2009/10
Paarungen 5. Runde:
| Runde 5: | ||||||
| Montag, 15.02.2010 | Höngg 1 | 1876 | - | Réti 1 | 2096 | 1 : 5 |
| Montag, 15.02.2010 | Riesbach | 1820 | - | Réti 3 | 1762 | 3 : 3 |
| Montag, 15.02.2010 | Réti 6 | 1561 | - | Phönix | 0 | 5½ : ½ |
| Donnerstag, 18.02.2010 | Réti 2 | 1921 | - | Letzi 1 | 1916 | 2 : 4 |
| Donnerstag, 18.02.2010 | Réti 4 | 1758 | - | Winterthur | 1763 | 2½ : 3½ |
| Donnerstag, 18.02.2010 | Wollishofen 3 | 1824 | - | Réti 5 | 1658 | 3½ : 1½ |
Final: Wollishofen 1 - SG Zürich 1 1½ : 4½
Lorenz, unser Chef Mannschaftsleiter reibt sich die Hände:“ … Die vielen Erfolge (Aufstiege)
der letzten Saisons konnten konsolidiert werden und so haben alle Teams den Klassenerhalt
erreicht. Dies obwohl wir anfangs Saison ein Team zurückgezogen haben und alle Teams
nachgerückt sind.
Herzliche Gratulation und besten Dank für Euren Einsatz! …“
Réti 1 - MEISTER B
Klus Park, Asylstr. 130, 8032 Zürich
Stefan Berger, Rüdigerstr. 3, 8045 ZH
1. Runde:
| Réti 1 | - | Dübendorf 1 | 3½ - 2½ | ||
| Ruben Porras Campo | 2064 | - | Florin Paun | 2055 | ½ : ½ |
| Roman Schnelli | 2002 | - | Marcel Galati | 2073 | 0 : 1 |
| Peter Meier | 2022 | - | Giorgio Cucchi | 2011 | 1 : 0 |
| Stefan Berger | 1999 | - | Markus Forster | 1916 | ½ : ½ |
| Patrick Gsell | 1959 | - | Roger Bundi | 1882 | 1 : 0 |
| Philipp Kaufmann | 1764 | - | Daniel Heddergot | 1866 | ½ : ½ |
Mein kleiner Bericht....
Geglückter Auftakt von Réti 1 in die 1.ZMM-Runde. Zwar nominell geschwächt konnten wir verhältnismässig einen leichten Sieg einfahren. An den schwarzen Brettern sah es bei allen gut aus, bei den Weissen war überall leichter Vorteil erkennbar. An meinem Brett konnte ich mit Schwarz leicht ausgleichen, aber leider wurden zu viele Figuren getauscht und so war Remis die logische Folge. Philipp Kaufmann als wahrer und echter Kämpfer am letzten Brett auftretend, sicherte das 2.Remis mit Schwarz, sodass wir in Ruhe sehen zusehen konnten, wie sich nun die Gegner an ihren schwarzen Brettern winden müssen. Patrick und Peter hatten jeweils schöne Vorteile, jeder seinem Spielstil entsprechend. Mit diesem Wissen konnten wir auch die Niederlage von Roman gut verkraften, da jetzt wir noch 3 weisse Bretter offen hatten und an jedem zeichnete sich immer deutlicher ein Sieg ab. Ruben konnte in einem Turmenspiel nicht mehr gewinnen und Patrick und Peter sicherten sich mit soliden Spiel jeweils den Sieg. Der Mannschaftsleiter ist gar froh, dass wir diesen Wettkampf gewonnen hatten, dank löblicher Hilfe seitens Roman und den sehr breitwilligen Zusagen von Spielern die gar nicht zu dieser Mannschaft gerechnet werden, konnten wir vollzählig antreten.
Ihnen ein sehr grosses Dankeschön.
Stefan
2. Runde:
| Nimzowitsch 1 | 2086 | - | Réti 1 | 3 : 3 | |
| Hugo Kalbermatter | 2129 | - | Lorenz Wüthrich | 2118 | 0 : 1 |
| Roland Levrand | 2143 | - | Spyros Papakonstantinou | 2110 | 0 : 1 |
| Massimo Cavaletto | 2105 | - | Peter Meier | 2037 | 1 : 0 |
| Markus Germann | 2048 | - | Robert Hauser | 2008 | 1 : 0 |
| Mikael Ionesco | 2005 | - | Roman Schnelli | 1988 | 0 : 1 |
| Jürg Niederberger | - | - | N.N. | - | 1 : 0 FF |
Roman Schnelli nicht glücklich aber erleichtert: „Réti 1 erreichts Remis bei Nimzowitsch 1
Nachdem unserem Fanionteam am Samstag ein Unentschieden gegen Wollishofen geglückt ist, konnte nun die ZMM-Mannschaft nachziehen. Erneut prägte ein chaotischer Auftakt die Begegnung. Die Absage von Emanuel traf sehr spät ein und es konnte kein Ersatz mobilisiert werden. An dieser Stelle sei angemerkt, dass wir einfach zu viele Forfait-Punkte in der ZMM hinnehmen müssen, das kann es einfach nicht sein! Spyros lancierte am 2. Brett einen tollen Königsflügelangriff mit welchem er Roland Levrand schön bezwang. Roman verhedderte sich in der Eröffnung, musste einen Einschlag auf h7 zulassen, doch der Gegner (und auch Roman) sah das Matt in 2 nicht. Der Rest war dann einfach zu erledigen. Lorenz spielte mit einem weiteren Ex-Rétianer, Hugo Kalbermatter, eine muntere Partie. Die Symbiose aus Trompowski und Drachen beendete Lorenz zu seinen Gunsten. 3:1 wär hätte das gedacht? Leider verloren Peter und Robert in unklaren Stellungen. Schade, auch zu fünft wäre Nimzowitsch an diesem Abend zu packen gewesen, wir dürfen uns aber nicht beklagen.
3. Runde:
| Réti 1 | 2057 | - | Wollishofen | 2233 | 2 : 4 |
| Markus Räber | 2281 | - | Michael Hochstrasse | 2385 | 0 : 1 |
| Robert Hauser | 2008 | - | Fabian Mäser | 2305 | 0 : 1 |
| Emanuel Wyler | 2024 | - | Martin Fierz | 2334 | ½ : ½ |
| Peter Meier | 2037 | - | Patrick Kupper | 2304 | 0 : 1 |
| Roman Schnelli | 1988 | - | Patrick Eschmann | 2093 | 1 : 0 FF |
| Stefan Berger | 2004 | - | Joachim Kambor | 1979 | ½ : ½ |
4. Runde:
| Réti 1 | 2030 | - | Pfäffikon | 2090 | 2½ : 3½ |
| Markus Räber | 2248 | - | Michael Bucher | 2246 | 0 : 1 |
| Lorenz Wüthrich | 2116 | - | Pat. Hugentobler | 2228 | ½ : ½ |
| Emanuel Wyler | 2024 | - | Manfred Gosch | 2052 | ½ : ½ |
| Schnelli Roman | 2019 | - | 1 : 0 FF | ||
| Peter Meier | 2043 | - | Stefan Wanner | 1954 | 0 : 1 |
| Giulio Donati | 1729 | - | Thomas Künzli | 1968 |
Lorenz
Roman sachlich-schachlich:“Réti 1 verliert das Heimspiel gegen Pfäffikon 1 knapp mit 2.5 zu 3.5.
Das ihr zustehende Quantum Glück scheint das erste Team in dieser Saison bereits aufgebraucht zu haben. Wir beziehen eine ärgerliche Niederlage gegen ein ziemlich starkes Pfäffikon. Roman wunderte sich über den bereits zweiten persönlichen Forfait- Sieg in dieser Saison und ärgerte sich auch ein wenig über den unproduktiven Abend. Giulio, als kurzfristiger Ersatz für Mirko (nächt-licher Arbeitseinsatz) eingesprungen, erreichte ein gutes Remis gegen den klar stärker dotierten Thomas Künzli. Auch Lorenz hatte Patrick Hugentobler mit schwarz gut im Griff, konnte in der Endab-rechnung aber nicht den ganzen Punkt für uns beanspruchen. Peter erwischte nicht den besten Abend und verlor, während Emanuel the equalizer sich ins Remis schickte. Am ersten Brett erlebten die Kiebitze einen spannenden Kampf zwischen Markus und Michael Bucher, welchen Markus im Endspiel leider verlor.
5. Runde:
| Höngg 1 | 1876 | - | Réti 1 | 2096 | 1 : 5 |
| Goldschmid Klaus | 2006 | - | Räber Markus | 2248 | 0 : 1 |
| Skreblin Srecko | 1903 | - | Kappler Kaspar | 0 | 0 : 1 |
| Osio Guido | 1906 | - | Wyler Emanuel | 2024 | 0 : 1 |
| Bauer William | 1879 | - | Wüthrich Lorenz | 2116 | 1 : 0 |
| Würgler Ulrich | 1729 | - | Meier Peter | 2043 | 0 : 1 |
| Walker Georg | 1734 | - | Berger Stefan | 1997 | 0 : 1 |
Bericht:
Réti 1 war zu Gast bei Höngg und zeigte nochmals die Zähne, sodass wir zu einem hohen 5: 1 Sieg kamen. Einzig Lorenz klar auf der Siegesstrasse kam vom rechten Weg ab und verdarb die Partie bis zur Niederlage. Mit 5 Mannschaftspunkten holten wir einen Mittelfeldplatz, den wir auch als Saisonziel ausgaben. Leider sind wir nominell zu schwach für die Spitzenplätze und die vermeintlichen Pflichtsiege haben wir auch nur mühsam erreicht. Besonders danken möchte ich Markus Räber und Peter Meier, die sich als echte Kämpfer und mit viel Einsatzwillen bei der Sache waren.Die ganze Saison über hatte das Team mit Aufstellungssorgen zu kämpfen und damit stellt sich die Frage, wie wichtig den Réti-Spielern die ZMM ist.
Réti 2 - Promotion B
Klus Park, Asylstr. 130, 8032 Zürich
Adrian Siegel, Theaterstr. 8, 8001 ZH
1. Runde
Wettswil 2 - Réti 2 3 : 3
Alexander Türk ernüchtert: “Wir sind mit einer sehr starken zweiten Mannschaft nach Wettswil gefahren und haben uns dort mit der zweiten Mannschaft von Wettswil gemessen. Pünktlich um 19:30 ging es gegen Wettswil los undnach meinem Verständnis waren wir haushoher Favorit. Wir legten auch direkt wie die Feuerwehr los. Walter Königüberspielte seinen Gegner und fuhr nach kurzer Spielzeit den ersten Punkt ein. Kurze Zeit später willigte Otto nach Absprache mit Eugen ins Remis ein. Wir führten mit 1.5 zu 0.5 und standen an Brett 6 schon klar besser. Etwasspäter musste sich der Gegner von Brett 6 dem starken Spiel von Bernd beugen. 2.5 zu 0.5. In solchen Momenten ragt man sich nur: Wie hoch wird das Ergebnis ausfallen? Leider lief ab diesem Zeitpunkt nichts mehr bei Reti zusammen. T. Meyer stellte seine Angriffsbemühungen in einer besseren Stellung einzügig mit einem Damenverlust ein. Noch zwei offene Partien und wir benötigten 1 Punkt für den Sieg. Ich stand die ganze Zeit gegen meinem Gegner solide aber ohne ein Anzeichen auf Vorteil. Mittlerweile war Eugen in eine kritische Stellung hineingeschlidert. Die Wogen des Kampfes bei Eugen neigten sich mal in die eine und dann wieder in die andere Richtung. Ich hatte letztendlich in einer langen Abwicklung einen Zug übersehen und wickelte dann in ein leicht schlechteres Damenendspiel ab, in welchem ich dann das Remisangebot meines Gegners akzeptierte. Blieb nur noch Eugens Partie über, in der sich beide Spieler in einer furchtbaren Zeitnot befanden. Leider stellte Eugen in derselben seine Dame ein und musste unverzüglich aufgeben. Er zeigte sich als fairer Verlierer (ich hätte wahrscheinlich in den Tisch
gebissen) und so endete der Mannschaftskampf doch etwas enttäuschend aus unserer Perspektive mit einem Unentschieden. Wobei man sagen muss, dass Wettswil alle Chancen genutzt hat, welche angeboten worden sind In diesem Sinne, es kann nur besser werden.
2. Runde
| Réti 2 | 1947 | - | Säuliamt | 1715 | 4 : 2 |
| Alexander Türk | 1996 | - | Harry Oesch | 1968 | ½ : ½ |
| Eugen Fleischer | 1971 | - | Hans Kaufmann | 1883 | ½ : ½ |
| Walter König | 1937 | - | Erich Hedinger | 1624 | ½ : ½ |
| Otto Kruse | 1928 | - | Beat Kessler | 1779 | 1 : 0 |
| Jürg Nievergelt | 2012 | - | Bruno Schmid | 1480 | 1 : 0 |
| Thomas Müllenbach | 1838 | - | Walter Rützler | 1554 | ½ : ½ |
Alexander Türk leicht verunsichert: Am 26.11.2009 traten wir zu unserem ersten Heimkampf gegen Säuliamt an und hatten uns vorgenommen diesmal einen Sieg einzufahren. Obwohl wir den Ausfall von einigen Stammspielern verkraften mussten, traten wir mit einer sehr starken Mannschaft an. Im Schnitt hatte unsere Mannschaft um die 1930. Aber es wurde wieder ein enger Kampf. Unsere Gegner spielten stark auf und zwischenzeitlich sah es eher nach einer Niederlage für uns aus. Eugen hatte aus der Eröffnung raus eine verlorene Stellung und konnte diese nur durch ein Wunder gegen Hans Kaufmann zusammenhalten. Ich muss gestehen, dass ich die Partie schon abgeschrieben hatte, aber so ist das manchmal im Schach. Ebenfalls auf Verlust standen wir am sechsten Brett, wo man die lange Spielpause unseres Mannnschaftskollegen anmerkte. Verbissen kämpfte er mit einer Minusqualität weiter und erreichte ebenfalls nach drei Stunden erfolgreich ein Remis. Unser fünftes Brett gewann (so sah es zumindestens für mich aus) sicher und sollte uns hier den vielleicht entscheidenen Siegpunkt sichern nachdem Walter am Brett 3 sich auf Remis einigte. Ich stellte meine Gewinnbemühungen gegen Harry Oesch schlussendlich ein, obwohl man sagen muss, dass mein Gegner einige Züge vorher verpasste um erheblich in Vorteil zukommen. Beim Stand von 3:2 musste ich dann meine Bahn nehmen, damit ich noch nach Horgen nach Hause kommen konnte, so dass ich nicht weiss, ob Otto seine Mehrqualität verwerten konnte (doch, doch, er konnte A.d.R.) oder ein Remis herausgeholt hat, welches unseren Mannschaftssieg gesichert hat/hätte.
3. Runde
| Nimzowitsch 3 | 1882 | - | Réti 2 | 1934 | 3½ : 2½ |
| Volker Braun | 0 | - | Eugen Fleischer | 1971 | ½ : ½ |
| Michael Seiler | 1932 | - | Alexander Türk | 1996 | 1 : 0 |
| Michael Bütler | 1881 | - | Otto Kruse | 1928 | ½ : ½ |
| Peter Isler | 1904 | - | Walter König | 1927 | 1 : 0 |
| Rene Beereuter | 1805 | - | Geiger Bernd | 0 | 0 : 1 |
| Martin Hoffmann | 1887 | - | Thomas Müllenbach | 1838 | ½ : ½ |
4. Runde:
| Gligoric | 1882 | - | Réti 2 | 1937 | 2½ : 3½ |
| D. Mikavica | 2024 | - | Eugen Fleischer | 1991 | 1 : 0 |
| M. Gordic | 2024 | - | Alexander Türk | 1993 | ½ : ½ |
| Z. Rakazovic | 1889 | - | Otto Kruse | 1928 | ½ : ½ |
| Radoje Bojic | 1855 | - | Walter König | 1937 | 0 : 1 |
| Zoran Cokic | 1838 | - | Thomas Müllenbach | 1838 | 0 : 1 |
| Dragan Sibalic | 1857 | - | Torsten Meyer | 0 | ½ : ½ |
Alexander Türk erleichtert:“In der vierten Runde der ZMM bekamen wir es mit der starken Mannschaft von Gligoric zu tun und um es vorneweg direkt zu verkünden, wir lieferten einen spannenden Mannschaftskampf, den wir nicht unverdient gewannen. Vielleicht können wir trotz des schwachen Starts noch den Aufstieg schaffen, wenn wir unsere restlichen Mannschaftskämpfe gewinnen. Zurück zum Mannschaftsbericht. Die üblichen Verdächtigen (ausser Bernd) starteten mit leichter Verspätung im unterkühlten Klubraum von Gligoric mit der felsenfesten Überzeugung, nicht eine ähnliche Niederlage wie gegen Nimzowitsch einzufahren. Walter erarbeitete sich sehr schnell einen Vorteil, den er konsequent ausbaute und dann sicher zum Sieg verwertete. Insgesamt hinterlässt sein Spiel (auch in den vorherigen Mannschaftskämpfen) einen sehr guten Eindruck. Unsere neue Mannschaftsstrategie ab sofort lautet Eugen und ich bieten unseren Gegner immer direkt Remis an und an den hinteren Brettern schlagen die Mannen um Walter den Gegner.
Thomas lieferte am fünften Brett ein Hauen und Stechen bei dem er das bessere/glücklichere Ende für sich verbuchen konnte. So stand es 2:0. Eugen war am ersten Brett nach einem Rechenfehler in eine schwierige Stellung geschlittert, die er noch lang verteidigte, sich aber am Ende dem Schicksal ergeben musste. Gligoric verkürzte auf 1:2, ehe Torsten und Otto ihre Partien sicher in den Remishafen steuerten. 3:2 für Reti und es lief nur noch die Partie des Berichterstatters. Meine Stellung war lange ausgeglichen ehe eine furchtbare Zeitnot anbrach (wer hat übrigens die Regel erstellt, dass man bei der ZMM bei der ersten Zeitkontrolle mitschreiben muss, selbst wenn man weniger als 5 Minuten auf der Uhr hat - kann man bitte diese Regel wieder abschaffen? A.d.R. Klar doch, schillert’s: „Was Hände bauten, können Hände stürzen“ ).
Nachdem ich in Zeitnot den Gewinnzug übersehen hatte - jeder Spieler kennt wohl den berühmten Tunnelblick in der Zeitnot; man versucht nur noch keine Figur einzustellen.... - aber irgendwie habe ich dann die Remisabwicklung gefunden und die Partie endet in einem Remisendspiel. So haben wir im Endeffekt 3.5:2.5 gewonnen.
Auf weitere Siege...“
5. Runde:
| Réti 2 | 1921 | - | Letzi 1 | 1916 | 2 : 4 |
| Alexander Türk | 1993 | - | Werner Brunner | 2144 | ½ : ½ |
| Bernd Geiger | 0 | - | Fabio De Giacomi | 2029 | 1 : 0 |
| Eugen Fleischer | 1991 | - | Arnold Mienert | 2109 | 0 : 1 |
| Otto Kruse | 1928 | - | Laurent Schneider | 1880 | 0 : 1 |
| Jakob Nievergelt | 1967 | - | Janusz Barczyk | 1567 | 0 : 1 |
| Thomas Müllenbach | 1836 | - | Franco Rocco | 1764 | ½ : ½ |
Alexander Türk, klärt: “ Aufstieg verpasst. Die zweite Mannschaft von Reti trat in der letzten
Runde der ZMM als Tabellendritter gegen den Tabellenersten Letzi an und musste mit 4.5:1.5
gewinnen um noch an Letzi vorbeizuziehen. Es war also zu Beginn schon eine schwere Aufgabe, die leider durch die Absage von zwei Stammspielern weiter erschwert wurde. Nur ein Wunder von Zürich hätte hier geholfen, welches sich aber nicht einstellte. Im Gegenteil. Unser Mannschaftskampf verlief ein bisschen chaotisch. Es war unklar wer alle spielte, wer der Mannschaftsleiter war, etc.; die üblichen Sachen die man irgendwann wissen sollte. Im Endeffekt konnten wir aber mit 10 Minuten Verspätung an den Start gehen. Jakob Nievergelt war noch so nett, 2 Minuten vor dem Start den erkrankten Urs Benz zu ersetzen, so dass wir vollständig antreten konnten. Unsere Vorgabe war einfach. Wir lehnen jedes Remisangebot ab und gewinnen irgendwie alle Partien. Zum mindestens war dies unser theoretischer Plan. In der Praxis mussten wir nach einer Stunde eine empfindliche Niederlage von Otto hinnehmen. Wir durften uns an den restlichen 5 Brettern nur noch ein Remis leisten. Jakob kam leider auch in eine schwierige Stellung, verteidigte sicher aber zäh. Wir konnten es also immer noch schaffen. Thomas spielte eine schöne Partie, arbeitete sich kleine Vorteile heraus, ehe ihm ein Versehen unterlief und die Stellung remislich wurde. Er musste das Remisangebot seines Gegners ablehnen und versuchen irgendwie zu gewinnen (leichter gesagt als getan, wenn man dann auf Verlust steht). Jakobs Stellung war dann leider doch nicht mehr zu halten und damit waren unsere Aufstiegschancen weg. Nach dem 0:2 einigte sich Thomas mit seinem Gegner auf Remis. Zu den restlichen drei Partien ist nur so viel zu sagen. Bernd gewann sicher, Edmund musste sich seinem starken Gegner beugen und der Berichterstatter kam nicht über ein Remis hinaus, nachdem er den Vorteil weggeworfen hatte. Fazit: Letzi hat den Aufstieg verdient. Reti verspielte den Aufstieg schon in den vorherigen Runden.
Vielen Dank an alle Beteiligen und nächstes Jahr steigen wir bestimmt auf. :-)“
Réti 3 - Promotion A
Klus Park, Asylstr. 130, 8032 Zürich
Urs Benz, Reidholzstr. 73, 8805 Rapperswil,
1. Runde:
| Dübendorf 2 | 1776 | - | Réti 3 | 1732 | 2½ : 3½ |
| Eugster Alex | 1819 | - | Wettstein Willi | ½ : ½ | |
| Wagner Peter | 1791 | - | Hugelshofer Martin | 0 : 1 | |
| Feige Joachim | 1764 | - | Benz Urs | 0 : 1 | |
| Bel Thomas | 1721 | - | Wey Hans | ½ : ½ | |
| Bajraktari Ali | 1821 | - | Kosch Peter | 1 : 0 | |
| Saxer Ernst | 1740 | - | Bissig Martin | ½ : ½ |
2. Runde:
| Réti 3 | 1748 | - | SG Zürich 2 | 1851 | 3 : 3 |
| Hans Wey | 1796 | - | Hans Haas | 1995 | ½ : ½ |
| Willi Wettstein | 1901 | - | Harry Siegfried | 1897 | ½ : ½ |
| Martin Hugelshofer | 1779 | - | Robert Schweizer | 1952 | 1 : 0 FF |
| Martin Bissig | 1616 | - | Kurt Pauli | 1753 | ½ : ½ |
| Urs Benz | 1718 | - | Urs Weber | 0 | ½ : ½ |
| Michel Brand | 1676 | - | Christoph Knörzer | 1659 | 0 : 1 |
Urs Benz staunt: Mit dem Unentschieden gegen SG 2, die letzte Saison noch in der Meister-klasse spielten, sind wir zufrieden. Möglicherweise haben unsere Gegner uns unterschätzt, denn bei Spielbeginn um 19:30 waren sie erst zu Dritt. Zwei weitere Spieler trudelten 15’ spä-ter ein, aber am Brett 3 schenkten sie uns einen Forfaitpunkt. Bei den Einzelresultaten sticht vor allem Hans Wey hervor, dessen Gegner 221 Elo mehr aufweist; auch Martin Bissig darf sich freuen, hat doch sein Gegner 156 Elo mehr. Mit diesem Unentschie-den sind wir dem Klassenerhalt schon sehr nahe gerückt.
3. Runde:
| Glattbrugg | 1816 | - | Réti 3 | 1749 | 4 : 2 |
| Marcel Pfleghart | 1865 | - | Willi Wettstein | 1920 | ½ : ½ |
| Hans Frischknecht | 2061 | - | Urs Benz | 1718 | 1 : 0 |
| Ernst Lengweiler | 1796 | - | Roland Muheim | 1706 | ½ : ½ |
| Rico Perl | 1642 | - | Peter Kosch | 1705 | 1 : 0 |
| Werner Hagmann | 1689 | - | Martin Bissig | 1616 | ½ : ½ |
| Hans Richner | 1844 | - | Michel Brand | 1684 | ½ : ½ |
Gegen die elo-stärkeren Glattbrugger hatten wir keine Chance. Ich musste gegen den um 340 Punkte stärkeren Hans Frischknecht schon bald die Segel streichen. Kurz darauf ritt Peter ins Verderben, indem er seinen an sich schönen Angriff nicht korrekt abwickelte. Die andern vier spielten solide, ihre Gegner aber auch. Erwähnenswert ist das Remis von Michel gegen den um 160 Punkte stärkeren Hans Richner. Urs Benz
4. Runde:
| Réti 3 | 1739 | - | Chessflyers 1 | 1898 | 3 : 3 |
| Hans Wey | 1796 | - | Arnold Fuchs | 2000 | 0 : 1 |
| Martin Bissig | 1616 | - | HU Remensberger | 2040 | 0 : 1 |
| M. Hugelshofer | 1779 | - | Ciril Trcek | 1849 | 1 : 0 |
| Michel Brand | 1684 | - | J.P. Baumann | 1763 | 1 : 0 |
| Urs Benz | 1718 | - | Heinz Iseli | 1832 | 0 : 1 |
| Roland Muheim | 1702 | - | 1 : 0 FF |
Urs Benz staunt: “Schon wieder ein Unentschieden gegen eine an allen Brettern elo-stärkere Mannschaft! Wir hatten allerdings auch etwas Glück, denn zwei gegnerische Spieler fanden den Kluspark nicht und kamen 20 Minuten zu spät, und ein gegnerischer Spieler erschien überhaupt nicht. So starteten wir zwar mit einem Forfaitpunkt, doch bald mussten Martin Bissig und Urs Benz gegen starke Gegner aufgeben. An den übrigen drei Bretter wurde hingegen bis nach 22.30 Uhr gekämpft. Hans verlor leider bei beidseitiger Zeitnot in einem schwierigen Endspiel mit noch vielen Figuren auf dem Brett, doch Michel und Martin Hugelshofer spielten ihre Endspiele souverän, wobei ihnen auch die Zeitnot ihrer Gegner etwas entgegen kam. Eine sehr gute Leistung gegen die elo-stärkste Mannschaft unserer Gruppe.“
5. Runde:
| Riesbach 1 | 1820 | - | Réti 3 | 1762 | 3 : 3 |
| Martin Leutwyler | 2231 | - | Willi Wettstein | 1901 | 1 : 0 |
| Christoph Wirth | 1969 | - | Hans Wey | 1796 | ½ : ½ |
| Armins Fässler | 1637 | - | Roland Muheim | 1702 | ½ : ½ |
| Gian Rüfenacht | 1799 | - | Martin Hugelshofer | 1779 | 1 : 0 |
| Takashi Suda | 1603 | - | Martin Bissig | 1633 | 0 : 1 |
| Martin Rohner | 1679 | - | Michel Brand | 1645 | 0 : 1 |
Schon wieder ein Unentschieden gegen eine elo-stärkere Mannschaft! Nach einem aufbauendem gemeinsamen Nachtessen gingen wir ernsthaft ans Werk, denn wir benötigten, um sicher den Klassenerhalt zu schaffen (die andern Mannschaften spielen erst am Donnerstag) ein Unentschieden. Nachdem Willi mit Kopfweh gegen den 320 Elo stärkeren Gegner bald ins Hintertreffen geriet, begeisterte Martin Bissig mit einer dreizügigen Kombination, welche ihm einen ganzen Turm und bald den Sieg einbrachte. Die andern vier spielten solide, Martin H. etwas weniger und Michel etwas mehr, so dass wir so um 22.15 bei einem Glas Bier den Klassenerhalt begiessen konnten. Bravo!
Réti 4 - Klasse 1 b
Altersheim Klus Park, Asylstr. 130, 8032 Zürich
Kurt Juchli, Spiegelgasse 16, 8001 Zürich, Tel. P. 044 / 412 45 52
1. Runde:
| Nimzowitsch 4 | 1808 | - | Réti 4 | 1718 | 4 : 2 |
| Gundelfinger, Karin | 1905 | - | Wüthrich, Sebastian | 1836 | 0 : 1 |
| Stoffregen, Günther | 1789 | - | Juchli, Kurt | 1791 | 1 : 0 |
| Fischer, Daniel | 1811 | - | Cussigh, Matteo | 1755 | ½ : ½ |
| Beereuter, René | 1797 | - | Bieler, Marcel | 1677 | 1 : 0 |
| Andersen, Randi | 1781 | - | Donati, Giulio | 1715 | ½ : ½ |
| Rüegg, René | 1766 | - | Riniker, Werner | 1536 | 1 : 0 |
Kurt Juchli, noch etwas atemlos: Sieg von Sebi, der im Vorfeld seiner Brasil-Ferien gekügelt hat wie Ronaldinho mit dem Ball; Remisen von Matteo und Giulio - Bei Giulio per Schieds-richter-Dekret: in einem Zeitnotdrama ging alles drunter und drüber und da ich selber in Zeitnot war, (nicht zu vergessen meine Gehörschutz-Pfropfen), vollauf beschäftigt mit meinem Endspiel TL:TL (gleichfarbige L) mit 5:6 Bauern, Fallen aufzustellen etc. Half aber nix! Vgl. noch Beitrag Marcel Bieler – wenig fehlte und gleich noch eine Überraschung wäre perfekt gewesen …
2. Runde:
| Schachkooperative | 1728 | - | Réti 4 | 1745 | 1 : 5 |
| Ramp Edi | 1934 | - | Riniker Werner | 1535 | 1 : 0 |
| Thomi Albert | 1774 | - | Wüthrich Sebastian | 1837 | 0 : 1 |
| Lanz Hans Martin | 1883 | - | Hunkeler Kari | 1800 | 0 : 1 |
| Gsell Albert | 1889 | - | Juchli Kurt | 1816 | 0 : 1 |
| Nägeli Mika | 1492 | - | Donati Giulio | 1715 | 0 : 1 |
| Schöb Pedro | 1394 | - | Kaufmann Philipp | 1764 | 0 : 1 |
KURT JUCHLI anderntags an sein Team: Wir haben gestern in der Kooperative jenseits aller Erwartungen aber im Bereich nüchterner Hoffnung grosses Theater geboten in einem Ambiente, das seines Gleichen sucht: Im Ampelrhythmus vorbei donnernder Abendverkehr versus unerbittlich mahnendem Stundenschlag des Wandührchens, das so süss war wie der Zuckerguss auf dem aus der Bäckerei bereitgestelltem Gebäck und wie das Käpi auf dem pulsierenden Haupt von PEDRO SCHÖB -- dazu die tickenden Garde-Uhren, grossartig!. Nach rund 30 Minuten vermeldete GIULIO Gewinn mit Schwarz -- sein Bericht: Mein Gegner verwechselte im Sc3-Französich zwei Varianten und verlor schnell einen Bauern und später auch noch die Dame. Das Spiel dauerte 12 Züge, deren sechs ich mit dem gleichen Springer zog. Dieser Springer eroberte im Übrigen zunächst einen Bauern und opferte sich später auch noch für die Dame. 45 Minuten später ging PEDRO SCHÖB k.o. -- PHILIPP dazu: Und als mir etwas später Gleiches wie Giulio gelang, war’s als hätten wir KURTS Direktive (von GIULIO und PHILIPP erwarte ich den ganzen Punkt) nach der Melodie das Geigen der Lämmer befolgt. Richtig, denn genau so holperig-schrecklich wie meine Anspielung an Titel und Film, war mein Sieg: Ich und dann glücklicherweise PETER SCHÖB übersahen eine vorentscheidende Gabel …
Kari Hunkeler
Kurz bevor die Wanduhr 10 Mal schlug vermeldete KARI seinen Punkt, die Linksspringer-Eröffnung seines 1883er-Gegners beeindruckte ihn überhaupt nicht. Das freute umso mehr, als er sich eine Stunde vorher auch ein Remis hätte vorstellen können. Hierfür war es aber noch zu früh, zumal aus taktischen Gründen WERNER am Brett 1 mit Schwarz einem Fätzen gegenübersass, allerdings recht gelas-sen und, wie mir schien, mit sehr guten Theoriekennt-nissen in Sizilianisch. Und SEBI meldete ein sinken-des Schiff, nachdem er irgendwie ein Figur lassen musste. Bei beiden kam zu jenem Zeitpunkt langsam guter Wind auf. Aber dann punktete auch SEBI in dem er in Rückenlage völlig unverkrampft aufspielte. Und PHILIPPS Anfrage anderntags: Gespannt bin ich, ob SEBIS Nebelgranate (Sg5) Wirkung zeigte – oder ob sein Partner mit e6-e5 seinen Angriff auf dem K-Flügel weiter zu verfolgen verstand. – Eine überaus spannende Partie konnte SEBI wie folgt ergänzen: Meine Nebelgranate hat mittels Spätzünder im Zusammenspiel mit Emms-Taktik 756 dem Gegner in beidseits offener Königsstellung Wirkung entfaltet und dank Mattdrohung den Gegner zur Aufgabe bewogen. SEBI ist glaubs der einzige, der Emms ganz durch-gearbeitet hat an einem Swimming-Pool in Indone-sien. Jetzt macht er Kasse in unmöglichen Stellungen und mit ihm Réti 4! Inzwischen gingen PHILIPPs Kiebitz-Hoff-nungen nicht auf: WERNER hat sich hoffentlich mit Sf6-d7 und Le7-g5 erfolgreich frei gespielt – sein Partner scheint mir sehr unglücklich mit seinem Sprin-ger am Damenflügel operiert zu haben: Warum hat er die verdoppelten Türme von WERNER auf der b-Linie nicht einfach mit Sd3-b4 sediert?
Und zu guter letzt ging auch mein Spiel auf, den Zentrumsvorstoss, wie ihn PHILIPP für Weiss er-wartete, erfolgte zwar, aber nicht um es zu öffnen (der Gegner hatte Turmverdoppelung auf der noch geschlossenen e-Linie), sondern um es zu schliessen und in der Folge alle Mann an den Königsflügel zu beordern, wo die Saat endlich und in letzter Minute aufging.
Das Team hat meisterlich gekämpft, und mir scheint das 5 zu 1 ist Ausdruck eines bereits nach 2 Runden geeinten Teams. So lässt es sich voranschreiten!
3. Runde:
| Réti 4 | 1745 | - | Letzi 2 | 1567 | 4½ : 1½ |
| Nagaiyanallur Venkat | 1850 | - | Loup Roger | 1573 | 1 : 0 |
| Wüthrich Sebi | 1837 | - | Lutz Thomas | 1708 | ½ : ½ |
| Juchli Kurt | 1816 | - | Bader Dusan | 1712 | 0 : 1 |
| Cussigh Matteo | 1755 | - | Busslinger Werner | 1535 | 1 : 0 |
| Bieler Marcel | 1677 | - | Güldenapfel Thomas | 1441 | 1 : 0 FF |
| Riniker Werner | 1535 | - | Biefer Willi | 1433 | 1 : 0 |
4. Runde:
| Wollishofen 4 | 1777 | - | Réti 4 | 1793 | 3½ : 2½ |
| Troxler Jules | 1855 | - | Nagaiyanallur Venkat | 1851 | ½ : ½ |
| v. d. Meijden Chris | 0 | - | Wüthrich Sebi | 1819 | 0 : 1 |
| Bannwart Remo | 1737 | - | Hunkeler Kari | 1800 | 1 : 0 |
| Arocha Carlos | 1813 | - | Juchli Kurt | 1821 | 1 : 0 |
| Obrecht H.R. | 1706 | - | Cussigh Matteo | 1772 | 1 : 0 |
| Kofmel Andreas | 1774 | - | Bieler Marcel | 1677 | 0 : 1 |
Kurt Juchli, unverzagt:“ mit Wollishofen 4 hatten wir endlich wieder einen schachlich gut motivierten Gegner, welcher, wie wir die Begegnung und den Kampf um den 2. Gruppe-Platz für sich entscheiden wollte. Am ersten Brett neutralisierte Venkat das Zugpferd des Gegners elegant und meldete ein Remis als die meisten anderen Bretter gerade Mal ins Mittelspiel einbogen. Einzig Sebi war ebenfalls bereits eingangs eines Schwerfigurenendspiels mit der Bauernstruktur, wie sie die Eröffnung hinterliess. Mit einem Mehrbauern liess er in ein Bauernendspiel abwickeln, das er routiniert gewann. Am Brett 3 liess Kari aus nicht restlos geklärten Gründen seine Dame im Regen stehen, hatte aber ansehnlich Gegenwert und -spiel: Allein, es reichte nicht mehr, das Unabwendbare abzuwenden. Zwischenstand: Unentschieden. Matteo musste seiner familiär und beruflich bedingten leichten Schachferne Tribut zollen und sehr viel Zeit in Mittelspielpläne investieren. Zeit, die ihm zum Schluss fehlte, seinen klaren Vorteil umzumünzen. Dafür gewann Marcel eine dramatische Partie gegen den fast 100 ELO schwereren Gegner: Bravo! Und so war es einmal mehr an mir, den Match zu entscheiden: Eine Ende Mittelspiel aus der Hand gegebene Partie in ein sicheres Remis zu führen mit Minusbauern bei je einem Turm und schliesslich in einem reinen Bauernendspiel, war noch nie meine Stärke und die Analyse wird erst noch zeigen, ob es sowieso nicht mehr möglich war. Jedenfalls gar nicht lustig, den Abend mit persönlicher und mannschaftlicher Niederlage zu beenden. Dennoch: Die Partien waren alle sehr spannend, der Gegner auf der Höhe, Klassenerhalt nicht mehr gefährdet und Teamgeist intakt.
5. Runde:
| Réti 4 | 1758 | - | Winterthur | 1763 | 2½ : 3½ |
| Nievergelt Jürg | 2012 | - | Nohl Hansjörg | 1799 | ½ : ½ |
| Cussigh Matteo | 1772 | - | Meier Daniel | 1803 | 0 : 1 |
| Hunkeler Kari | 1800 | - | Zoller Patrik | 1807 | ½ : ½ |
| Juchli Kurt | 1821 | - | Forster Martin | 1800 | 0 : 1 |
| Riniker Werner | 1535 | - | Huber Ruth | 1604 | ½ : ½ |
| Sigrist Donald | 1606 | - | - | - | 1 : 0 FF |
„Mit Winterthur hatten wir es zum Schluss mit einem gut motivierten Gegner zu tun, der
ambitioniert auftrat, obschon bei gesichertem Klassenerhalt nichts mehr zu holen oder zu
verlieren war -- damit waren die beiden Teams exakt auf Augenhöhe. Relativ früh remisierte
WERNER gegen RUTH HUBER, nachdem der Kahlschlag im Mittelspiel beide Spieler
einigermassen ungerichtet in ein offenes Endspiel entliess. Die Partie von Matteo schien mir
recht spannend zu sein, jedenfalls kann es daran nicht gelegen haben, dass sein Gegner,
nachdem er gerade noch seinen 12. Zug abgesondert hatte und darüber einen kräf-tigen
Schluck aus seinem mit mindestens einem Dreier Roten gefüllten Schwenker genommen
haben musste, ein Nickerchen machte. MATTEO wies mich mit vielsagend-fragendem Blick auf
das eigenartige Phänomen hin. Da ich mir nicht sicher war, ob das nun ein still-schweigendes
Remisangebot war oder gar die frühzeitige Aufgabe der Partie durch antizi-pierten Zeitverlust,
meldete ich die Sachlage mit wortloser Gestik dem gegnerischen Team-leiter, der seinen
Mitstreiter umgehend in den Wachzustand zurückholte. Dieser gewann dann einen Bauern,
verpasste in der Folge forcierten Gewinn, doch behielt er im Endspiel die Oberhand.
Das Endspiel am Brett 1 zu gewinnen, war sich dagegen JÜRG recht sicher. Aber der Gegner
verteidigte sich geschickt: Remis. Remis auch für KARI. Auch ich verlor prosaisch einen übermütigen Zentrumsbauern. Im Schwerfigurenendspiel konnte mein Gegner mit der Dame in mein Lager eindringen und weitere Damenflügelbauern fressen. Als es ihm gelang mit 3:2 Bauern am Königsflügel und 3:1 Bauern am Damenflügel noch einen Turm und die Damen weg zu tauschen, sah es so aus, als könnte ich in einem Turmendspiel die Partie noch kehren, da mein König und Turm optimal zusammenwirkten, im Verbund seine Damenflügel-Bauern abrasierten, taktische Drohungen aufstellten und mein c- Bauer Begleitschutz hatte. So hatte ich einmal mehr das Vergnügen, ein fulminantes strategisches Turmendspiel zu bestreiten -- aber einmal mehr reichte die ZMM-Zeit nicht, es durchzuziehen. Das Team hat gut gekämpft -- Réti 4 ist bereit für die nächste Saison!“
Réti 5 - Klasse 1 a
Pizzeria Pasta Ciao, Weinbergstr. 26,
Martin Lachat, Hätzlergasse 2, 8048 ZH
1. Runde:
| Réti 5 | 1658 | - | Friesenberg | 1676 | 1 : 5 |
| Daniel Lienhard | 1694 | - | Istvan Bojus | 1808 | 0 : 1 |
| Martin Lachat | 1624 | - | Artur Storrer | 1737 | 0 : 1 |
| Alexander Dybov | 1671 | - | Hans Gfeller | 1701 | 0 : 1 FF |
| Jack Hauser | 1641 | - | Werner Steiner | 1670 | 0 : 1 |
| Bruno Montalto | 0 | - | Reiner Steiger | 0 | 1 : 0 |
| Christian Suter | 0 | - | Fredi Weinmann | 1463 | 0 : 1 |
Die erste Runde ZMM verlief für Réti 5 alles andere als erfolgreich!
Von meinen 8 Mannschaftskollegen haben mir 7 für diese erste Runde ZMM zugesagt, also konnte ich mir den Luxus leisten, alle spielen zu lassen und mich als non playing Captain aufzustellen. Denkste!! Nach 20 Minuten galten Kerim und Alexander immer noch als vermisst und unauffindbar! Also setzte ich mich ans zweite Brett und hoffte doch noch auf das Erscheinen von Alexander.
Aber nach 30 Minuten hatten wir unseren ersten Forfait-Nuller. Jetzt kam Bewegung in die Mannschaft! Bruno versuchte es mit einem gewaltigen Königsangriff und blieb erfolgreich! Bravo Bruno! Dann aber bröckelte es. Ein Nuller für Jack in ausgezeichneter Stellung. Auch Christian und Daniel mussten die Segel streichen nach gutem Kampf. Mit vorübergehend einem Mehrbauern und Springer gegen Läufer kämpfte ich vielleicht etwas unglücklich und kassierte den letzten noch möglichen Nuller!! Also 1 : 5! Meinen herzlichen Dank an alle Akteure in dieser Runde!
Aber zwei Vermisstmeldungen sind zwei zu viel, oder????
Bruno Montalto
2. Runde:
Martin Lachat: die zweite Runde ZMM mit unserer Mannschaft Réti 5 von gestern abend gegen ein doch starkes Escher Wyss 1 hat bestens geklappt! Detail-Resultate siehe unten in meiner Resultatmeldung. Souveräner 4 zu 2 Sieg. Gratuliere Euch zu diesem Erfolg und danke Euch für das pünktliche Erscheinen. Langsam spielt sich unsere Mannschaft ja doch noch ein. In der dritten Runde spielen wir gegen Springer 2. Am 15. Dezember 2009 auswärts. Einladung folgt noch. Wer aber mit Sicherheit dann nicht spielen kann, gibt mir doch bitte sofort Bescheid. Wenn alle spielen können, sind zwei Spieler dann leider halt Ersatz.
| Réti 5 | 1668 | - | Escher Wyss 1 | 1592 | 4 : 2 |
| Jack Hauser | 1641 | - | David Klicov | 1711 | ½ : ½ |
| Daniel Lienhard | 1694 | - | Ljubisav Kojic | 1765 | ½ : ½ |
| Martin Lachat | 1637 | - | Nenad Pavlica | 1565 | 1 : 0 |
| Kerim Yunt | 1699 | - | Jürg Suter | 1631 | 0 : 1 |
| Christian Suter | 0 | - | Micha Frei | 1477 | 1 : 0 |
| Alexander Dyboy | 1971 | - | Bernhard Egger | 1594 | 1 : 0 |
Martin Lachat, knapp doch beruhigt: Die zweite Runde ZMM mit unserer Mannschaft Réti 5 von gestern Abend gegen ein doch starkes Escher Wyss 1 hat bestens geklappt! Detail-Resultate siehe unten in meiner Resultatmeldung.
Souveräner 4 zu 2 Sieg. Gratuliere Euch zu diesem Erfolg und danke Euch für das pünktliche Erscheinen. -
3. Runde:
| Sihlfeld/Springer 2 | 1750 | - | Réti 5 | 1710 | 3 : 3 |
| Beat Eppler | 1846 | - | Christof Tschurr | 1843 | 1 : 0 |
| Fritz Keller | 1931 | - | Daniel Lienhard | 1694 | 1 : 0 |
| Thomas Lang | 1631 | - | Alexander Dybov | 1671 | 0 : 1 |
| Bruno Steiger | 1720 | - | Jack Hauser | 1641 | 0 : 1 |
| Anton Ludwig | 1697 | - | Bruno Montalto | 0 | 1 : 0 |
| Werner Schmidt | 1676 | - | Kerim Yunt | 1699 | 0 : 1 |
Die dritte Runde ZMM haben wir erfolgreich 3 : 3 remis gespielt gegen ein starkes Springer 2. Als erster verabschiedete sich Alexander siegreich nach einem tollen Skandinavier, bei dem er nach einer Figur auch noch die Dame erwischte. Daniel musste leiden, indem er zuerst eine Figur für zwei Bauern, dann noch eine Figur für einen Bauern hergeben musste. Fritz Keller wahr wohl mit seinen 1900 Elo eine Spur zu stark. Bei Jack Hauser ging es Achtung fertig los und schon stand er in toller Stellung! Dann aber bröckelte es und plötzlich brannte das ganze Brett lichterloh auf beiden Seiten. Vorsorglich hatte ich mal ein Fenster öffnen lassen, dass nicht auch noch der Tisch Feuer fing! Die Schlacht endete mit einem Sieg für Jack! Bruno spielte ganz wunderbar. Organisierte einen tollen Königsangriff und kam schlussendlich mit einem Mehrturm gegen einen kleinen Bauern an. Ich feierte schon 3 : 2 für uns bei einem Bierchen, als plötzlich alles flöten ging. Mehrturm weg, Bauern weg und Bruno stand im Endspiel mit abgesägten Hosen und 3 Minusbauern und je einem Turm da. So ist Schach. Kerim kämpfte und schwitzte gegen Werner Schmidt und siegte plötzlich mit Damengewinn. Bravo! Also doch 3 : 2 für uns und noch ein Bierchen! Bei Christof hatte ich einige Bedenken. Er hatte lange mit einer unangenehmen Damenfesselung zu kämpfen; hielt sich aber dennoch immer im Remisbereich. Am Schluss aber war die Stellung dann doch nicht mehr zu halten. Ich danke Euch Kämpfern allen für den tollen Einsatz. Martin Lachat
4. Runde:
| Réti 5 | 1667 | - | Langnau 1 | 1779 | 2 : 4 |
| Kerim Yunt | 1699 | - | Erwin Schuler | 1807 | 0 : 1 |
| Daniel Lienhard | 1694 | - | Daniel Zangger | 1905 | 0 : 1 |
| Bruno Montalto | 0 | - | Heini Nievergelt | 1873 | 0 : 1 |
| Alexander Dybov | 1672 | - | Emil Schwager | 0 | 1 : 0 |
| Martin Lachat | 1579 | - | Willi Bernegger | 1576 | ½ : ½ |
| Christian Suter | 1689 | - | Peter Fallegger | 1735 | ½ : ½ |
Martin Lachat ungläubig: “Es hat nicht sollen sein. Wir haben wohl gekämpft wie die Löwen, aber Langnau 1 ist tatsächlich mit der ersten Mannschaft angetreten und die war noch stärker als Büffelholz. Angetreten mit immer noch 0 Punkten auf dem Konto, haben sie uns wohl die Hühner eingetan, und wir dürften mit einem blauen Auge davongekommen sein.
Daniel und Bruno mussten schon bald mal die Segel streichen. Aber kurze Zeit später vermeldete Alexander einen glücklichen Sieg nach einer etwas wohl konfusen(?) Partie. Ich konnte mit einem Mehrbauern und Läufer gegen Springer nicht gewinnen und musste remis geben, was Christian als Vorbild nahm und auch remisierte. Kerim am ersten Brett kämpfte gegen den sympathischen Captain Erwin Schuler bis beide nur noch eine Minute und ein paar Zerquetschte auf der Uhr hatten. Musste dann aber die Niederlage eingestehen.“
5. Runde:
| Wollishofen 3 | 1824 | - | Réti 5 | 1658 | 3½ : 1½ |
| Alexander Irion | 1920 | - | Alexander Dybov | 1672 | 1 : 0 |
| Oskar Willimann | 1904 | - | Christof Tschurr | 1843 | 0 : 1 |
| Martin Geyer | 1762 | - | Jack Hauser | 1636 | 1 : 0 |
| Franco Previtali | 1676 | - | Daniel Lienhard | 1694 | ½ : ½ |
| Nicola Schmid | 1856 | - | Martin Lachat | 1579 | 1 : 0 |
| - | - | - | 0 : 0 |
Diese 5. Runde ZMM ist mir ein bisschen wie beim Kehraus vorgekommen! Alles ganz locker unter dem Motto: Die Würfel sind eh gefallen! Unser Gegner war bereits Gruppensieger, da Friesenberg gegen Springer/Sihlfeld verloren hat! Die beiden Letzten: Langnau 1 und EWZ 1 konnten sich nur gegenseitig die Punkte streitig machen, was an unserem Verbleib in der Klasse nichts mehr änderte. Also auf in die Schlacht. Kerim wurde wieder einmal vermisst! Wir haben noch schnell eine Brettrochade eingeleitet, sodass alle spielen konnten. Beim Gegner war das 6. Brett von Anfang an nicht besetzt. Während ich schon nach 12 Zügen studierte, wann ich aufgeben soll (ich lief in das tolle Lxh7+) wurden am dritten Brett bereits die Figuren wieder aufgestellt. Jack war wieder Single. Seine Dame hat sich in einer Springergabel verflüchtigt!! Ich musste schmunzeln und gab auch auf! Alexander am ersten Brett schaute immer unglücklicher aufs Brett. Seine Dame zog ganz alleine in wilden Feldzügen über das Brett in die gegnerische Stellung und eroberte Kleinbauer um Kleinbauer bis es seinem Gegner zu bunt wurde und er dem wilden Treiben Einhalt gebot und mit Mattangriff und Damenfang das böse Spiel beendete! Daniel Lienhard spielte gewohnt seriös und war mit dem remis einverstanden. Christof zeigte uns dann, wie es geht. Mit Mehrqualität demonstrierte er uns noch Verbliebenen (Alex war inzwischen ohne Figurenaufstellen und Verabschiedung davon geeilt -auch Verlieren will gelernt sein!-) einen schönen Königsangriff bis sein Gegner nicht mehr mochte und aufgab! Also ein Sieg und ein Remis. Die Schlachten sind geschlagen, und wir sind mit einem blauen Auge davongekommen! Sprich Verbleib in der ZMM-Gruppe 1/a. Ich danke hier all meinen Mannschaftskollen für den tollen Einsatz. Wir haben wohl fast alle das beste gegeben. Aber....: Forfait-Niederlagen müssen ja nun nicht unbedingt sein. Und gleich zwei ff in nur 5 Runden (!), da stimmt was nicht mit der Motivation! Zudem kostet jede ff-Niederlage eines Spielers die Clubkasse Fr. 20.00!! Muss auch nicht sein.
Grüsslein, Martin.
Réti 6 - Klasse 2 b
Restaurant Pizza Pasta Ciao, Weinbergstr. 26, 8001 Zürich
Bernhard Burkhardt, Witikonerstr. 323, 8053 ZH, Tel. P. 078 / 646 56 35
1. Runde:
| IBM | 1635 | - | Réti 1 | 1621 | 3½ : 2½ |
| Nagelstein Alex | 1709 | - | Keller Franco | 1585 | 0 : 1 |
| Hiltbrunner Markus | 1646 | - | Lauber Jörg | 1523 | 1 : 0 |
| Mollet Robert | 1613 | - | Burkhardt Bernhard | 1700 | ½ : ½ |
| Brodersen Thomas | 1628 | - | Kammerer Daniel | 1622 | ½ : ½ |
| Gross Rainer | 1579 | - | Brand Michel | 1676 | ½ : ½ |
| Ott Felix | 0 | - | Steinmann Helen | 0 | 1 : 0 |
Liebe Réti 6er
Ich kann über Eure Partien nur berichten, wenn sie sauber aufgeschrieben sind. Bitte schenkt der Notation mehr Aufmerksamkeit. Franco spielte mit schwarz gegen Alex Nagelstein einen Sizilianer. Sicher wird er seine Variante zu verbessern suchen. Es darf nicht schon in der Eröffnung ein Spriger und dann die Dame des Weissen fast unvertreibbar auf d6 eindringen. Vertrieben wurde sie dann durch den schwarzfeldrigen Läufer, der aber so zum Abtausch kam, was nicht vorteilhaft ist, weil er im Fiangetto vor dem rochierten König gebraucht wird. Im Mittelspiel spielte Alex allerdings merkwürdig passiv, was Franco eikalt ausnützte. Gratulation. Du hast unsere Ehre gerettet. Jörg spielte gegen einen starkren Gegner eine saubere Eröffnung und stund zu Beginn des Mittelspiels sicher nicht schlecht. Da erspähte er auf dem Damenflügel einen schwächelnden Bauern, den er mit einer kleinen Kombination eroberte. Aber der Bauer erwies sich als vergiftet. Im Gegenzug gewann sein Gegner einen wichtigen Bauern im Zentrum und erreichte sogleich einen Vorteil, den er nicht mehr aus der Hand gab. Ich selber schob gegen Robert Mollet einen korrekten aber wenig inspirierten Caro Kann. Es gelamg ihm mit weiss den Turm von h1 über h4 ins Zentrum zu führen, was einigen Druck erzeugte. Nach dem Tausch mehrerer Figuren hatte ich jedoch einen Mehrbauern, den ich aber nicht zum Gewinn führen konnte. Remis. Michel Brand musste erkennen, dass sein Gegner wusste wie die einglische Eröffnung zu behandeln ist. Aber auch Michel gelang es, den Druck sukzessive abzubauen und mit einem Mehrbauern ins Endpiel zu gelangen. Aber Michel ist inzwischen an die endlose Bedenkzeit der Seniorenturniere gewöhnt. Hier geriet er in Zeitnot und musste seinem Gegner ein Remis offerieren. Helen Steinmann musste gegen Felix Ott Lehrgeld bezahlen. Wie schlussendliche das Mattnetz zustande kam, kann ich mangels einer verständlichen Notation nicht berichten. Als letzter kämpfte noch Daniel Kammerer gegen Thomas Brodersen. Mit einer kleinen Kombination versuchte er einen Turm und zwei Bauern für zwei Figuren zu gewinnen. Sein Gegner fand aber eine gerissene Antwort, so dass die Bilanz schliesslich ganz anders aussah, nämlich eine Figur gegen einen Bauern. Daniel kämpfte aber wacker weiter. Verständlich dass er eine unerwartete Remisofferte sofort, also ohne Konsultation des Mannschaftsleiters akzeptierte.
2. Runde spielfrei
3. Runde
| Réti 6 | 1566 | - | Riesbach 2 | 1575 | 4 : 2 |
| Franco Keller | 1595 | - | Martin Tremp | 1575 | 1 : 0 |
| Roman Muraviev | 0 | - | Roger Ritter | 0 | 0 : 1 |
| Bernhard Burkhardt | 1704 | - | Aldo Eigenmann | 0 | 1 : 0 |
| Jörg Lauber | 1523 | - | Tizian Steinmann | 0 | 1 : 0 |
| Danuel Jörger | 1442 | - | Julia Fischer | 0 | 1 : 0 |
| Peter Pfister | 0 | - | Hans Guggenbühler | 0 | 0 : 1 |
4. Runde:
| Langnau 2 | 0 | - | Réti 6 | 1532 | 2 : 4 |
| Fallegger Pirmin | 0 | - | Keller Franco | 1595 | 0 : 1 |
| Zweifel Heinz | 0 | - | Flurin Jon | 1551 | 0 : 1 |
| Gubser Peter | 0 | - | Muraview Roman | 0 | 1 : 0 |
| Schulz Eberhard | 0 | - | Lauber Jörg | 1511 | 0 : 1 |
| Brütsch Jolanda | 0 | - | Jörger Danuel | 1469 | 0 : 1 |
| Ten Pierick Jan | 0 | - | Steinmann Helen | 0 | 1 : 0 |
Bernhard Burkhardt erfreut:“ Es ist für den Mannschaftsführer besonders bei Auswärtsspielen immer wieder ein besonderes Erlebnis, wenn alle Spieler rechtzeitig am Spielort eintreffen. Danke für die Zuverlässigkeit. Jon merkte man sein Weihnachtsopen - Training an. Er spielte einen sauberen Sizilianer bis sein Gegner ohne einen Fehler zu machen auf Verlust stand. Leider musste Roman kurze Zeit später die Segel streichen. Lieber Roman: Eine solide Partie beginnt mit einer sauberen und korrekten Notation. Inzwischen hatte Helen die gegne-rische Dame gegen zwei Leichtfiguren erobert. Da war sie so perplex, dass sie nicht mehr weitr wusste. Sie verlor Figur um Figur und endlich die Partie. Danuel spielte gegen eine Dame natürlich Damenindisch. Seine Gegnerin war lange Zeit auf der Höhe ihrer Aufgabe. Aber auch Danuel gab sich keine Blössen. Ab Ende Mittelspiel stund er besser und sicherte den Punkt. Gottlob hatte Jörg ein gewonnenes Endspiel mit vier Mehrbauern erreicht. So wird es wenig-stens unentschieden, dachte ich, denn Franco hatte keck einen Springer auf die zweite Linie geführt und ihn prompt ohne Kompensation verloren. Sein Gegner war ein alter Mann und brauchte enorm viel Bedenkzeit. Aber s ein Sieg schien klar. Plötzlich fiel die Uhr, aber da hatte Franco bereits ein Mattnetz geknüpft, so dass er auch sonst gewonnen hätte.
5. Runde:
| Réti 6 | 1561 | - | Phönix | 0 | 5½ : ½ |
| Bernhard Burkhardt | 1702 | - | Michael Kölliker | 0 | 1 : 0 |
| Jon Flurin | 0 | - | Luigi Berni | 0 | 1 : 0 |
| Jörg Lauber | 1511 | - | Roger Kunz | 0 | ½ : ½ |
| Danuel Jörger | 1469 | - | Rita Klien | 0 | 1 : 0 |
| Peter Pfister | 0 | - | Urs Ramseyer | 0 | 1 : 0 |
| Helen Steinmann | 0 | - | Pia Seiler Elmer | 0 | 1 : 0 |
Bernhard schätzt: “Phönix kam nicht richtig aus der Asche, obschon Roger Kunz mit schwarz
auf einen friedfertigen Jörg Lauber traf, mit dem er einige Figuren tauschte und bereits nach
17 Zügen remisierte. Schon etwas kräftiger schlugen seine Flügel am sechsten Brett, wo die
streitbare Pia Seiler mit schwarz unsere nicht minder streitbare Helen Steinmann arg
bedrängte. Tatsächlich erspähten Pia\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'s Phönixaugen immer wieder eine Beute in Form eines
Bauern, einer Figur oder gar einer Dame. Für die Eroberung brauchte sie allerdings sehr viel
Zeit. Schon hatte Pia ihre Dame in der Hand um sie zum einzügigen Matt zu führen. Da berief
sich Helen im letzten Moment auf die abgelaufene Zeit, die allerdings bereits seit 14 Minuten
abgelaufen war. Das gab zwischen den Damen noch einiges zu reden, aber der Punkt blieb
bei Helen. Damit war die Kraft von Phönix endgültig erschöpft. Ich selber hatte Michael
Kölliker recht bald überspielt. Danuel Jörger raubte Rita Klien die Dame, und Peter Pfister
hatte zwar wegen eines Eröffnungsfehlers einen Bauern verloren, liess dann aber Urs
Ramseyer keine Chance. Eine schöne Partie spielte Jon Flurin mit schwarz gegen den Elostärkeren
Luigi Berni. Die beiden kämpften zäh. Am Ende des Mittelspiels war die Partie ausgeglichen, obschon Jon auf eine etwas bessere Bauernstellung pochen konnte. Da meldete er dem Teamleiter, dass sein Gegner remis offeriere. Der sagte: Du kannst das remis
annehmen, denn wir haben bereits 31/2 Punkte also den Sieg. Jon: Ich möchte aber weiter
spielen. Teamleiter: Das kannst Du auch und zwar aus dem gleichen Grund. Tatsächlich
versuchte Jon noch lange seinen kleinen Vorteil in einen Sieg umzumünzen. Luigi verteidigte
sich aber hartnäckig und wie es schien erfolgreich. Da überschritt er die Zeit.“
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Hier die definitiven Daten für die ZMM-Saison 2010/2011:
1. Runde 25.10.2010 - 29.10.2010
2. Runde 22.11.2010 - 26.11.2010
3. Runde 13.12.2010 - 17.12.2010
4. Runde 17.01.2011 - 21.01.2011
5. Runde 14.02.2011 - 18.02.2011
Final 07.03.2011 - 11.03.2011 bzw. nach Absprache