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SGM 780

2009/10

Romans Kinder, die mittlerweile 4 Réti-Teams in der SGM (Schweizerische Gruppenmeisterschaft), blühen und gedeihen, denn es steigen nun auf
Réti 2 in die 1. Regionalliga und
Réti 3 in die 2. Regionalliga -

Roman Schnelli

Liebe Kollegen
SGM: Nun, im Gegensatz zu der Formulierung Kinder (s.oben) bevorzuge ich Früchte, welche wir am vergangenen Samstag lesen durften oder eben die Ernte nach langfristiger Aussaat einbringen. Es war auch höchste Zeit, dass wir am Samstag unsere Schäfchen ins Trockene brachten, lauerte doch ein Unwetter in Form von ebenso aufstiegshungrigen Gegnern.
Am Ende konnten aber beide Réti-Mannschaften das bessere Ende für sich behalten.


SGM 2010 Aufstiegsspiele Smilie

hallo liebe Kollegen,
ich darf heute von einem Aufstieg von Réti III in der SGM von der 3. in die 2. Regionalliga berichten. Zwar haben wir aus unserem Elo-Vorteil (1850 : 1733) nicht eben viel gemacht. Wir halten uns in diesem Fall aber gerne an die bekannte Fussballrhetorik: Sieg ist Sieg. Ein wichtiger 2:2 Sieg, das wollen wir trotz Euphorie hier nicht verschweigen. Es war Edmunds Verdienst, weil er am zweiten Brett in einer hart umkämpften Partie unseren einzigen Sieg errang reicht das Unentschieden zum Aufstieg. Ich habe nicht viel mitbekommen von den anderen Partien, weil ich selber hart um Vorteil kämpfen musste. Urs Benz offerierte erfolglos Remis und verlor die Partie am 4. Brett, während Venkat am 3. Brett ein wichtiges Remis erreichte. Nach Qualitäts-gewinn glaubte ich an den Sieg in meiner Partie. Als dann aber feststand, dass ein Unentschieden zum Aufstieg reichen würde, war mir bereits klar, dass ein Sieg nicht drin lag und willigte willig ins Remis durch ewiges Schach ein. Der Gegner erwies sich trotz mässiger Elozahlen als zäh und
rechtfertigten gestern ihren Gruppensieg vollumfänglich. Einen herzlichen Dank an alle, welche gestern im Einsatz standen; aber auch an alle Mitspieler, welche zum Erreichen des Aufstiegsspiels beigetragen haben. Ein Dankeschön und Gratulation auch an unseren verdienten Mannschaftsleiter Richard Bisig, der Runde für Runde die richtige Mischung gefunden hat.


Figuren 10

Die SGM (Schweizerische Gruppenmeisterschaft) 2009/2010 ist Geschichte. Réti präsentiert eine sehr erfreuliche Erfolgsrechnung „vor Steuern“. Réti 1 erobert einen Platz im Mittelfeld der obersten, der Bundesliga, Réti 2 und Réti 3 werden Gruppensieger und unser Baby-Réti 4 dürfte auf Anhieb einen Podestplatz ergattern. Also bleibt zu hoffen, die Aufstiegsspiele vom 29. Mai werden diesen Namen auch wirklich verdienen !

SGM ENDRANGLISTE 2009/10


Team Réti 1 780

Réti 1 - 1. Bundesliga

1. Runde

Niederrohrdorf 2176-Réti 122963 : 5
Stefan Bouclainville2251-Oliver Kurmann 24420 : 1
Heinz Schaufelberger2248-Stojanovic Mihajlo2572½ : ½
Leo Müller2179-Markus Räber22961 : 0
Matthias Gantner2236-Peter Zimmermann 22701 : 0
Werner Brunner2154-Jonas Wyss22900 : 1
Werner Kaufmann2215-Francesco Antognini  22510 : 1
Donjan Rodic21012101-Lorenz Wüthrich2089½ : ½
Peter Meier2022-Vincent  Kriste 21600 : 1


Vincent, aufgeräumt: “Gutgelaunt fand sich unsere lustige Truppe pünktlich zum Spiel-beginn im schönen Niederrohrdorf ein. Mannschaftsführer Lorenz fand für jeden ein paar aufmunternde Worte und so ging’s dann auch gleich los zum fröhlichen Stelldichein auf den 64 Feldern. Glück und Pech wogten an diesem denkwürdigen Tag munter auf und ab. Hier wuselte ein närrischer Läufer in den gegnerischen Reihen, da bedrohte eine hinterfotzige Dame den feindlichen Monarchen und dort wagte ein keckes Pferdchen einen Husarenstreich, hui! Im Ernst: Das Match war ziemlich eng. Oliver gewann souverän, glaube ich. Markus hatte mit Schwarz eine Traumstellung und verlor dann irgendwie, Peter veropferte sich, Lorenz spielte solide: Remis, ich gewann sehr glücklich und beim Stand von 2,5 : 2,5 waren noch 3 Partien offen. Zum Glück gewannen dann Francesco und Jonas ihre Partien nach langem Kampf und Mihajlo spielte Remis, nachdem zwischenzeitlich heftig darüber diskutiert wurde ob sein Gegner im 40. Zug die Zeit überschritten hatte oder nicht. Der Schlussstand lautet also 5:3 für uns. Müde aber zufrieden begaben wir uns, zusammen mit Kiebitz Edmund, auf den Heim-weg. Den Sieg feierten wir mit unseren 3 Leistungsklassen tiefer eingestuften Kamera-den von Reti II bei feuchtfröhlicher Stimmung im putzigen Pizza Pasta Ciao.“


2. Runde

Wollishofen 2289-Réti22644 : 4
Marco Gähler2319-Mihajlo  Stojanovic 25740 : 1
Oliver Moor2404-Markus Räber22811 : 0
Fabian Mäser2304-Severin  Papa2433½ : ½
Martin Fierz2334-Jonas Wyss2312½ : ½
Daniel Good2203-Markus Alexander Kauch22180 : 1
Thomas Wyss2306-Vincent Kriste2167½ : ½
Anastasia Gavrilova2205-Edmund Hofstetter2009½ : ½
Jürgen Fend2234-Lorenz Wüthrich21181 : 0


Lorenz erleichtert: „Es freut mich, dass wir am Samstag gegen Wollishofen remisieren konnten. Es war eine umkämpfte Begegnung, so hätte nicht viel zur Niederlage oder gar zum Sieg gefehlt. Die Ereignisse:
14:00h - Spielbeginn an 8 Brettern
16:00h - 8. Brett: Jürgen Fend konnte eine Lücke in meinem Eröffnungsrepertoire ausmachen. Plötzlich übersah ich des Gegners Möglichkeit der langen Rochade, was in der Stellung eine Figur einstellt. Ich muss aufgeben.
17:00h - 6. Brett: Vincent Kriste einigt sich nach einer russischen Partie im ausgeglichenen Endspiel mit dem um 100 Elo stärkeren Thomas Wyss auf die Punkteteilung.
- 3. Brett: Auch Severin Papa könnte der Zugwiederholung von Fabian Mäser nur mit einem nachteiligen Zug ausweichen - Remis.
- 4. Brett: Jonas Wyss erhält ein Remisangebot in einem ausgeglichenen Endspiel. Ich muss ihm dazu raten dies abzulehnen, da es zu diesem Zeitpunkt nicht gut für Réti aussieht.
18:00h - 5. Brett: Die Wende: Markus Kauch besiegt mit schwarz Daniel Good!
- 1. Brett: Auch Mischa gewinnt etwas später gegen Marco Gähler... ist der Mannschaftssieg in Reichweite?
- 4. Brett: Doch Jonas Wyss muss urplötzlich um das Remis kämpfen, da sein Gegner im Turm-Springer Endspiel über einen weit entfernten Freibauer verfügt.
19:00h - 2. Brett: Markus Räber wehrt sich tapfer gegen IM Olivier Moor. Die wilde Partie wird auch für die Kiebitze zur Nervensache. Schlussendlich kann sich dann doch Oli Moor durchsetzen.

Réti 1 SGM

3. Runde

Réti 12339-Nimzowitsch 12259 3½: 4½ 
Oliver Kurmann2431-Beat Züger 2442½:½
Severin Papa2433-Afrim Fejzullahu 23540 : 1
Mihajlo Stojanovic2574-Peter Hohler22031 : 0
Markus  Räber2281-Marcel Hug2291½:½
Felix Hindermann2335-Christoph Drechsler21811 : 0
Jonas Wyss2312-Carmi Haas2226½:½
Francesco Antognini2239-Marc  Potterat21700 : 1
Spyridon Papakonstantinou2110-Felix Csajka22040 : 1


Anbei mein Rundenbericht des gestrigen Spitzenkampfes gegen Nimzowitsch:

Gespannt haben wir gestern Nimzowitsch zum Spiel um den Wintermeistertitel im schön weihnachtlich dekorierten Kluspark erwartet. Der Spitzenkampf hat auch gehalten, was er versprochen hatte, und so sind zwei hochkarätige Teams aufeinander getroffen! Oliver Kurmann konnte am ersten Brett schon nach kurzer Zeit den etwa gleich starken Spitzenspieler von Nimzowitsch Beat Züger neutralisieren. Kurz darauf remisierte auch Jonas Wyss gegen Carmi Haas, sowie Markus Räber gegen Marcel Hug. Leider griff Francesco Antognini fehl und verlor daraufhin seine Partie gegen Marc Potterat. Alle weiteren Partien waren hart umkämpft und dauerten dementsprechend lange.. Felix HIndermann gewann schlussendlich doch relativ sicher gegen Christoph Drechsler. Spyros Papakonstantinou sah sich trotz Mehrfigur mit einem sehr gefährlichen Königsangriff konfrontiert. Die Hoffnung, dass er sich konsolidieren könnte, bewahrheitete sich leider nicht und so verlor er nach hartem Kampf die Abwehr-Schlacht. Misha Stojanovic konnte die Partie einmal mehr in ein leicht besseres Endspiel lenken. Seine grosse Klasse setzte sich wie gewohnt durch. Beim Stand von 3.5-3.5 spielte noch Severin Papa gegen Afrim Fejzullahu um den Mannschaftssieg oder die Niederlage. Leider musste der gesundheitlich etwas angeschlagene Severin eine nachteilige Stellung verteidigen. Um fast 19:30h musste er sich dann geschlagen geben und wir gratulierten Nimzowitsch zum Sieg.


4. Runde

Valais2409-Réti 122327 : 1
Michael Prusikin2557-Mihajlo Stojanovic 2574½:½
Branco Filipovic2450-Markus  Räber22811 : 0
Valdimir Lazarev2477-Peter Zimmermann2271½:½
Claude Landenbergue2420-Jonas Wyss23121 : 0
Julien Carron2382-Lorenz Wüthrich21181 : 0
Gérard Nüesch2352-Simon Widmer22531 : 0
Alexandre Domon2336-Roman Schnelli19881 : 0
Gilles Terreaux2294-Ruben Porras Campo20551 : 0


Lorenz, trotzig zuversichtlich: „Nicht in Bestbesetzung sind wir nach einer langen Zugfahrt in Sitten angekommen. Eddy Beney - ein ehemaliger Rétianer - hat uns überaus herzlich willkommen geheissen. Dann war es aber auch schon wieder vorbei mit der Nettigkeit: Valais 1, das auf dem Papier wohl stärkste Team der ersten Bundesliga, hat gleich alles, was Rang und Namen hat, für diese Begegnung aufgeboten. Die Hoffnung einen Überraschungscoup landen zu können hielt sich dennoch eine rechte Weile. Doch plötzlich wendete sich das Blatt an den meisten Brettern zu unseren Missgunsten. Nur Misha und Peter sorgten für einen Teilerfolg und verhinderten die totale Pleite! Trotz dieses Aussetzers bin ich zuversichtlich für die letzten drei Runden und dass wir mit mindestens einem Sieg das Minimalziel Klassenerhalt schaffen!*


5. Runde

Réti 12340-Wintethur ASK23113½ : 4½
Severin Papa2421-Florian Jenni2536½:½
Mihajlo Stojanovic2563-Nedeljko Kelecevic 2280½:½
Jonas Wyss2305-Emanuel Schiendorfer23221 : 0
Peter Zimmermann 2263-Martin Ballmann2369½:½
Markus Räber2248-Andreas Huss2295½:½
Francesco Antognini2247-Nuri Kambez2277½:½
Simon Widmer2253-Daniel Borner22060 : 1
Lorenz Wüthrich2116-Gabriel Gähwiler22050 : 1


Peter Zimmmermann abgeklärt: Gegen die ersatzgeschwächten und nur mit sieben Spielern antretenden Basler erkämpfen wir uns einen knappen Sieg, der den Ligaerhalt definitiv sicher stellt.
Das Präsent eines kampflosen Sieges mussten wir zunächst mit einem Gegengeschenk quittieren: Markus Räber steckte eine halbe Stunde nach Spielbeginn noch immer im Stau in Olten. Auch danach verlief das Match relativ ausgeglichen.Rubén hatte eine optisch ansprechende Stellung erarbeitet, aber sein Gegner vermochte mit konsequenten Abtauschaktionen das Gleichgewicht zu wahren, ein Remis war die Folge. Danach gerieten wir in Rückstand, da der Schreibende erkennen musste, dass man scharfe Theorievatianten nur dann spielen sollte, wenn man sie auch wirklich kennt. Zwar hatte er die ihm unbekannte Hauptfortsetzung ins Auge gefasst, verzichtete aber darauf, weil er in der Vorausberechnung den entscheidenden taktischen Trick nicht sah, der diese Variante legitimiert. Die Alternative führte zum sofortigen Untergang. Dieser Rückschlag war aber zu verkraften: Mihajlo verleibte sich bereits in der Eröffnung einen Bauern seines Gegners ein und unterband kühlen Kopfes dessen Versuche, die Partie zu verkomplizieren. Ein souveräner Star-Ziel-Sieg. Der Wettkampf fand anschliessend zu seinem Kulminationspunkt, als Simon in einer Partie geprägt von subtilen Manövern, die kaum ein Zuschauer nachvollziehen konnte, den vollen Punkt holte. Dessen Pendelmanöver (Tc8-Td8-Tc8) erwiesen sich als nachhaltiger als diejenigen seines Kontrahenten (Lc3-La1 –Lc3). Severin hatte in einer gut geführten Schwarzpartie schnellen Ausgleich, anschliessenden Stellungsvorteil und schliesslich einen Mehrbauern erwirtschaftet. Die Remisbreite im Schach ist aber doch recht gross und so reichte es nur zu einem halben Punkt. Jonas verwaltete seine zwischenzeitlich etwas kritisch stehende Partie souverän und konnte schliesslich gar in ein leicht vorteilhaftes Turmendspiel überleiten, das er angesichts des Spielstandes remis gab.

6. Runde

Basel BVB2222-Réti 122943½ : 4½ 
Pfrommer  Christoph2319-Papa Severin2421½ : ½
Scherer Max 2311-Stojanovic Mihajlo25630 : 1
Herbrechtsmeier Christof 2242-Räber Markus22481 : 0 0ff
Lutz Bernhard2302-Zimmermann Peter22631 : 0
Pérez José 2133-Wyss Jonas2305½ : ½
Erismann Peter2116-Porras Campo Rubens2055½ : ½
Bräunlin Klaus Robert2080-Widmer Simon 22530 : 1
N.N.0-Antognini Francesco22470 : 1 0ff


7. Runde

Réti 12247-Lugano CS21946 : 1
Oliver Kurmann2449-Vjekoslav Vulevic23651 : 0
Jonas Wyss2294-Gabriele Botta22771 : 0
Severin Papa2426-Wladyslaw Ivancev 21001 : 0
Simon Widmer2233-Vladimir Paleologu22310 : 1
Peter Zimmermann2269-Sunil Rajbhandari29961 : 0
Ruben Porras Campo2051--1 FF
Roman Schnelli2006--1 FF
---0 : 0


Roman Schnelli, unerschütterlich: Zur SGM-Schlussrunde lud Winterthur in die Alte Kaserne ein. Der Mannschaftsleiter-Stv. machte sich auf der Reise nach Winterthur etwas Sorgen, weil eine Absage nicht hatte kompensiert werden können. Beim Austauschen der Aufstellung konnte er aber durchatmen, da Lugano nur zu fünft antrat. So konnten Rubén und Roman einen sonnigen Nachmittag in einer Winterthurer Gartenbeiz geniessen, während die weiteren Rétianer erfolgreich am Brett kämpften. Einzig Simon liess sich leider dabei matt setzen (ein schlechtes Omen für den Saisonabschluss von YB..?). Der Saisonabschluss aus Réti-Sicht ist jedenfalls geglückt, die gesteckten Ziele wurden erreicht und das Saisonende bei einer feinen Pizza oder einem Crevettencocktail oder einer Coupe Dänemark in der Pizzeria Vesuvio (nein, nicht Eyjafjallajökull) gefeiert.


Teamleiter: Lorenz Wüthrich, Bleicherweg 7, 8002 Zürich
P 044 201 53 37 mail: bronski78©yahoo.com




Team Réti 2 780

Réti 2 - 2. Regionalliga, F
Immer samstags
Daten + Paarung:


1. Runde

Réti 2 2020-Riehen 316904½  : ½ 
Peter Walpen2087-René Deubelbeiss2045½  : ½ 
Roman Schnelli2002-Michael Pommerehne18551 : 0
Stefan Berger1999-Beat Spielmann17911 : 0
Robert Hauser2016-Damian Hunter13501 : 0
Alexander Türk1994-Andreas di Giovanni14411 : 0


Roman konstatiert: “Geglückter Saisonauftakt von Réti 2. Unser zweites Team gewinnt gegen eine Nachwuchsmannschaft aus Riehen. Unsere Neuzugänge Robert Hauser und Alexander Türk mattierten die beiden Youngsters aus Riehen nach wenigen Zügen. Es bleibt zu hoffen, dass die Kids etwas aus diesem échec gelernt haben. Roman konn-te den dritten Punkt ins Trockene bringen. Sein junger Gegner liess sich in der für ihn unbekannten Benoni-Eröffnung überlisten. Der Rest war Sache der Technik. Sorgen-falten bereitete dann Stefan den anderen Teammitgliedern. Er hatte einen Springer für Angriff und 2 Bauern geopfert, verlor aber etwas Faden. Da half ihm das Glück des Tüchtigen und der Riehener Spieler überschritt die Zeit. Im Unterschied zur ersten Mannschaft wurde dieses Vergehen von Stefan auch sofort geahndet. Peters Partie wogte hin und her. Es schien, dass das Endspiel für Peter zu gewinnen war, doch ein Überseher zwang ihn zur Teilung der Punkte.

Theatersaal
Theatersaal im Klus Park

2. Runde

Winterthur ASK 41757-Réti 219572 : 3
Martin Rapold1764-Roman Schnelli19880 : 1
Jakob Bachmann1834-Stefan Berger 2004½ : ½
Robert Schreiber1744-Robin Stoll19990 : 1
Charles Nydegger1776-Torsten Meyer0½ : ½
Siegfried Jörke1620-Sebastian Wüthrich 18371 : 0


Sebastian glücklich: Nach dem Sieg in der 1. Runde galt es den Aufstiegskurs zu halten und auch in der 2. Runde gegen Winterthur ASK 4 zu punkten. Winterthur konnte nach der 1. Runde auch 2 Punkte auf dem Konto vorweisen und deshalb war es für uns umso wichtiger, diesen potentiell direkten Aufstiegskonkurrenzen frühzeitig auszuschalten.Wiederum als Favorit und mit einem sehr starken 2. Liga Team reisten wir in die Favelas von Winterthur. Einmal im Spiellokal angekommen, mussten wir uns jedoch vom Gegner nicht mehr fürchten (mit Ausnahme von mir, da ich von
meinem Gegner hinterlistig mit Orang-Utan überfallen und der Punkte beraubt wurde). Roman revanchierte sich jedoch für diese Blossstellung und gewann kurz darauf in überzeugender Manier. Auch Robin liess sich nicht in die Falle locken und brachte unsere Mannschaft in Führung. Torsten hatte mittlerweile sein Qualitätsopfer mit einer vorgerückten Bauernkette mehr als kompensiert und stand auf Gewinn. Ganz mannschaftsdienlich verzichtete er jedoch auf seinen fast zwingenden Sieg und wir baten unserem Gegner ein Remis im Doppelpack (Torsten und Stefan) an, was unseren Mannschaftssieg besiegeln würde. Dieses Angebot wurde angenommen und wir konnten damit unsere Spitzenposition erfolgreich verteidigen.


3. Runde

Réti 22030-Unterlimmattal19184 : 1
Lorenz Wüthrich 2118-Hendrik Pruys 19471 : 0
Peter Walpen 2087-Rudolf Kreitl 19251 : 0
Mirko Elsener 1961-Yannick Suter 19241 : 0
Roman Schnelli 1988-Matthias Saurer 1917½ : ½
Alexander Türk 1996-Sai Saikrishnan 1876½ : ½


Réti 2 erntet den dritten Sieg in Folge
Gegen das bislang ungeschlagene Unterlimmattal konnte sich das 2, verstärkt durch Lorenz, sicher durchsetzen.Mirko verpasste beinahe die Respektfrist von 30 Minuten (er machte seinen ersten Zug um 14h29, tsts), schlug dann aber als Wiedergutmachung für die gebrauchten Nerven der Teamleiter seinen jungen Gegner in 15 Minuten klitschkomässig k.o..Peter lancierte einen starken Königsangriff auf die lange Rochade, was ihm zuerst eine Qualität einbrachte und schliesslich die Partie. Alexander hatte seine liebe Mühe mit dem Jungtalent Sai Saikrishnan. Er fand aber eine
Remisschaukel. Total auf Verlust stand Roman. Glücklicherweise verpasste Matthias Saurer den Gewinnzug und Roman konnte sich ins Remis retten. Lorenz scharrte am ersten Brett mit den
Hufen und galoppierte über die gegnerische Stellung. Mit diesem 4-1 Sieg haben wir verlustpunktfrei gute Aussichten auf den ersten Gruppenplatz.
Roman


4. Runde

Réti 2 spielfrei

5. Runde 6.02.2010

Réti 2-Escher Wyss Zürich3½ : 1½
Peter Walpen2092-Ernst Marte19601 : 0 
Roman Schnelli2019-Bruno Haas1887½ : ½ 
Robert Hauser2034-Michael Czwalina1813½ : ½ 
Sebastian Wüthrich1819-Carl Friedrich Dübler1861½ : ½ 
Stefan Berger 1997-Ernst Lengweiler17961: 0 


6. Runde

Zürich SG 21784-Réti 219631 : 4
Beat Bollinger0-Torsten Meyer0½ : ½ 
Adrian Haas1808-Stefan Berger20040 : 1
Kurt Pauli1758-Alexander Türk19930 : 1
Georges Brigati1819-Robert Hauser 20340 : 1
Denny Ringeltaube1751-Sebastian Wüthrich1819½ : ½ 


Sebastian Wüthrich, stösst ins Horn: Gerne verkünde ich, dass wir nun vorzeitig als Gruppen-sieger feststehen und somit für die Aufstiegsspiele qualifiziert sind. Gegen die drittplatzierte SG Zürich sicherten wir die dafür nötigen Punkte und revanchierten uns zudem erfolgreich für die am selben Ort kürzlich erlittene SMM-Schmach. Am ersten und letzten Brett remisierten Torsten und ich relativ schnell. Wir vertrauten ganz auf die Spielstärke unserer Mittelachse mit Stefan, Alexander und Robert. Diese rechtfertigten das in sie gesetzte Vertrauen und alle siegten nach sauberem Spiel und der dazu notwendigen Geduld. Congratulation an das wahr-scheinlich stärkste 2. Regional-liga-SGM-Kader everUnd auf gehts zum Aufstiegsspiel!

7. Runde 17.04.2010

Réti 21869-Wollishofen 318601 : 4
Robin Stoll2004-Schmid Nicola18460 : 1
Robert Hauser2034-Schott Wolfgang1915½ : ½ 
Sebastian Wüthrich1819-Martin Geyer1791½ : ½ 
Martin Bissig1619-Oscar Willimann18880 : 1
---0 FF


Sebastian Wüthrich, zuversichtlich: Den 1. Gruppenrang und somit die Aufstiegsspiele hatten wir ja schon nach der 6. Runde auf sicher. Dieser fehlende Druck machte sich im Spiel gegen Wollishofen leider auch resultatmässig bemerkbar. Da konnte auch die beschwingte Ländlermusik, welche nach ca. 1 Stunde das Altersheim inkl. unseren Schachbrettern zum Beben brachte, nichts Positives ausrichten. Über die gesamte Saison hat das 2. SGM Team jedoch eine glanzvolle Leistung gezeigt und ich bin sicher, dass wir am 29.05 das Aufstiegsziel erreichen werden!

Teamleiter: Sebastian Wüthrich, Bleicherweg 7, 8002 Zürich
P 044 201 53 37, M 076 420 33 18, mail: sebi999©gmx.ch






Team Réti 3 780

Réti 3 - 3. Regionalliga I
Immer samstags
Daten + Paarung:


1. Runde

Réti 31809- Schönenwerd/Gösgen 2 15084 : 0
Kurt Baumann1904-Rolf Pellegrini17681 : 0
Venkataraman Nagaiyanallur1851-Rafael Jaussi14061 : 0
Richard Bisig1766-Andrin Ciragan13501 : 0
Giulio Donati1705-Corsin Ciragan01 : 0


Richard befindet :Schönenwerd/Gösgen ist mit 3 Junioren erschienen – knapp vor der neuen Zeitlimite von einer halben Stunde! Kurt kommentiert seine Partie wie folgt: „Die gestrige Partie lief mir irgendwie leicht von der Hand. Nach 8 Zügen bereits 2 Mehrbauern und einen gefährlichen Mehrbauern, eine passive schwarze Stellung, welche ich sicher bringen konnte. Michel, der Kurt’s Partie in die Datenbank übertrug doppelt nach: „Ein Kandidat für den Schönheitspreis“. Gemeint ist das Finish mit einem prächtigen Damenopfer auf der Grundlinie. Venkats Partie war immer auch eine klare Angelegenheit und meine Partie verlief in den ersten Dutzend Zügen nach Lehrbuch, was zeigt, dass die Jungen in der Theorie sehr bewandert sind. Meines Partners Verhängnis war, dass er das Schicksal seines Turms, gedeckt mit einem Springer, nicht erkannte und nach 5 Zügen mit einem Turmopfer meinerseits einen Springer verlor. Giulio hatte auch keine Mühe, denn schon bald hatte er Mehrbauern auf dem Brett.
Kurzkommentar insgesamt: Wir wurden wenig gefordert!


2. Runde

Embrach1820-Réti 31788½ : 3½
Alex Schulzke1820-Kurt Baumann1862½ : ½
Kent Andersson0-Kurt Juchli18160 : 1
Nora Ganz0-Matteo Cussigh17550 : 1
Carola Ganz0-Urs Benz17180 : 1


Kurt Baumann würdigt: In Abwesenheit unseres Mannschaftsleiters blieb Réti III auch gegen die Juniorenmannschaft von Embrach erfolgreich. Nicht ganz unbefleckt allerdings, musste doch Kurt B. am 1. Brett gegen Mannschaftleiter Alex Schulzke ein Remis zugestehen und müsste dabei noch froh sein, dass Weiss seine Chancen nicht resoluter genutzt hat. Urs Benz entledigte sich seiner Aufgabe im Eiltempo und brachte den ersten Punkt heim. Matteo beendete seine Partie siegreich, fast zeitgleich mit dem Remis von Kurt B, womit der Mannschaftssieg fest stand. Schliesslich gestaltete Kurt J. ein interessantes Springerendspiel mit entferntem Freibauer zu seinen Gunsten was zum Endstand von 0.5 zu 3.5 führte. Es ist höchst erfreulich zu sehen, wie sich unsere bisherigen Gegner (Schönenwerd/Gösgen und Embrach) für ihren Nachwuchs einsetzen, auch wenn die Resultate (noch) nicht stimmen, verdienen diese Vereine unseren Respekt.


3. Runde

Réti 31865-Cham 216163½ : ½ 
Kurt Baumann1924-Walter Scheuber14451 : 0
Edmund Hofstetter1999-Karl Gehring16101 : 0
Matteo Cussigh1772-Ernst Spiegel17341 : 0
Richard Bisig1764-Gottfried Bischofberger1974½  : ½ 


Die Matchberichte von Réti III in der 3. Regionalliga ähneln sich.
Klarer 0.5 zu 3.5 Erfolg nur etwas hat sich radikal geändert:
Nach 2 Juniorenmannschaften trafen wir diesmal auf ein Seniorenquartett.
Eine desaströse Leistung von Kurt am ersten Brett mit einem geschenkten
Remis belohnt (es ist Bonuszeit) leitete den Mannschaftserfolg bereits in
der ersten Stunde ein, folgten doch Siege von Urs und Giulio in kurzer
Folge. Lediglich Matteo musste bis gegen 18.00 Uhr kämpfen um den
sicheren Erfolg verbuchen zu können.


4. Runde

Réti 31872-Brugg 216493½  : ½ 
Jiri Xerxes Kraus1942-Alois Kofler 17601 : 0
Kurt Baumann1935-Arthur Rudolf 1747½  : ½ 
Venkataraman Nagaiyanallur1850-Paul Sigrist14401 : 0
Richard Bisig1762-FF1 : 0


Kurt, mit zart-bitter vergnügt:“Das Resultat kennen die Réti III Fans in der Zwischenzeit und wer die Partie nicht gewinnen konnte ebenfalls. (A.d. R. nicht weiter als ein „grain de beauté“)
Der Gegner hat es zwei Mal nicht geschafft eine Mannschaft zu stellen. Richard Bisig (Mannschaftsleiter von Réti III) ist es glücklicherweise gelungen nach einigen e-Mails und Telefonaten 3 von 4 Brugg Spieler ans Brett zu bringen.Spielen musste er dann aber nicht, nach 30 Minuten war er dank der neuen Regel erlöst. Venkat trieb den gegneri-schen König an den Rand der Verzweiflung und setzte ihn vor der geschlossenen Bauern-Verteidungslinie auf g6 Matt.
Dann kam Kurt! und sicherte mit einem Remis bei ungleichfarbigen Läufern und Mehrbauer (immerhin) den wichtigen Mannschaftssieg. Jiri schliesslich spielte in ziemlich zerrütteten Familienverhältnissen. Seine Dame liess er ziehen, vergnügte sich dafür mit 2 Türmen, Läufer und Springer bis zum unausweichlichen Matt gegen Dame und Turm. Ad R: Freiamt, und in der letzten Runde Cham, lauten die Paarungen der letzten Runden, noch ist der Bär nicht erlegt!


5. Runde
Réti 2 spielfrei

6. Runde

Freiamt1473-Réti 318871 : 3
Renzo Guarisco1780-Edmund Hofstetter20151 : 0
Max Studer1404-Kurt Baumann19310 : 1
Sven Alexander Müller 1425-Claude Baumann18370 : 1
Daniel Pasotti1283-Richard Bisig18190 : 1


Richard Bisig, verdichtend: “Der einmal etwas andere Spielbericht – die Leiden des werthen Spielleiters. Sebi, kannst du mir mit 2 Spielern aus deiner Réti2-Mannschaft für die 6. Runde aushelfen? Ja, sollte keine Problem sein, war Sebis Antwort nach Ende der 5. Runde. Eine Woche vor Spielbeginn dann die unerwartete Antwort, dass er keine überzähligen Spieler zur Verfügung habe und ich es bei Roman in der 1. Mannschaft versuchen solle, was ich umgehend tat. Am Montagabend in der Pizzeria Ciao vor dem Samstagsmatch: Nachfrage beim anwesenden Roman, der Abklärung versprach und bei Philipp, der mir empfahl, bei Martin Hugelshofer und Hans Wey nachzufragen, und bei Jakob Nievergelt, der absagte. Martin sagte in der Folge ebenfalls ab und Hans sagte zu unter der Voraussetzung, dass ihn jemand abhole für die Fahrt ins Freiamt. Am Donnerstagabend dann, als die Mannschaft noch nicht vollzählig war, mein letzter Ausweg – um es vor Verzweiflung nicht Goethes jungem Werther gleichzutun …… ein Notruf ins Klublokal: Roman nimmt nicht ab. Zum Glück tut dies aber der letzt-gewählte Ehrenpräsident und verbindet mich mit Roman, der Umfrage bei den anwesenden Spielern versprach. Erfreuliches Resultat: Am darauf folgenden Freitag erhielt ich einen Tel-Anruf von Edmund Hofstetter und ein mail von Kurt Baumann, dessen Ehefrau aushelfen und ihn somit begleiten würde. Zudem ein weiteres mail: Lorenz Wüthrich hat Daniel Lienhard angefragt, der ebenfalls mitmachen würde. Plötzlich hatte ich nun das Luxus-Problem über überzählige Spieler zu verfügten. - Ich danke allen Beteiligten für deren Flexilibiltät (kurzfristiges Mitmachen und kurzkurzfristige Absage akzeptieren). Schlussfolgerung: Die Solidarität bei Réti ist intakt und gegenseitige Unterstützung wird in unserem Schachklub gelebt! Nun zum konkreten Spiel Freiamt 2 / Réti 3. Das Resultat: 1 : 3. Der Wettkampf verlief unspektakulär an den Brettern 2 bis 4 gegen ELO-schwächere Gegner. Kurt gewann an Brett 2 relativ schnell. Kurze Zeit später gab mein Partner an Brett 4 in aus-sichtsloser Situation auf und Claude hatte an Brett 3 ihren jungen Gegner stabil im Griff und sicherte ihren Punkt in der Folge. Spezieller war die Situation an Brett 1. Edmund sass ein um rund 300 Elo schächerer Partner gegenüber und den Verlauf schildert Edmund so: „Um ein Haar hätte ich es noch geschafft. Doch zuletzt war die weisse Dame meinen drei Leichtfiguren überlegen, weil ein weisser Bauer im Zentrum zum Freibauer wurde. Mit 23. ... Sxc1 hätte ich auf Gewinn gestanden. Schade eigentlich. Eine Unkonzentriertheit und schon war passiert. Auch an dieser Stelle danke ich den kurzfristig eingesprungen Claude und Edmund ganz herzlich!“



7. Runde 17.04.2010

Réti 31865-Cham 216163½ : ½ 
Kurt Baumann1924-Walter Scheuber14451 : 0
Edmund Hofstetter1999-Karl Gehring16101 : 0
Matteo Cussigh1772-Ernst Spiegel17341 : 0
Richard Bisig1764-Gottfried Bischofberger1974½  : ½ 


Richard Bisig, eindringlich : Um für das zu erwartende Aufstiegsspiel maximal gerüstet zu sein, musste Edmund … eingesetzt werden. … Mit diesem 7. Sieg in Folge sind wir unangefochten an der Spitze der Schlusstabelle und werden ein etwaiges (A. d. R. :Art. 33, Ziffer 3 des Reglements lautet sinngemäss, dass die TK (Technische Kommission) über den Aufstieg in der 2. und 3. Regionalliga befindet.) Aufstiegspiel am Sa 29. Mai bestreiten können. Unser Partner wird Wetzikon 3 sein und wir werden wegen des besseren Endstandes zu Hause im Klus Park spielen können. Kurt hatte mit seiner Spanischen Partie leichtes Spiel und gewann in relativ kurzer Zeit mit einer Doppeldrohung (Matt oder Figurenverlust). Die übrigen 3 Partien hatten indischen Charakter, wobei mein Partner einen - aus meiner Sicht – untheoretischen damenindische Angriff mit d4, Sf3, Lf4 (Veressow?) spielte. Mit dieser Spielweise kam ich gar nicht zurecht und verlor schon in der Eröffnung mit meinem Läuferzug ein Tempo und beging danach mit der Dame einen Fehlzug, weil ich einen Springerzug übersah und danach nochmals 2 Tempi verlor. Die Folge war eine Überlegenheit von Weiss im Zentrum. Als mein Partner jedoch den Damentausch anbot, hatte ich sofort zugegriffen. Nach der Partie meinte er auf meine Frage, wieso er den Damentausch forciert habe, er hätte meine einzige aktive Figur tauschen wollen. Ich denke, dieses Argument ist im Allgemeinen gültig, aber in unserer Stellung nicht und deshalb mündete unsere Partie auch in ein Remis aus.
Edmund stiess auf einen vor der Elozahl her gesehen viel schwächeren Partner. Dieser leistet sehr guten Widerstand, aber Edmunds letzlich besserer Durchblick führte zum Punktegewinn.
Matteo’s game war gekennzeichnet von Auf und Ab’s und letztlich behiehlt Matteo das bessere Ende für sich.


Teamleiter: Richard Bisig, Südstr. 124, 8157 Dielsdorf
P 044 853 20 51, M 079 639 21 59
Mail: richard.bisig©bluewin.ch




Team Réti 4 780

Réti 4 - 3. Regionalliga L
Immer samstags
Daten + Paarung:


1. Runde

Höngg1802-Réti 416373½  : ½ 
Hans Ulrich Würgler1830-Martin Lachat16241 : 0
William Bauer1884-Jack Hauser16411 : 0
Vanda Bilinski1753-Alexander Dybov16711 : 0
Georg Walker1741-Christian Suter 0½ : ½


Jörg Lauber schätzt ein: „Wir, Réti 4, spielten heute am 7. November 2009 gegen den Schachklub Höngg die erste Runde SGM. Rund 200-Elo Punkte trennten uns im Durchschnitt vom Gastgeber Höngg: Ueli Würgler, Bauer Willi, Bilinski Vanda und Walker Georg sind ja nicht ganz unbekannt. Sie beklagten sich etwas den verpassten Aufstieg im letzten Jahr, wir, Réti 4, hofften auf ausgeglichene Partien. Es kam anders: Höngg überspielte uns. Zuerst Jack am 2. Brett (w): In seinem Damengambit etwas unkonventionell kam er mit Entwicklungsproblemen unter Druck und in Mattdrohungen, was dann mit Fehlzug zum Punkteverlust führte. Martin Lachat eroberte holländisch zwar einen Bauern, überliess Ueli dann aber auf der siebten Reihe eine gute Turm-Angriffschance mit Fesselungsmöglichkeit, was Figuren- und Partieverlust bedeutete. Alexander stand in seinem geschlossenen Sizilianer nach kreativem Spiel äusserst interessant und schwierig im Endspiel, obwohl Vanda eine Qualität mehr hatte: Wer weiss, vielleicht unklar? Jedenfalls führte auch hier schliesslich eine „Selbstfesselung“ zu drohendem Figuren- und Partieverlust. Christian stand währenddessen mit Weiss solide aus Georg Walkers Caro-Kann-Eröffnung, hatte einen Mehrbauer in Form eines Doppelbauers, was ihm das Remis ermöglichte.“


2. Runde 21.11.2009

March Höfe 21550-Réti 415972 : 2
Albert Marty1645-Christian Suter00 : 1
Ati Falossi1615-Alexander Dybov16710 : 1
Leo Hüppin1545-Jörg W. Lauber15231 : 0
Michael Senn1393-Betti Hildebrandt01 : 0


(Jörg Lauber) Wir, Réti 4, spielten heute am 21. November 2009 gegen March-Höfe die zweite Runde SGM. Dank den relativ schnellen Siegen von Christian Suter und Alexander Dybov erspielten wir ein Unentschieden in dem schönen Turmsääli des Pfarreizentrums St. Meinrad von Pfäffikon SZ. Betti Hildebrandt war die Erste, die unser Quartett wieder verliess, schnell hiess es: „Die Dame stellte die Dame ein. Ich war der Letzte, der Pfäffikon verliess: Gegen 18 Uhr patzte ich mit dem König auf ein falsches Feld und die folgenden Schachgebote führten ihn leider in ein Mattnetz im 49. Zuge. Das bei einer sonst sehr passablen Stellung, die ich mir in einer spannenden Partie erkämpfte und aufgrund derer ich ein paar Züge früher auch das Remis-Angebot meines Gegners ablehnte. Philipp Kaufmann und ich diskutierten schon: Das soll mir ein Lehrblätz sein.

3. Runde
Réti 4 spielfrei


4. Runde 9.01.2010

Réti 41600-Nimzowitsch 513483 : 1
Hauser Jack 1641-Bruna Marisol01 : 0
Lachat Martin1637-Schütz Laurent00 . 1
Lauber Jörg W. 1523-Gerber Thomas13481 : 0
Suter Christian0-Fuchs Elisabeth13471 : 0


(Jörg Lauber) Heute, 09. Januar 2010, konnten wir Rétianer Nimzowitsch 5 im Klus Park willkommen heissen. Zwei Zürcher Klubs standen also in der 3. Liga SGM im Wettstreit um die Mannschaftspunkte: Réti 4 gewann. Ich konnte mich kaum in die Partien meiner Schachfreunde und Schachfreundinnen hineinversetzen, denn mein Gegner Thomas Gerber attackierte mich mit Schwarz schon früh und scharf, allerdings auf Kosten der Entwicklung seiner Figuren, ich konnte schliesslich mittels Mehrbauern gewinnen. Zeitlich vor mir hatte aber schon Jack Hauser gegen die sportliche Marisol Bruna in ein vorteilhaftes Endspiel abwickeln können und sicherte für unsere Mannschaft das Remis. Martin Lachat musste sich mit Schwarz nach einer spannenden Partie schliesslich einem verbundenen Freibauern fügen: Laurent Schütz konnte ihm zuvor den Turmtausch aufzwingen und gewann auch noch den letzten Bauer von Martin. Christian Suter wurde mit Schwarz von Elisabeth Fuchs unter Beschuss genommen, sie gab die Qualität für zwei Figuren, aber über die Länge der Partie gewann Christian positionell die Oberhand und weiteres Material, sodass er schliesslich die Partie für sich entscheiden konnte.

5. Runde

Réti 4-Nikola Tesla Uster3 : 1
Christian Suter0-Dusimir Kulundzic01 : 0 
Martin Lachat1597-Milan Zivkovic01 : 0 
Jörg W. Lauber 1511-Miroslav Djordjevic01 : 0 
Bruno Conchinha Montalto0-Zoran Marinkovic00 : 1


(Jörg Lauber) Heute, 06.02.2010, konnte sich unser Team, SGM Réti 4, 3. Liga, bestens bestätigen, wir gewannen den Schachnachmittag mit 3:1 Punkten gegen Nikola Tesla Uster. Nikola Tesla Uster ist ein Kulturklub, der seit einiger Zeit eine Schachsektion aufbaut, nächstens auch in der SMM mitspielen wird. Der Mannschaftsleiter Miroslav Djordjevic betonte dabei die Jugendarbeit, also auch Teenager werden wir von diesem jüngeren Schachklub aus Uster am Brett erleben. In unserer Liga eilte ihnen ein starker Ruf voraus, so dass die Spannung sympathisch gesichert war. Das Glück hingegen lag auf unserer Seite, tauschte doch der Gegner von Christian Suter am ersten Brett bald seine Dame gegen eine Figur ein, ein Fehler in der Russischen Verteidigung, ohne genügende Kompensation, was Christian als erstem zum Sieg verhalf. Auch mein Gegner berechnete etwas ungenau in der Tschigorin-Verteidigung und hat wohl aus Befürchtung des Damenfangs eine Figur geopfert, aus der wurden aber duch Garde-Gebot zwei, ich gewann also als nächster. Martin Lachat stand mit Schwarz gut mit rund drei Mehrbauern. Sein Gegner stellte dann am Schluss, nach dem Erzählen nach, noch einen Turm ein: Der Sieg war unser. Bruno Montalto stand nach einer schottischen Partie mit Schwarz und mit schwierigen taktischen Geplänkeln schliesslich einer vollen Mehrphalanx gegenüber, also mit drei Minusbauern im Felde, dazu je ein Läufer, Turm und Dame. Dieses schwierigste Endspiel ohne vorteilhafte Position wollte er lieber nicht durchleiden und er gab auf.



6. Runde

ASK Winterthur 71635-Réti 415892 : 2
Scherrer Heinrich1878-Suter Christian1689½ : ½
Kisters Julius1527-Sigrist Donald1606½ : ½
Sierra Robin1574-Lauber Jörg W.15111 : 0
Roost Till1563-Florin Jon15510 : 1


(Jörg Lauber) Einen schönen Schachnachmittag erlebte unser Team Réti 4 in der Alten Kaserne in Winterthur am 06.03.2010. Im Schachsaal bestritten wohl nicht weniger als acht Teams aus den diversen SGM-Ligen ihre Wettkämpfe der sechsten Runde. Donald Sigrist und Jon Florin halfen unserem Team freundlicherweise und auch erfolgreich aus: Donald durfte, konnte oder musste früh remisieren gegen die Skandinavische Verteidigung des jungen Kisters Julius. Ich selbst konnte mich mit Schwarz in einen minimalen Stellungsvorteil der Sizilianischen Verteidigung durchkämpfen, machte aber im Endspiel einen tragischen Fehl- oder Fingerzug, der mich zwei Bauern kostete, ich stand mit abgesägten Hosen da, und konnte folgend meinem Gegenüber nur noch wohlwollend die Hand reichen. Jon Florin hatte seiner Aussage nach etwas Glück und gewann seine Partie gegen die Spanische Verteidigung mit Dame und Läufer gegen zwei Türme und Springer, Bravo. Schliesslich musste Suter Christian mit Schwarz nach einem heissen Spanier in ein Remis einlenken, es waren nur noch Springer und Bauern auf dem Felde, zu gewinnen gab es nichts mehr.


7. Runde 17.04.2010

Réti 41621-Schaffhausen Munot 216762½ : 1½
Christian Suter1707-Richard Brauchli1780½ : ½
Alexander Dybov1672-Felix Altermatt 16801 : 0
Martin Lachat1577-Arthur Waldvogel16151 : 0
Jörg W. Lauber1528-Klaus Dittrich16290 : 1


(Jörg Lauber) Was ich nicht zu hoffen wagte, habt ihr erspielt: Wir haben gegen die Schachgesellschaft Schaffhausen Munot in der siebten und letzten Runde gewonnen und sind damit sicher im oberen Drittel der Tabelle platziert. Aus meiner Sicht wurde damit das Saisonziel erreicht, ich danke euch allen für die turbulenten Partien. Heute gewannen Alexander Dybov und Martin Lachat. Christian Suter trug ein Remis bei und ich kochte unerwartet eine Kartoffel, also eine Null: Ich musste doch noch für Bruno Montalto einspringen, der sich in der Startzeit geirrt hatte und ganz erstaunt um 15.00 Uhr den Kopf in den Spielsaal reckte: Das war natürlich zu spät. Nun ja, die Pizzas und Pastas mit Käse und Sauce liessen dann die Süsse des Mannschaftssieges wieder aufklingen. Auf und davon, in die nächste Saison!

Teamleiter: Jörg W. Lauber, Blauäcker 20, 8051 Zürich
P 043 299 54 69, M 079 745 35 87
Mail jw_lauber©hotmail.com