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Die älteren Archive sind in Jahresdateien abgelegt.

Archiv 2008, Archiv 2007, Archiv 2006

Archiv Réti-Wettkampf-Challenge

Staffel 2006, Kandidatenfinal

Endresultate und Qualifikationen:

Daniel Lienhard - Karl Hunkeler 2.5 : 4.5




Staffel 2007, Kandidatenfinal

Endresultate und Qualifikationen:

Christian Suter - Martin Herfort 2.5 : 4.5



Endresultate und Qualifikationen:

Jörg Lauber - Bernhard Burkhardt 4 : 3
Franco Keller - Martin Lachat 4 : 3
Kurt Juchli - Philipp Kaufmann 3.5 : 2.5
Claude Baumann - Kurt Baumann 1-5 : 3.5







Staffel 2009, Viertelfinals

Endresultate und Qualifikationen:

Marcel Bieler - Daniel Lienhard 4 : 2
Daniel Kammerer - Roland Muheim 0.5 : 3.5

FZ1234567Summe
Karl Hunkeler1760
Sebastian Wüthrich1783

FZ1234567Summe
Alexander Dybov1668011
Kerim Yunt1750101

FZ1234567Summe
Marcel Bieler16860.50.510.50.51-4
Daniel Lienhard17140.50.500.50.50-2

FZ1234567Summe
Daniel Kammerer162200.50 ff0 ff---0.5
Roland Muheim165610.51 ff1 ff---3.5



Archiv SCHWEIZER GRUPPENMEISTERSCHAFT 2008/09

Dank eines diskussionslosen 6½:1½-Siegs im Aufstiegsspiel gegen Kirchberg schaffte Réti Zürich den Sprung in die 1. Bundesliga!!
SGM Team Réti 1
Das Siegerteam!



Henry

Where ne er from Churchhill arrived more happy men.
Nach Henry V, Schluss des 4. Aktes.

Aufsteieg in die BL A

Roman: “Réti 1 steigt dank eines diskussionslosen Auswärtserfolges ins Oberhaus auf!
Im Jahre 2003 nimmt erstmals eine Mannschaft des ASK Réti in der 3. Regionalliga der SGM teil. Dem Team, welches Rétianer unterschiedlicher Generationen und Couleur vereint, gelingt in der Zusammensetzung Urs Schanz, Urs Benz, Martin Bissig, Jiri-Xerxes Kraus, Leonardo Meiler, Patrick Gsell und Roman Schnelli gleich in der Startsaison der Aufstieg. In der Saison 2004 steigt ein zweites Team mit den Newcomern Mirko Elsener, Andreas Grütter und Sebi Wüthrich in den Wettbewerb des ehemaligen Schweizerischen Arbeiterschachbundes ein. Arbeit wird auch im ersten Team verrichtet. Auch dank den Neuzugängen Corinne Rölli, Monika Seps und Lorenz Wüthrich wird der zweite Rang erobert und das Aufstiegsspiel nur äusserst knapp verpasst. Trotz eines kleinen Streites des verpassten Aufstiegs wegen gewinnt das Team, neu unter der Leitung von Lorenz Wüthrich, 2005 die Gruppe überlegen und steigt dank eines Erfolges gegen Echiquier-Bruntrutain in die 1. Regionalliga auf. Auch dem zweiten Team gelingt der Aufstieg in die 2. Regionalliga. 2006 muss die Equipe, zu der nun auch Vincent Kriste, Kurt Baumann und Matteo Cussigh gestossen sind, Lehrgeld bezahlen und es resultieren teils hohe Niederlagen und Frustbewältigung an Luzerner Baustellen. 2007 mit FM Felix Hindermann und Emanuel Wyler gelingt Lorenz dem Schlachtross das
Husarenstück: Réti 1 zieht in die 2. Bundesliga ein. 2008 kann sich das Team nur knapp in der zweithöchsten Liga halten und erreicht den Klassenerhalt letztlich am grünen Tisch. Sechs Jahre nach dem Einstieg des ASK Réti in die SGM, am Sechsten Sechsten 2009 schliesst sich der Kreis
vorerst. Die langjährigen Bemühungen münden in den Einzug ins Oberhaus. Verstärkt mit der Berner Achse Simon Widmer und Peter Zimmermann sowie den internationalen Cracks Mihailo Stojanovic und Peyman Mohajerin zeigt das Team eine gute Saison und qualifiziert sich für die Finalissima gegen die jungen Wilden aus Kirchberg. Die Anfahrt am vergangenen Samstag erfolgt frühzeitig. Vincent zeigt im Zug die Stossrichtung . Das entscheidende Spiel wird von den Rétianern hochkonzentriert angegangen . Simon Widmer gewinnt ausgerechnet gegen seinen SMM-Teamkollegen Reto Wyss seine Partie und bringt uns in Führung. Lorenz Wüthrich spielt gegen Markus Martig eine solide Partie, die Remis endet. Remisangebote, welche Peter Zimmermann und Peyman Mohajerin erhalten, werden vorerst abgelehnt. Vincent Kriste markiert das 2.5-0.5. Kurz darauf gewinnen Mihailo Stojanovic (etwas glücklich) und Felix Hindermann (glasklar) ihre Partien. Der Aufstieg ist geschafft! Peyman kann am 2. Brett nun das Remisangebot annehmen. Trotz der noch laufenden Partien kann sich der Blitzmob im Garten des Altersheims Kirchberg nicht im Zaun halten und lässt erste Korken knallen. Den Aufstieg verrichten Lorenz und Simon symbolisch und erobern den Balkon des Altersheims . Peter Zimmermann kann seine Partie auch noch gewinnen und Francesco Antognini erreicht ein nie gefährdetes Remis. Sogleich formiert sich das siegreiche Team zum Siegerfoto. Verrichteter Dinge ziehen die Rétianer ab und stürzen sich ins Berner- und Zürcher Nachtleben.
Beste Grüsse Roman



7. Runde: Samstag, 18. April 2009






SCHLUSSRANGLISTEN







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2. BUNDESLIGA ZONE B


Runde 1:



Vincent Kristes Einschätzung: “Beim 7:1 Kantersieg gegen Wil möchte ich vor allem zwei Leistungen hervorheben. Unsere beiden Neuverpflichtungen aus Bern, Simon Widmer und Peter Zimmermann, übrigens treue Anhänger des SC Berns (Beim Thema Eishockey ist bei Beiden eine gewisse Vorsicht geboten, wie sich im späteren Verlauf des Abends herausstellte) kamen an den Brettern 1 und 2 zu brillianten Siegen. Simon opferte ausgangs der Eröffnung eine Figur und stellte den Gegner vor derart komplexe Probleme, dass dieser hoffnungslos überfordert war. Peter fuhr einen glasklaren Schwarzsieg ein, eine Sweschnikov-Musterpartie mit einem krönenden Finale am Königsflügel. Aus weisser Sicht ein einziges Trauerspiel. Der Sieg von Reti war nie in Gefahr. Francesco Antognini kam zwar eine Dreiviertelstunde zu spät, gewann dafür schnell. Monika und Edmund spielten Remis und beim Stand von 4:1 liefen noch die Partien von Martin, Peter und mir. Nachdem wir diese dann alle gewannen, stellte sich mir die erste wirkliche Herausforderung des Tages in Form der Resultatmeldung. Nach einem Telefonat von Bruno Bosco, (Leiter SGM) nach Äegypten, löste sich aber auch dieses Problem wie von selbst.
Ein Dankeschön an alle Spieler: ¡Dale papis!

Runde 2:



Lorenz meldet: “Wiederum ein schöner Sieg für unser erstes Team, welches den ersten Platz in der 2. Bundesliga Bauch nach der zweiten Runde inne hat! Felix Hindermann hatte an diesem Samstag Nachmittag wohl noch andere Pläne und so konnte er bereits nach einer knappen Stunde den Sieg vermelden. Werner Brunner war ihm zuvor in eine Eröffnungsfalle gelaufen und musste die Dame gegen 2 Figuren hergeben. Auch Simon Widmer gelang ein schöner Sieg gegen Stefan Bouclainville. Nachdem auch Vincent nach verlorener (geopferter?) Qualität im Königsangriff gewonnen hatte und Roman und Emanuel ebenfalls den vollen Punkt meldeten stand es bereits 5-0 für unser Team. Leider übersah Peter Zimmermann am Ende einer Abwicklung den Verlust einiger Bauern und musste kurz danach aufgeben. Martin Herfort machte Remis und ich versuchte daraufhin noch 1.5 Stunden ein Endspiel mit einem Minusbauern Remis zu halten, was nach fast 6 gespielten Stunden leider scheiterteWell, ich verspreche mir ein klärendes Wort aus der nächsten Runde, Samstag, 6. Dezember, dann trifft Réti 1 auf Rheintal 1, im Restaurant Löwen, Widnau.

Runde 3:



Simon Widmer griff zur Feder: “Réti weiterhin ungeschlagen. Mit grossem Optimismus trat die erste Mannschaft des SC Réti gegen Widnau an. Zum einen befand man sich nach zwei deutlichen Siegen an der Tabellenspitze, zum anderen spielten wir zum ersten Mal mit unserer Transferbombe aus Belgrad, GM Mihajlo Stojanovic. Mihajlo, der sehr gut Englisch spricht und Deutsch versteht, fügte sich sehr gut in unser Team ein und ist auf bestem Wege dazu, ein richtiger Rétianer zu werden. Widnau konnte trotz Heimrecht nur sieben Spieler aufbieten, wodurch sich Martin Herfort bereits früh (in weiser Voraussicht?)mitgebrachter Fachliteratur widmen konnte. Die Ostschweizer hofften vielleicht, dass die Ehefrau von Marc Potterat, die den ganzen Wettkampf anwesend war, die Rétianer ablenken würde. Doch weit gefehlt: Lorenz überspielte seinen Gegner mit Schwarz aus der Eröffnung heraus und verwertete seinen Vorteil im Endspiel souverän und Vince bezwang seinen Gegner nach ruhiger Eröffnungsphase in einer messerscharfen Partie. Die restlichen Partien endeten relativ rasch Remis, wobei Edmund, Felix und ich eher am Drücker waren und nur Francesco etwas kritisch stand. Um sechs Uhr, beim Stand von 5:2, widmeten sich sieben von acht Rétianern bereits Rösti und Bier. GM Mihajlo Stojanovic liess sich davon jedoch nicht ablenken und zeigte, aus welchem Holz Grossmeister geschnitzt sind: In einer leicht besseren Stellung zog er gnadenlos die Schraube an und zwang den Gegner kurz vor acht Uhr zur Partieaufgabe. Nach geschlagener Schlacht trafen sich einige Rétianer bei Lorenz und lernten bei Swissdate einige Sprüche, um Frauen zu beeindrucken („Hey Baby, ich dusch nie elei“). Im Zürcher Nachtleben wurde dann Theorie in Praxis umgesetzt.“


Runde 4:



Lorenz detailliert: „Als wir diesen Samstag voller Tatendrang an der ETH Hönggerberg ankamen, bemerkten wir, dass der Saal Auguste Piccard bereits besetzt war. So mussten wir improvisieren und den Raum der Stille für die Partien herrichten, was dank der Mithilfe der zahlreichen anwesenden Réti Spieler (gleich 3 Teams spielten zuhause) auch bestens gelang! So begannen wir die Partien gegen die etwas schwächer auflaufenden Wetzikoner. Zu Beginn sah es auf den Brettern lange nicht nach einem Übergewicht unsererseits aus, bis mir Peter Walpen seinen Sieg vermeldete. Leider hat Roman, der gut begann und 2 Bauern gewonnen hatte, mittlerweile einen Damenzug von seinem Gegner, einem ehemaligen Weihnachtopen-Sieger des allgemeinen Turniers, übersehen und ging dann im Königsangriff unter. Peter Zimmermann lehnte in der antisizilianischen Alapin-Eröffnung ein Bauernopfer ab und befand sich bald in einer ausgeglichenen symmetrischen Stellung. Er wusste darauf jedoch seine Figuren besser zuentwickeln und gewann die Partie.
Ebenso unser lieber Vincent, welcher in Kürze einen dreiwöchigen Zivilschutzkurs besuchen darf und in Zukunft der neue Blockchef der Mannschaft sein wird. Vor lauter Vorfreude jagte er seinem Gegner nicht nur eine Figur ab, sondern setzte zu einer 3 zügigen, unabwendbaren Mattdrohung an - Vinc wir wünschen Dir viel Spass! Simon Widmer - obwohl mit Schwarz spielend - wollte sich nicht lumpen lassen und lehnte das frühe Remisangebot
vom gegnerischen Teamleiter ab. Er versuchte alles, doch leider musste er schlussendlich dann doch noch den Punkt teilen. Auch Martin einigte sich trotz Mehrbauer und eher vorteilhafter Stellung im Damenendspiel auf Remis. Ich selber konnte meine zweite Tschigorin-Partie hintereinander (was fast seltener ist als ein Sechser im Lotto) gewinnen, obwohl ich einen Bauer hergeben musste (glücklicherweise mit Kompensation). Zu guter Letzt war noch Mihajlo in einem ziemlich ausgeglichenen Turm-Läufer Endspiel (später dann Turmendspiel) mit etwas mehr Initiative angelangt. Wie wir ihn schon in der letzten Runde kennen gelernt hatten gab er sich keine Blösse und rang den fast 350 Punkte weniger aufweisenden Patrick Hugentobler in einem längeren Endspiel nieder. Ausgerechnet Patrick Hugentobler, welcher in unseren Kreisen eigentlich einen guten Ruf als Endspielspezialist geniesst. Mihajlo konnte dies aber überhaupt nicht bestätigen, doch wäre es uns da nicht genauso ergangen?“


5. Runde:




Lorenz übermittelt: “Ein ersatzgeschwächtes Nimzowitsch konnte krankheitsbedingt das achte Brett nicht besetztenund so musste Peter Walpen unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. Gerne nahmen wir jedoch den ersten Punkt und schon bald meldete Moni den Zweiten! Ein unkorrekter Zug Ihres Gegners führte praktisch forciert zum Verlust. Ein schönes Läuferopfer mit taktisch interessanten Motiven brachte Moni - wie schon einmal in einer früheren Partie gespielt - den Sieg. Im weiteren Verlauf des Nachmittags einigten
sich Francesco und Edmund mit Ihren Gegnern auf Unentschieden. An den verbleibenden Brettern sah es allesamt gut aus. Nur ich hatte meine vorteilhafte Stellung durch einige unsaubere Züge mehr und mehr verschlechtert. Als die Partie dann technisch verloren schien, zollte Karo Nuri der knappen verbleibenden Bedenkzeit seinen Tribut und
stellte seinerseits die Partie ein. Vincent gewann durch zwei schöne Bauernopfer, indem er den schwarzfeldrigen gegnerischen Läufer von der wichtigen Diagonale g7-b2 weglockte. Peter spielte einen offensive Partie und eroberte nach einem Damen-Rundlauf das Feld c4 und somit die gegnerische Dame. Last but not least gewann Mihailo seine Partie in der Abtauschvariante des Damengambits im Endspiel mit einem gedeckten Mehr-Freibauern.
Nach dieser weiteren tadellosen Leistung stehen wir ungeschlagen an der Spitze der Tabelle der 2.Bundesliga B. In der nächsten Runde treffen wir zuhause auf das punktgleiche St. Gallen. Wenn wir diese Partie gewinnen können,
stehen wir praktisch sicher im Aufstiegsspiel zur 1. Bundesliga“.


6. Runde:



Réti knock-knock knocking on heaven’s door!

Dazu Lorenz Wüthrich: “Da ich nicht immer zugegen war fasse ich die Dinge aus meiner Sicht zusammen und hoffe einen groben Überblick über das Geschehene geben zu können..
Es ist geschafft! Herzliche Gratulation an das Team, welches das stark aufge-stellte St. Gallen in einem spannenden und knappen Kampf besiegen konnte. Vielen Dank auch Roman für die Teamleitung!
Besonders hervorzuheben sind die ersten fünf Bretter, welche Reti mit 4.5 zu 0.5 für sich entscheiden konnte. Dies obwohl an Brett drei IM Milan Novkovic spielte, welchem Peter Zimmermann jedoch einen halben Punkt entringen konnte - er hätte sogar den Sieg auf dem Brett gehabt..
Simon Widmer wiederum punktete in alter Blitzmob-Manier gegen Christian Salerno. Mit Schwarz konnten sowohl Mihajlo Stojanovic wie auch Francesco Antognini obsiegen. Wie ich gehört habe spielte Francesco souverain gegen die etwas unkonventionelle Eröffnung seines Gegener.
Peyman Mohajerin spielte als letzter ein heikles Springerendspiel mit einer bestechenden Präzisison und beruhigte bald die noch etwas nervösen Gemüter mit dem schönen Gewinnzug Sc6. Zuvor hatte Monika Seps in einer Phase von gegenseitiger Zeitnot die kompliziertere Stellung zu behandeln und zog darauf leider den Kürzeren. Auch Roman Schnelli hatte mit dem Junioren Luca Kessler, welcher sicher höher als sein Buchwert einzuschätzen ist, kein einfaches Los. Pech war sicherlich dabei als er nach der soeben erfolgten Konsollidierung seiner Stellung eine Taktik übersah. Martin Herfort sicherte uns mit einem Remis zudem noch einen wichtigen weiteren halben Punkt.
Wir stehen nun mit 99.9% Sicherheit bereits vor der letzten Runde im Aufstiegs-spiel zur 1. Bundesliga - wahrscheinlich gegen Kirchberg.



7. Runde:



Lorenz Wüthrich: “Leider muss Reti in der letzten Runde eine knappe Niederlage hinnehmen. Trotzdem sind wir als
Gruppensieger für das Aufstiegsspiel qualifiziert.
Ein schlagbares Bodan spielte engagiert und hatte den glücklicheren Ausgang für sich. Einige Unkonzentriertheiten
kosteten uns hier und da einen halben oder gar einen ganzen Punkt.
Das Highlight dieser Runde aus unserer Sicht war sicherlich der Sieg von Francesco Antognini gegen den starken
Dieter Knödler (2372).
Wir schauen vorwärts und freuen uns auf das Aufstiegsspiel gegen Kirchberg vom 6. Juni.“



Daumen drücken ist angesagt !!


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2. REGIONALLIGA ZONE G

Runde 1:



Kurt Baumann protokolliert “Réti II hat die Startrunde trotz vieler Absenzen schadlos überstanden und den beträchtlichen Elo-Vorteil an den hinteren Brettern in einen 3.5 zu 1.5 Sieg ummünzen können. Nach frühem Friedensschluss von Robin Stoll war es - unser Anand -, welcher den ersten Sieg einfuhr. Nachdem Otto eine souverän geführte Partie mit Punktegewinn abschloss, lag es an Jiri und Kurt, den Mannschaftssieg nicht mehr zu gefährden. Dies gelang denn schliesslich auch mit zwei Unentschieden, wobei Kurt die Partie bis zum letzten Bauern genoss. Herzlichen Dank an Otto für sein kurzfristiges Einspringen für den erkrankten Adrian Siegel und Gratulation an die Mannschaft zum Sieg, was es mir ermöglicht, das Team unserem Mannschaftsleiter wieder unbeschadet zu übergeben.

Runde 2:



Kurt Baumann erinnert sich: „Zweiter Heimsieg für Réti II
Dank der beiden stark besetzten Spitzenbretter gelang Réti II auch im 2. Heimspiel ein Sieg. Stefan hatte keine Probleme mit Charlie Nydegger und punktete als Erster. Die Freude war nur von kurzer Dauer, konnte doch Kurt den Bauerngewinn in der Eröffnung nicht nutzen und ging mit der grossen Rochade im Mattstrudel baden. Nur Minuten später stellte Robin die Hierarchie wieder her und skorte zur 2:1 Führung, welche Giulio und
Adrian mit zwei hart umkämpften Remisen zur Freude des scheidenden Ersatz Mannschaftsleiters nicht mehr aus der Hand gaben. Lorbeeren hat sich neben den beiden Siegern vor allem Giulio Donati mit seinem Remis gegen einen klar stärkeren
Gegner verdient. Herzliche Gratulation an alle, die gepunktet haben und ein Dankeschön an Adrian, der für Matteo eingesprungen ist.“
Die 3. Runde paart Réti 2 mit Herrliberg 1, sie wird im Erlibacherhof, Erlenbach, am Samstag, 6. Dezember, gespielt.

Runde 3:



Leider hat es Reti 2 verpasst, seiner Favortitenrolle gerecht zu werden. Zwar haben wir an den ersten beiden Brettern nicht mit Punkten gerechnet (so haben wir den stärksten Herrliberger mit unserem schwächsten Retianer zu neutralisieren versucht), doch wir rechneten an den hinteren drei Brettern mit vollen Punkten. Und es kommt immer anders als gedacht. Zuerst verliert Alexander in Zeitnot beim Blitzen eine Figur und die Partie (nachdem er nach Te1 mit Sd3 die Partie hätte gewinnen können). Dann verliert Adrian - notabene nachdem er einen Läufer gewonnen hat - in einem Königsangriff trotz hartnäckiger Gegenwehr. Dann die grösste Überraschung: Marcel spielt Remis gegen den über 500 Punkte mehr aufweisenden Hans Jörg Illi. Dann verliert leider auch noch Roman, so dass ein Mannschaftspunkt gänzlich entschwunden ist. Wenigstens gewann abschliessend Bernd in solider Art und Weise.
Ich danke dem Team und gratuliere insbesondere Marcel.

Runde 4:



In der 4. SGM-Runde trafen wir im Heimspiel auf das ebenbürtige Zimmerberg
1. Alle Partien gestalteten sich sehr ausgeglichen. Als erster beendete ich
die Partie und nahm das Remisangebot meines Elo-stärkeren Gegners an. Zudem
zeichnete sich auch eine Entscheidung am 5. Brett ab. Kurt Juchlis offensive
Stellung und Abzugsbatterie war sehr schön.. Leider jedoch nicht 100%
wasserdicht und Kurt musste darum den Punkt abgeben. Dafür spielte Robin am
1. Brett gegen die Schachgrösse Heinrich Tanner hervorragend und rang ihn
schlussendlich ganz nieder. Herzliche Gratulation an Robin für diesen
Leistung! An den Brettern 2 und 3 einigten sich die Spieler (Stefan Berger
und Kurt Baumann) auf Remis, was schlussendlich unser Mannschaftsremis
besiegelte. LG Sebi

5. Runde:



Sebastian blickt zurück: “Nach einigen Absagen unserer Zugpferde konnten wir die Reise an den Bodensee leider nicht in Bestbesetzung antreten. Diese Tatsache konnte jedoch an unserer Motivation an diesem schönen Schachausflug nichts anhaben. Als erster beendete ich meine Partie am 2. Brett. Leider habe ich meine Stellung etwas unterschätzt und mein Gegner nahm deshalb das Remisangebot ohne Zögern an. Darauf hin musste sich Kurt Baumann am 1. Brett dem Königsangriff seines Gegners beugen. An den übrigen drei Brettern war es äusserst knapp. Kurt Juchli konnte gegen den elostärkeren Gegner seinen Materialvorteil jedoch stetig ausbauen und liess sich diesen Sieg nicht mehr nehmen. Gleichzeitig zeichnete sich bei Matteo das Remis immer plastischer ab. Ob Matteo jedoch wirklich ein Remisgebot seines Gegners akzeptieren konnte, hing von dem Partieausgang von Giulio ab. Giulio kämpfte sich nach dem scharfen Abtauschfranzosen aus unangenehmer Stellung tapfer zurück. Die logische Folge darauf war das Remis an
Giulios Brett, auch das Remis am Brett 4 sowie dasjenige der Mannschaft.“


6. Runde:



Sebastian retabliert:“Nach turbulenten Minuten vor Spielbeginn schafften es dann doch 5 spielberichtigte Spieler auf die Réti-Mannschaftsaufstellung. Damit stand einem erfolgreichen Schachnachmittag mit Illnau-Effretikon nichts mehr im Weg.
..und am 1. Brett bald nach dem Start wiederum die Grundstellung auf dem Brett. Robin fertigte seinen Gegner einmal mehr beeindruckend schnell ab. Mehr Mühe hatte ich am letzten Brett mit meinem unkonventionell aufspielenden Gegner und so musste ich am Ende noch froh um das Remis sein. Danach musste Giulio wegen Zeitnot leider seine Partie in guter Stellung aufgeben. Allerdings muss bemerkt werden, dass Giulio aufgrund suboptimaler Planung des Mannschaftsleiters mit einer halben Stunde Handicap starten musste. Ein grosser Dank an Giulio für seinen spon-tanen Einsatz. Zum Glück konnte sich jedoch bald darauf Mirko im Namen Rétis rächen und lies seinem Elo-starken Gegner über das ganze Spiel gesehen nicht den Hauch einer Chance! Zu guter Letzt zeigte auch Marcel, dass er ein Meister des Endspiels ist und konnte im gleichfarbigen Läuferendspiel seinen Mehrbauer in einen vollen Punkt umwandeln! Réti II bleibt mit diesem Sieg in Tuchfühlung mit der Spitze und behält so zumindest noch theo-réti-sche Aufstiegschancen.“..


Runde 7:

Sebastian verkündet: “Leider hatten wir in der letzten SGM Runde bloss theoretische Aufstiegschancen. Daher ging
es gegen Bodan 2 nur noch darum, einen versöhnlichen Saisonabschluss zu erreichen. Dies schafften wir dann auch
mit dem Mannschaftsremis und folgenden Einzelresultaten:





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3. REGIONALLIGA ZONE M

Runde 1:



(Jörg Lauber) Ich waltete in der SGM, 3. Regionalliga, 1. Rd., für Richard Bisig als stv. Mannschaftsleiter am Samstag, 18.10.08. Wir fuhren wohlgelaunt in die schöne Stadt Schaffhausen, wir hofften, dass trotz nahem Rheinfall kein Reinfall auf uns warten würde. Das romantische Schaffhausen bedeutete für uns zwar keine Niederlage, aber Schaffhausen beherbergt auch Industrie, nicht nur Kapitäne davon, und nicht nur diese können bekanntlich rechnen: Jack Hauser, Weiss, stellte im Verlauf der Partie seine Dame ein und Alexander Dybov, Schwarz, hatte nach einer gelungenen Sizilianischen Eröffnung ebenfalls Mühe mit Sicherheit, nämlich der Königssicherheit, beging einen taktischen Fehlzug und musste bald den Punkt dem Gegner überlassen. Ich selbst, Weiss, dachte an die lange Spielzeit und nützte sie glücklich: Mein Gegner stellte meiner langsamen Réti-Eröffnung eine gute Blockade entgegen, die ich nur durch Umgruppierung in Schwung bringen konnte. Es gelang mir, zwei Bauern zu erobern, abzutauschen und dann mit einer Bauern-Majorität am Königsflügel zu gewinnen. Urs Benz am ersten Brett spielte das Wolga-Gambit, sein Gegner unterlag schliesslich, der Erzählung nach, infolge stürmischem Vorgehen mit der Dame in der Mitte und einem gewonnen Spiel für Urs auf der B-Linie. Wir erreichten also zum Auftakt Gleichstand gegen Schaffhausen Munot 4.

Runde 2:




Runde 3:



Jörg Lauber) Höngg 1 empfing uns im Restaurant Am Brühlbach ganz herzlich durch Georg Walker, der uns dann alsbald in die wunderschöne Salon-Bibliothek des Tertianums Im Brühl führte, wo wir in stilvollem und warmem Ambiente unsere Partien austragen konnten. Jack Hauser (1. Brett, s) antwortete mit Holländisch auf die Eröffnung von Weiss, dieser wiederum wandelte weiter in ein Staunton-Gambit, das Jack in dieser Eröffnungsvariante neu war. Die Partie verlief weitgehend auf dem Remis-Pfad. Im Endspiel entscheiden aber auch oft taktische Feinheiten und Jack musste die Partie angesichts Turmverlust oder Umwandlung eines Bauern in eine Dame im 43. Zug aufgeben. Martin Lachat spielte am 3. Brett mit Schwarz ein Doppelfianchetto gegen Walkers quasi sizilianische Aufstellung: Mir scheint etwas zu passiv im Mittelspiel. Jedenfalls bedeutete ein taktischer Bauernfang von Weiss im 26. Zug die Wende: Schwarz verteidigte nun ungenau, das weisse Springeropfer auf g6 genügte, der weisse Turm nahm mit Schach zurück, Schwarz 31…Kh7, und die weisse Dame setzte auf h5 Matt. Am vierten Brett (w) eröffnete ich mit Sf3, mein Gegner Misic antwortete Sc6, ein Tschigorin-Damengambit wäre dann möglich, wir spielten aber klassisches Damengambit. Ich durch die Mitte, es ward möglich, eroberte zwei Bauern auf dem Damenflügel, durch Verhinderung des Damenabtauschs trotzdem Verwicklungen, auch mal ein nicht ganz guter Zug: Ich konnte schliesslich ein zweizügiges Matt ansetzen und gewann im 44. Zug. Alexander Dybov hatte mit einem Fehlzug im Endspiel grosses Pech. Er spielte ein Damengambit, sein Gegner fianchettierte den Königsläufer und zeigte ein elegantes Springerspiel gegen den weissen Läufer Lg5. Später veropferte H. U. Würgler aber einer dieser schönen Springer für zwei Bauern: Alexander stand mit Mehrfigur mindestens auf Remis, dann sein Patzer im 45. Zug: Er machte dem Gegner den Weg frei, der schwarze König drang in die weisse Stellung ein mit Doppelangriff auf Springer und Turm, was Alexander einen weiteren Bauern kostete. Nach Turmabtausch und ein paar weiteren Zügen verlor Alexander gegen die weit vorgerückten schwarzen Bauern im 62. Zug. Das ELO-stärkere Höngg 1 gewann also gegen Réti 3 3:1 in der SGM, 3. Regionalliga.


Runde 4:



(Jörg Lauber) Als Heimmannschaft empfingen wir unsere Gäste ASK Winterthur, drei Junioren unter der stv. Leitung vom gestandenen Rolf Bosshard, im Raum der Stille der ETH-Höngg. Alle SGM-Wettkämpfe mussten ja am Samstag, den 10.01.09, vom August Piccard-Saal in den Raum der Stille gelotst werden. Jack am 1. Brett (w) und ich am 4. Brett (s) standen mit der Taktik auf Kriegsfuss: Jack schnappte sich mit der Dame einen vergifteten Bauer (bei besserer Stellung nahm ich mit der Dame auf c7 einen Bauern im Glauben meine Dame sei durch meinen c-Turm gedeckt, habe aber einen kitzekleinen Bauern auf der c-Line übersehen! und ooops! die Dame war weg ! Anm. Jack) und ich liess mir unnötigerweise einen Läufer in zwei Zügen einschliessen. Kurz: wir verloren. Wie mir Bisig Richard mitteilte, 2. Brett (s), passierte seinem jungen Gegner in etwa genau dasselbe wie mir: Im Bestreben einen Doppelbauer zu schützen, liess er sich einen Läufer einsperren und verlor dann in Folge der fehlenden Figur. Ein möglicher Trost durch diese Parallele für mich würde dabei wohl eher auf der esoterischen Ebene zu liegen kommen! Nein, das sind Konzentrationsfehler: Es hilft taktisches Training und sorgfältige Zugfindung. Schliesslich war auch Martin, 3. Brett (w), mit seinem Remis nicht ganz zufrieden. Er musste sich gegen drohendes Matt oder Dauerschach selbst in das Dauerschach mit Dame gegen schwarzen König einlassen. Nun ja, vielleicht doch noch fehlende aktuelle Turnierpraxis, jedenfalls sollten wir unsere Potenziale anpeilen und damit Fingerfehler, also Patzer, vermehrt zu vermeiden suchen, das tut unserem Spass ja keinen Abbruch.

5. Runde:



(Lauber Jörg) Mit Martin Hugelshofer komplettiert, danke für den Einsatz, nahm unser Quartett die Reise nach Steckborn auf sich. Wir waren uns den geringen Chancen bewusst, will Steckborn doch den ersten Platz in der Gruppe und damit den Aufstieg erreichen. Nochmals verstärkt wies Steckborn im Durchschnitt dann auch rund 120 ELO-Punkte mehr auf als unsere Mannschaft. Aber selbstverständlich bliesen wir nicht Trübsal, sondern wir hofften auf Remisen und vielleicht auch ganze Punkte, sogar auf Fortunas Glück. Allerdings schlichen sich im Spiel kleine Fehler ein, die hier einen Bauer und dort eine Qualität kosteten und das in schwierigen Stellungen, die eben gerade diese Verluste nicht ertrugen, keine Kompensation, kein Glück. Also wurden Urs Benz und Martin Lachat mit Schwarz und ich mit Weiss schliesslich überspielt. Martin Hugelshofer konnte mit Weiss gegen die sizilianische Verteidigung das Remis erreichen. Das und der Ausflug an den Untersee trugen wir dann mit einem guten Essen im Restaurant Schloss auf eine höhere Ebene, mit einem Seufzer gingen wir zu Buche, zogen Bilanz, und freuten uns am schönen Schach, das bei neuen Chancen auch für uns wieder hell leuchten wird.


6. Runde:



Richard übermittelt:“ Wir waren angetreten, um allen zu zeigen, dass wie unverdientermassen erst einen Mannschaftspunkt erspielt hatten. Jörg Lauber spielte am 4. Brett mit Weiss gegen einen jungen kämpferischen Partner, in einem königsindischen Angriffs mit einem schlussendlich zähen Endspiel. Weil Jörg die Gewinnchance zu spät realisierte, musste er zwei Königsbauern für einen Mehr-Springer hergeben. Mit den Schwerfiguren und einem verbundenen Trio-Freibauern von Schwarz gegen seinen einzelnen Königsbauer schien ihm schliesslich ein risikobewusstes Remis durch Stellungswiederholung ratsam. An Brett 3 kam Alexander Dybov zu einem ungefährdeten – ebenfalls königsindischen Sieg. Jack Hauser’s Kommentar hat er uns – und der Ewigkeit – mit lehrreichem attachment - hinterlassen. Richi Bisig am ersten Brett hatte von allem Anfang an in einer Caro-Kann-Verteidigung eine leicht bessere Stellung. Das Remis-Angebot musste er ablehnen, denn Jörg’s Partie war noch in vollem Gange und dessen Ausgang ungewiss - und wir wollten ja mindestens einen halben Punkt mehr als unsere Partner mit auf den Heimweg nehmen. Mittlerweile konnte er einen entfernten Randbauer realisieren und schlussendlich den vollen Punkt, was uns den angestrebten Sieg sicherstellte“.



7. Runde:



(Lauber Jörg) Reti 3 empfing am Samstag Romanshorn im Saal August Piccard der ETH Höngg. Das gutgelaunte Quartett aus Romanshorn fand rechtzeitig ein, wir starteten um 14:30 Uhr. Wir acht SGM-Spieler waren alleine in dem grossen Saal, die Ruhe war herrlich. Ich konnte fast nichts aus den anderen Partien kiebitzen, also lasse ich die Einzelheiten auch bleiben. Aufgrund der ELO-Differenzen war ein Sieg möglich und wir gewannen dann auch drei Partien. Urs Benz wickelte mit Alfred Meier-Manetsch in ein Remis ab. Jack’s Gegner zuerst, dann derjenige von Alexander, gaben aufgrund der Stellungen auf. Urs erspielte folgend das Remis, und ich gewann am Schluss das Turm-Endspiel, hatte ich doch drei Mehrbauern aus der Partie. Ich danke allen für den Einsatz und den schönen Schach-Nachmittag.
Beste Grüsse Jörg



Archiv Zürcher Mannschaftsmeisterschaft (ZMM) 2008/09

Schlussrangliste ZMM 2008/09

M/b

Runde 1:



Runde 2:



Die Mannschaft Réti 1 hat in der Meistergruppe die Mannschaft Letzi 1 im Pfrundhaus zu Besuch. Aus organisatorischen Gründen, durften wir in der Personalkantine/Auftenthaltsraum des Alterheim unseren Mannschaftskampf durchführen. Das Spiellokal sah eine einseitige Angelegenheit zwischen Weiss und Schwarz - 6:0 gings für die Weissen aus. Jonas hatte nach kurzer Spieldauer bereits den vollen Punkt eingefahren als Letzter musste Stefan die Segel streichen. An einigen schwarzen Brettern schien immer ein Remis drin zu sein, aber jede einzelne Partie kippte zugunsten des Weissspielers. Peter Meier zurückgekehrt aus Dresden (unser Schacholympionik - ging für die Seychellen an den Start) spielte in unseren Reihen gegen seine SMM/SGM Teamspieler - und gewann.
Willkommen bei Réti !!
Alles in allem ein gerechtes Unentschieden. In der nächsten Runde müssen wir zeigen, dass auch Schwarz, was reissen kann.

Runde 3:



In der 3.Runde der 1.Mannschaftssieg von Réti über Wettswil 1. Mit fast
der gleichen Aufstellung wie in Runde 2 konnten wir dieses Mal unsere Gegner an allen Brettern unter Druck setzen und verwerteten souverän die nominelle Favoritenrolle. Roman konnte als Schwarzer den Druck von Weiss abschütteln und nach vielen Abtäuschen
war das Remis offensichtlich. Lorenz hatte gegen hängende Bauern anzutreten, lange Zeit sah es nicht gut aus - bis die Meldung des ganzen Punktes kam (was war bloss passiert). Martin ganz mannschaftsdienlich nahm in guter Stellung ein Remis an, da ich als Captain die anderen Bretter so einschätze, dass wir gewinnen werden, da an keinem Brett akute Verlustgefahr drohte. Ich selber erlangte schönen und dauerhaften Vorteil, leider
liess sich der Mehrbauer nicht zu einen ganzen Punkt verdichten. Zu diesem Zeitpunkt
stand Peter eindeutig auf Gewinn und so war die bedrohliche Lage von Jonas für das Team nicht mehr entscheidend. Die grosse Aufmerksamkeit der Kiebitze galt dem Brett mit Jonas, an welchem sich ein Überraschung abzeichnete. Fast beiläufig kam die Meldung von Peters Sieg. Die Mannschaft hat gewonnen. Als hätte das Jonas gehört begann er richtig zu kämpfen und rang nach vielen Fehlern auch seinen Gegner noch
nieder. 4,5 : 1,5 ist ein wenig hoch, aber der Sieg war jederzeit
verdient. Kompliment an die ganze Mannschaft.
Liebe Grüsse Stefan

Runde 4:



Roman kurz, aber nicht schmerzlos: “Achtungserfolg für Réti 1. - Gegen eine starke erste Mannschaft der SG Zürich verliert Réti 1 in der 4. Runde der ZMM knapp mit 2:4. Selbst in der Partie ziemlich gefordert, konnte ich leider an den anderen Brettern nicht gross kiebitzen

Runde 5:



Réti 1 sichert Klassenerhalt
Past, Present, Future: Zwei Einzelpunkte waren das Minimalziel, das von unserem Captain Stefan vom Bett aus diktiert worden waren. Gute Genesung, Stefan.
Die erste Mannschaft von Nimzowitsch, auf dem Papier leicht stärker, wollte uns die zwei Punkte aber nicht einfach so geben. Emanuel kämpfte mit T+T+S gegen D+L. Natürlich haben wir alle einmal gelernt, dass Dame und Springer gut harmonieren, in dieser Stellung tat es aber auch der gegnerische Läufer des Ex-Rétianers Hugo Kalbermatter, der die Nimzo-Fraktion in Führung brachte.
Peter, wie Emanuel, Lorenz und Jonas innert 48 Stundenfrist zum zweiten mal am Werke (Jonas berichtete gar von einer SMM-Begegnung an 8 Brettern mit nur zehn spielenden Spielern) baute mit Weiss seinen Vorteil kontinuierlich aus und glich für uns gekonnt aus.
Ein weiterer Ehemaliger, Roland Levrand, wagte sich gegen den Schreibenden im Franzosen auf unbekanntes Terrain und in der Folge musste der Könisch lauthals osöguur! Elfenschie misch, keine Flüschtfelder merr..! ausrufen. So konnte Roman seine Bilanz in der ZMM nach 0 aus 11 mit immerhin zuletzt 2/3 etwas aufbessern. Das Minimalziel war erreicht. Martins Stellung sah beim kiebitzen immer ganz passabel aus, irgendwann musste er sich aber der Fernschachkoryphäe Cavaletto (war omen est nomen zum Trotz am Samstag nicht dabei in der Reithalle) geschlagen geben. Lorenz baute sich mit Weiss gegen den starken Michael Hofmann solide auf, verhedderte sich dann aber und musste leider aufgeben. Direkte Klubmeisterschaft-Rivalen haben sich die schwarze Eröffnung mit b6 gegen Lorenz d4-Knaller notiert und starten sicherlich in Bälde entsprechende Vorbereitungen. Jonas erreichte gegen Borner ein gutes Remis mit Schwarz, das den Endstand auf 2.5 zu 3.5 zu unseren Ungunsten stellte.
Réti spielte 1:1 gegen Ehemalige (Past)
Trotz Mannschaftsniedelage wurde der Klassenerhalt erreicht (Present)
Nächste Saison dürfen wir wieder in der Meisterklasse mitmischen (Future)!


Mannschaftsleiter: Stefan Berger

P/b

Runde 1:



Adrians Rundenbericht: Nachdem Bernd, Alexander und Adrian per öffentliche Verkehrsmittel angereist waren, traff man sich in der Kälte vor dem verschlossenen Turmhüsli in Wetzikon Dorf. Wir bekamen es mit der Seniorenabteilung von Wettswil zu tun. Als Teamleiter ging ich nunmehr erst recht von einem erfolgreichen Gelingen dieses Ausfluges aus - doch eben: man darf Senioren nie unterschätzen...! Kurz nach Spielbeginn und 17 Zügen später, musste ich erkennen, dass mein Gegener (ELO 1691) ohne eigenes Verschulden meine Dame gegen Springer und Läufer gewann. Eigentlich hätte ich nach diesem Lapsus aufgeben können, doch wollte ich nicht der einzige Minuspunkt auf dem Konto sein, also spielte ich weiter. Mein Gegner dankte es mir in dem er einen Turm unmotiviert in einen nicht bestehenden Angriff investierte und plötzlich stand ich materiell besser. Anschliessend wurde mein Gegner flugs überspielt und er gab auf - der erste Punkt war im Trocknen. Als nächstes reüssierte Alexander: Sein Gegner (ELO
1436) irritierte Alexander in dem er immer die Schachfelder abzählte und am Schluss seinen unvermeidlichen Damenverlust mit Mattstellung damit kommentierte - jetzt wird es heiss-. Somit Zwischenstand 2:0. Dann blitzte George seinen Gegner (ELO 1757) mit einer soliden Leistung vom Brett und brachte uns bereits das Mannschaftsremis. Leider kam dann der erste Wermutstropfen: Bernd musste gegen den zähen Kämpen Glur (ELO 1866) seine Waffen strecken. Obwohl er hervorragend aus der Eröffnung kam, verpasste er die richtige Fortsetzung und verlor die doppelte Qualität. Sollte es nun noch spannend werden? Plötzlich kommt Willi und vermeldet ein Kuddelmuddel an Brett 4: sein Gegner (ELO 1676) schrieb zuerst seine Züge nicht mehr auf, gab dann Schach und nahm dabei Willis König, womit eine Diskussion entbrannte, wobei der Gegner Willis eh schon knappe Zeit laufen liess. Somit hatte Willi keine Zeit mehr und man einigte sich dann mit dem Mannschaftsleiter von Wettswil auf Remis, womit unser Mannschaftssieg klar war. Nachdem wir also 3.5:1,5 führten konnten wir mit dem immer noch aufgebrachten Wiili nach Zürich fahren und mussten Christof seiner positionell angelegten Partie alleine überlassen. Er vermeldete dann per email: Sieg, womit Réti 2 seinen winterlichen Ausflug gegen den Aufsteiger des letzten Jahres mit 4,5:1.5 gewann

Runde 2:



Adrian Berichtet: Die Vorgaben liessen einen interessanten Wettkampf erwarten: die Gligoric-Spieler hatten zwar durchschnittlich einen leicht tieferen ELO-Wert, doch waren sie an 4 Brettern höher eingestuft. Doch Statistik ist was es eben ist und bleiben soll - eine nicht ernst zu nehmende Sache...!
Die Mannschaft Gligoric wurde auch von einem mit dem letzten Aufgebot angetretenen Reti 2 - man erlaube die Wortwahl - weggeputzt. Nach einem schönen Sieg von Otto, doppelte der freundlicherweise noch am selben Abend eingesprungene Edmund in solider Spielweise nach. Somit führten wir 2:0. Als dann mein sich in massivster Zeitnot befindlicher Gegner, der kein Vorwärtskommen mehr sah, mir Remis anbot, musste ich zuerst die Partie von Christof abwarten, da dieser klar auf Gewinn stand (nach frühem Turmgewinn). Nachdem auch Christof seinen ganzen Punkt einfuhr, konnte ich das immer noch hängige Remisangebot annehmen, womit unser Mannschaftssieg bereits feststand. Und dann überschlugen sich die Ereignisse: Patrick, der mir noch vor kurzem sagte, dass er wohl verliere, strahlte und vermeldete einen Sieg. Und auch der unentwegt kämpfende Eugen drehte eine desolate Stellung in eine schöne Siegposition mit 2 Läufern gegen einen Turm und gewann. So reüssierte Réti 2 gegen eine starke Gligoric-Mannschaft.
Ein solcher Sieg zeigt mir zunehmend, dass Réti zu den grossen Clubs gehört.

Runde 3:




Runde 4:



Adrian rapportiert:
Gestern spielte Réti 2 gegen den leicht höher eingestuften Mitkonkurrenten um den Aufstieg in die Meisterklasse Nimzowitsch 3 (FL-Schnitt 1953 gegenüber unseren 1939). Das Negative vorweg: Der Refernt bewies, dass man krank nicht spielen sollte. Er steuerte dem Gegner durch unmotiviertes Rechnen einen Plus-Läufer bei um dann gut 20 Züge später auch noch einen Turm einfach abholbereit stehen zu lassen. Ich habe gestern schlicht nichts gesehen (whs spielte ich in den letzten 20 Jahren nicht mehr so schlecht), stattdessen ergötzte ich mich meinem Fieber und Husten. Dafür gebührt der Mannschaft ganz grossen Dank, dass sie die überheissen Kartoffeln aus dem Feuer holten und noch ein Unentschieden herausholten. Eugen obsiegte in einer komplizierten Partie in seiner ruhigen und souveränen Art. Willi baute sich eine starke Position auf, doch einigten sich die beiden Kämpen auf ein friedliches Ende. Otto erwies sich erneut als bärenstark, doch bodigte ihn die Zeitnot (was ihm beim nächsten Mal nicht wieder passieren wird!). Bernd hatte die Partie im ganzen Verlauf sauber im Griff und verwertete auch nur jeden kleinsten Vorteil. Georg spielte mit seinem Gegner bis zur letzten Sekunde beiderseits, worauf man sich dann – trotz technisch wohl gewonnener Stellung für Georg – auf ein Remis einigte.
So verbleibt es nun dem letzten Spiel zu entscheiden, wer aufsteigt: Dübendorf 1 muss – selbst wenn sie gestern 6:0 gewonnen hätten - gegen uns gewinnen (sie haben weniger Einzelpunkte). Wir haben es also selber in der Hand den Aufstieg zu bewerkstelligen. Gratulation an das Team.

Runde 5:


5. Do 26.02.2009 Réti 2 - Dübendorf 1 2½ : 3½

Adrian reicht ein: “Im Pfrundhause traf eine verstärkte Réti 2-Mannschaft ein ambitiöses Dübendorf 1. Wir haben uns
mit unserem 2350 ELO Spieler Peyman Esfahani verstärkt und waren auch sonst fast an allen Brettern besser
besetzt, so dass sich der Teamleiter (der sich extra nicht aufstellte, so dass die ELO stärksten spielen konnten) mit
dem Gedanken an einen Gesamtsieg anfreunden wollte. Doch wie heisst es so schön? Es kommt alles anders als
man denkt: Die ganze Mannschaft spielte weit, weit unter ihrem Wert. An Brett 1 erkämpfte Peyman erst im Endspiel
einen glücklichen Sieg (Gegner stellte in Zeitnot eine Figur ein); an Brett 2 erspielte Alexander Türk ein (zu) schnelles
Remis; an Brett 3 erspielte Eugen Fleischer in seiner druckvollen Art einen Vorteil, der aber doch nicht zum Sieg
gereichte; an Brett 4 spielte Otto sehr unglücklich und verlor eine Figur und nach einigem weiteren Geplänkel gegen
den gut verteidigenden Gegner die Partie; am Brett 5 verpasste es Willi dem Gegner den Schneid abzukaufen
nachdem dieser opferte und an Brett 6 erspielte Bernd Geiger ein Remis. So verloren wir mit 2.5 zu 3.5 -- und steigen
nicht in die Meisterklasse auf. - Trotzdem danke ich dem team für die überzeugende Saison.“



P/a

Runde 1:



Mit viel Freude konnte Réti 3 in die ZMM Saison starten. In der ersten Runde
durften wir Wollishofen empfangen, gegen welche wir letztes Jahr schon ein
ordentliches Hühnchen auf den Brettern rupften. Diesmal gabs kein Huhn,
dafür zwei riesige Torten inkl. Getränke gesponsert von unserem
Teamneuzugang Kerim Yunt. Zu seinem Geburtstag und seinem verdienten
Doktortitel möchte ich nochmals herzlich gratulieren!
Man hätte also fast gemeint, wir hätten uns auf ein Kaffeekränzchen
getroffen, wären da nicht die roten Köpfe gewesen. Thomas Müllenbach hatte
nach einem gestressten Tage mit seinen Studenten (so schlimm sind die doch
nicht???) doch noch die Nerven, ein Endspiel mit je einer Dame und den
beiden Randbauern zu remisieren. Auch Jack Hauser hatte eine Remisstellung
auf dem Brett und beschloss das entsprechende Angebot anzunehmen.
Schliesslich gabs ja auch noch Kuchen?! Nach fast zwei Stunden hatte mein
Gegner ungeschickte Defensivzüge derart verkettet, dass ich mein
Königsangriff erfolgreich in einen Punkt umsetzten konnte. Kurz danach
erhielt Matteo Cussigh ein Remisangebot. Seine Stellung befand sich noch im
Mittelspiel und sein Gegner hatte vielleicht einen ganz kleinen Vorteil. Da
abzusehen war, dass auf dem dritten Brett Venkat sein Freibauer sicher zur
Dame umwandeln wird, entschieden wir das Remisangebot anzunehmen. Am vierten
Brett kämpfte ein wahrhaft zäher Kämpfer, unser Geburtstagskind, gegen den
stärksten von Wollishofens Mannen. Kerim berichtete mir, dass überall
gekämpft wurde. Mal auf dem Königsflügel, mal auf dem Damenflügel und dann
schliesslich wieder im Zentrum. Leider behielt sein Gegner am Ende die
Oberhand, erhielt Qualität und setzte diese in ein gewonnenes Endspiel um.
Venkat und Kerim sind eine tolle und willkommene Verstärkung unseres Teams
und nach einem guten Startschuss (Wollishofen im Pfrundhaus zu schlagen ist
immer ein Zückerchen), freuen wir uns auf die weiteren gemeinsamen Abende.

Runde 2:



Philipp entsinnt sich: „Martin verteidigte sich zäh und einfallsreich den geschlossenen Sizilianer von Saul Richman. A la longue jedoch musste er gegen die umsichtig vorrückende weisse Bauern-Phalanx die Waffen strecken. Hans Wey gelang ein schönes, zähes Stücklein gegen Hansueli Remensberger. Sein Springerdoppelpack bot dem
Läuferduo bis zuletzt Paroli: Bravo! Kari Hunkeler fand – obwohl optisch tief in Noldis Bau eingedrungen – letztlich nicht das richtige Rezept – ähnlich Kerim, der den Tempogewinn für den geopfert-verlorenen Bauern (halb zog es ihn, ganz fiel er hin) etwas zu rasch wieder transformierte, so dass ihm, nach zurück gewonnenem Bauern, das entscheidende Tempo fehlte, um seinen Springer zu retten. Glücklich, meine neuen Einsichten ins Caro-Kannesischeanwenden zu dürfen, gab ich mich wohl zu schnell mit Remis zufrieden. Mustergültig zeigte Jack, wie Schwarz eine wegen Bh6 und Bg5 gelockerte Königsstellung nicht gleichzeitig gegen matt antäuschendem Einschlag auf h7 (Lc2-Dd3) , dafür Tempi fehlen, um zu verhindern, dass diese weisse Dame einfährt aufs Feld d7, wo, nach Damentausch, der weisse Turm wie ein langsames Gift Schwarz schliesslich ganz lähmte.“

Runde 3:





Runde 4:



Bericht von Philipp:
Sowohl Zimmerberg 1 als auch Réti 3 erschienen in grundsätzlicher Bestbesetzung und blieben einander in einer herzhaften Auseinandersetzung nichts schuldig.
Am ersten Brett zeigte Nick Ahmann sein grosses Kämpferherz. Es war ihm nicht gelungen, Felix Csajkas Stellung zu stürmen, so dass er danach seine eigene entblösste Königsstellung gegen den steifen Wind des Läuferpaars zu verteidigen hatte, was ihm mit Chlüübe, Biisse und Gingge und bis in gegenseitige hochgradige Zeitnot gelang.
Thomas Müllenbach zog seinen schlechten Abend glücklicherweise bei dem hoch favorisierten Heiri Tanner ein..
Mirko Elseners hartnäckige Gewinnversuche fruchteten nichts, im Gegenteil, einer dieser peinlichen Bauernverluste nach ausgeschlagenem Remisangebote erzwang Mirko und mich zu Einsicht und Einkehr in die Notwendigkeit.
Walter König und Julius Selecky hatten es mit einer typischen Partie zu tun, die nach ungleichen Rochaden entstehen. Das luftige Zentrum garantierte einen hochspannenden Wettlauf um den schnelleren Angriff – well, Walters Einschätzung setzte sich durch.
An Brett 6 trafen sich Exil-Luzerner, die einander bei aller Wiedersehensfreude nichts schenkten, so dass vor allem Kari auf ein währschaftes Remis zurückblicken kann nach Kampf mit Dominiik Popp.
Die Aussichten auf den Klassenerhalt sind intakt, ich danke dem Team!

Runde 5:



Trotz ehrenvoller Niederlage, 2,5 : 3,5 gegen Riesbach 1 haben wir den Klassenerhalt und werden somit auch nächste Saison in der Promotion spielen dürfen.
Philipp erinnert sich: “Rückblickend fehlte, wie bei 2,5 – 3,5 Resultaten so üblich, wenig, und die chose hätte… erst
recht nach einem Blick auf die Führungspunkte hüben und drüben, aber eben, sie hat nicht -. Da dieses Resultat
glücklicherweise den Rang im Gruppenklassement nicht wirklich beeinflusste, i. e. uns nicht zum Abstieg zwingt,
könnten wir zur Tagesordnung übergehen, wäre da nicht der Zwischenfall mit der Uhr gewesen, der für kommende
Begegnungen durchaus relevant sein dürfte:
- Bei der ZMM gilt die Regel 36. Züge in 90’, danach 15’ für den Rest der Partie.
- Spieler Schwarz kam so spät, dass Spieler Weiss den ersten Zug ausführt und die elektronische Uhr in Gang setzt.
- Es handelt sich um eine Uhr, die gleichzeitig die Züge zählt. Sie ist offenbar so programmiert, dass Schwarz sie
startet, Weiss danach den ersten Zug ausführt.
- Nach rund drei Stunden Spiel stellt Spieler W mit Blick auf die Uhr fest, dass S am 38. Zug studiert, die schwarze
Uhr jedoch nicht mehr blinkt und 0:00 anzeigt. D.h. die Uhr hat offenbar den 36. Zug von Schwarz nicht im richtigen
Moment gezählt, so dass sie nun eine schwarze Zeitüberschreitung dokumentiert?!
Fragen:
- Kann nun Weiss Gewinn durch Zeitüberschreitung reklamieren? Oder
- Kann Weiss reklamieren nur vor, spätestens nach Schwarz’ 36. Zug, wenn die Zeit kontrolliert wird ?
Im ZMM-Regelment steht:
5.9 Hat der Führer der schwarzen Steine seinen 36. Zug ordnungsgemäss ausgeführt (also ohne dass das Fallblättchen seiner Uhr gefallen ist),
müssen bei beiden Spielern die Minutenzeiger um eine Viertelstunde zurückgestellt werden. Allfällige Zeitgutschriften bleiben bestehen.


Kari Hunkeler

Kari Hunkeler

I/b

Runde 1:



Runde 2:



Nach einem gemütlichen Nachtessen in der Horgener Schnitzelstube nahmen wir den dort aufgebauten Elan mit ins Schachlokal. Paul Arm brauchte gerade mal 8 Minuten bis zum ersten Sieg, und nach 2 Stunden führten wir gegen allerdings elo-schwächere Gegner 4:0. Martin Hugelshofer hatte es mit einem gleich starken Gegner zu tun; er übersah leider einen schönen Gewinnweg und verlor, während Roland Muheim gegen einen ebenfalls gleich starken Gegner in einem schwierigen Endspiel ein Remis erkämpfte. Damit hat Réti 4 bereits drei Mannschaftspunkte und hat sich somit in der höheren Spielklasse gut etabliert.

Runde 3:



Dieser Match ist dumm gelaufen: Wir haben ein ersatzgeschwächtes Letzi-Team 4 ½ : 1 ½ geschlagen und führen nun die Tabelle an. Und das in der Klasse I. Man bedenke, wir hatten bisher 15 Jahre lang in der Klasse II gespielt, ohne jemals Gruppensieger geworden zu sein. Wenn das so weiter geht, werden wir am Ende noch in der Klasse I Gruppensieger und müssen nächstes Jahr in der Promotionsklasse spielen.
Ich gratuliere allen Spieler unserer Mannschaft zu den bisher gezeigten Leistungen. Ich wünsche Euch allen geruhsame Feiertage und viel Schönes im neuen Jahr.
Herzliche Grüsse Urs

Runde 4:



Schon wieder gewonnen!! Wenn das so weiter geht……..
Gemäss Papierform waren wir die elo-stärkere Mannschaft. Lediglich die uns wohlbekannten Gegner Harry Oesch und Hans Kaufmann waren stärker. Doch an den meisten Brettern ging es lebhaft zu und die Vor- resp. Nachteile wechselten ständig. Einzig Martin Hugelshofer zog sein Gewinnspiel von A bis Z souverän durch. Martin Bissig stand zeitweise schlecht, konnte sich etwas erholen und dann lief seinem Gegner die Uhr ab. Roland übersah eine Springergabel und Paul, der sich gegen Harry bravurös verteidigte, machte einen einzigen aber spielentscheidenden Fehler. So stand es kurz vor 23 Uhr 2,5:2,5 und ich hatte, nach zeitweise schlechter Stellung gegen Hans Kaufmann bei beidseitiger Zeitnot ein vorteilhaftes Endspiel, das dann tatsächlich zu meinen Gunsten ausging. Die Freude über diesen Mannschaftssieg konnte man vermutlich von Zug bis Altstetten hören.
Herzliche Grüsse Urs

Runde 5:



Gottlieb Iberg erfüllte zuverlässig die in ihn gesetzten Erwartungen, Martin Hugelshofer
zog seinen Bockabend ein, Paul Arm kam nicht wirklich auf Touren –
Roland Muheim erhaschte ein halbes Lächeln Caïssas, während Edi Peyer der
Gewinnstrasse misstraute und Michel Brand zog sich gut aus der Affäre.
Fazit: Eine, gemessen an den Leistungen der vorherigen Runden, ebenso überraschende
wie unwichtig-unnötige Niederlage, Réti 4 spielt nächste ZMM-Saison in der 1. Klasse.


Mannschaftsleiter: Urs Benz

II/ b

Runde 1:



Réti V erscheint offensichtlich gut motiviert zur 1. Runde der ZMM. Nach einer Stunde und 3 Minuten versenkt Giulio seinen Gegner nach spektakulärem Damengewinn. Damit meldet sich der frischgebackene lic.-iur. Donati zurück am Brett und macht sofort klar, dass nach
Abschluss seines Studiums mit ihm zu rechnen sein wird. Während bei Donald am Brett 6 grad mal 8 Züge Königsgambit gezogen waren, waren unmittelbar nebenan Werner und seine würdevolle Gegnerin bereits am Eingang eines für Werner mit einer Mehrfigur klar gewonnenen Endspiels, das er sauber runterörgelt. Sabine Österle erscheint trotz Grippe
am Brett (ein Ersatz liess sich kurzfristig nicht mehr finden) -- das Remis
gegen einen Youngster lag sichtlich unter ihren eigenen Erwartungen, ihr selbstloser Einsatz für das Team allerdings über den Erwartungen des Teamleiters! Grossartig,
Sabine. Inzwischen hatte Sebi mit Weiss eine Pizza Margaritha verdrückt und überzeugend einen Springer auf f7 geopfert. Offensichtlich hatte aber sein 200Elo-schwächerer Gegner genug Fettreserven auf dem Brett, sass die Stellung etliche Züge aus und zwang unser Zugpferd am Brett 1 in einem Turmendspiel mit Bauernplus in die Knie. Nebenan wurstle ich an Resten von Sebis Pizza und an einem abgewürgten Franzosen rum und unterschätze ganz offensichtlich meinen 300Elo-Schwächeren armenischen Gegner, der gute Züge findet und seine Chancen klarsichtig erkennt. Nun lagen alle Hoffnungen auf einen Mannschafts(pflicht)sieg bei Donald. Spendabel gab er inzwischen zwei Figuren zurück ohne erkennbare Rendite. Jetzt torkelt er langsam in ein Turmenspiel, dass er zwar nicht souverän aber mit Anstand beendet.
Fazit: Diese Mannschaft hat noch derart viel Verbesserungspotential,
dass man sich auf die weiteren Runden freuen darf.

Runde 2:



Während Kurt in der Sonne Marokkos liegt, trafen wir auf Phoenix, das
sich seit der letzten Begegnung von vor drei Jahren stark gesteigert
hat.Schnelle Siege gabs für Sabine und Werner, so dass wir nach
kurzer Zeit 2:0 in Führung lagen. Donald spielte sich schnell in ein
Endspiel mit T+L gegen T+S. Er sicherte sich ein Remis als ich ihm
andeutete, dass ich auf Gewinn stand. Tatsächlich vermochte ich den
Vorteil zu verwandeln und der Sieg war uns sicher. Gabrio befand sich
dann in der grössten Gefahr, als im 12. Zug sein Stuhl auseinander
krachte. Auf dem Brett spielte er eine komplizierte Partie, in der er
stets einen leichten Vorteil hielt, den er in ein weiteres Remis
verwandelte. Am härtesten traf es Giulio. Seine eher schwache Gegnerin
kam nicht, so dass als Ersatz der stärkste Spieler von Phoenix
aufgeboten wurde. Mit Mühe und Not konnte er doch noch als letzter ein
Remis herausholen. Ein sehr angenehmer Schachabend ging erfolgreich
mit 4.5:1.5 zu Ende. Keiner der aufgebotenen Spieler musste mit 0
Punkten nach Hause gehen. Marcel

Runde 3:



Runde 4



Marcel Bieler, der für Kurt Juchli als Teamleiter eingesprungen ist, detailliert:“Die Ausgangslage für Reti 5 war
komfortabel: Ein Remis würde für den Aufstieg reichen und wir spielten gegen eine der schwächeren Mannschaften in unserer Gruppe. Als erstes konnte Werner einen Punkt verbuchen. Er meldet: Schwarz stellte sich sehr passiv auf und machte unnötige Springerzüge - von links nach rechts und umgekehrt, aber nicht nach vorne! Es gelang Schwarz nicht, sich sauber zu entwickeln und bis zum Schluss hatte er am Damenflügel Turm und Läufer eingesperrt. Ich hingegen besass die verdoppelten Türme auf der d-Linie und drohte dem König mit Schach auf der siebten Reihe und Figurengewinn. Dies entnervte meinen Gegner derart, dass er nach 18 Zügen aufgab. Als nächstes folgte Sebi der am ersten Brett alle Figuren nach vorne warf und am Schluss der gegnerischen Dame
einen Turm anbot, um die Dame vom Mattnetz abzulenken. 2-0. Donald hatte lange eine ausgeglichene, offene Stellung. Es gelang ihm, eine Figur zu gewinnen und in ein Endspiel
abzuwickeln. Trotz hoffnungsloser Lage kämpfte sein Gegner masochistisch weiter bis er dann doch realisieren musste, dass er verloren hatte. Dies bedeutete Aufstieg in jedem Fall. Jetzt gings noch um die Ehre. Am dritten Brett hatte ich den Angriff meines Gegners unterschätzt. Meine Figuren standen sich lange gegenseitig auf die Füsse. Es gelang mir zum Glück, in ein nur leicht schlechteres Endspiel einzubiegen, das mein Gegner nicht ganz sauber spielte. Gerade als das Blatt sich zu wenden begann bot er mir remis.
Ich nahm an und sicherte uns so den Sieg. Das schöne Resultat wurde abgerundet durch das Remis von Gabrio, der sich nach Qualitätsverlust eine Festung baute, die nicht zu knacken war und einen Sieg von Giulio, der den Gegner nach zähem Ringen an die Wand spielen konnte. Mit 5 Siegen hat Kurts Mannschaft eindrücklich bewiesen, dass sie bereit für höhere Aufgaben ist und sich im nächsten Jahr in der Gruppe I grössere Herausforderungen stellen kann.

Kurt Juchli berichtet:

Mit Schlieren hatten wir es gegen eine Mannschaft aus der Dreier-Verfolgergruppe zu tun. Klar wollten wir gewinnen! Mit Blick auf vergangene Partien, wurde das Team mit folgender Vorgabe eingeladen:
Wiederum erwarte ich von jedem konzentriertes Schachdenken, keine übermütigen Züge für die Galerie (insbesondere nicht in gewonnenen Stellungen und einen obligatorischen, letzten Safety-Check nach Abschluss der Zugfindung und unmittelbar vor Ausführung des Zuges. Die Mannschaft folgte dieser Losung – jedenfalls wissen wir nicht, wie es ohne sie gekommen wäre … Mit Schwarz fühlte sich Giulio in der Slawischen Verteidigung wie die Made im Speck. Seine Stellung spielte sich nach wenigen Züge nahezu automatisch. Nach eineinviertel Stunden strich Giulios Gegner die Segel. Marcel folgte wenig später nach. Sein Gegner stellte früh einen Springer ein, was zu einem akkustischen Höhepunkt im stilvollen alten Schlieremer Schulhaus wurde. Diesen Figurenvorteil konnte Marcel bis ins Endspiel retten, wo er einen Läufer mehr hatte und gleich viele Bauern in der falschen Ecke. Die klassische Remisfalle in solchen Stellungen konnte er aber kundig umgehen. Damit rückte der Mannschaftssieg in greifbare Nähe. Werner liess sich vom indianischen Charme seiner Gegnerin nicht an den Marterpfahl fesseln, baute mit Weiss ein klassischen c4-d4-e4 Bauernzentrum auf, entwickelte dazu sämtliche Figuren, dass es eine Freude war auf sein Brett zu schielen und hebelte die gedrängt-gedrückte schwarze Stellung gekonnt aus. Schon hingen drei gegnerische Skalps an unseren Lanzen.
Kurz darauf warf auch mein Gegner das Handtuch: Eine Quali nahm ich bereits wenige Züge im Mittelspiel, erzwang Leichtfiguren-Abtäusche und fand eine gemeine Taktik, ihm noch um seinen nervigen Läufer-h3 vor meiner Rochadestellung zu bringen. Damit war unsere Mannschaft im Trockenen. Donald wurde in übler Zeitnot ein Remis gewährt von seinem viel jüngeren Gegner. Und Sebi, unser Zugpferd, konnte sich in der viertelstündigen Endspurtphase umringt von vielen Kiebitzen den Luxus erlauben, eine doch eher heimtückische Springer-Gabel zu übersehen (das Springerfeld-g6 war vom Bauer-f7 zwar gedeckt, aber dieser konnte wegen der gegnerischen Dame eben nicht nach g6 ausschlagen). So zogen wir mit einem soliden Sieg von dannen, zurück zum Schlieremer Bahnhof durch den Regen und hackten gut gelaunt noch ein bisschen auf Sebi rum, wussten wir doch alle ganz genau, wie so eine Partie, wie er sie hatte, zu spielen gewesen wäre …- zum Glück konnte uns niemand hören, geschweige denn verstehen.


Runde 5:





Mannschaftsleiter: Kurt Juchli

II/a

Runde 1:



Berhard Burkhardt notiert: „Der Start ist geglückt. …
Vorerst ergab der Wettkampf im gepflegten Klublokal unseres Gegners drei Remisen.
Daniel sah sein Brett aber bald in Flammen, weil sein Gegner zu Beginn des Mittelspiels die Dame gegen Turm und Läufer hergab. Als der einige Züge später zeigte, dass
er zwingend noch den anderen Läuffer gewinnen konnte, war Daniel wohl froh über dessen Remisangebot. Franco kam gut aus der Eröffnung und baute ein starkes Bauernzentrum auf. Aber er löste die Spannung etwas zu früh mit dem Vorstoss e5-e4 auf. Zwar lehnte er das Remisangebot des Gegners vorerst ab, bot aber einige Züge später selber Remis an. Die Analyse der beiden Wettkämpfer ergab, dass nun Weiss eher das Angebot hätte ablehnen sollen. Martin kam braungebrannt von der Mauritiussonne ans Brett und antwortete auf d4 keck mit f5. Ob der frühe Remisschluss mit der Beachschachstimmung zu tun hatte (wie ich vermute), kann ich nicht beurteilen, denn sein Notationsblatt ist zwar inzwischen perfekt leserlich aber leider ab dem 15. Zug noch nicht verständlich. Wir arbeiten daran. Darf ich bei dieser Gelegenheit in Erinnerung rufen, dass in Mannschaftswettkämpfen Remisangebote ohne Konsultation des Mannschaftsleiters weder gemacht noch beantwortet werden sollten. Die Bemerkung richtet sich nicht an Jürg. Nach guter Eröffnung erhielt er im Mittelspiel leichtes Uebergewicht. Da übersah er das Scheinopfer eines Springers auf g2 was zwar nur einen Bauern kostete. Aber in der Wut über den verlorenen Bauern stellte er wenig später mit einem weiteren Fehler die Partie ein. Schade. Nach dem Verbrauch von viel Bedenkzeit (wohl zum ersten Mal in meiner bescheidenen Wettkampfpraxis) gelang mir der Ausgleich, so dass nun das Spiel von Daniel Kammerer match-entscheidend wurde. Die erste Hälfte der Partie verlief nicht zu seinen Gunsten. Sein Gegner konnte aber aus der besseren Stellung keinen Nutzen ziehen. Ein unnötiger Verteidigungszug genügte Daniel, um die Initiative in der Folge zwei Bauern und schliesslich die Partie zu gewinnen.“

Runde 2:



Am letzten Montag herrschte fröhliche Stimmung im Keller der Pizzeria Ciao. Die sympathischen Schachfreunde von Chessflyers 2 litten zwar darunter, dass irgendwo in Asien eine Airline Schachweltmeisterschaft stattfand. Das hatte zur Folge, dass unser Gegner nur zu viert anrückte. Danuel Lörger und ich heimsten Forfaitpunkte ein.
Die friedliche Stimmung wirkte sich am ersten Brett aus. Da fragte mich Daniel bereits nach 20 Zügen, ob er das Remisangebot seines Gegners annehmen dürfe. Da in diesem Zeitpunkt keines unserer Bretter auf Verlust stund, sprach nichts dagegen.
Tatsächlich meldete kurz darauf Jörg Lauber seinen Sieg. er hatte als echter Rétianer Sf3 und c4 eröffnet. Dann wurden beide Königsläufer fianchettiert. Aber was nützt das, wenn sich schwarz die Diagonale mit f6 verstellt und weiss seinen Diagonalläufer ohne Not und Vorteil gegen einen gegnerischen Springer tauscht? Dann aber heimste Jörg einen Bauern ein, den sein Gegner zu weit vorangetrieben hatte. Genau dieser Mehrbauer entschied im von Jörg genau geführten Endspiel. Franco Keller spielte mit schwarz Spanisch. Im Mittelspiel fand ein Kampf um Linien statt. zuerst versuchte Franco die bLinie zu knacken. Als dies misslang verlegte sich der Kampf auf die fLinie, wo Franco die Verdoppelung der Türme plante. bereits stund einer auf f5. Da schnitt Franco diesem Turm mit Lf6 den Rückzug ab. Im 23 Zug hätte seine Gegnerin die Qualität gewinnen können, was sie übersah. Es kam zum weitgehenden Figurenabtausch und nun nützte Franco seine bessere Bauernstellung geschickt aus. Zu guter letzt offerierte er seiner Gegnerin den Bauernrückgewinn an. Zu spät erkannte sie, dass der Bauer vergiftet war und zwar spielentscheidend. Noch kämpfte Daniel Kammerer mit schwarz. Sein Gegner hatte c4 eröffnet und Daniel mit seinem üblichen f5 geantwortet. Seine Rechnung ging auf. Im Mittelspiel stund er sicher nicht schlechter. Aber eine dieser verflixten Springergabeln verdarb die Partie aber angesichts des Spielstandes nicht die Laune.

Runde 3:



Am ersten Brett bekam ich es mit dem wesentlich stärkeren René Bereuther zu tun. Es gelang mir mit Schwarz bis gegen Ende des Mittelspiels eine ausgeglichene Stellung zu halten. Da setzte mein Gegner mit Sd6 eine kleine Kombination in Gang, bei der ich scheinbar zwingend die Qualität verlor. Die Analyse ergab jedoch, dass ein allerdings schwer zu findender Pfad in ein ausgeglichenes Endspiel geführt hätte. Ich war nicht genügend Pfadfinder.
Gottlob hatte Franco diesen Minuspunkt mit Schwarz gegen Pascal Bertallo bald kompensiert. Die Kontrahenten fesselten sich gegenseitig mit den Läufern die Springer auf f3 bzw. f6 und tauschten beide ab, so dass nach 10 Zügen mit ungleichfarbigen Läufern eigentlich eine Remisstellung auf dem Brett war. Aber weiss machte im 15. Zug einen groben Fehler, der zu Figuren- und Partieverlust führte.
Bald doppelte Jörg Lauber mit Weiss gegen Elisabeth Fuchs nach. Sie hatte Jörgs Dameninder sehr passiv beantwortet. Jörg bekam bald ein Uebergewicht. Dass er im 19. Zug ein Tempo hergab, um den Abtausch seines schlechten Läufers zu verhindern, fiel nicht in Gewicht, weil seine Gegnerin im 19. Zug ein Figurenopfer wagte, welches Jörg als unkorrekt entlarvte.
Nun überraschte Daniel Kammerer, der wie immer mit Weiss f4 eröffnet hatte, seinen Gegner Fredy Gächter mit einem Damenausfall nach g5+. Der hoffte sich mit g6 retten zu können, worauf Daniel mit dem Springer von e5 aus diesen Bauern schluf und anschliessend den gegnerischen Turm gewann.
Martin Lachat hatte mit Schwarz gegen seine charmante Gegnerin Marisol sein beliebtes Doppelfianghetto aufgebaut. Die Stellung wurde kompliziert mit beidseitigen Drohungen. Aber ich beurteilte die Chancen von Martin als besser. Plötzlich schlug der gegnerische Teamleiter seiner Spielerin vor ein Remisangebot zu machen, das Martin als Gentleman annahm.
Noch kämpfte Danuel Jörger mit Weiss gegen Thomas Gerber. Er hatte bereits zwei Bauern mehr und verwertete seinen Vorteil tadellos. Den ersten Bauerngewinn (L x a7) hätte sein Gegner allerdings mit b7 und nachfolgendem Figurenverlust bestrafen können.
Bernhard Burkhardt

Runde 4



Bernhard informiert:
Ein vergeigter Wettkampf.
Da ich nicht wusste, dass mein Gegner um 250 Elo Punkte stärker war als ich, spielte ich keck wieder einmal Caro- Kann und erreichte bis tief ins Mittelspiel eine ausgeglichene Stellung. Leider versuchte ich dann eine listige Wendung zum Bauerngewinn, die ich nie gewagt hätte, wenn ich die Spielstärke des Gegners gekannt hätte. Er war noch listiger und zeigte, dass die Idee falsch war.
Als zweiter meldete Danuel nach einer russischen Partie ein Remisangebot, das ich anzunehmen riet, weil der Gegner leicht besser stand.
Trotz eines kleinen Eröffnungsfehlers schrieb Franco endlich einen ganzen Punkt. Das liess wieder hoffen.
Kurz darauf erhielt Martin ein Remisangebot. Ich konnte gelassen empfehlen zu akzeptieren. Denn Martin hatte eine Zeit lang eine Figur weniger, im Endspiel hatte er Turm gegen zwei Figuren. Allerdings stand der Läufer des Gegners so unglücklich, dass der nicht ohne Bauernverlust ind Spiel gebracht werden konnte. Entscheidend für die Annahme des Remis war jedoch, dass auf den beiden letzten Brettern die Rétianer besser standen.
Daniel Lienhard hatte früh einen Bauern gewonnen, am Ende des Mittelspiels allerdings zwei zurückgegeben und dafür die Qualität erstritten. Trotzdem sah er plötzlich keine Fortsetzung und offerierte Remis, was der Gegner dankend annahm.
Und nun war da noch Daniel Kammerer. Er hatte von Anfang an das bessere Spiel, gewann eine Figur, die er für drei Bauern zurückgab. Dieses Endspiel konnte nicht verloren gehen. Da setzte ihn der Gegner mit der alleinigen Dame einzügig matt, weil Daniels zahllose Bauern dem König jeden Ausgang versperrrten. Das war mir neu: zu viele eigene Bauern sind des Königs Tod.

Runde 5



Bernhard schreibt: „Mit einem 4 : 2 Sieg gegen IBM sicherte sich Réti 6 den Gruppensieg. Im Gegensatz zur letzten
Runde hat das Glück wacker für uns mitgespielt.
Kein Glück hatte Daniel Lienhard. Im 9.Zug unterlief ihm ein Eröffnungsfehler, der eine Figur und die Partie kostete.
Ich vermochte diesen Nuller auszugleichen. Mein Gegner spielte Bird und vorerst, als ob er bei Eugen Fleischer
gelernt hätte ( b5 ). Aber im Mittelspiel erreichte ich Übergewicht und einen Bauern. Wenn nicht der Gruppensieg auf
dem Spiel gestanden hätte, so hätte ich mit einer taktischen Wendung den Sieg schon vor dem Endspiel sichern
können. Ich riskierte es nicht und wurde belohnt.
Daniel Kammerer erreichte einen geringen Vorteil und konnte das Endspiel mit Springer und 6 Bauern gegen Läufer
und 6 Bauern beginnen. Er wollte Remis anbieten, was ich aber angesichts der Lage auf den anderen Brettern nicht
erlauben konnte. Da verlor er einen Bauern, zeigte aber, dass dieser Verlust nicht zum Sieg seines Gegners
ausreichte.
Nun aber gewann Franco Keller gegen seinen sich holländisch verteidigenden Gegner immer mehr das Uebergewicht.
Er vermochte auf die 7.Linie einzudringen, gewann zwei Bauern und nach dem Damentausch die Partie.
Somit hatten wir 2 1/2 Punkte, benötigten also noch einen halben zum Unentschieden, was für den Gruppensieg
ausgereicht hätte. Ich teilte deshalb Martin Lachat mit, er könne, wenn er wolle, Remis anbieten. Er war in einer
englischen Partien nie im Nachteil, erreichte aber trotz seiner üblichen Fianchettierung beider Läufer auch wenig.
Also fiel es ihm leicht, mit seinem Freund Robert Mollet Frieden zu schliessen. Noch eine Besonderheit: Während
mehrer Züge hatte Martin sämtliche Figuren auf den Linien 1 bis 3. Sein Gegner auf den Linien 8 bis 5. Ist das ein
umgekehrter Igel?
Nun spielte noch Jörg Lauber. Er hatte den Termin vergessen und musste per Handy und Taxi herbeigeholt werden.
So fehlten ihm zu Beginn 40 Minuten Bedenkzeit. Das nützte sein Gegner resolut aus. Jörg wurde eingeschnürt.
Mindestens ein Läufer spielte überhaupt nicht mit. Er musste zusehen, wie seine Königsstellung zertrümmert wurde,
wobei drei Bauern verloren gingen. Auch war eine Figur verloren, die sein Gegner aber verschmähte. Wen wunderts, dass wir diesen Punkt schon abgeschrieben hatten. Nun mischte sich aber die Glücksgöttin ein: Sie zwang den bereits strahlenden Sieger zu mehreren unglaublichen Zügen; schliesslich stolperte der König in ein eigentlich gar
nicht vorhandenes Mattnetz. Nun strahlte Jürg und wir mit ihm. „

Mannschaftsleiter:Bernhard Burkhardt


Archiv Réti-Cup 2008/2009
(Marcel Bieler)

Lorenz Wüthrich ist Sieger des Réti-Cup 2008/09

Lorenz Wüthich

Lorenz Wüthrich gewann den Final vom 18.06.2009 gegen Martin Herfort:
Martin Herfort - Lorenz Wüthrich 0:1


Halbfinals am 30. April 2009

Lorenz Wüthrich
- Eugen Fleischer 1:0
Jakob Nievergelt - Martin Herfort 0:1


Viertelfinals vom 19.03.2009

Richard Bisig - Lorenz Wüthrich 0:1
Roman Schnelli - Eugen Fleischer 0:1
Christof Tschurr - Martin Herfort 0:1
Michel Brand - Jakob Nievergelt 1/2, 0:1


8-tel Final vom 29.01.2009

Lorenz Wüthrich - Gottlieb Iberg 1:0
Richard Bisig - Willy Wettstein 1/2, 1:0
Roman Schnelli - Otto Kruse 1:0
Eugen Fleischer - Edmund Hofstetter 1:0
Martin Herfort - Johnny Kaufmann 1:0
Christof Tschurr - Kari Hunkeler 1:0
Rustem Simitovic - Michel Brand 0:1
Jakob Nievergelt - Philipp Kaufmann 1:0


1.Runde vom 13.11.2008

Lorenz Wüthrich - Marcel Bieler 1:0
Gottlieb Iberg - Franco Keller 1:0
Richard Bisig - Kurt Juchli 1:0
Jiri-Xerxes Kraus - Willy Wettstein 1/2
Roman Schnelli - Alexander Dybov 1:0
Hans Peier - Otto Kruse 0:1
Eugen Fleischer - Adrian Siegel 1:0
Matteo Cussigh - Edmund Hofstsetter 1/2 0:1f
Martin Herfort - Mirko Elsener 1:0
Roland Muheim - Johnny Kaufmann 0:1
Martin Bissig - Christof Tschurr 0:1
Martin Lachat - Karl Hunkeler 1/2, 0:1
Hans Wey - Rustem Simitovic 0:1
Sebastian Wüthrich - Michel Brand 0:1
Martin Fuchsberger - Jakob Nievergelt 0:1ff
Philipp Kaufmann - Jörg Lauber 1:0



Archiv Klubmeisterschaft 2008/2009

Finale der Klubmeisterschaft

Vincent Kriste ist Klubmeister 2009

Patrick Gsell - Vincent Kriste:
1. Partie: 4. Juni 2009, P. Gsell - V. Kriste, 0:1
2. Partie: 18. Juni 2009, V. Kriste - P. Gsell, Remis


Klubmeisterschaft mit Führungszahlen 2008/2009
(Jörg Lauber)

Patrick Gsell zieht mit 6.5 Punkten aus sieben Partien in den Final um den Klubmeistertitel 2009 ein! Er konnte die letzten zwei Nachtragspartien gegen Christof Tschurr und Jack Hauser gewinnen und setzte sich damit vor Christof an die Tabellenspitze. Darauf folgt das Vier-Punkte-Trio mit Bernhard Burkhardt, Kurt Juchli und Philipp Kaufmann, wobei Bernhard mit der Sonnenborn-Berger-Wertung den dritten Rang erreichte und damit das ausgezeichnete Mittelfeld anführt.




Klubmeisterschaft ohne Führungszahlen 2008/2009
(Urs Benz)

In der Gruppe A siegte Vincent Kriste mit einem halben Punkt Vorsprung auf Roman Schnelli. Auf den folgenden Rängen erscheinen, jeweils ein Punkt hinter dem Vordermann, Lorenz Wüthrich und Eugen Fleischer. Erstaunlich die Leistung von Sebi Wüthrich, der als letztjähriger Sieger der Gruppe B diese Saison gegen die Grossen antreten durfte und sich bravourös schlug. Viel knapper waren dieses Jahr die Unterschiede in der Gruppe B: Alle acht Teilnehmer erzielten mindestens 2 und höchstens 5 Punkte. Sieger wurde schliesslich der Favorit Jakob Nievergelt, allerdings nur dank besserer Feinwertung.

Gruppe A


Gruppe B


Reglements

Reglement Klubmeisterschaft mit Führungspunkten 9/2007
Reglement Klubmeisterschaft ohne Führungspunkte 9/2007