfait-Niederlage startet wir mit einem 0-1 Rückstand in die Begegnung.

Im als harmlos geltenden Vierspringerspiel nutzte Anselm am 2. Brett bereits im 11. Zug die Gelegenheit, einen Läufer zu opfern. Dank dieses Opfers öffnete sich die h-Linie, die Anselm für einen Angriff auf den kurz-rochierten weissen König nutzte. Weil der Gegner sich noch nicht komplett entwickelt hatte, hatte er nicht genug Figuren in der Verteidigung, sodass sein König dem Angriff praktisch schutzlos ausgeliefert war. Schon bald war das Matt für den Gegner nicht mehr zu verhindern.

Nike gelang es gegen die Königsindische Verteidigung mithilfe einer langen Bauernkette den ganzen Damenflügel zu «sperren», sodass sich das Spiel vor allem auf den Königsflügel verlagerte. Sie versuchte Druck auf den schwachen gegnerischen e-Bauern aufzubauen, der Gegner verteidigte diesen Punkt aber vehement, sodass Nike keine wirklichen Fortschritte erzielen konnte. In einer Stellung, in der sich beide Seiten über ihre Pläne unklar waren, machte Nike ihrem Gegner ein Remis-Angebot, welches dieser akzeptierte.

Matthias erreichte mit Schwarz während der Eröffnung einen kleinen Entwicklungsvorsprung und konnte einige kleinen Schwächen vor dem gegnerischen König provozieren. Im Mittelspiel setzte er dann alle seine Figuren auf die c-Linie und es gelang ihm, mit einem Bauernvorstoss ebendiese Linie zu öffnen. Allerdings hatten sich die gegnerischen weissen Türme in der Zwischenzeit am gegenüberliegenden Flügel zu einem Angriff formiert, der für Matthias nur schwer abwehrbar war. Unter anderem aufgrund der Zeitnot musste er sich dann geschlagen geben.

Damit waren nach etwas weniger als vier Stunden Spielzeit beim Stand von 1½-2½ für Illnau-Effretikon nur noch zwei Partien offen – jene von Ruedi am dritten Brett und jene von Franco am ersten Brett.

Ruedi hatte mit Weiss am 3. Brett im Mittelspiel drei wichtige gegnerische Bauern am Damenflügel gewonnen, was ihm drei verbundene Freibauern einbrachte. Nachdem er sich erfolgreich gegen alle gegnerischen Angriffsversuche verteidigt hatte, begann er, seine Freibauern nach vorne zu treiben. Als der Gegner bemerkte, dass seine Stellung aufgrund der weit vorgerückten weissen Bauern fast hoffnungslos war, wagte er einen letzten verzweifelten Angriffsversuch, was allerdings nur dazu führte, dass Ruedi seinen Materialvorsprung weiter ausbauen konnte. Der Gegner gab sich kurz darauf geschlagen.

Damit war klar, dass die Entscheidung über den Mannschaftssieg am ersten Brett fallen musste. Francos Partie verlief lange ausgeglichen, sodass bis kurz vor Schluss noch alle drei Resultate möglich schienen. Schliesslich kam es zu einem Endspiel mit je einer Dame, einem Läufer und vier Bauern. Nach langem manövrieren gelang es Franco schliesslich, einen Bauern zu gewinnen und die Damen zu tauschen. Übrig blieb ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit einem Mehrbauer für Franco. Ihm gelang es daraufhin, einen Freibauern zu bilden. Zum Schluss gelang Franco nach dem klassischen Motiv «Verdrängen des Läufers von der Diagonalen» der entscheidende Durchbruch und damit der Sieg nach über fünf Stunden.

- Anselm