Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft 2018

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Hinweis für Neumitglieder/Mitglieder mit Spielpause:

Wer letzte Saison nicht für Réti gespielt hat und das in der kommenden Saison gerne tun möchte, meldet sich bitte bei Jonas Wyss.

 

 

 

 

Réti 1, Nationalliga A 101

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Francesco Antognini, francesco.antognini@gmail.com

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 25.03.2018 St. Gallen - Réti
 
2 15.04.2018 Réti - Genève
 
3 29.04.2018 Zürich - Réti
 
4 10.06.2018 Réti - Riehen
 
5 01.07.2018 Réti - Echallens
 
6 08.09.2018 Réti - Winterthur
 
7 09.09.2018 Mendrisio - Réti  
8
27.10.2018 Wollishofen - Réti (in Lausanne)
 
9 28.10.2018 Réti - Luzern (in Lausanne)  

 

 

Rangliste

Rangliste nach der 3. Runde
1 Genf 5 18
1 Winterthur 5 18
3 Luzern 5 14
3 Zürich 5 14
5 Réti 4 14
6 Riehen 4 13.5
7 Wollishofen 2 10.5
8 Echallens 0 7.5
9 Mendrisio 0 6.5
10 St. Gallen
0 4

 

3. Runde

SG Zürich 1 2490 4:4 Réti 1 2381
Alexandra Kosteniuk 2530 ½:½ Mihajlo Stojanovic 2511
Christian Bauer 2674 ½:½ Sebastian Bogner 2591
Yannick Pelletier 2558 ½:½ Joseph Gallagher 2453
Lucas Brunner 2444 ½:½ Christian Maier 2377
Lothar Vogt 2480 ½:½ Matthias Gantner 2279
Ilja Mutschnik 2430 0:1 Michael Hofmann 2310
Werner Hug 2461 1:0 Jonas Wyss 2214
Jörg Grünenwald 2343 ½:½ Francesco Antognini 2309

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

Réti 1 2395 4:4 Genève 1 2435
Sebastian Bogner 2591 1:0 Andrei Sokolov 2501
Mihajlo Stojanovic 2511 1:0 Robert Fontaine 2565
Joseph Gallagher 2453 0:1 Jean-Noël Riff 2494
Christian Maier 2377 0:1 Clovis Vernay 2507
Evgeny Degtiarev 2368 1:0 Gilles Miralles 2430
Kaspar Kappeler 2268 0:1 Alexandre Vuilleumier 2339
Francesco Antognini 2309 ½:½ Claude Landenbergue 2316
Matthias Gantner 2279 ½:½ Richard Gerber 2331

 

Zum ersten Mal in dieser Saison können wir alle GMs und IMs aufstellen. Dies gibt uns Vertrauen, auch weil Genf nicht mit der stärksten Mannschaft aufgetreten ist. Der Kampf beginnt pünktlich um 12:30 Uhr.

Die ersten Partien, die zu Ende gehen, sind meine Partie (gegen IM Landenbergue) und die Partie Matthias (gegen IM Gerber) am siebten bzw. achten Brett. Sowohl Matthias als auch ich hatten im Mittelspiel eine gute Stellung. Leider konnten wir sie nicht in einen vollen Punkt umwandeln. Spielstand: 1-1.

Vor/in der Zeitnotphase passiert das, was ich nie erwartet hätte. Innerhalb von 20 Minuten erzielten wir sogar drei Siege! Zuerst Mihajlo (gegen GM Fontaine) profitierte von einem groben Fehler seines Gegners, gewann die Dame und nach einigen Zügen auch die Partie. Dann gewann Sebastian (gegen GM Sokolov) ein sehr gut gespieltes Endspiel, dass das Ergebnis der tollen Vorbereitung war. Und schliesslich krönte Evgeny (gegen GM Miralles) diese erfolgreiche Phase für Réti mit seinem verdienten Sieg. Spielstand: 4-1!

Es fehlte nur noch ein halber Punkt für die grosse Überraschung, aber leider waren unsere Gegner eiskalt. In einer vorteilhaften Stellung spielte Kaspar (gegen IM Vuilleumier) zu passiv. Sein König geriet unter starken Angriff und plötzlich gab es keine Verteidigung mehr. Sowohl Christian (gegen IM Vernay) als auch Joe (gegen GM Riff) mussten eine schwierige Stellung im Endspiel verteidigen. Die Technik der Gegner war sehr gut. Endspielstand: 4-4.

Im Grossen und Ganzen können wir mit diesem Mannschaftspunkt zufrieden sein.

Die Partien dieser Runde können bis auf weiteres auf Réti LIVE nachgespielt werden.

Bald geht es weiter mit dem Derby gegen SG Zürich (am 29. April) im Zunfthaus Linde Oberstrass, Universitätstrasse 91, 8006 Zürich. Spielbeginn wieder um 12:30 Uhr.

- Francesco 

 

1. Runde

St. Gallen 1 2171 2:6 Réti 1 2353
Noah Fecker 2223 0:1 Mihajlo Stojanovic 2511
Marc Potterat 2170 ½:½ Christian Maier 2377
Martin Leutwyler 2197 0:1 Joseph Gallagher 2453
Elias Giesinger 2203 1:0 Michael Hofmann 2310
Thomas Akermann 2142 0:1 Evgeny Degtiarev 2368
Peter Klings 2153 0:1 Matthias Gantner 2279
Julia Novkovic 2160 ½:½ Francesco Antognini 2309
Christian Salerno 2118 0:1 Jonas Wyss 2214

 

Starker Saisonbeginn für die erste Mannschaft von Réti, welche 6:2 auswärts gegen die von der NLB aufgestiegene Mannschaft von St. Gallen gewann. Nach einer gemütlichen Zugreise nach dem sonnigen St. Gallen, durften wir in einem eiskalten Schulzimmer die SMM Saison 2018 starten. Es war sehr erfreulich alle Stammspieler von Réti 1 wieder mal zu sehen und noch erfreulicher war für mich die "neuen" (eigentlich ehemaligen Rétianer) Spieler GM Joe Gallagher und FM Matthias Gantner im Team wieder aufnehmen zu dürfen. Gleich nach dem Spielbeginn wurde die Partie von Matthias schnell sehr scharf. Er opferte eine Qualität für schnelle Entwicklung der Figuren. Unter Druck machte sein Gegner in einer schon kritischen Stellung einen Fehler und musste sofort aufgeben. Eine schöne Angriffspartie spielte Evgeny mit Schwarz. In einer slawischen Verteidigung opferte Evgeny sogar zwei Bauern, um ein Königsangriff zu starten. Der Gegner konnte keine vernünftige Verteidigung finden und musste sich kurz nach dem 20. Zug geschlagen geben. Schon 0-2 für Réti. .. und man musste nicht so lange warten bis Joe und Jonas den partiellen Spielstand zum 0-4 brachten! In seiner beliebten königsindischen Verteidigung fand Joe einen tollen Plan, um die Initiative zu ergreifen. Das führte bald zu Gewinn einer Qualität, die er problemlos in einen ganzen Punkt umwandeln konnte. Mit Weiss kämpfte Jonas gegen eine französische Verteidigung. Alle schwarzen Figuren (ausser der schlechte weissfeldrige Läufer) wurden getauscht und Jonas gewann das Endspiel Springer gegen Läufer souverän. In der Zeitnotphase endete meine Partie im Rémis. Ich musste mich nach einem groben Fehler, welcher mich einen Bauer kostete, lange verteidigen. Zum Glück konnte ich noch einen halben Punkt retten. Am zweiten Brett war die Stellung von Christian immer sehr ausgeglichen. Der Gegner spielte sehr solid und das logische Resultat war ein Rémis. Mihajlo konnte nach einem komplizierten Mittelspiel seinen jungen Gegner besiegen (ich habe leider nicht genau mitbekommen wie). Die letzte Partie des Tages war die von Michael. Er hatte eine schöne Stellung erreicht, entschied sich eine Figur zu opfern, aber er übersah ein Zwischenschach und landete in einer hoffnungslosen Situation. Die Versuche, die Partie zu retten, waren leider nicht erfolgreich. Somit endete die erste Runde mit einem klaren Auswärtssieg für Réti. Toller Saisonstart!

- Francesco 

 

 

 

 

Réti 2, NLB Ost

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Peter Meier, pete.meier@bluewin.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 25.03.2018 Baden - Réti
 
2 15.04.2018 Réti - Wettswil
 
3 29.04.2018 Zürich - Réti
 
4 10.06.2018 Luzern - Réti
 
5 01.07.2018 Réti - Winterthur
 
6 09.09.2018 Bodan - Réti
 
7 23.09.2018 Solothurn - Réti
 
8
20.10.2018 Réti - Tribschen
 
9 21.10.2018 Réti - Wollishofen
 

 

 

Rangliste

Rangliste nach der 3. Runde
1 Solothurn 6 16
2 Zürich II
5 13.5
3 Wettswil 4 13
4 Tribschen 3 13
5 Bodan 3 11.5
6 Luzern II 2 13
7 Réti II 2 10.5
8 Wollishofen II 2 9
9 Baden 1 10.5
10 Winterthur II 1 10

 

3. Runde

SG Zürich 2 2251 5:3 Réti 2 2137
Jonathan Rosenthal 2334 1:0 Roland Levrand 2147
Norbert Friedrich 2305 ½:½ Lorenz Wüthrich 2201
Filip Daniel Goldstern 2264 1:0 Vincent Lou 2138
Dragomir Vucenovic 2272 0:1 Carmi Haas 2190
Felix Csajka 2230 ½:½ David Uhlmann 2095
Daniel Fischer 2278 1:0 Christoph Schmid 2102
Nikolaus Patzelt 2111 0:1 Sharif Mansoor 2110
Pawel Silberring 2212 1:0 Michael Bühler 2110

 

Das gestrige Doppelderby fand in toller Atmosphäre statt und versprach viel Spannung. Sowohl die erste, als auch die zweite Mannschaft duellierte sich gegen den die SG Zürich. Leider erging es Réti 2 in der NLB nicht ganz so gut wie Réti 1 (obwohl die Kollegen beinahe den Sieg entführten… dazu schreibt aber Francesco).

An praktisch allen Brettern verfügten unsere Gegner über ein saftiges ELO-Plus. Deshalb erstaunt es nicht, dass David und Lorenz ihre sehr ausgeglichenen Positionen mit dem Remis besiegelten. Christoph war mit der undankbaren Aufgabe betraut gegen den kürzlich erstarkten Junior Daniel Fischer zu spielen.  In einer äusserst taktischen Stellung zahlte sich die extensive Vorbereitung des jüngeren zum Sieg aus. Leider konnte es unser Jungtalent Vincent demjenigen der SG nicht gleichtun und verlor eine Figur nach einem Fehler. Im Altmeisterduell behielt Carmi die Oberhand und verwertete die im Mittelspiel gewonnene Qualität souverän. Sharif doppelte in der Folge für unsere Farben nach, in dem er seinen Gegner mit einer russischen Flussvariante wegspülte. Die beiden verbleibenden Partien standen leider zu unseren Ungunsten. Trotz engagiertem Kampf gegen die Niederlage, schaute nicht mehr zählbares heraus und wir verloren 5:3.

- Pete 

 

2. Runde

Réti 2 2168 3:5 Wettswil 1 2188
Vincent Kriste 2196 ff:1 Andreas Huss 2262
Lorenz Wüthrich 2201 0:1 Philipp Aeschbach 2314
Jonas Wyss 2214 0:1 Urs Rüetschi 2293
Carmi Haas 2190 ½:½ Sacha Georges 2213
Vincent Lou 2138 ½:½ Daniel Christen 2255
Rubén Porras Campo 2153 0:1 Werner Aeschbach 2047
Roland Levrand 2147 1:0 Hanspeter Bieri 2062
Peter Pfister 2105 1:0 Theo Heldner 2060

 

Leider konnten wir unsere Siegesserie nicht fortsetzen und mussten uns Wettswil knapp geschlagen geben.

Ein Missverständnis bei der Anspielzeit brachte von Beginn an in Rücklage. Da die Mannschaftsaufstellung in der NLB vor Spielbeginn abgegeben werden muss und die Brettreihenfolge strikt vorgegeben ist, konnte der verfügbare Ersatzspieler nicht einspringen. An den verbleibenden 7 Brettern wurde hart gekämpft. Für vielversprechendes Angriffsspiel steckte Ruben Material ins Geschäft, konnte aber die Jagd nach dem gegnerischen König nicht erfolgreich abschliessen und musste aufgeben. Carmi überlistete seinen Gegner im Übergang zum Endspiel in dem er den richtigen Plan verfolgte. Leider reichte der Mehrbauer in der Springer gegen Läufer Konstellation nicht für einen Sieg - remis. Auch Vincent gelang es nicht den Druck auf den König seines Gegners in einen vollen Punkt umzumünzen. Das Turmendspiel bei gleich viel Bauern endete mit dem logischen Remis. Damit war die Ausgangslage für die Mannschaft bereits sehr schwierig und Jonas kämpfte gegen die Niederlage, Lorenz hatte eine schwierige und unklare Position und Peter Pfister und Roland hatten Vorteile. So konnte Peter seine Stellung gewinnbringend verbessern. Auch Roland zeigte tolle Endspieltechnik und gewann das Turmendspiel mit Plusbauer. Jonas und Lorenz verloren leider beide noch, so war das Verdikt 3:5 besiegelt.

- Pete 

 

1. Runde

Baden 1 2095 3.5:4.5 Réti 2 2129
Jochem Snuverink 2373 1:0 Carmi Haas 2190
Klaus Klundt 2362 ½:½ Lorenz Wüthrich 2201
Udo Düssel 2217 1:0 Roland Levrand 2147
Enno Eschholz 2160 ½:½ Vincent Lou 2138
Stefan Bouclainville 2170 0:1 Peter Meier 2093
Panayotis Adamantidis 2077 ½:½ Robert Hauser 2105
Stanislav Valencak 1885 0:1 Karl-Iversen Lapp 2049
Karl Wilhelm 1517 0:1 Michael Bühler 2110

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

 

 

 

Réti 3, 2. Liga Zentral 2

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Stefan Berger, stefan.berger@softborg.com

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 24.03.2018 Tribschen - Réti
 
2 14.04.2018 Réti - Bellinzona
 
3 28.04.2018 Letzi - Réti
 
4 26.05.2018 Réti - Springer
 
5 30.06.2018 Réti - Entlebuch
 
6 08.09.2018 Massagno - Réti
 
7 22.09.2018 Zug - Réti  

 

 

3. Runde

Letzi 1 1990 2.5:3.5 Réti 3 2003
Shardul Paricharak 2017 1:0 Christian Suter 1894
Ian Cary 2001 1:0 Robert Hauser 2105
Jaroslaw Bukwa 2007 0:1 Roman Schnelli 1986
Werner Brunner 2063 0:1 Peter Pfister 2105
Laurent Schneider 1949 ½:½ Adrian Siegel 1945
Lukasz Wojciechowski 1900 0:1 Thomas Allard 1985

 

Mit leichter Verspätung starteten wir ins Match mit Letzi bei nicht gerade schachlichen, dafür sommerlichen Temperaturen. Adrian hielt mit Schwarz in einer Schönwettervariante leicht und schnell Remis. Von Peters siegreicher Partie habe ich leider nicht allzuviel gesehen und auch Thomas landete einen weiteren Réti-Sieg. Als Zirkus würde der abwesende Mannschaftsleiter wohl meine Partie bezeichnen: Opfer angenommen, Vorteil verspielt und irgendwie dann doch noch gewonnen. Robert verpasste leider einen ausgleichenden Abtausch und musste in der Folge aufgeben. Christian kämpfte ausdauernd an Brett 1, was an diesem Nachmittag leider nicht belohnt wurde.

- Roman 

 

2. Runde

Réti 3 2042 3.5:2.5 Bellinzona 1903
Michael Bühler 2110 ½:½ Gabriele Ferrari 1873
Sharif Mansoor 2110 ½:½ Claudio Cucchiani 2007
Robert Hauser 2105 ½:½ Roberto Baroni 1877
Fabian Lang 1990 ½:½ Leo Casalena 1858
Thomas Allard 1985 1:0 Plinio Giacomini 1845
Stefan Berger 1949 ½:½ Michele Gervasoni 1955

 

Après une victoire concluante contre Tribschen 2 à la première ronde, Réti 3 attaque la deuxième ronde contre Bellizona 1 en tête de classement provisoire.
Le match commence par une nulle solide de Stefan au sixième échiquier avec les Noirs. Les Blancs n'ont pas cherché à jouer pour le gain et ont échangé le plus de pièces possible pour obtenir le partage du point en une vingtaine de coups.
Au cinquième échiquier, dans une position équilibrée, les Noirs sous-estiment l'attaque de Thomas sur leur roi et se retrouvent vite en difficulté. Les Blancs ne lâchent pas leur proie et apportent le premier résultat décisif du match.
Robert profite de ce résultat pour prendre un demi point tranquille avec les Blancs dans une partie où les Noirs ont bien su fermer le jeu pour empêcher les pièces blanches de pénétrer dans leur camp. Le score est alors porté à 2-1, avec trois positions compliquées où tout peut encore arriver.
Fabian, après avoir repoussé les velléités blanches, entre dans une finale de Tours avec une meilleure structure de pions. Cependant, il ne parvient pas à en profiter et de nombreux échanges de pions orientent petit à petit la partie vers la nulle.
Sharif gagne une pièce en milieu de jeu mais son adversaire a de grandes compensations et il doit la rendre dans le Zeitnot. Le contrôle de temps est passé et la position est maintenant égale. La partie aboutira à une nulle quelques coups plus tard.
Reste enfin une seule partie, pour laquelle le demi point suffit à remporter le match. Michael avec les Blancs, malgré un pion de plus, se retrouve en difficulté pour stopper la course du pion passé central des Noirs. Après quelques gains ratés de la part des Noirs, Michael réussit à transposer dans une finale cavalier contre 3 pions passés liés. Avec beaucoup de sang froid et de précision, il parvient à arracher le demi point de la victoire.
Le match s'achève sur une victoire 31/2 - 21/2 qui permet à Réti 3 de rester en tête du classement provisoire. Prochain match le 28 avril.

- Thomas 

 

1. Runde

Tribschen 2 1891 1.5:4.5 Réti 3 1929
Toni Riedener 2028 1:0 David Schmutz 1809
Mario Bobbià 1770 0:1 Fabian Lang 1990
Hugo Ensmenger 1927 0:1 Thomas Allard 1985
Markus Eichenberger 2004 ½:½ Adrian Siegel 1945
Manuel Meier 1786 0:1 Christian Suter 1894
Simon Franov 1829 0:1 Stefan Berger 1949

 

Bei bestem Wetter ist uns in Luzern ein Auftakt nach Mass geglückt. Tribschen konnte gegenüber früheren Jahren nicht in bester Aufstellung antreten und so konnten wir an 4 Brettern unser Eloplus jeweils einen Punkt umwandeln. Adrian der SMM-Rückkehrer konnte rasch seinen starken Gegner mit einer Zugwiederholung neutralisieren. David traute sich an Brett 1 als Schwarzer die Noteboom-Variante zu spielen - ein kleiner Bauernhüpfer im Königschutzwall leitete den Untergang ein. Fabian und ich selber kamen jeweils mit leichter Initative aus der Eröffnung heraus. In einer Zeitnotphase konnte ich mit einer Gabel eine Figur gewinnen; nachdem das Adrenalin sich setzte gab mein Gegner auf. In der Zwischenzeit hatte Thomas sich beim Gegner bereits das Läuferpaar geholt und tauschte dieses gegen einen Figurengewinn ein. Nach ein paar weiteren hoffnungslosen  Zügen des Weissen gab dieser auf. Christian stand lange Zeit gut, fürchtete zwischendrin einen klassischen taktischen Läufereinschlag auf h6 und begann sich zu verbarrikadieren, der Weisse holt nun den Geissfuss hervor und opferte eine ganze Figur für einen Angriff. Dieser Angriff war aber nicht mehr als eine optische Täuschung und so konnte der Schwarze allmählich alle Figuren tauschen, bis Weiss auch noch mit einem letzten Fehler Richtung Turmverlust stolperte. Fabian hatte inzwischen in einem Endspiel einen Bauern mehr und konnte Schwarz fast nach Belieben dominieren. Nachdem sich Fabians Gegner nach dem Score des Matches erkundigte, gab er auf und ersparte sich die mühselige Verteidigung in einem verlorenen Endspiel. 

- Stefan 

 

 

 

 

Réti 4, 2. Liga Ost 2

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Karl Hunkeler, karl.hunkeler@bluewin.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 24.03.2018 Rapperswil-Jona - Réti
 
2 14.04.2018 Réti - Höngg
 
3 28.04.2018 Gligoric - Réti
 
4 26.05.2018 Réti - Winterthur
 
5 30.06.2018 Baden - Réti
 
6 08.09.2018 Chessflyers - Réti
 
7 22.09.2018 Réti - Wil
 

 

 

3. Runde

Gligoric 2 1827 3:3 Réti 4 1842
Vili Saric 1961 0:1 Linus Capraro 1980
Sasko Ristevski 1961 1:0 Karl-Iversen Lapp 2049
Milos Milovanovic 1913 1:0 Hans Kaufmann 1729
Edwin Schreiber 1814 0:1 Harry Oesch 1912
Zoran Cokic 1644 ½:½ Paul Arm 1629
Kala Kishan Udipi 1671 ½:½ Karl Hunkeler 1750

 

Heute spielte Reti 4 gegen Gligoric 2 und erreichte ein 3-3.
Der Wettkampf startete nicht unter gutem Omen. Unser verlässlicher Mannschaftsfreund, Peter Walpen, musste wegen Krankheit passen. Sein Ersatz, Paul Arm erreichte dann doch ein Unentschieden. Kari Hunkeler remisierte mit dem ganz jungen Nachwuchsgenie.
Ich selber kam in meiner Eröffnung schlecht zu stehen und stand kritisch. Mein Gegner machte aber einen dummen Fehler, der mir eine Figur einbrachte, was zum Sieg reichte. Johnny Kaufmann, der neben mir spielte, gewann die Qualität und stand auf Gewinn. Ein falscher Plan erlaubte seinem Gegner jedoch trotzdem zu siegen, Es blieben die beiden Spitzenbretter. Iversen geriet in eine schwerblütige Stellung, in welcher sich sein Gegner besser zurecht fand. Die spannendste Partie spielte jedoch Linus Capraro. Auch seine Stellung war auf den ersten Blick schlechter. Sein Gegner versuchte einen Randbauern gefährlich vorzuschieben, was Linus jedoch gekonnt stoppte. Danach bekam plötzlich Linus Oberwasser. Ein Freibauer in der Mitte marschierte bis auf die zweitletzte Reihe vor. Sein Gegner schlug dann einen vergifteten Bauern und er verlor dabei eine Figur. Linus brachte danach seine nicht einfache Stellung zum Sieg. Das Unentschieden der Mannschaften war deshalb hoch verdient.

- Harry 

 

2. Runde

Réti 4 1931 2:4 Höngg 1 1981
Linus Capraro 1980 0:1 Manuel Valdivia Rojas 2284
Karl-Iversen Lapp 2049 1:0 Jakub Breck 2024
Eugen Fleischer 1961 0:1 Klaus Goldschmid 1980
Edmund Hofstetter 1952 0:1 Jürg Hasler
1956
Hans Kaufmann 1729 0:1 Guido Osio 1788
Harry Oesch 1912 1:0 Hans Ulrich Würgler 1827

 

Gegen meine Englische Eröffnung verteidigte sich mein Gegner mit einer Königsindischen Aufstellung, und ich konnte die Botwinnik-Aufstellung anwenden, mit der ich einige gute Erfahrungen gemacht habe. Ich öffnete die b-Linie, platzierte darauf einen Doppelturm und drohte, auf der 7. oder achten Reihe einzudringen. Mein Gegner stellte alle seine drei Schwerfiguren auf die siebte Reihe, so dass ich mich dort nicht festsetzen konnte, während ein mögliches Schachgebot auf der achten Reihe mir überhaupt nichts brachte. Nun kam mein Angriff ins Stagnieren, und mein Gegner ergriff die Initiative am Königsflügel. Ich konnte den Frontwechsel nicht schnell genug nachvollziehen, und als mein Gegner auch noch das Zentrum öffnete, konnte ich nicht mehr alle Drohungen parieren und gab auf, nachdem ich einen Turm verloren hatte. Unterdessen hatte Harry schon gewonnen , gegen einen Gegner, der trotz Ermahnungen mit seinem überlauten Sprechen immer wieder die Mitspieler störte. Edmund geriet aus dem psychologischen Gleichgewicht und stellte zwei Bauern ein, wonach er aufgab. Nachdem auch Johnny gegen den gegnerischen Captain verloren hatte, stand der Mach schon 1:3 für Höngg. Am ersten Brett hatte Linus einen Turm gegen zwei Leichtfiguren. Trotz zähem Widertand musste er sich schliesslich Manuel Valdivias materieller Übermacht beugen. Unsere Niederlage wurde dann noch gemildert durch Iversens sehenswerten Endspielsieg gegen Jakub Breck. Iversen hatte drei gegen zwei Bauern, bei gleichfeldrigen Läufern. Iversen stellte seinen Läufer so auf, dass er einen Bauerndurchbruch drohte, was den Gegner in seiner Bewegungsfreiheit stark hemmte. Dann unternahm er einen Königsmarsch über das ganze Brett bis zur gegnerischen Grundlinie. Damit war der Weg für Iversens Mehrbauern geebnet und Jakub gab auf. Fazit: Reti 4 hat es in der zweiten Liga nicht leicht!

- Eugen 

 

1. Runde

Rapperswil-Jona 1 1915 3.5:2.5 Réti 4 1905
Sandro Knaus 2076 ½:½ Peter Walpen 2048
Berni Imfeld 2000 1:0ff Linus Capraro 1980
Thomas Hofstetter 1937 0:1 Edmund Hofstetter 1952
Connor Brown 1837 ½:½ Harry Oesch 1912
Remo Schönbächler 1850 1:0 Walter König 1811
Sepp Sidler 1792 ½:½ Hans Kaufmann 1729

 

Der Wettkampf begann schon zum Vornherein mit einem psychologischen Vorteil für den Gegner: Der Schauplatz liegt im Verborgenen, versteckt, besser gesagt, das Auffinden des Spiellokals von Rapperswil-Jona ist tükisch: 1. Das Gebäude ist weder nummeriert noch sonstwie angeschrieben (nicht mal ein Hinweisschild hängen sie für den Anlass raus!). Beim Gelände handelt es sich um einen Friedhof. 2. Er liegt praktisch im "Drei-Länder-Eck" Rapperswil - Jona - Kempraten. Linus Capraro suchte das Lokal mit dem Auto über eine Stunde lang vergeblich in Rapperswil und traf erst 15:10 ein. Allerdings hielt er offenbar die Konsultation der korrekten und sehr hilfreichen Einladung unseres ML für überflüssig. Wenn man bedenkt, dass sich am Samstag dort eine Blechlawine im Schritttempo über den Damm quält, hatte er keine Chance!
Im Verlaufe des Spiels mussten wir schnell erkennen, dass wir einem ebenbürtigen Gegner gegenübersassen. Peter Walpen (Schwarz) bekam es am ersten Brett mit Sandro Knaus zu tun, der 2017 noch 2125 FP aufwies. Im klassischen Damengambit verteidigte er seine Rochadestellung, die unter heftigem Beschuss stand, derart umsichtig, dass sein Gegner am Ende Zuflucht zum Dauerschach nehmen musste. Peter war als erster fertig.
Dann bot Johnny Kaufmann (Weiss) am 6. Brett in völlig ausgeglichener Endspielstellung Remis an. Walter König (Schwarz) hatte am 5. Brett gegen einen stark auftrumpfenden jungen Spieler einen schweren Stand und musste anschliessend die Segel streichen.
Das Hofstetter-Duell an Brett 3 ging zu meinen Gunsten aus. Er war nach dem Damentausch der raffinierten Taktik am Damenflügel nicht gewachsen, sodass mein Bauer durchlief.
Beim Stande von 3:2 zugunsten Rapperswil-Jona hätte Harry Oesch (Weiss) am 4. Brett um ein Haar noch mit einem Sieg den Ausgleich geschafft. Ein Turmopfer auf h5 öffnete die schwarze Königsstellung. Harry hatte noch eine halbe Stunde auf der Uhr, sein Gegner Connor Brown noch 3 Minuten für den Rest der Partie. Doch Harry ergriff plötzlich eine lähmende Müdigkeit. Er fand die richtige Abwehr gegen die feindlichen Damenschachs nicht, sodass er ins Remis einwilligen musste.
- Edmund

 

 

 

Réti 5, 3. Liga Ost 3 503

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Josias Müller, josias.mueller@gmail.com

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 24.03.2018 Réti - SK Markus Regez
 
2 14.04.2018 Wollishofen - Réti
 
3 28.04.2018 Réti - Winterthur
 
4 26.05.2018 Pfäffikon - Réti
 
5 30.06.2018 Réti - Illnau-Effretikon
 
6 08.09.2018 Nimzowitsch - Réti
 
7 22.09.2018 Réti - Herrliberg
 

 

 

3. Runde

Réti 5 1765 3.5:2.5 Winterthur 6 1715
Werner Tarnutzer 1815 0:1 Philipp Keller 1878
Bernhard Brodowsky 1788 1:0 Lukas Hasler 1759
Yagiz Özdemir 1838 1:0 Matthias Gerber 1669
Hannah Minas 1777 0:1 Pablo Osuna 1647
Emam Amir 1855 ½:½ Daniel Alberti 1620
Thomas Strupat 1517 1:0 0 -

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

Wollishofen 1648 3.5:2.5 Réti 5 1666
Thomas Stransky 1801 0:1 Christian Suter 1894
Stefan Tappe 1822 0:1 Thomas Strupat 1517
Peter Thurnheer 1635 ½:½ Emam Amir 1855
Narek Malkhasyan 1439 1:0 Ruedi Nievergelt 1397
Yongzhe Zhuang 1630 1:0 Christoph Abplanalp -
Albert Huguenin 1560 1:0 ff -

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

1. Runde

Réti 5 1722 3.5:2.5 SK Markus Regez 1663
Werner Tarnutzer 1815 0:1 Markus Regez 2154
Daniel Lienhard 1879 ½:½ Leonardo Maranta 1475
Christoph Abplanalp - ½:½ Raphael Metzger -
Philipp Kaufmann 1620 ½:½ Chet Wildberger 1359
Thomas Strupat 1517 1:0 Jake Mieth -
Hannah Minas 1777 1:0 Yinong Li -

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

 

 

 

Réti 6, 3. Liga Zentral 3 507

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Werner Riniker-Gertiser, werner.riniker@confront.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 22.03.2018 Réti spielfrei
 
2 13.04.2018 Zürich Réti
 
3 26.04.2018 Réti - IBM
 
4 24.05.2018 Baar - Réti
 
5 28.06.2018 Réti - Baden
 
6 06.09.2018 Réti- Escher-Wyss
 
7 18.09.2018 Riesbach - Réti  

 

 

3. Runde

Réti 6 1723 4.5:1.5 IBM 1 1735
Sebastian Wüthrich 1825 ½:½ Leo Germann 1848
Daniel Lienhard 1879 ½:½ Michal Arend 1777
Christof Tschurr 1730 ½:½ Vanda Bilinski 1822
Werner Riniker-Gertiser 1626 1:0 Martin Bissig 1542
David Keller 1685 1:0 Alexander Nagelstein 1711
Franco Keller 1594 1:ff Louis Müller 1709

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

SG Zürich 4 1813 5:1 Réti 6 1689
Nicolas Mesot 1897 ½:½ Jon Florin 1886
Adrian Haas 1868 1:0 Kurt Juchli 1755
Harry Siegfried 1784 ½:½ Richard Bisig 1667
Kurt Pauli 1780 1:0 Werner Riniker-Gertiser 1626
Urs Weber 1724 1:0 Herbert Meier 1608
Eduard Klaiber 1826 1:0 Jörg W. Lauber 1589

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

 

 

 

Réti 7, 4. Liga Zentral 2 604

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Anselm Schönbächler, schoenba@mng.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 24.03.2018 Réti - Illnau-Effretikon
 
2 14.04.2018 Bodan - Réti
 
3 28.04.2018 Réti - Triesen
 
4 26.05.2018 Réti - SK Markus Regez
 
5 30.06.2018 Schaffhausen-Munot - Réti
 

 

 

3. Runde

Réti 7 1486 2:4 Triesen 2 1667
Urs Benz 1666 0:1 Jonas Weissenhofer 1676
Anselm Schönbächler 1840 1:0 Toni Dufner 1511
Ruedi Nievergelt 1397 0:1 Dejan Jelic 1901
Clairmonde P. Tansini 1287 1:0 Timea Sele -
Alex Polyméris 1239 0:1 Dionel Mestre Cuello 1578
- ff:1 Sahra Drechsel -

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

Bodan 4 1656 4.5:1.5 Réti 7 1400
Andreas Job 1751 0:1 Anselm Schönbächler 1840
Markus Nadig 1643 1:0 David Schäfer 1409
Erhard Krämer 1757 1:0 Matthias Zimmermann 1351
Gerhart Söll 1661 1:0 Veronica Zimmermann 1276
Michael Bär 1535 ½:½ Clairmonde P. Tansini 1287
Gerhard Maier 1588 1:0 Alex Polyméris 1239

 

Nach unserem Sieg in der ersten Runde mussten wir uns letzten Samstag dem Aufstiegskandidaten «Bodan 4» trotz hartem Kampf schlussendlich klar geschlagen geben. Dabei begann es eigentlich gar nicht schlecht für uns:

Clairmonde konnte uns nach knapp zwei Stunden Spielzeit einen halben Punkt sichern, nachdem sie sich gegen ihren Gegner ein Remis erkämpft hatte. Es hätte für sie sogar zu noch mehr reichen können, hätte sie nicht fälschlicherweise angenommen, dass ihr König aus dem Dauerschach nicht mehr entkommen kann.

Nach diesem erfolgreichen Start mussten sich jedoch kurz darauf Alex, Matthias und Veronica allesamt geschlagen geben. Immerhin konnten sie sich damit trösten, dass sie alle gegen Gegner mit 300 Elo-Punkten mehr angetreten waren. Die Mannschaftsniederlage stand damit aber bereits fest.

Immerhin konnte Anselm der Mannschaft nach gut vier Stunden noch einen Ehrenpunkt retten. Er hatte sich durchgesetzt, nachdem er sich im Mittelspiel dank einer schönen Springerfesselung entscheidenden Materialvorteil hat sichern können.

Schliesslich musste sich aber auch David mit der Niederlage abfinden, obwohl er zwischenzeitlich sehr gut gespielt hatte, dann aber von seinem Gegner am Damenflügel überspielt wurde.

- Anselm 

 

1. Runde

Réti 7 1521 3.5:2.5 Illnau-Effretikon 2 1567
Franco Keller 1594 1:0 Pascaline Schmid 1626
Anselm Schönbächler 1840 1:0 Emil Eigenheer 1649
Ruedi Nievergelt 1397 1:0 Hermann Arnold 1581
Matthias Zimmermann 1351 0:1 Peter Treichler 1569
Nike Breit 1422 ½:½ Karl Wisser 1475
FF - 0:1 Richard Neitzsch 1499

 

Aufgrund einer Forfait-Niederlage startet wir mit einem 0-1 Rückstand in die Begegnung.

Im als harmlos geltenden Vierspringerspiel nutzte Anselm am 2. Brett bereits im 11. Zug die Gelegenheit, einen Läufer zu opfern. Dank dieses Opfers öffnete sich die h-Linie, die Anselm für einen Angriff auf den kurz-rochierten weissen König nutzte. Weil der Gegner sich noch nicht komplett entwickelt hatte, hatte er nicht genug Figuren in der Verteidigung, sodass sein König dem Angriff praktisch schutzlos ausgeliefert war. Schon bald war das Matt für den Gegner nicht mehr zu verhindern.

Nike gelang es gegen die Königsindische Verteidigung mithilfe einer langen Bauernkette den ganzen Damenflügel zu «sperren», sodass sich das Spiel vor allem auf den Königsflügel verlagerte. Sie versuchte Druck auf den schwachen gegnerischen e-Bauern aufzubauen, der Gegner verteidigte diesen Punkt aber vehement, sodass Nike keine wirklichen Fortschritte erzielen konnte. In einer Stellung, in der sich beide Seiten über ihre Pläne unklar waren, machte Nike ihrem Gegner ein Remis-Angebot, welches dieser akzeptierte.

Matthias erreichte mit Schwarz während der Eröffnung einen kleinen Entwicklungsvorsprung und konnte einige kleinen Schwächen vor dem gegnerischen König provozieren. Im Mittelspiel setzte er dann alle seine Figuren auf die c-Linie und es gelang ihm, mit einem Bauernvorstoss ebendiese Linie zu öffnen. Allerdings hatten sich die gegnerischen weissen Türme in der Zwischenzeit am gegenüberliegenden Flügel zu einem Angriff formiert, der für Matthias nur schwer abwehrbar war. Unter anderem aufgrund der Zeitnot musste er sich dann geschlagen geben.

Damit waren nach etwas weniger als vier Stunden Spielzeit beim Stand von 1½-2½ für Illnau-Effretikon nur noch zwei Partien offen – jene von Ruedi am dritten Brett und jene von Franco am ersten Brett.

Ruedi hatte mit Weiss am 3. Brett im Mittelspiel drei wichtige gegnerische Bauern am Damenflügel gewonnen, was ihm drei verbundene Freibauern einbrachte. Nachdem er sich erfolgreich gegen alle gegnerischen Angriffsversuche verteidigt hatte, begann er, seine Freibauern nach vorne zu treiben. Als der Gegner bemerkte, dass seine Stellung aufgrund der weit vorgerückten weissen Bauern fast hoffnungslos war, wagte er einen letzten verzweifelten Angriffsversuch, was allerdings nur dazu führte, dass Ruedi seinen Materialvorsprung weiter ausbauen konnte. Der Gegner gab sich kurz darauf geschlagen.

Damit war klar, dass die Entscheidung über den Mannschaftssieg am ersten Brett fallen musste. Francos Partie verlief lange ausgeglichen, sodass bis kurz vor Schluss noch alle drei Resultate möglich schienen. Schliesslich kam es zu einem Endspiel mit je einer Dame, einem Läufer und vier Bauern. Nach langem manövrieren gelang es Franco schliesslich, einen Bauern zu gewinnen und die Damen zu tauschen. Übrig blieb ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit einem Mehrbauer für Franco. Ihm gelang es daraufhin, einen Freibauern zu bilden. Zum Schluss gelang Franco nach dem klassischen Motiv «Verdrängen des Läufers von der Diagonalen» der entscheidende Durchbruch und damit der Sieg nach über fünf Stunden.

- Anselm