Team-Cup 2019/2020

Das Team-Cup Bulletin auf der Seite des Schweizer Schachbundes

Die Elo-Zahlen beziehen sich auf die jeweils aktuelle Führungsliste, nicht auf die FL6 des Vorjahres, die für die Team-Cup Qualifikation ausschlaggebend ist.

Vergangene Team-Cup Jahre im Team-Cup Archiv

Teams

Réti Haruurara

Christian Suter
E-Mail

Réti Acatenago

Edmund Hofstetter
E-Mail

Team-Cup Final

SORAB Basel 2159 2.5:1.5 Réti Acatenago 2159
Vadim Milov 2652 ½:½ Sebastian Bogner 2557
Daniel Matovic 2024 1:0 Hallgerdur Thorsteinsdottir 2017
Frank Weidt 1960 1:0 Gilda Thode 2023
Milorad Novosel 2000 0:1 Andreas Kreienbühl 2039

Réti Acatenago (v.l.n.r. Andreas, Halla, David, Gilda, Sebastian, Edmund)

Edmund berichtet:

Am Sonntag, den 28. November 2021 ist eine gewaltig motivierte, vollständige Réti-Team-Cup-Mannschaft (alle sechs!) von SORAB in Basel sehr herzlich empfangen worden. Die Gastfreundschaft des Balkans ist ja legendär, doch was die Präsidentin Dinka Milosavljevic und ihre Helferin aus der Küche heraus in die heimelige Stube des Klublokals am Steinengraben 79 brachten, war überwältigend: lauter serbische Spezialitäten. Auch das Empfangskomitee des SSB glänzte: Der neue Zentralpräsident André Vögtlin liess es sich nicht nehmen, eine Begrüssungsansprache zu halten, in der er u.a. auf das Jahr 1963 zurückblickte, als in Basel der TC begann. Ihn begleitete Dr. Urs Hirt, Leiter Ressort Informatik und Kommunikation, bewaffnet mit einer Fotokamera. Und die Turnierleiterin Prabitha Urwyler stellte schon mal alle grösseren und kleineren Pokale auf und lud uns gleich zur Fotosession. Als Schiedsrichter amtete Alex Lipecki, der auch für die Übertragung der Partien ins Internet besorgt war. Alles war bestens vorbereitet.
Kurz nach dem Start patzte Matovic mit Weiss gegen Thorsteinsdottir am 2. Brett: Er liess sich den Lg5 via Springergabel abtauschen. Schon nach etwa einer Stunde gewann am 4. Brett Kreienbühl mit Schwarz eine Figur. Novosel konterte mit Angriff, wurde aber ein zweites Mal durch präzise Gegenschläge überwunden und schliesslich mattgesetzt. Am ersten Brett tobte ein erbitterter Kampf um Initiative. Nachdem GM Bogner mit Weiss sämtliche Versuche seines Widersachers neutralisierte, führte GM Milov kurz vor Zeitkontrolle das Remis durch Zugwiederholung herbei.
Nun hätte an sich das Remis an Brett 2 und 3 zum Sieg gereicht. Doch es gelang mir nicht, dies den Spielern zu übermitteln, so sehr waren sie in ihre Partien vertieft. Und so kam es, dass Halla, die in ihrer souverän geführten Partie nie gefährdet war, ins Endspiel abwickelte, im Damenendspiel das Dauerschach vor sich hatte (45. De3+), aber plötzlich glaubte, gewinnen zu müssen (weil Gilda bedrängt stand), aber dann im Bauernendspiel mit 49. - Kd6 oder Ke6 das Remis verpasste. Und Gilda dachte, sie müsse gewinnen, da sie nicht über die anderen Partien informiert war. Dazu muss man wissen, dass sie es liebt, ihre gesamten Zeitreserven aufzubrauchen, um dann im 30-Sekunden-Takt ihre überraschenden und trotzdem sehr findigen Züge auszupacken. Auch hier lag ein Remis drin (37. Te1; 42. Txd3), was sie durchaus sah, doch auch sie scheiterte am Versuch zu gewinnen.
Am Ende stand es 2,5 zu 1,5 für SORAB, denen wir mit einem Cüpli in der Hand zum Sieg gratulieren durften. Ein feines Essen im zürcherischen Zeughauskeller half uns, den denkwürdigen Tag einigermassen getröstet ausklingen zu lassen. - Ich bedanke mich bei meinen tapferen Spielern für ihre grossen Anstrengungen im Dienste das ASK Réti und die schöne gemeinsame Zeit.
 
Die Partien des Finals können auf swisschess.ch nachgespielt werden.
 
 
 
Halbfinal
Réti Acatenago 2114 2.5:1.5 Geneva Juniors 1850
David Martins 2401 ½:½ Deyan Samuil Kostov 2031
Andreas Kreienbühl 2036 0:1 Kyrill Kostov 1820
Hallgerdur Thorsteinsdottir 1995 1:0 Tiziano Frei 1820
Gilda Thode 2022 1:0 Samuel Detraz 1729
Viertelfinal
SORAB 2144 3:1 Réti Haruurara 2006
Vadim Milov 2646 1:0 Jonas Wyss 2287
Milorad Novosel 2004 1:0 Fabian Lang 1972
Frank Weidt 1998 1:0 Christian Suter 1867
Predrag Miletic 1928 0:1 Martin Fuchsberger 1897

Nach dem frühen Hoffnungsschimmer von Martins Partie, der einen fulminanten Wiedereinstieg ins Turnierschach feiern durfte, schlug am Ende der Elo-Vorteil unserer Gegner durch: Fabian, Christian und Jonas hatten alle interessante und durchaus Remis-taugliche Stellungen auf dem Brett, konnten diese aber am Ende leider nicht halten. Ein kleines Trostpflaster: unser Schwester-Team Réti Acatenago hat den Halbfinaleinzug geschafft :)

Christian
Holzhacker Ostschweiz 2045 2:2 Réti Acatenago 2119
Noah Fecker 2306 ½:½ David Pires Tavares Martins 2401
Uros Nisavic 2067 ½:½ Gilda Thode 2022
Thomas Schoch 1993 0:1 Andreas Kreienbühl 2036
Marcel Schneider 1812 1:0 Edmund Hofstetter 2016
Achtelfinal
Réti Haruurara 1989 2:2 Aquile di Lugano 2030
Jonas Wyss 2287 1:0 Boris Chatalbashev 2530
Fabian Lang 1972 1:0 Luca Rossini 1897
Christian Suter 1867 0:1 David Camponovo 1849
Kurt Juchli 1829 0:1 Silvano Rossi 1844

Während Lorenz und Roman nicht-schachliche Feste feierten (Happy Birthday, Rou!), durften wir im Piazzetta auf den Viertelfinaleinzug anstossen: Jonas holte gegen GM Chatalbashev den ersten Punkt - grandios! Meine Partie war ein Auf- und Ab, aber mein Turm-Dame Endspiel in Zeitnot war eine Katastrophe - Ausgleich. Fabian spielte sein Bauernendspiel mit Springer und Dame gegen Dame famos zu Ende - 2:1! Und Kurt verlor in spannender Mehrfiguren-gegen-Freibauern-Konstellation etwas den Faden und dann auch etwas viel Zeit. 2:2 - Sieg dank erstem Brett!

Christian
Réti Acatenago 2114 3.5:0.5 Olten 1946
David Pires Tavares Martins 2401 ½:½ Robin Angst 2178
Hallgerdur Thorsteinsdottir 1995 1:0 Suvirr Malli 1814
Andreas Kreienbühl 2036 1:0 Stephan Büttiker 1895
Gilda Thode 2022 1:0 Adrian Lips 1896
Sechzehntelfinals
Chessflyers 1 1977 1.5:2.5 Réti Haruurara 2013
Stefan Zollinger 2192 ½:½ Lorenz Wüthrich 2180
Arnold Fuchs 1964 0:1 Roman Schnelli 2007
Ciril Trcek 1812 0:1 Fabian Lang 1959
Beat Tscharner 1938 1:0 Jon Florin 1905

Roman und Fabian waren die Matchwinner in diesem Sechzehntelfinal gegen die erste Mannschaft der Chessflyers: Roman sackte im Mittelspiel die Qualität ein, Fabian zauberte eine spannende Turminvasion auf's Brett und konnte seine positionell überlegene Stellung in den letzten Minuten der 40-zügigen Bedenkzeit zum Materialgewinn ummünzen. Wir freuen uns auf die nächste Runde am 15. November.

Christian
Gonzen Stürmer 1855 1.5:2.5 Réti Acatenago 2119
Sven Bartholet 1999 ½:½ David Pires Tavares Martins 2400
Singh Mahajan Kiranpal - 1:0 Edmund Hofstetter 2027
Andreas Paul Klauser 1852 0:1 Andreas Kreienbühl 2036
Muzafer Memedi 1714 0:1 Gilda Thode 2014
1. Runde
Réti Haruurara 1978 3.5:0.5 Chessflyers 2 1833
Lorenz Wüthrich 2180 1:0 Hansuli Remensberger 2081
Jon Florin 1905 ½:½ Jürg-Peter Baumann 1762
Roman Schnelli 2007 1:0 Beat Benninger 1690
Kurt Juchli 1818 1:0 Heinz Iseli 1799

Kurt feiert seinen Team-Cup Einstieg mit einem Sieg, und auch die Team-Cup Veteranen Lori, Roman und Jon steuern das Ihrige zum 1. Rundensieg gegen die Chessflyers bei. Besonders schön anzusehen: Loris frühes Figuren-"Opfer" für zwei Bauern, inklusive gedecktem Freibauern. Eine tolle Rückkehr ins Turnierschach nach dem Lockdown!

Christian
Réti Acatenago 2108 3.5:0.5 EloShop Ticino 2002
David Pires Tavares Martins 2400 1:0 Gabriele Botta 2365
Hallgerdur Thorsteinsdottir 1981 1:0 Adriano Käppeli 2048
Andreas Kreienbühl 2036 ½:½ Matteo Ferrari 1816
Gilda Thode 2014 1:0 Davide Zani 1777

 

SSB Seite

SSB Daten
Aktuell sind keine Termine vorhanden.