Réti 1, M

 

Zürcher Schachverband

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Peter Pfister, 079 643 40 78, nichtnein@gmail.com

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 Do, 09.11.
Wollishofen - Réti
 
2 Fr, 24.11.
SGZ - Réti
 
3 Do, 14.12.
Réti - Zimmerberg
 
4 Do, 11.01.
Réti - Pfäffikon
 
5 Do, 01.03.
Réti - Springer/Sihlfeld
 

 

Rangliste

Schluss-Rangliste
1 Wollishofen 10 21
2 SG Zürich 8 19
3 ASK Réti 5 16.5
4 Zimmerberg 4 12.5
5 Pfäffikon 3 13
6 Springer/Sihlfeld 0 8

 

5. Runde

Réti 1 2197 5½:½ Springer/Sihlfeld 2132
Jonas Wyss 2261 1:0 Hugo Kalbermatter 2141
Michael Hofmann 2303 1:0 Philipp Aeschbach 2331
Daniel Borner 2179 ½:½ Urs Martin Egli 2078
Simon Widmer 2215 1:0 René P. Meier 2100
Roland Levrand 2149 1:0 Daniel Kuchen 2066
Peter Pfister 2072 1:0 Werner Aeschbach 2073

 

Auch dieses Jahr fand die letzte Runde der obersten Liga der ZMM wieder zentral bei uns statt. Alle sechs Teams fanden sich am 1. März 2018 im Theatersaal ein. Spannende Duelle standen auf dem Programm!

In der Begegnung Wollishofen gegen die SG Zürich ging es um nichts weniger als um den Titelgewinn. Vor einem Jahr überholte die SG überraschend das bereits mit einem Bein auf dem obersten Podest stehende Wollishofen noch in letzter Sekunde. Dieses Jahr liess letzteres Team nichts anbrennen, schlug die Gesellen knallhart 4.5 zu 1.5 und holte sich somit verdient den Titel!

Springer/Sihlfeld (0 Punkte vor der letzten Runde) und Zimmerberg (2 Punkte) waren beide abstiegsgefährdet. Sie spielten nicht gegeneinander und deshalb lag bei Springer/Sihlfeld die Hoffnung darin, dass es einerseits gegen uns hoch gewinnen, und dass andererseits Zimmerberg gegen Pfäffikon entsprechend hoch verlieren würde. Das erhoffte Wunder blieb jedoch aus. Zimmerberg gewann und rettete sich somit aus eigener Kraft. Zudem verlor Springer/Sihlfeld gegen uns klar mit 5.5 zu 0.5.

Mit unserem souveränen Sieg in der letzten Runde konnten wir einen schönen Schlusspunkt in einer eher wechselhaften Saison setzen! Nächste Saison werden die Karten neu verteilt und wir werden versuchen, wieder ganz vorne mitzumischen!

 

- Peter

 

4. Runde

Réti 1 2187 3:3 Pfäffikon 2086
Francesco Antognini 2306 1:0 Patrik Hugentobler 2171
Jonas Wyss 2261 ½:½ Benjamin Huss 2160
Simon Widmer 2215 0:1 Thomas Künzli 2165
Lorenz Wüthrich 2182 ½:½ Stefan Wanner 2038
Peter Meier 2084 0:1 Manfred Gosch 2142
Peter Pfister 2072 1:0 Hans Joller 1839

 

Mein Gegner machte grobe Fehler und bald konnte ich den ersten Punkt für uns verbuchen. Bei Lorenz fanden sich entgegengesetzte Rochaden. Beide wollten dem gegnerischen König an den Kragen. Bevor es zu scharf wurde, wurde ein Unentschieden vereinbart. Jonas stand zum Schluss mit seiner Dame zwei Türmen gegenüber. Die Stellung war aufgrund der Bauernkonstellation remis. Pete geriet immer mehr in ein schlechtes Endspiel und versuchte gegen Ende im Trüben zu fischen. Sein Gegner behielt jedoch die Übersicht und brachte den Punkt für sich ins Trockene. Simon übersah eine Fesselung, was einen wichtigen Bauern kostete. Danach brach seine Stellung auseinander. Francesco hatte ein langwieriges Turmendspiel mit einem Mehrbauern auf dem Brett. Sein Kontrahent hätte die Möglichkeit gehabt, ein Unentschieden zu erzwingen, übersah dies jedoch. Glück für uns! Die Teams trennten sich 3 zu 3.  


- Peter

 

3. Runde

Réti 1 2159 3½:2½ Zimmerberg 2046
Kaspar Kappeler 2258 0:1 Felix Csajka 2209
Francesco Antognini 2306 ½:½ Peter Hammer 2178
Lorenz Wüthrich 2182 1:0 Heinrich Tanner 2082
Daniel Borner 2179 1:0 Kurt Blattner 2042
Peter Pfister 2072 1:0 Dominik Popp 1833
Edmund Hofstetter 1957 0:1 Jean-Pierre Monsch 1930

 

An Brett 2 wurde bald nach Anpfiff bereits der Punkt halbiert. Edmund übersah in der Eröffnung einen Zug und stand ab da kritisch. Sein Gegner erhöhte zunehmend den Druck und brachte den Punkt sicher nachhause. Mein Gegner übersah eine Fesslung, die tödlich war. Zu diesem Zeitpunkt stand es zwischen den Teams 1.5 zu 1.5 ausgeglichen. An den restlichen Brettern wurde weiterhin, teils bereits in Zeitnot, zäh gerungen. In jedem Spiel stand unsere Seite vorteilhaft, aber es blieb spannend, ob es für Siege reichen würde. Zudem besteht bekanntlich gerade in Zeitnot die Gefahr, dass Stellungen überzogen werden. Letztlich kam fürs Team insgesamt aber alles gut. Daniel münzte seinen Vorteil in harte Währung um und der Gegner von Lorenz verteidigte das Endspiel ungenau. Kaspar kämpfte in einem Bauernendspiel mit seinem Läufer gegen einen Springer. Er hatte am Königsflügel eine Bauernmajorität, sein Gegner am anderen Flügel aufgrund eines Doppelbauers aber nicht. Die Zeichen standen positiv, aber leider übersah Kaspar eine Drohung und verlor unglücklich. Dies war jedoch halb so tragisch, da wir als Team bereits gewonnen hatten! 

 

- Peter  

 

2. Runde

SGZ 1 2279 3½:2½ Réti 1 2297
Jonathan Rosenthal 2347 ½:½ Sebastian Bogner 2604
Marcel Hug 2343 ½:½ Michael Hofmann 2310
Norbert Friedrich 2295 ½:½ Jonas Wyss 2256
Filip Daniel Goldstern 2265 ½:½ Kaspar Kappeler 2273
Dragomir Vucenovic 2264 1:0 Roland Levrand 2160
Daniel Fischer 2161 ½:½ Daniel Borner 2180

 

Auch gegen unseren zweiten grossen Konkurrenten mussten wir schliesslich und endlich leider die Waffen strecken. Über Brett 1 sowie 4 schwebten an diesem Black Friday lange dunkle Wolken und mit Unentschieden kamen wir da noch mit je einem blauen Auge davon. Jonas versuchte bis zur letzten Sekunde einen Sieg für sich und somit ein Mannschaftsremis zu holen. Sein Gegner behielt aber stets den Überblick, so dass die Friedenspfeife geraucht werden musste.

 

- Peter 

 

1. Runde

Wollishofen 1 2302 4:2 Réti 1 2181
Marco Gähler 2368 1:0 Michael Hofmann 2310
Martin Fierz 2350 0:1 Francesco Antognini 2309
Fabian Mäser 2310 ½:½ Daniel Borner 2180
Michael Hochstrasser 2292 ½:½ Peter Meier 2088
Andreas Umbach 2272 1:0 Roland Levrand 2160
Martin Albisetti 2219 1:0 Fabian Lang 2039

 

Etwas ersatzgeschwächt traten wir gegen ein Wollishofen an, das an jedem Brett eindeutiger Elofavorit war. Unbeirrt kämpften wir tapfer und gut und es gelang uns fast die grosse Überraschung eines Unentschiedens! An Brett 1 und 6 wäre durchaus mehr möglich gewesen, aber das Schlachtenglück wollte es anders. Es bleibt uns ein Tropfen Trost, dass unsere zwei geholten Punkte durch souveräne Leistungen erkämpft wurden.

In der nächsten Runde treffen wir auf unseren zweiten grossen Rivalen: Wir werden die Klingen gegen die SGZ kreuzen.  

 

- Peter P.