Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft 2017

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Hinweis für Neumitglieder/Mitglieder mit Spielpause:

Wer letzte Saison nicht für Réti gespielt hat und das in der kommenden Saison gerne tun möchte, meldet sich bitte bei Jonas Wyss.

 

 

 

 

Réti 1, Nationalliga A 101

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Francesco Antognini, francesco.antognini@gmail.com

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 19.03 Luzern - Réti
 
2 09.04. Réti - Riehen
 
3 23.04. Réti - Zürich
 
4 14.05. Winterthur - Réti
 
5 11.06. Neuchâtel - Réti
 
6 02.09. Genève - Réti
 
7 03.09. Réti - Mendrisio
 
8 14.10. Bodan - Réti  
9 15.10. Réti - Wollishofen  

 

 

Rangliste

Schlussrangliste
1 Winterthur 1 15 49
2 Zürich 1 15 47½
3 Genève 1 14 43
4 Riehen 1 9 38
5 Réti 1
9 34
6 Wollishofen 1
9 33½
7 Mendrisio 1 7 29½
8 Luzern 1  6 34
9 Bodan 1            Absteiger
4 19½
10 Neuenburg 1     Absteiger 2 23½

9. Runde

Réti 1 2379 2:6 Wollishofen 1 2368
Mihajlo  Stojanovic 2529 ½:½ Luca Kessler 2398
Sebastian Bogner 2615 ½:½ Michael Prusikin 2503
Evgeny Degtjarew
2395 0:1 Roger Moor 2409
Christian Maier 2380 0:1 Olivier Moor 2306
Christian Wagner 2248 0:1 Marco Gähler
2366
Michael Hofmann 2303 ½:½ Michael Hochstrasser 2286
Carmi Haas 2182 0:1 Fabian Mäser 2306
Francesco Antonini
2306 ½:½ Jürgen Fend 2250

 

 

Bericht folgt.

 

- Mannschaftsleiter

 

8. Runde

Bodan 1 2349 3½:4½ Réti 1 2369
Dennis Breder 2451 ½:½ Mihajlo Stojanovic 2529
Frank Zeller 2451 0:1 Sebastian Bogner 2610
Peter Kühn 2451 0:1 Evgeny Degtjarew 2610
Dieter Knödler 2263 0:1 Christian Maier  2380
Theo Hommsles 2363 1:0 Francesco Antognini 
2306
Alfred Weindl 2364 0:1 Michael Hoffmann 
2303
Andreas Modler 2285 1:0 Matthias Wagner  2248
Marcel Wildi 2255 ½:½ Carmi Haas 
2182

 

 

Bericht folgt.

 

- Mannschaftsleiter

 

7. Runde

Réti 1 2407 6½:2½ Mendrisio 1 2231
Mihajlo Stojanovic 
2529 1:0 Oleg Zujew 
2384
Sebastian Bogner 
2605 1:0 Fabrizio Patuzzo 
2345
Evgeny Degtjarew 
2395 0:1 Emiliano Aranovitch 
2311
Christian Maier 
2380 ½:½ Yelena  Sedina
2316
Kaspar Kappeler 
2258 ½:½ Renzo Mantovani 
2342
Michael Hofmann 
2303 ½:½ Alfredo Cacciola 
2175
Carmi Haas  2182 1:0 Nordal Cavadini  1941
Francesco Antognini  2306 1:0 Hans Karl  2031

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

6. Runde

Genéve 1 2439 5½:2½ Réti 1 2352
Robert Fontaine 2556 1:0 Mihajlo Stojanoiv
2542
Andrei  Sokolow 
2502 ½:½ Sebasitian Bogner
2615
Jean-Noël Riff  2472 1:0 Evgeny Degtjarew  2403
Nikta  Petrow 
2457 ½:½ Christian Maier 
2380
Clovis Vernay 
2496 0:1 Kaspar  Kappeler  
2380
Alexander Vuilleumier 
2329 ½:½ Michael Hofmann 
2203
Quentin  Burri  2291 1:0 Karl Iversen Lapp  2050
Gilles Mirallès  2411 1:0 Tobias Wyss  2261

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

5. Runde

Neuchâtel 1 2256 3:5 Réti 1 2319
Aliaksei Charnushevich
2465 1:0 Mihajlo Stojanovic
2527
Guillaume Sermier
2395 1:0 Evgeny Degtiarev
2398
Quentin Poignot
2269 0:1 Sebastian Bogner
2566
Avni Ermeni
2291 0:1 Christian Maier
2376
Pierre-Alain Bex
2174 ½:½ Francesco Antognini
2310
Antonin Robert 2214 0:1 Rubén Porras Campo 2117
Hassan Roger Sadeghi 2114 0:1 Roland Levrand 2173
Roland Hauser 2124 ½:½ Sharif Mansoor 2054

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

4. Runde

Winterthur 1 2408 5½:2½ Réti 1 2369
Florian Jenni 
2473 0:1 Sebastian Bogner 
2615
Nico Georgiadis 
2499 ½:½ Mihajlo Stojanovic 
2542
Richard Forster 
2453 1:0 Christian Maier 
2380
Gabriel Gähwiler 
2401 1:0 Michael Hoffmann 
2380
Martin Ballmann 
2410 1:0 Christian Wagner 
2314
Dennis Kaczmarczyk 
2401 ½:½ Francesco Antognini 
2267
Benedict Hasenohr  2275 1:0 Tobias Wyss  2239
Waltrer Bichsel  2352 ½:½ Kaspar Kappeler  2256

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

3. Runde

Réti 1 2346 5½:2½ SG Zürich 1 2449
Sebastian Bogner 
2599 1:0 Yannick Pelletier  
2829
Mihajlo Stojanovic 
2527 1:0 Christian Bauer 
2670
Christian Maier 
2376 1:0 Noël Studer  
2465
Degtiarev  Evgeny  
2368 ½:½ Werner Hug   
2484
Francesco Antognini 
2310 ½:½ Lothar Vogt  
2479
Jonas Wyss 
2238 1:0 Ilja Mutschnik 
2422
Kaspar Kappeler     2247 ½:½ Filip Daniel Goldstern  2294
Peter Pfister     2069 0:1 Monika Müller-Seps    2251

 

Die Sensation der Saison! Mit einer (auf Papier) deutlich schwächeren Mannschaft konnte Réti das Derby gegen die Cousins von SG Zürich überraschenderweise für sich entscheiden! Was ist genau passiert? Die erste Partie, die zu Ende ging, war die Partie von Jonas. Er spielte eine wunderschöne Angriffspartie und konnte in 24 Zügen mit Schwarz gewinnen. Tolle Leistung, die ich gleich als Réti-Highlight des Tages nominiere. Bravo! Frisch gewagt, ist halb gewonnen: nach dem raschen Sieg von Jonas, folgten weitere positive Resultate: der Sieg von Mihajlo (am zweiten Brett gegen GM Bauer), Remis von Evgeny (am vierten Brett gegen IM Hug) und Remis von mir (am fünften Brett gegen GM Vogt). Die Niederlage von Peter (am letzten Brett gegen Monika) liess uns den Mut nicht verlieren.

Nach der Zeitnotphase wurde es endlich klar, dass die Überraschung möglich war. Sebatian (am ersten Brett gegen GM Pelletier) hatte ein Endspiel (mit einem Läufer gegen zwei Bauern), in dem nur zwei Resultate möglich waren (Sieg oder Remis). Christian (am dritten Brett gegen GM Studer) hatte eine gewonnenen Stellung (zwei Figuren und zwei Bauern gegen einen Turm), die er sauber in einen vollen Punkt umwandelte. Kaspar (am siebten Brett gegen FM Goldstern) konnte seine schwierige Stellung zu einem Turmendspiel führen, welches er sehr überzeugend ins Remis führte.

Fazit: Alles, was gut gehen konnte, ist gut gegangen. Ein Kompliment an die ganze Mannschaft!

- Francesco  

 

2. Runde

Réti 1 2352 2½:5½ Riehen 1 2432
Mihajlo Stojanovic 2527 1:0 Joerg Hickl
2586
Sebastian Bogner 2599 ½:½ Ognjen Cvitan
2456
Evgeny Degtiarev
2398 ½:½ Andreas Heimann
2539
Christian Maier 2376 0:1 Nicolas Brunner 2444
Jonas Wyss 2238 0:1 Ioannis Georgiadis 2493
Francesco Antognini 2310 0:1 Ralph Buss 2336
Carmi Haas 2199 0:1 Sebastian Schmidt- Schaeffer 2344
Lorenz Wüthrich 2169 ½:½ Gregor Haag 2256

 

Eine schwierige Aufgabe! Riehen kommt mit der fast optimalen Mannschaft in den Theatersaal.

Das lässt sich vor allem an den hinteren Brettern zeigen. Was ist genau passiert? Carmi verlor leider nach der Eröffnung eine Figur. Trotz grossem Kampf, musste er sich dann geschlagen geben. Mihajlo sorgte aber sofort für den Ausgleich mit einer souveränen positionellen Leistung, die ich als Réti-Highlight des Tages nominiere. Bravo! Die anderen Partien kamen zur Zeitnotphase. Ich war selber in Zeitnot und konnte deswegen diese Phase nicht gut als Kapitän verfolgen. Trauriges Fazit: 0-3 für Riehen. Christian, Jonas und ich (nach einem ausgeglichenen und interessanten Mittelspiel) haben Fehler gemacht, die zur Niederlage geführt haben. Schade. An den drei übrigen Brettern kämpfte die Spieler von Réti noch lange. Sebastian hatte eine sehr gute Stellung (gegen GM Cvitan), die wahrscheinlich gewonnen war. Er konnte aber den Gewinnweg nicht finden und musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Lorenz spielte eine solide Partie, die immer im Ausgleichsbereich war. Das Resultat überrascht deswegen nicht. Evgeny musste ein sehr schwieriges Endspiel (mit zwei Bauern weniger und mit ungleichfarbigen Läufern) verteidigen. Für die grosse Anstrengung wurde Evgeny (und die Mannschaft von Réti) mit einem wichtigen halben Punkt belohnt.

- Francesco  

 

1. Runde

Luzern 1 2429 4:4 Réti 1 2261
Robert Hübner
2591 1:0 Mihajlo Stojanovic 
2526
Martin Krämer 
2535 0:1 Sebastian Bogner  
2587
Oliver Kurmann 
2458 1:0 Michael Hofmann 
2319
Roland Lötscher
2458 ½:½ Jonas Wyss 
2250
Valery Atlas 
2450 1:0 Roland Levrand 
2160
Aleksandar Rusev
2329 0:1 Rubén Porras Campo 
2134
Fabian Bänziger  2326 ½:½ Karl-Iversen Lapp  2066
Gernod Beckhuis 2281 0:1 Sharif Mansoor  2047

 

Ersatzgeschwächt traten wir in Kriengs gegen das übermächtige Luz... Moment, habe ich ersatzgeschwächt geschrieben? Ersatzgestärkt ist der richtige Ausdruck: Sharif fing am 8. Brett die Dame des Gegners und gewann, Rubén gewann sehenswert mit Dame + Springer gegen Dame + Läufer und Iversen hatte bei seinem Remis eher die Chancen auf mehr als sein Gegner. Wie genau Roland, Michael und Misha verloren haben, entzieht sich der Kenntnis des Schreibenden, da meine Zeiteinteilung momentan überhaupt nicht vorzeigenswert ist. Auch wie Sebastian gewonnen hat, weiss ich nicht. Ich selbst hatte die letzte Partie des Wettkampfes, in einem Endspiel mit Türmen und ungleichfarbigen Läufern hatte ich zwar einen Bauern mehr, stand aber sehr passiv und musste verteidigen. Da mein Gegner aber nur den Bauern zurückgewinnen hätte können, wenn wir die Türme tauschen, einigten wir uns auf Remis und wir entführen somit einen Punkt aus Luzern, den wir im Kampf um den Klassenerhalt gut gebrauchen können!

- Jonas 

 

 

 

 

Réti 2, 1. Liga Zentral 302

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Peter Meier, pete.meier@bluewin.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 18.03. Réti – St. Gallen  
2 08.04. Entlebuch – Réti  
3 20.05. Réti – Gligoric  
4 10.06. Zürich – Réti  
5 24.06. Réti – Wollishofen  
6 02.09. Réti – Bellinzona  
7 23.09. Nimzowitsch – Réti  

 

 

Rangliste

Schlussresultat
1 Réti 2 14 39
2 Wollishofen 2
12 35
3 Nimzowitsch 1 8 30½
4 Bellinzona 1 8 29
5 Zürich 3
6 29
6 St. Gallen 2 4 24
7 Gligoic 2 (Absteiger) 2 22½
8 Entlebuch 2 (Absteiger) 2 15

 

7. Runde

Nimzowitsch 1 2111 2½:5½ Réti 2 2101
Lars Bäumer
2229 ½:½ Vincent Kriste
2203
Arthur Toenz 2161 0:1 Lorenz Wüthrich
2182
Parwis Nabavi 2211 ½:½ Peter Meier
2082
James Ferguson
1:0 Rubén Porras Campo
2140
René Valdivia 2122 0:1 Fabian Lang 2017
Miran Alic 2047 0:1 Peter Pfister 2072
Heinrich Tanner 2082 ½:½ Sharif Mansoor
2055
Heinz Vifian 1927 0:1 Michael Bühler 2054

 

Im siebten Spiel ging es für Réti 2 vor allem um die Ehre. Im Lokalduell gegen Nimzowitsch erwischten wir mit Michaels Sieg aus der Eröffnung heraus den besseren Start. Kurze Zeit später einigten sich Sharif und sein Gegner, die ihr Können in bereits zahlreichen Partien gemessen haben, auf ein Remis.

An allen anderen Brettern zeichneten sich keine raschen Entscheidungen ab. Doch dann gelang Lorenz in einer taktisch komplexen Position ein sehenswertes Opfer, was seinem Gegner in wenigen Zügen zur Aufgabe (einen Zug vor Matt…) zwang. Damit fehlte uns noch ein Einzelpunkt zum definitiven Gruppensieg. Die Hälfte davon steuerte der Schreiber gleich selbst hinzu, indem er in aussichtsreicher Endspielposition remis gab. Als Vincent sein Läuferendspiel ebenfalls mit dem halben Punkt beendete, lag der Tagessieg bereits in der Luft. Daran änderte die Niederlage von Ruben gegen die kanadische Neuverpflichtung von Nimzowitsch nichts. Ruben zog das kürzere Ende aus einer Benoni-ähnlichen Stellung, bei der sein Gegner den Fianchetto-Läufer für den Spinger auf c3 hergab. Peter P. überzeugte in einer taktischen Stellung in dem er Drohungen seines Gegners mit Gegendrohungen beantwortete. Schlussendlich konnte er den exponierten König zur Aufgabe zwingen. Neben ihm agierte Fabian in einem äussert schwierigen 'Springer/Turm gegen Läufer/Turm' Entspiel wie ein akribischer Dirigent. Mit absolut genauem Spiel erzielte Fabian einen Vollerfolg und rundete mit dem Sieg seine bereits beeindruckende Leistung für Réti 2 in der SMM (5 aus 6) ab.

- Peter 

 

6. Runde

Réti 2 2127 6½:1½ Bellinzona 1 1975
Lorenz Wüthrich
2182 1:0 Edy Dell' Ambrogio
2071
Rubén Porras Campo
2140 0:1 Luca Spinedi
2249
Vincent Kriste
2203 ½:½ Davide Massironi
2065
Carmi Haas
2182 1:0 Adriano Käppeli
2045
Roland Levrand
2174 1:0 Rolando Caretti
1954
Fabian Lang
2028 1:0 Plinio Giacomini
1852
David Uhlmann 2067 1:0 Silvano Rossi 1870
Michael Bühler 2052 1:0 Nicola Ferrari 1676

 

In dieser Runde stand für Réti 2 erneut ein Spitzenkampf auf dem Programm. Gegen die zweitplatzierten Tessiner aus Bellinzona stellten wir uns auf einen engen Wettkampf ein.

Zu unserer Überraschung fehlten ihnen der eine oder andere Spitzenspieler und so stand der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr.

Trotzdem waren es unsere Gäste aus Bellinzona, die das Score eröffneten. Ruben verlor gegen den einzigen Gegner jenseits der 2200 Elo – der wie es schien in seiner Hausvariante agierte. Carmi glich für unsere Farben aus, in dem er seinem Gegner die Spanische Eröffnung spanisch vorkommen liess und mit Schwarz bereits nach wenigen Zügen über eine Feldüberlegenheit verfügte. Vincent und der Igel seines Gegners wurden keine Freunde. Nachdem sich Vincent anfänglich mühsam einen Vorteil erarbeitete unterlief ihm ein Fehler und der Gegner konnte sich ins remis retten.

Das Glanzlicht des Wettkampfs setzte Lorenz mit seiner tollen Angriffspartie am ersten Brett. Sein Gegner vollkommen darauf bedacht nicht überrollt zu werden, vergass seinerseits Nadelstiche im Angriff zu setzen und wurde von Lorenz positionell so eingeschnürt, dass nichts mehr ging. Davids Nachmittag zeichnete sich durch häufiges Stirnrunzeln aus, denn sein Gegner gab ihm mehrfach Anlass dazu. Nach ca. 15 Zügen fand ein zentral postierter Springer kein Zufluchtsfeld mehr. Diesen Vorteil verwertete David in gewohnt abgeklärter Manier. Als dann Fabian seinen Qualitätsvorteil nach einem Generaltausch in den vollen Punkt ummünzte war der Mannschaftssieg bereits gesichert. Es kämpften noch Michael und Roland um den vollen Punkt. Roland bewies dass er deutlich mehr Geduld und Musse fürs Schach hat als sein Gegner Rolando (ob das wohl am fehlenden 'o'  lag?) und gewann ein schwieriges Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Den finalen Punkt steuerte Michael mit beeindruckenden Endspielfähigkeiten bei.

Mit dem klaren 6,5-1,5 Sieg ist uns das Aufstiegsspiel sicher. Nun geht es in der nächsten Runde darum die weisse Weste anzubehalten und als Leader ins Aufstiegsspiel zu gehen.

 

- Peter 

 

5. Runde

Réti 2 2082 5:3 Wollishofen 2 2099
Peter Pfister
2055 ½:½ Franz Guttenthaler
2285
Peter Meier
2067 ½:½ Daniel Good
2204
Lorenz Wüthrich
2180 ½:½ Patrick Eschmann
2144
Christian Wagner
2267 0:1 Joachim Kambor
2136
Vincent Lou
2008 1:0 Frank Schmidbauer
2062
David Uhlmann
2067 1:0 Florian Bous
2005
Gilda Thode 2005 1:0 Tim Von Flüe 1984
Fabian Lang 2008 ½:½ Thomas Kohli 1989

 

Mit einigen Aufstellungssorgen trafen wir im Spitzenkampf auf das ebenfalls verlustpunktfreie Team Wollishofen 2.

 

Das Score eröffnete Lorenz mit seinem Remis, welches seinen Hunger nach Punkten nicht ganz stillen konnte. Immerhin besänftigte ihn der wohlverdiente Grappa danach...

 

David reüssierte in einer thematischen Benoni-Stellung indem er seine Bauern am Damenflügel freien Lauf liess und die Stellung seines Gegners am Königsflügel zertrümmerte. So brachte er den vollen Punkt nach Hause.

 

Gilda lancierte bereits früh einen Angriff am Königsflügel. Dieser bewog ihren Gegner am Damenflügel zum Gegenangriff, was sich im Mittelspiel als 'Flucht ins offene Messer' und Niederlage für ihn entpuppte. 

 

In Christians Benoni-Partie kam die thematische Kehrseite der Eröffnung zum Ausdruck. Der weisse c4-Springer kontrollierte das Geschehen auf dem Brett und sorgte für die einzige Réti 2 Niederlage an dem Tag.

 

Fabian sah sich einem massiven Königsangriff ausgesetzt und wollte die Flinte bereits ins Korn werfen. Doch plötzlich kam Fabian durch Fehler seines Gegners zum halben Punkt in extremis.

 

Vincent, der kurzfristig aus der dritten Mannschaft hochbeordert wurde, spielte eine sehr saubere und für den Zuschauer sehenswerte Partie. Auf dem 'Flämmle' - oder stets einen Schritt (oder auch zwei) voraus - moderierte Vincent durch die Partie um seinem Gegner schlussendlich aufzuzeigen, was ein Läuferpaar so kann.

 

Damit waren die wichtigen 4 Punkte bereits erreicht und an den ersten Brettern kämpfte die Peter-Fraktion gegen die mehr ELO aufweisenden Gegner. Als sich die Siegchance in beiden Turmendspielen als aussichtslos ausstellten - boten unsere Gegner ein Doppelremis an, welches von uns zum Schlussstand von 5:3 angenommen wurde.

 

 

- Peter 

 

4. Runde

SG Zürich 3 2064 3½:4½ Réti 2 2082
Felix Csajka      
2226 ½:½ Peter Meier   
2037
Thijs Laarhoven
2243 1:0 Carmi Haas  
2193
Alan Berset
2073 0:1 Sharif Mansoor  ]
2050
Christian Issler 
2068 0:1 Michael Bühler
2039
Thomas Kummle    
1978 1:0 Roland Levrand 
2174
Leonard Züst 
1796 ½:½ Robert Hauser 
2064
Severin Walser  1978 ½:½ Karl-Iversen Lapp  2057
Benjamin Brandis  1968 0:1 Fabian Lang    2000

 

Nach einem hart umkämpften Wettkampf konnten die Réti 2 Spieler die weisse Veste wieder glatt ziehen und mit breitem Strahlen zum Nachtessen aufbrechen.

 

Die ersten Lorbeeren erarbeitet sich Sharif, nachdem sein Gegner nach wenigen Zügen die Übersicht verlor und dabei eine Figur in den zahlreichen Fesselungen lassen musste. Der zweite Streich folgte als Fabian seinen fulminanten Angriff mit der angedrohten Umwandlung zur zweiten Dame abschloss.

Zu diesem Zeitpunkt wirkte das Geschehen an der Olivengasse so, als würde sich Réti 2 erneut durchsetzen können. An allen Brettern (ausser dem Spitzenbrett) konnte man getrost auf ein positives Resultat wetten. In der vierten Stunden aber, kippten zahlreiche Partien ins Negative: Carmi musste sich seinem starken Gegner ergeben und Roland konnte sich aus den Angriffsfängen seines Gegners lösen – beide verloren. Da stand es nun 2:2 und auch Roberts sichergeglaubte Punkt kam ins Wanken. Nachdem er aus der Eröffnung erfolgreich einen Mehrbauern mitnahm, übersah er eine taktische Wendung und war am Ende froh, dass sein Gegner auf die Zugswiederholung einwilligte. Zur gleichen Zeit wurde der in schwieriger Position kämpfende Mannschaftsleiter für seine beharrliche Verteidigungsarbeit belohnt und konnte seine Partie remis halten.

Plötzlich waren die Siegesaussichten wieder da. Michael wickelte seinen Dauervorteil in ein gewonnenes Damenendspiel ab und reüssierte kurz nach der Zeitnotphase. Nun stand es 4:3 für die Rétianer und Iversen spielte noch in unklarer aber chancenreicher Position. Die Partie wankte mehrmals hin und her um schlussendlich in der zweiten Zeitnot entscheiden zu werden. Ein wichtiges Remis war das gerechte Resultat nach hartem Kampf – bescherte Réti 2 den achten Mannschaftspunkt der Saison.- Peter

 

3. Runde

Réti 2 2190 5:3 Gligoric 1 2135
Michael Hofmann 
2314 ½:½ Dejan Pikula 
2531
Lorenz Wüthrich 
2180 ½:½ Aleksandar Necevski  
2180
Christian Wagner 
2267 ½:½ Mirko Mikavica 
2146
Vincent Kriste 
2197 1:0 Dragan Rasovic   
2119
Rubén Porras Campo
2136 0:1 Sladjan Jovanovic  
2170
Carmi Haas
2193 1:0 Sasko Ristevski  
2003
Roland Levrand 2174 1:0 Urs Binzegger   1923
Karl-Iversen Lapp 2057 ½:½ Zeljko Rakazovic    1915

 

In einer hart umkämpften Begegnung konnte sich Réti 2 gegen die mit einem GM antretende Mannschaft von Gligoric durchsetzen. Das Score eröffnete Roland, der in einer zweischneidigen Partie den gegnerischen König stets im Visier hatte und diesen erfolgreich mattieren konnte. Kurze Zeit später kam Lorenz Gegner auf das zuvor unterbreitete Remisangebot zurück, weil er gegen das aufgebaute Lorenz’sche Bollwerk keinen Gewinnweg sah. Das gleiche Problem ereilte Iversen, der sich mit dem halben Punkt mit Schwarz zufrieden gab. Bei Michaels Partie gegen GM Pikula war das Brett nach 3 Stunden immer noch voll – trotzdem willigte der GM zum Remis ein. Vincent spielte einen seiner gefürchteten Grünfeld Partien.Er opferte zwischenzeitlich einen Bauern, um dem Gegner mit aktivem Figurenspiel die Luft abzuschnüren und wurde durch den vollen Punkt belohnt. In einer ähnlichen Weise ging Carmi vor. Er bot dem Gegner einen Bauern und reüssierte mit tödlichem Läuferpaar und laufenden Freibauern. Ruben fand in seiner Partie kein wirkungsvolles Mittel gegen die vorbereitete Variante seines Gegners und verlor leider. Christian verfügte lange über die deutlich bessere Stellung und setzte seinen Gegner dauernd unter Druck. Im Endspiel konnte sich sein Gegner befreien und die beiden willigten auf die Punkteteilung ein.

- Peter 

 

2. Runde

Entlebuch 1 1974 1:7 Réti 2 2078
Mario Meier 
2067 0:1 Rubén Porras Campo 
2117
Guido Schmid 
2035 0:1 Roland Levrand 
2173
Markus Andenmatten  2022 0:1 David Uhlmann 
2056
Franz Theiler 
2007 ½:½ Peter Meier 
2076
Alfons Lampart 
1951 ½:½ Peter  Pfister 
2069
Salih Karlen 
1934 0:1 Karl-Iversen Lapp 
2050
René Oehen  1937 0:1 Fabian  Lang  2008
Ramon Suter  1836 0:1 Michael Bühler  2072

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

1. Runde

Réti 2 2081 5½:2½ St. Gallen 2 2005
Carmi Haas 
2199 1:0 Jürg Jenal 
2099
Lorenz Wüthrich 
2169 1:0 Noah  Fecker 
2041
Gilda Thode 
1988 ½:½ Michael Nyffenegger 
2025
Michael Bühler 
2072 ½:½ Roman Schmuki 
2081
Peter Meier 
2076 ½:½ Peter Bischoff 
1986
Roland Hauser 
2064 ½:½ Yasin Chennaoui 
1889
Fabian Lang  2008 ½:½ Halit Rexhepi  2013
Peter Pfister  2069 1:0 Jan Fecker  1906

 

Zum Auftakt der SMM Saison 2017 blieb die Mannschaft von Réti 2 makellos und bezwang den Gegner aus St. Gallen mit 5,2 – 2.5. Am ersten Brett agierte Carmi mit den weissen Steinen druckvoll: Er opferte den Gambit-Bauern auf c4 um mit seiner Damen die Kontrolle über das ganze Brett zu erlangen. Diesen Vorteil verwertet er nach einem Fehler seines Gegners schon nach kurzer Zeit zum ersten Punkt um. Gleich danach folgte ihm auch Peter Pfister, der seinem Gegner einen Turm gegen zwei Leichtfiguren anbot. Es entpuppte sich mehr als ein Angebot des Teufels – kurze Zeit später überzog Peter seinen Gegner mit schlimm anmutenden Drohungen. Noch bevor der gegnerische König zur Wanderung aufbrach, war das Spiel zu Ende. Lorenz, in einigen Varianten ein wandelndes Theoriebuch, brauchte für seine ersten 20 Züge kaum Bedenkzeit, weil er die Marozy-Variante ausgesprochen gut kannte. Sein sehr junger Gegner konnte nicht auf diesen Erfahrungswert zurückgreifen und musste die guten Züge alle am Brett finden. Mit noch 2:30 Minuten für 20 Züge war die Partie nur schwer zu halten. So kam es, dass Lori den Zeitvorsprung in Material umwandeln konnte und gewann. Kurz nach der Zeitnotphase ging dann alles schnell – gleich an allen fünf verbleibenden Brettern wurde remis geboten. Fabian, der schon alle Register gezogen hatte, willigte mangels Spielmaterial ein. Auch bei Robert gab es bei gleichfarbigen Läufern im Endspiel geringe Siegchancen. Michael konnte bei seinem Réti Einstand auf eine gute Partie zurückblicken – leider verlor er im Mittelspiel den Faden zur Gewinnvariante und holte sich solide einen halben Punkt. Der Schreiber dieses Berichts hatte eine abwechslungsreiche Partie. Erst gewann ich einen Bauer, opferte ihn wieder, um dann schlussendlich in einem Endspiel mit 3 Bauern mehr und einer Qualität weniger auf Gewinn zu spielen. Mein Gegner verstrickte mich mit aktivem Spiel in eine Zugswiederholung. Bei Goldie liess die berauschende Wirkung des Zaubertranks in der vierten Spielstunde nach – auch sie musste sich mit dem Remis zufrieden geben

- Peter 

 

 

 

Réti 3, 2. Liga Zentral 2 404

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Roman Schnelli, roman@schnelli.com

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 18.03. Réti – Luzern  
2 08.04. Biasca-Lodrino – Réti  
3 20.05. Réti – Tribschen  
4 10.06. Réti – Massagno  
5 24.06. Réti – Zug  
6 02.09. Nimzowitsch – Réti  
7 23.09. Springer – Réti  

 

 

Rangliste

Schlussresultat
1 Zug 1 10 26
2 Luzern 3 10 22½
3 Tribschen 2 9 25
4 Réti 3 9 22½
5 Massagno 1 8 22½
6 Springer 1 5 17½
7 Biasca-Lodrino 1
3 16½
8 Nimzowitsch 2 2 15½

 

7. Runde

Springer 1 1901 2½:3½
Réti 3 1913
René P. Meier 2100 1:0 Edmund Hofstetter 1954
Daniel Kuchen 2066 0:1 Vincent Lou 2022
Peter Schaudt 1801 ½:½ Robert Hauser 2047
Hermann H. Koch 1950 ½:½ Linus Capraro 1968
Wolfgang Göller 1787 ½:½ Werner Tarnutzer 1827
Samuel Schindehütte 1701 0:1 Stefen Berger 1954

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

6. Runde

Nimzowitsch 2 1928 2:4 Réti 3 1990
Markus Germann 
2024 ½:½ Robert Hauser  
2041
Thomas Heerd 
2008 0:1 Vincent Lou  
2022
Josef Germann    
1957 ½:½ Edmund Hofstetter  
1957
Jean-Marc Bosch 
1907 0:1 Stefan Berger  
1954
Michael Bütler 
1894 1:0 Gilda Thode    
1997
René Rüegg   
1777 0:1 Linus Capraro   
1968

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

5. Runde

Reti 3 1895 3½:2½ Zug 1 1947
Anselm Schönbächler
1764 0:1 Willi Dürig
2097
Werner Tarnutzer
1862 ½:½ Cyrill Leuthold
1871
Linus Capraro
1956 0:1 Richard Zweifel
2134
Edmund Hofstetter
1967 1:0 Ken Lee
1911
Stefan Berger 1927 1:0 Ernst Zindel 1905
Roman Schnelli
1951 1:0 Oleg Voinikonis
1766

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

4. Runde

Réti 3 1956 4:2 Massagno 1975
Gilda Thode   
1988 0:1 Davide Sgnaolin
2193
Edmund Hofstetter
1967 0:1 Francesco Claudio Agnello
2013
Vincent Lou   
2004 1:0 Gabriele Todeschini
1832
Linus Capraro
1956 1:0 Sunil Rajbhandari       
2051
Stefan Berger
1955 1:0 Roberto Buratti
1784
Werner Tarnutzer
1864 1:0 FF  N
-

 

In der 4. Runde konnte Réti 3 endlich den 1. Mannschaftssieg einfahren. Die Tessiner, nur zu fünft, konnten wie erwartet an den ersten beiden Brettern voll punkten, mussten sich aber an den hinteren Brettern geschlagen geben. Linus gelang es, seinem favorisierten Gegner in einem Damen-Turm Mittel-Endspiel den ganzen Punkt überraschend abzunehmen. Gilda versuchte sich zäh und tapfer zu verteidigen, aber ihr Gegner sammelte kleinste Vorteile solange ein, bis die weisse Stellung nicht mehr zu halten war. Als ML hatte ich das Glück, einen Eröffnungsfehler meines Gegners rasch ausnutzen zu können, dieser gab verständlicherweise nicht sofort auf, aber das Resultat war eindeutig zu meinen Gunsten. Vincent baute sich umsichtig auf und drückte Schwarz immer mehr in die Enge, bis ein erster Bolzen brach und bald darauf das ganze Boot auseinander brach. Edmund, immer etwas mit dem Rücken zur Wand, verteidigte sich lange umsichtig und wollte einen Damentausch erzwingen, übersah dann aber einen eleganten Turm-Matteinschlag. Eine schöne Mannschaftsleistung, die uns wieder in die Nähe zum Verbleib in der Liga verhelfen sollte.

 

- Stefan

 

3. Runde

Réti 3 1981 3:3 Tribschen 2 1931
Vincent Lou 2008 0:1 Kevin Cremer 2205
Robert Hauser 2057 0:1 Toni Riedener 2021
Fabian Lang 2028 ½:½ Mario Bobbià 1805
Peter Meier 2067 1:0 Hugo Ensmenger 1920
Stefan Berger 1927 1:0 Simon Franov 1817
Christian Suter 1796 ½:½ Bernhard Bucher 1816

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

Biasco-Lodrino 1 1885 3½:2½ Réti 3 1882
Andrea Pinchetti   
2064 ½:½ Jiri-Xerxes Kraus  
1903
Massimo Maffioli   
2022 0:1 Gilda Thode   
1988
Giovanni Laube 
2029 1:0 Hannah Minas 
1778
Davide Zani
1674 1:0 Stefan Berger  
1955
Dario Cittadini   
1895 ½:½ Christian Suter  
1784
Zoran Trivic 
1623 FF1-0
-

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

1. Runde

Réti 3 1930 2½:3½ Luzern 3 1985
Stefan Berger
1955 0:1 Daniel Portmann  
2069
Vincent Lou    
2014 0:1 Daniel Jaber   
2116
Christian Suter 
1784 1:0 Jörg Schmid  
1940
Linus Capraro    
1959 ½:½ Simon Abächerli  
1937
Werner Tarnutzer 
1854 ½:½ Hans Speck   
1945
Jiri-Xerxes Kraus 
1922 ½:½ Kurt Züsli  
1902

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

 

 

 

Réti 4, 3. Liga Ost 3 503

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Karl Hunkeler, karl.hunkeler@bluewin.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 18.03. Réti 4 – Réti 5  
2 08.04. Pfäffikon – Réti 4  
3 20.05. Réti 4 – Wollishofen  
4 10.06. Illnau-Effretikon – Réti 4  
5 24.06. Zürich – Réti 4  
6 02.09. Réti 4 – Winterthur  
7 23.09. Nimzowitsch – Réti 4  

 

 

Aufstiegspiel

SMM Aufstiegsspiel 3/2 Liga
28. Oktober 2017
Réti 4 - -:- Zug 2 -

 

 

Rangliste

Schlussresultat
1 Réti 4 11 25
2 Pfäffikon 2
10 23½
3 Nimzowitsch 4 9 22½
4 Illnau-Effretikon 1
7 22½
5 Réti 5 6 20½
6 Winterthur 6
5 19
7 Wollishofen 4
4 17½

Zürich 5 4 17½

 

Aufstiegsspiel: Réti IV - Zug II 28. Oktober 2017

7. Runde

Réti 4 1830 4½:1½ Nimzowitsch 4 1779
Peter Walpen
2085 1:0 Fabien Robichon 1731
Eugen Fleischer 1962 ½:½ Andrian Unterluggauer 1776
Hary Oesch 1931 0:1 Martin Hoffmann 1942
Walter König 1813 1:0 Michele Rocco 1684
Hans Kaufmann 1749 1:0 Günter Stoffregen 1774
Karl Hunkeler 1757 1:0 Urula Kümg 1766

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

6. Runde

Réti 4 1871 4:2 Winterthur 6 1685
Peter Walpen
2006 1:0 Loris Gamsa   
1891
Eugen Fleischer
1951 1:0 Slah Selmi 
1698
Harry Oesch
1931 1:0 Matthias Gerber 
1663
Hans Wey
1712 0:1 FF Daniel Alberti  
1630
Gottlieb Iberg
1877 1:0 Siegfried Jörke  
1541
Hans Kaufmann
1749 0:1 Milisav Milisevic 
0

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

5. Runde

Zürich 5 1577 2½:3½ Réti 4 1748
Sarah Brandis 
1655 ½:½ Willi Wettstein  
1819
Felix Paliwoda 
1639 0:1 Walter König  
1816
Dusko Suzic
1621 0:1 Hans Kaufmann 
1755
Raphael Niederberger 
1577 ½:½ Paul Arm  
1631
Oliver Thalmann 
1530 ½:½ Hans Wey 
1718
Karl Dülli-Loher 
1440 1:0 Karl Hunkeler 1-0
1766

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

4. Runde

Illnau-Effretikon 1 1794 2½:3½ Réti 5 1860
Robert Schweizer 1852 0:1 Eugen Fleischer
1948
Erika Reust 1745 0:1 Peter Walpen 2002
Alfres Lässer 1896 1:0 Walter König 1816
Reinhold Näpflin 1737 ½:½ Gottbieb Iberg 1875
Christeian Hofer 1831 1:0 Hans Kaufmann 1755
Thomas Ryser 1700 0:1 Karl hunkeler 1766

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

3. Runde

Réti 4 1850 4:2 Wollishofen 4 1599
Eugen Fleischer 
1948 0:1 Thomas Stransky 
1799
Harry Oesch 
1895 1:0 Martin Valencak 
1788
Jakob Nievergelt 
1863 1:0 Albert Huguenin 
1562
Gottlieb Iberg 
1875 ½:½ Jana Seps  
1477
Hans Kaufmann  
1755 ½:½ Yongzhe Zhuang 
1598
Karl Hunkeler 
1788 1:0 Narek Malkhasyan 
1370

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

Pfäffikon 2 1784 3:3 Réti 4 1759
Kaspar Bänninger
1976 ½:½ Walter König   
1812
Anton Paschke 
1899 1:0 Willi Wettstein 
1827
Andreas Haldi   
1786 0:1 Harry Oesch   
1891
Reiner Steck    
1775 ½:½ Hans Kaufmann  
1767
Ulrich Jung   
1680 0:1 Urs Benz  
1621
Urs Roth   
1588 1:0 Paul Arm 
1634

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

1. Runde

Réti 4 1788 2½:3½ Réti 5 1783
Harry Oesch
1891 0:1 Liuis Uso i Cubertorer
1860
Willi Wettstein 1827 ½:½ Emann Amir
1865
Walter König 1812 1:0 Kai Sandbrink 1810
Karl Hunkeler 1797 0:1 Bernhard Brodowsky 
1800
Hans Kaufmann 1767 0:1 Hannah Minas 
1778
Paul Arm 1634 1:0 Thomas Strupat 
1583

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

 

 

 

Réti 5, 3. Liga Ost 3 503

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Josias Müller, josias.mueller@gmail.com

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 18.03. Réti 4 – Réti 5  
2 08.04. Réti 5 – Nimzowitsch  
3 20.05. Illnau-Effretikon – Réti 5  
4 10.06. Réti 5 – Pfäffikon  
5 24.06. Winterthur – Réti 5  
6 02.09. Réti 5 – Wollishofen  
7 23.09. Zürich – Réti 5  

 

 

Rangliste

Schlussresultat
1 Réti 4 11 25
2 Pfäffikon 2 10 23½
3 Nimzowitsch 4 9 22½
4 Illnau-Effretikon 1
7 20½
5 Réti 5 6 20½
6 Winterthur 6
5 19
7 Wollishofen 4 4 17½

Zèrich 5 4 17½

 

7. Runde

Zürich 5 1559 0:6 Réti 5 1844
Felix Paliwoda
1679 0:1 Jom Florin 1938
Alex Hanzal 1537 0:1 Emam Amir 1870
Raphael Niederberger 1527 0:1 Anton Künzi 1855
Oliver Thalmann 1534 0:1 Kai Sandbrink 1796
Moritz Hirzel 1624 0:1 Josias Müller 1759
Karl Dülli-Loher 1454 0:1 Hannah Minas 1769

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

6. Runde

Réti 5 1723 3:3 Wollishofen 4 1654
Emam Amir 1870 ½:½ Hans Jürg Himmelspach 1818
Jon Florin 1936 ½:½ Daniel Muster 1620
Josias Müller 1759 ½:½ Albert Huguenin 1551
Franco Keller 1575 ½:½ Peter Thurnheer 1687
Gerhard Stettler 1680 ½:½ Yongzhe Zhuang 1628
Herbert Meier 1520 ½:½ Narek Malkhasyan 1321

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

4. Runde

Réti 5 1737 3:3 Pfäffikon 2 1665
Eman Amir
1880 0:1 Kaspar Bänninger 
1949
Hanah Minas
1796 0:1 Anton Paschke 
1912
Kai Sandbtink
1812 0:1 Ulrich Jung
1676
Josias Müller 1751 1:0 Paul Pickli 1676
Martin Maier 1620 1:0 Urs Roth 1601
Thomas Strupart 1565 1:0FF
-

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

3. Runde

Illnau-Effretikon 1  1810 5:1 Réti 5    1748
Tomislav Haramina 
1842 1:0 Yagiz Özdemir  
1840
Robert Schweizer 
1926 1:0 Aashish Joshi  
1844
Erika Reust
1745 1:0 Gerhard Stettler  
1690
Alfred Lässer 
1896 1:0 Hannah Minas  
1796
Thomas Ryser 
1713 0:1 Josias Müller 
1751
Andreas Kofmel 
1735 1:0 Thomas Strupat 
1565

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

2. Runde

Réti 5 1757 2:4 Nimzowitsch 4 1716
Josias Müller
1766 0:1 Adrian Unterluggauer 1780
Emam Amir 1865 1:0 Fabiien Robichon 1719
Roman Schnelli 1951 1:0 Ursula Küng 1753
Bernhard Brodwowsky 1800 0:1 René Sigrist 0
Franco Keller 1577 0:1 Michele Rocco 1610
Thomas Strupat 1583 0:1 Thomas Hüsler 0

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

1. Runde

Réti 4 1788 2½:3½ Réti 5 1783
Harry Oesch 1891 0:1 Lluis Uso i Cubertorer 1860
Willi Wettstein   1827 ½:½ Emam Amir   1865
Walter König 
1812 1:0 Kai Sandbrink 
1812
Karl Hunkeler
1797 0:1 Bernhard Brodowsky 
1767
Hans Kaufmann 
1767 0:1 Hannah Minas 
1778
Paul Arm   
1634 1:0 Thomas Strupat 
1583

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

 

 

 

Réti 6, 3. Liga Zentral 3 507

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Werner Riniker-Gertiser, werner.riniker@confront.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 16.03. Réti – Riesbach  
2 03.04. (neu)
Escher Wyss – Réti  
3 18.05. Baden – Réti  
4 08.06. Réti – Gligoric  
5 20.06. IBM – Réti  
6 31.08. Réti – Zürich  
7 19.09. Letzi – Réti  

 

 

Rangliste

Schlussresultat
1 Gligoric 2 12 28½
2 Baden 3 11 25½
3 Réti 6 11 24½
4 Zürich 4
6 20
5 Riesbach 1 5 19
6 Escher Wyss 1
4 19
7 IBM 1
4 15½
8 Letzi 2 3 16

 

7. Runde

Letzi 2 1630 2:4 Réti 6 1754
Vincenzo Serrattore 1896 ½:½ Sebastian Wüthrich
1821
Franco Rocco 1782 0:1 Daniel Lienhard 1854
Janusz Barczyk 1726 ½:½ Christof Tschurr 1764
Dimitrios Leventeas 1602 ½:½ Kurt Juchli 1792
Thomas Güldenapfel 1378 0:1 Werner Riniker-Gertiser 1629
Werner Busslinger 1494 ½:½ Bernhard Burkhardt 1664

 

Wir wollten in der letzten Runde gehen Letzi 2 nochmals zeigen, was wir drauf haben um mit einem anständigen Resultat noch auf Platz 2 vorstossen zu können.

Weiss setzte auf grosse Rochade mit gut positionierten Läufer und nach vorne drückenden Bauern auf meiner Königsseite. Meinerseits machte ich auf der offenen c-Linie mit Dame und Turm Druck auf den Königsbauer. Dann übersah Weiss bei seinem ungestümen Angriff einen Doppelangriff auf seine Dame und den zentralen Springer. Nach diesem Springer konnte, mit Schach, auch der b-Bauer mit dem g7 Läufer geschlagen werden und danach besorgte meine Doppelbesetzung auf den offenen c-Linie den Rest.

Christof kommentiert: Gegen Janusz liess ich mich mit Schwarz auf eine spanische Partie ein, obwohl oder weil ich aus früheren Begegnungen wusste, dass das sein bevorzugtes Spiel ist. Er spielte es denn auch routiniert und besser als ich und geriet im Mittelspiel in Vorteil, insbesondere als er mich mit dem a-Bauern überraschte. Mit einer kleinen Kombination konnte ich aber die Qualität gewinnen und die Partie ausgleichen. Auch der Compi zeigte beim Nachspielen eine ausgeglichene Wertung.

 

Bernhards Spiel war von Beginn weg offensiv: In einer englischen Partie büsste ich einen zu forschen Angriff mit einem Bauern. Dank der schlechten Stellung des gegnerischen Königs sah ich die Möglichkeit für ein ewiges Schach. Das wollte mein Gegner unbedingt verhindern. Er geriet nun seinerseits in Schwierigkeiten. Mein Bauernminus verwandelte sich in ein Bauernplus aber nun geriet ich in ein ewiges Schach. Remis.

Sebastian musste hart kämpfen: Die scharfe „Vincenzo“-Eröffnung meines gleichnamigen Gegners konnte ich nur mit viel Kampfgeist neutralisieren. Am Ende verfügte ich im Turmendspiel dann sogar über einen Mehrbauern. In Zeitnot tauschte ich diesen in ein Remis um.

Daniel bewies viel Geduld und gute Übersicht: Gegen den routinierten Franco gab es lange Zeit ein bisschen Geplänkel, ohne dass viel passiert wäre. Dann konnte ich mir aber einen Bauern ergattern, mit dem ich ständig mehr Druck aufbauen konnte. Das Endspiel war trotzdem nicht einfach, aber kurz vor der Umwandlung gab er dann auf.

Gegen einen jungen Griechen spielte ich eine englische Gambit-Variante, die bald in ein damenloses Mittelspiel führte. Als Weisser hatte ich zwar die Initiative und stand vor der reinen Wissensfrage, wie man die vielen Bauern korrekt und im Verbund vorteilhaft in Bewegung zu setzen hat. Über über seine halboffene d-Linie hielt Schwarz dagegen: Eine uralte und klassische Stellung eben, in welcher ich aber bestenfalls nur intuitiv wusste, wie es funktioniert  -- im Übrigen aber wie die Pioniere von damals alles selber durchrechnen und stets aufpassen musste, die Stellung nicht als „zu einfach“ zu behandeln. Nach einem Generalabtausch hatte ich zwar einen schönen Mehrbauern am Königsflügel, doch war mir zu wenig bewusst, wie schwierig es würde, in einem Endspiel mit ungleich farbigen Läufern über ein Remis hinauszukommen. - Weiss der Geier, ob das Endspiel zu gewinnen gewesen wäre.

 

- Werner 

 

6. Runde

Réti 6 1741 4:2 Zürich 4 1774
Kurt Juchli
1792 0:1 Mark-Simon Hug 1945
Werner Riniker Gertiser 1692 0:1 Nicolas Mesot 1801
Christof Tschurr 1764 1:0 Harry Siegfied 1814
Daniel Lienhard 1854 1:0 Kurt Pauli 1758
Robert Nachbaur 1750 1:0 Urs Weber 1725
David Kelller 1685 1:0 Markus Egli 1601

 

Bei der Vorbereitung wurde klar, dass Zürich 4 von Runde zu Runde schwächer besetzt war. Da schöpfte ich Hoffnung, dass es in Runde 6 für uns was zu holen gibt...

Selber spielte ich gegen einen jungen Zivilschützer, dessen Uniform zusammen mit einem wild, prächtigem Bartwuchs mich wohl zu sorglos mit Schwarz beginnen liess. Die Dame ein Zug zur früh nach c7 gestellt und schon begann Weiss mit zwei Springern mächtig Druck zu machen. Bald war Damenverlust angesagt, den ich mit Glück mit zwei Springern etwas kompensieren konnte. Aber dann gab meine schlecht entwickelte Stellung den Rest zu meiner früh verlorenen Partie. 

David, auch mit Schwarz, machte es besser: Mein Gegenspieler wählte mit weiss eine sehr defensive Variante gegen Königsindisch mit kurzer Rochade aber ohne jedes Gegenspiel am Damenflügel; es gelang mir, seine Bauernstellung (Doppelbauern auf der g und der d-Linie) relativ früh zu schwächen inkl. Abtausch meiner beiden Springer gegen seine Läufer. Das Spiel nahm seinen Lauf und ich gewann alsbald noch die Qualität und zwei der schwachen Bauern auf der g und d Linie, worauf mein Gegenüber noch 15 Züge weiterspielte, dann aber nach der Zeitkontrolle das Handtuch warf.

Robert doppelte nach: wieder mal mit f4 eröffnet und den Gegner mit sehr schnellem Spiel offensichtlich etwas unter Zeitdruck gesetzt. Ein starker Turm- und Damenangriff auf der schliesslich geöffneten f-Linie schränkte die Anzahl guter Züge für den Gegner massiv ein, sodass dieser kurz nach der Zeitkontrolle etwas verfrüht aufgab.

Auch Daniel gewann souverän nach zähem Kampf: Auch wenn mein Gegner mit einem Königsangriff einen gewissen Druck entwickeln konnte, fand er nie Mittel und Wege zum Durchbruch. Weniger optimistische Klubmitglieder sahen meine Partie schon verloren, mein Gegner hatte seine Energie aber im Angriff aufgebraucht, so dass er seinen Springer taktisch einstellte und die Partie aufgab.

Kurt hatte auch so einen jungen Wilden: Für Houdini war dieses „Opfer“ eine der drei guten Hauptfortsetzungen für Weiss! Wow, kann ich da nur sagen, was für eine Überraschung: Zwar war das Quali-Opfer subjektiv ein schändlicher Fehler, weil ich eben nicht alle forcierten gegnerischen Fortsetzungen geprüft hatte. Aber nachher beim Weiterspielen, also beim Aufwischen des Schlamassels, fühlte ich mich eigentlich richtig gut, hatte ich doch die Initiative über weite Strecken, latente Drohungen, eine für den Gegner heikle Spielanlage und gut koordiniertes Material – letztlich fehlte es einzig wieder an einer konsequenten Umsetzung von Mittelspielenergie in eine Kombi oder Materialrückgewinn oder in ein gewonnenes Endspiel – oder an einem gegnerischen Fehler

Christof behielt im Gegensatz zu Gegner die Nerven: Der alte Kämpe Harry liess mich kommen. Zu seiner sorgsamen Verteidigung verbrauchte er sehr viel Zeit. Zwar konnte ich drücken, doch nicht durchkommen. Die Zeit fehlte Harry dann im 36. Zug, als ihm beim letzten Zug vor der Zeitkontrolle die Falle fiel - auch, weil er falsch notiert hatte, wie die Nachkontrolle mit den Mannschaftsführern zeigte. So gewann ich diese Partie, die bei Zeitablauf wohl ein wenig besser für mich, aber doch noch im Remisbereich stand.

Fazit: Noch nicht ganz in Form nach der Sommerpause, aber die Mannschaft kann gegen die ZSG, nach einem Überraschungssieg letztes Jahr, einen weiteren Matchgewinn verbuchen.

- Werner 

 

5. Runde

IBM 1 1692 2:4 Réti 6 1716
Michal Arend
1785 ½:½ Sebastian Wüthrich
1841
Leo Germann
1817 ½:½ Kurt Juchli
1779
Rainer Gross
1667 0:1 Christof Tschurr
1812
Alexander Nagelstein
1726 0:1 Michael Schmutz
1697
Ewald Feldmann
1498 0:1 Werner Riniker
1602
Markus Hiltbrunner 1659 1:0 Jörg W. Lauber 1566

 

Mit IBM erwartete uns ein alt bekanntes Team, bei dem wir uns Chancen ausrechneten. Doch zuerst mussten die Besucherausweise an der Pforte erstanden werden.

 

Sebastian parierte als erster und meinte dazu: Wie am Brett 2 war auch die Paarung am 1. Brett keine Neuauflage. Drei Mal spielten Michal und ich gegen einander. Drei mal endete der Kampf remis. Deshalb war es wenig erstaunlich, als wir uns nach anfänglichem Aufbrausen von Michal und meiner Windschatten-Technik gegen Ende des Mittelspiels auf ein erneutes Remis einigten.

 

Michael, der das ganze locker inszenierte: Auf meine spanische Eröffnung hat Schwarz mit einer sizilianischen Verteidigung geantwortet. Nach einem frühen Schlagabtausch war die Partie relativ offen - ich hatte den Eindruck etwas besser zu stehen, mit etwas mehr Freiraum. Nach der beidseitigen Rochade hat sich das Spiel auf die Königsseite verlagert, wo ich nach einem schnellen schwarzen Angriff die Dame gut positionieren konnte, was schlussendlich zu einem Turmgewinn führte. Aufgrund des Materialgewinns und der guten Stellung von Weiss hat Schwarz aufgegeben.

Ich selber spielte Sizilianisch und durch meinen Gegner fast im Blitz-Tempo. Schnell tauschte er die Springer ab, was mir im Zentrum sogar einen Doppelbauer bescherte, den ich aber gut in den Aufbau integrieren konnte. Zudem machte Weiss einen Fehler, sodass sein letzter Zentrumsbauer fiel. Danach ging ich mit zwei Mehrbauer ins Endspiel, was meinen Gegner zum Aufgeben bewog.

 

Jörg kam gut aus der Eröffnung heraus, hatte dann aber Pech. Er setzte alles daran und szog sämtliche Register um den Verlust, bis tief ins Endspiel hinein auszugleichen. Doch der Gegner liess leider nichts anbrennen und Jörg musste enttäuscht aufgeben. 

Jetzt wurde es wieder spannend, holen die IBMler noch auf? Dieser Gedanke versetzte Christof in seine wohlbekannte, hochkonzentrierte Kampfstellung: Nach zurückhaltendem Schwarz-Aufbau mit Holländisch-Stonewall und immer ausgeglichener Stellung konnte ich zu drücken beginnen. Als ich damit nicht mehr so recht weiterkam, übersah ich zum Glück einen Qualitätsverlust, der mir aber als Kompensation zwei Bauern und das Läuferpaar brachte. Damit reichte es nach und nach zum ganzen Punkt.

Somit konnte sich Kurt ganz entspannt seiner Partie zuwenden: zum x-ten Mal in den letzten 4 Jahren kreuzen Leo und ich die Klingen. Wiederum habe ich nach einer halben Stunde Spielzeit auf dem Brett eine zwar undramatische, aber sehr einleuchtende Stellung, die sich aktiv für Weiss sowohl sehr tief rechnen lässt, aber auch einfach intuitiv gespielt werden kann. Daraus resultiert das Läuferpaar. Es gelingt mir nicht so richtig, dieses vorteilhaft einzusetzen. Und wie so oft, erhält Leo das sehnlichst erwartete Gegenspiel etwa drei Stunden Spielzeit, just nachdem ich den korrekten Druckaufbau verpasst habe. Es verbleibt ein sicher spannendes, aber unter beiderseitig knapper Zeit fehleranfälliges Endspiel – folglich: Vernunft-Remis nach 45 Zügen.

.

- Wernerr 

 

4. Runde

Réti 6 1729 2½:3½ Gligoric 2 1797
Daniel Lienhard 1803 0:1 Vili Saric
1852
Christof Tschurr 1833 0:1 Aschraf Mukhes 1873
Kurt Juchli 1752 ½:½ Dragan Sibalic 1982
Franco Keller 1577 1:0 ff Robert Trachel 1842
David Keller 1666 0:1 Kalsang Lama 1818
Robert Nachbauer 1744 1:0 Igor Cakic 1417

 

Bei den Kollegen aus Oerlikon hatten wir es einmal mehr mit einer topmotivierten Truppe zu tun.

 

Dass Francos Gegner innert der Respekt-Halbstunde nicht erschien, war Anlass zur Sorge, ist doch, wie es heisst, auf Robert Trachsel stets Verlass.

 

Daniel Lienhard wurde für seinen Durchmarsch an der Stadtmeisterschaft geadelt und durfte am Brett 1 gegen den starken Vili Saric antreten. Daniel zu seiner Partie:

 

„Im Mittelspiel habe ich die richtige Fortsetzung zwar gesehen, aber verworfen und bin dann auf die schiefe Bahn geraten. Zwar konnte ich meine Figuren ohne Rücksicht auf Materialverlust aktiver stellen als seine, aber langfristig war das nicht zu halten...“

 

Bald darauf musste auch Christof gegen den aufstrebenden Aschraf Mukhles das Handtuch werfen und meint zu seiner Partie:

 

„Trotz der rel. harmlosen Eröffnung meines Gegners geriet ich bald in eine solch verknorzte Stellung, dass ich mich bis zum Ende der Partie immer schlechter fühlte. Nach nachträglicher Compi-Betrachtung zwar zu Unrecht, aber, wie der schliessliche Partieverlust, wohl auch Konsequenz meiner derzeitigen Unterform.“

 

Umso wichtiger dann der spektakuläre Treffer am Brett 6 von Robert, der zur Partie folgendes festhält:

 

„Ich habe am letzten Brett gegen einen ehrgeizigen U12 Spieler gespielt, der einen Koenigsinder aufs Brett gebracht hat. Im Lauf der Partie platzierte der junge Gegner je einen Turm, Läufer und Springer ins Abseits am Damenflügel, während ich selbst am Koenigsflügel einen durch den Vorstoss des f-Bauern eingeleiteten Angriff mit verdoppelten Türmen, Dame, Springer und schwarzem Läufer aufbauen konnte.  Nach Abtausch des weissen Läufers konnte ich meinen Springer gefährlich auf e3 platzieren und mittels Turmopfer auf f3 ein Matt in 5 Zügen erreichen.“

 

Eine wahre Odyssee durchlitt David gegen einen nie zu unterschätzenden Kalsang Lama am 5. Brett. David:

 

„Mein Gegner spielte eine Eröffnung, die ich noch nie auf dem Brett hatte. Entsprechend brauchte ich relativ viel Zeit, um sie akzeptabel zu spielen, was mir gelang. Nach 20 Zügen stand ich besser mit starkem Angriff auf c7 inkl. Springergabel auf Dame und Turm, nachdem mein Gegner lang rochiert hatte. Ich übersah einen klaren Gewinnzug, hatte aber im Endspiel immer noch einen Mehrbauern, allerdings mit einer komplizierten Stellung, die mehr Zeit erfordert hätte. Ich stellte also meinen Mehrbauern ein und dann auch noch eine Figur – das war dann das höchst unrühmliche Ende der Geschichte!“

 Selber hatte ich die Ehre, am Brett 3 den ELO-Stärksten des Gegners, Dragan Sibalic, herauszufordern, was wir in der Eröffnung sehr gut gelang. Mit einem vermeintlichen Springeropfer auf d5 nach der Art einer Tischbombe ging ich über ins Mittelspiel und hatte die Initiative auf sicher, sodass ich mich entschied, mal wieder eine T-D-T-Batterie über die c-Linie aufzubauen. In ziemlicher Zeitnot vor der 1. Zeitkontrolle fand ich dann aber die vermutlich rein technische Gewinnfortsetzung nicht und offerierte wegen neuerlich knapper Zeit und einer Stellung mit viel Fehlerpotential nach vier Stunden Spielzeit ein Remis, das Dragan sofort annahm.

 Fazit: Mit einem ff.-Punkt als Polster und starken Stellungen an diversen Brettern hätte das Schlussresultat auch anders ausschauen können. Ein anderes Mal werden wir das Quentchen Turnierglück wieder auf unserer Seite haben.

 

- Stv Kurt 

 

3. Runde

Baden 3 1803 2½:3½ Réti 6 1585
Andreas Suter 
1993 1:0 David Keller  
1685
Martin Abbühl 
1905 ½:½ Christof Tschurr  
1812
Robert Achermann 
1802 0:1 Werner Riniker-Gertiser  
1602
Klaus Sabo 
1780 0:1 Kurt Juchli   
1779
Markus Walder 
0 1:0 Bernhard Burkhardt   
1674
Karl Wilhelm 
1535 0:1 Franco Keller   
1564

 

Gegen das Elo favorisierte Team von Baden 3 müssen wir uns wohl warm anziehen - haben wir uns im Vorfeld Gedanken gemacht.

Die Badener im Altersheim Kehl spielend hatten gleich drei Mannschaften zu Gast, sodass es etwas unruhig war zu Beginn und zudem auch Unruhe entstand, weil der Gegner von Bernhard, nach mehreren Telefonaten, erst nach einer halben Stunde auftauchte.

Doch insbesondere Kurt liess sich davon nicht beirren: „Ich war zunächst etwas entnervt, weil der Gegner mal wieder meine Züge kopierte und ich mich fragen musste, wie lang das noch so weiter geht. Sobald er aber eigene Züge wählte (Sf6-h5), sah das zwar interessant aus, ich vermutete aber, dass es beim Aussehen blieb. Denn eigentlich übersteuerte er sein Spiel völlig. Schliesslich kam die Stunde meiner Bauern: Die letzten zehn Züge waren acht Bauernzüge, als Pointe ein Se5, dann strich er angesichts von Materialverlust auch schon die Segel.

“Bernhard hätte forfait gewonnen, doch er wollte spielen, weil er nun schon mal nach Baden gereist war: „Ich hatte bei guter Stellung einen Bauern mehr. Jetzt wollte ich die beiden Türme tauschen und sah aber gleichzeitig die Möglichkeit mit der Dame über ein Schachgebot einen zweiten Bauern zu gewinnen. Das habe ich dann gleich ausgeführt d.h. die Dame von den Türmen abgezogen. Der Gegner konnte dann einfach selber die Türme schlagen, wobei meine Dame den zweiten gegnerischen Turm nicht mehr greifen konnte, weil sie eben gerade einen Bauern verspiesen hatte.

“Christof ging top motiviert an die Sache ran, wollte er doch die Scharte vom letzten Mal auswetzen: „Die Eröffnung mit e4 beantwortete mein Kontrahent mit g6, worauf die Partie nach meinem 2. Zug f4 in unkonventionelle, interessante Gefilde glitt. Wir spielten beide sorgfältig, er am Damenflügel, ich am Königsflügel, bis er zum Königsflügel zurückkehrte. Nach Compi war die Partie jederzeit ausgeglichen, bis ich ca. drei Züge vor dem Remis eine Vorteilsvariante verpasste. Das Remis war dann auch nach Compi völlig i.O.

“In meiner Partie musste ich viel warten. Auf e4 antwortete ich Sizilianisch und merkte bald, dass mein Gegner ein gewiefter Fuchs war, gelang es ihm doch auf der Damenseite mit einer Läufer-/Springer-Kombi in meine Stellung einzudringen. Zum Glück ging er nicht aufs Ganze. So konnte ich den Hals noch aus der Schlinge ziehen und dabei sogar meine Bauernmitte stärken. Nun brauchte er für jeden weiteren Zug noch mehr Bedenkzeit als zu Beginn, sodass es für ihn langsam knapp wurde. Er verzweifelte zusehens an meinem „Bollwerk“ und beging nun auch Fehler. Ich konnte nun meinerseits zum Angriff übergehen, den ich aber gar nicht zu Ende führen musste, weil er nach 27 Zügen wegen Zeitnot aufgab.

Franco hätte lieber mit Schwarz gespielt doch auch Weiss scheint ihm zu liegen:„Auf c4 antwortete er mit c5. Ich erzielte Raumgewinn und installierte eine Bauernspitze auf c6, die Schwarz dauernd beschäftigte. Mein Fehler war allenfalls die Öffnung f4, die die Königsseite verletzlich machte. Mein Ziel war die Bauern b und c auf 8. Reihe zu bringen. Nach zu grossem Druck gab Schwarz endlich auf, da der Gegner ohne Gegenspiel blieb.“

Danke dem Team für den Einsatz mit dem Fazit: Kampfgeist schlägt Elo Statistik.

 

- Werner 

 

2. Runde

Escher Wyss 1 1655 3:3 Réti 6 1761
Philipp Roth
1871 ½:½ Jon Florin
1918
Bruno Haas
1844 1:0 Christof Tschurr
1832
Zivica Milicev
1703 1:0 Daniel Lienhard
1789
Jürg Suter
1591 0:1 Kurt Juchli
1752
Osman Hamzic
1703 0:1 Bernhard Burkhardt
1661
Matteo Minacci
1215 ½:½ Werner Riniker-Gertiser
1612

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

1. Runde

Réti 6 1806 3½:2½ Riesbach 1 1781
Jon Florin 1910 ½:½ Robert Salzer
1910
Christof Tschurr 1832 0:1 Gian Rüfenacht 1948
Sebastian Wüthrich 1845 1:0 Martin Rohner 1673
Michael Schmutz 1709 0:1 Christoph Hausherr 1716
Kurt Juchli 1752 1:0 Christian Steiger 1685
Daniel Lienhard 1789 1:0 Paul Merz 0

 

Gegen Riesbach 1 hatte wir letzte Saison verloren. Dies Scharte wollten wir diesmal unbedingt auswetzen.Bald gewann Sebi eine Springer, als Seiteneffekt eines Damenschachs und liess nicht mehr los, auch wenn der Gegner bis "zum geht nicht mehr" weiter kämpfte. Daniel kam mit Schwarz gut aus der Eröffnung, obwohl Weiss seine Figuren, ohne zu rochieren, in der Mitte zu einem kompakten Haufen ballte. Denn Daniels Figuren standen viel aktiver und agiler. Geschickt nutzte er eine Überlastung der Verteidigung aus, sprengte ein Loch in den Haufen und holte sich einen zentralen Springer. So waren wir 2 Punkte im Vorsprung und an den andern Brettern sah es auch gut aus, sodass Jon gegen einen starken 1900er ein Remis anbieten konnte. Doch jetzt wurde es plötzlich wieder spannend, denn Christof, auf Siegeskurs, unterlief ein Patzer, indem ihm ein Abzugsschach die Dame kostete. Michael hielt lange dagegen, doch der starke Zentrumsläufer, der auf die Rochade-Ecke zielte machte immer Mühe in der Verteidigung und schwächte Michaels Angriffs-Potential. So nun lag es also an Kurt "den Pokal" nach Hause zu bringen. Ein leichter positioneller Vorteil im Endspiel genügte ihm, um die Partie zu gewinnen (mit Läuferangriff "von hinten")  und damit den Team-Sieg gegen die Riesbacher zu verwirklichen. Besten Dank für den motivierten, starken Einsatz des Teams!

- Werner 

 

 

 

 

Réti 7, 4. Liga Zentral 2 604

 

Schachbund Ligaseite

Spiellokal: Altersheim Kluspark, Asylstr. 130, 8032 Zürich 

Mannschaftsleiter: Anselm Schönbächler, schoenba@mng.ch

Rundendaten

Rd Datum
Begegnung  
1 18.03. Réti – Mutschellen  
2 08.04. SK Markus Regez 1 – Réti  
3 20.05. Réti – Zürich  
4 10.06. Mutschellen – Réti  
5 24.06. Réti – SK Markus Regez  
6 02.09. Zürich – Réti  

 

 

Rangliste

Schlussresultat
1 SK Markus Regez 1 10 23
2 Mutschellen 1 6 18½
3 Réti 7 5 16½
4 Zürich 6 3 14½

 

6. Runde

Zürich 6 1470 3:3 Réti 7 1396
NMoritz Hirzel
1650 0:1 Anselm Schönbächler  
1764
Alexander Trösch 
1636 1:0 Matthias Zimmermann 
1319
Frederik Ott   
1312 0:1 Yulia Avilova  
1417
Saketh Mudunuru 
1281 1:0 David Schäfer 
0
Georgijs Novikovs 
0 1:0 Alex Polyméris  
1207
Melissa Li    
0 0:1 Veronica Zimmermann 
1275

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

5. Runde

Réti 7 1481 1:5 SK Markus Regez 1 1336
Rona Pfister
1625 ½:½ Leonardo Maranta
1494
Yulia Avilova
1445 0:1 Chet Wildberger
1341
David Schäfer
0 0:1 Raphael Metzger
0
Matthias Zimmermann
1374 0:1 Aanya Garg
1309
Veronica Zimmermann
1268 0:1 Soraya Lynn
0

- 0:1FF Leo Wotruba
1200

 

Bericht folgt.

- Mannschaftsleiter 

 

4. Runde

Mutschellen 1698 2:4 Réti 7 1511
Arnold Mienert 
1698 ½:½ Yulia Avilova   
1445
Simon Streuli 
1358 ½:½ Matthias Zimmermann  
1374
Annurjiathan  Anurah 
0 ½:½ David Schäfer  
0
David Koch
0 ½:½ Veronica Zimmermann  
1248
FF
- 1:0FF Urs Benz  
1634
FF
- 1:0FF Anselm Schönbächler  
1764

 

Mutschellen trat auch in der zweiten Begegnung in dieser Saison nicht komplett an. (0-2)

 

Yulia musste am 1. Brett mit Schwarz gegen einen 600 Elo-Punkte höher klassierten Gegner spielen, was natürlich eine sehr schwierige Aufgabe war. Sie spielte dennoch mutig und versuchte noch in der Eröffnung einen Angriff zu starten. Der Gegner konnte den Angriff aber mit taktischen Mitteln abwehren und gleichzeitig Yulias nicht-rochierten König mit einem Opfer auf f7 in eine unsichere Lage bringen. Weil ihre Figuren zu desorganisiert und passiv standen, fiel es dem Gegner dann leicht, Yulias König mit der Dame mattzusetzen. (1-2)

 

Am 4. Brett konnte Veronica durch ein taktisches Manöver am Königsflügel eine Figur gewinnen. Der noch sehr unerfahrene Gegner versuchte daraufhin, sich in die Partie zurück zu kämpfen, Veronica gab das Spiel aber nicht mehr aus der Hand und gewann schlussendlich souverän mit zwei Mehrtürmen.  (1-3)

 

 David (Brett 3) hatte nach der Eröffnung zwar einen Bauern weniger, konnte aber dem Gegner das Rochaderecht entziehen und sich einen Entwicklungsvorsprung erarbeiten. Im Mittelspiel konnte er dann durch einen Abzug die gegnerische Dame erobern. Nachdem einige Figuren getauscht wurden, kam es im Endspiel dann zum Materialverhältnis Dame + Bauer gegen drei Figuren. Dank eines weit vorgerückten Freibauers konnte David die drei gegnerischen Figuren in die Defensive zwingen und schliesslich eine davon gewinnen. Daraufhin konnte er sich problemlos eine zweite Dame holen und  mattsetzen. (1-4)

 

An Brett 2, an dem Matthias spielte, verlief die Partie in der Eröffnung relativ ausgeglichen. Im Mittelspiel kam es zu einigen interessanten Abtauschen am Damenflügel, sodass Matthias schlussendlich alle gegnerischen Damenflügelbauern gewinnen konnte, aber dafür einen Springer abgeben musste. Daraufhin kam es zum Turmendspiel mit Läufer gegen 4 Bauern. Weil der Gegner keine Bauern am Damenflügel mehr hatte, war der Weg für Matthias‘ Bauern am Damenflügel frei. Er versuchte sofort seine Bauern nach vorne zu treiben, unterschätzte aber dabei die Möglichkeiten seines Gegners ein wenig, der selbst einen Freibauern hatte. Nach einigen Unsicherheiten und ungenauen Zügen auf beiden Seiten verwandelten beide Spieler einen ihrer Bauern in eine Dame und es kam zum Damenendspiel. Dort hatte der Gegner das Glück auf seiner Seite, konnte im richtigen Moment den Damentausch erzwingen und dann mit den beiden einzigen Bauern, die ihm noch blieben, durchlaufen. (2-4)

 

- Anselm 

 

3. Runde

Réti 7 1463 4:2 Zürich SG 6 1384
Anselm Schönbächler 
1764 1:0 Alexander Trösch   
1608
Urs Benz 
1634 1:0 Anastasija Novikova    
1454
Yulia Avilova 
1445 0:1 Maximilian Dück  
0
David Schäfer 
0 1:0 Saicharan Balaji   
1357
Clairmonde P. Tansini 
1234 1:0 Lukas Trösch  
1280
Alex Polyméris 
1238 0:1 Georgijs Novikovs  
1220

 

Yulia spielte am 3. Brett mit Weiss. Beide Spieler spielten in einem relativ zügigen Tempo, sodass sich die Partie nach vergleichsweise kurzer Spielzeit bereits im Turmendspiel befand. Das Endspiel war sehr spannend und für Yulias Gegner leicht vorteilhaft. Leider schaffte es Yulia nicht ihren Turm auf ein aktives Feld zu stellen, was es dem Gegner ermöglichte, zwei Bauern zu gewinnen. Dank guter Technik konnte der Gegner danach die Partie für sich entscheiden. (0-1)

Clairmonde erarbeitete sich am 5. Brett in der Eröffnung einen leichten Entwicklungsvorsprung.  Im Mittelspiel gewann sie einen Bauern und schaffte den Übergang ins Endspiel. Dort konnte sie ihre Figuren hinter die gegnerischen Verteidigungslinien bringen, eine Fesselung des gegnerischen Läufers ausnutzen und schliesslich gewinnen. (1-1)

 An der Anzahl Züge gemessen, spielte Anselm die mit Abstand kürzeste Partie des Tages. Er konnte den Gegner mit einer vorbereiteten Eröffnungsvariante in eine Falle locken, einen schnellen Angriff starten und den ungeschützten gegnerischen König nach bereits 17 Zügen mattsetzen. (2-1)

David hatte mit Schwarz am 4. Brett ein bisschen Mühe, seine Figuren in der Eröffnung auf aktive Positionen zu bringen. Der Gegner konnte dies ausnutzen, holte sich einen kleinen Materialvorteil und parkierte seinen Läufer inmitten von Davids Verteidigungslinien. Aber David kämpfte sich in die Partie zurück, aktivierte seine Figuren und gewann das zuvor verlorene Material zurück. An diesem Punkt bricht der Gegner völlig ein. David gewinnt eine Figur nach der anderen und stellt kurz darauf eine nicht abzuwehrende Mattdrohung auf, die den Gegner zur Aufgabe zwingt.  (3-1)

 Am 2. Brett verteidigte Urs königsindisch. Seine Gegnerin spielte ziemlich schnell, aber Urs blieb ruhig und konnte bei ihr einige kleine Fehler provozieren. Im 18. Zug machte die Gegnerin dann einen groben Fehler, der, wie sich später herausstellte, bereits der entscheidende war. Durch diesen Fehler gewann Urs eine Figur. Dieser Materialvorsprung und gute Technik brachten ihm dann im Endspiel den Sieg. (4-1)

Alex‘ König geriet im Mittelspiel in einen starken Angriff der Gegners. Er konnte zwar das Matt verhindern, verlor aber einen seiner Türme, sodass der Gegner schon wie der sichere Sieger aussah. Aber Alex gab sich noch lange nicht geschlagen und konnte durch einen schönen Doppelangriff den Turm zurückgewinnen. Einige Züge später kam es dann zum Springerendspiel, das sich kurz darauf in ein Bauernendspiel entwickelte. Dort fehlte Alex das nötige Glück, weil der gegnerische Freibauer sich mit Schachgebot in eine Dame verwandeln konnte, und der eigene Bauer damit einen Zug zu spät war. Dieses eine Tempo sorgte schlussendlich dafür, das der Gegner die Partie für sich entschieden konnte. (4-2) 

- Anselm  

 

2. Runde

Nimzowitsch 4 1413 4:2 Réti 7 1413
Rijad Ljuca
1527 0:1 Anselm Schönbächler  
1741
Leonardo Maranta
1472 1:0 Matthias Zimmermann 
1383
Jakob Brüssow   
0 1:0 David Schäfer 
0
Semir Ljuca
1460 1:0 Veronica Zimmermann 
1277
Chet Wildberger 
1265 1:0 Clairmonde P. Tansini  
1250
Aanya Garg 
1342 0:1 Alex Polyméris  
1208

 

Schon von Anfang an lief es leider nicht so gut für uns. Matthias hatte übersehen, dass sein Springer gefesselt war und verlor die Dame, Clairmonde verlor bereits in der Eröffnung einen Turm, und Veronica, die eigentlich lange Zeit eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett hatte, verrechnete sich und verlor ebenfalls viel Material. So kam es, dass wir nach 1½ Stunden mit 0:3 zurücklagen. Alex war der erste, der für uns einen Punkt holen konnte. Er konnte durch ein schlaues Damenmanöver einen Springer gewinnen und seinen Turm auf die gegnerische 7. Reihe bringen. Kurz darauf gewann auch Anselm, indem er die gegnerischen Schwächen am Damenflügel angegriffen und Material gewonnen hatte. Die spannendste Partie des Tages spielte David. Er hatte in der Eröffnung ein bisschen Mühe, seine Figuren richtig zu positionieren, was der Gegner ausnutzten konnte: David musste nach einem geschickten Springer-Abzug seines Gegners einen ganzen Turm abgeben. Doch er gab nicht auf und griff mit seinem Läufer und seiner Dame die schwachen Felder vor dem gegnerischen König an. So konnte er eine starke Mattdrohung aufstellen, die der Gegner nur mit einem Damenopfer abwehren konnte. Mit dem neu gewonnenen Materialvorteil versuchte David, den gegnerischen König mattzusetzen, doch der Gegner konnte sich gerade noch verteidigen und selbst einen Gegenangriff starten: Er lief mit dem d-Bauer durch und holte sich eine neue Dame. Mit diesem erneuten Materialvorteil machte der Gegner dann keine Fehler mehr und konnte so schlussendlich diese wilde Partie für sich entscheiden.

 - Anselm 

 

1. Runde

Réti 7 1473 2:4 Mutschellen 1 1552
Urs Benz
1621 0:1 Arnold Mienert 2035
Clairmonde P. Tansini 
1250 0:1 Simon Sieroka 
1518
Michel Brand 
1547 0:1 Petra Mienert 
1572
David Schäfer 
0 1:0 Nikita Karpatchev
1247
Alex Polyméris   
1280 0:1 Annurjiathan Anurah 
1390
Anselm Schönbächler 
1741 1:0FF
0:1FF

 

Weil Mutschellen mit einem Spieler weniger antrat, mussten sie am letzten Brett Forfait geben. (1-0) David, der am 4. Brett seine erste SMM-Partie spielte, behielt in einer ziemlich komplexen Mittelspielstellung den Überblick und konnte mit einem Läuferdoppelangriff einen Springer gewinnen. Kurz darauf gewann er weiteres Material und konnte ins Endspiel übergehen. Dort machte er keine Fehler und gewann sicher. (2-0) Am 3. Brett spielte Michel vorerst eine solide Eröffnung, übersah dann aber eine Springergabel seiner Gegnerin, was ihn die Qualität kostete. Daraufhin wollte Michel sofort einen Gegenangriff starten, lief dann aber nochmals in eine Bauerngabel rein, was ein weiterer Figurenverlust bedeutete. Mit Turm weniger war dann im Endspiel natürlich nichts mehr zu holen. (2-1)  Urs musste am 1. Brett gegen einen 400 Elo stärkeren Gegner spielen und wählte deshalb die französische Abtauschvariante, die ja dafür bekannt ist eine hohe Remis-Tendenz zu haben. Tatsächlich stand er eine Zeit lang besser als sein Gegner, weil dieser einen eher fragwürdigen Vorstoss des f-Bauern gewagt hatte. Aber kurz darauf gab Urs diesen Vorteil mit zwei ungenauen Zügen wieder her und verlor eine Figur. Er versuchte weiter den schwachen, gegnerischen König anzugreifen, wurde dann aber von seinem Gegner ausgekontert und mattgesetzt. (2-2) Bei Alex sah es lange ziemlich gut aus für uns. Er hatte nach der Eröffnung zwar einen Bauern weniger, besass dafür aber das Zentrum und konnte die gegnerische Rochade verhindern. Dem Gegner gelang es jedoch die Damen abzutauschen und ins Endspiel überzugehen. Dort verlor Alex weitere Bauern und daraufhin auch die Partie. (2-3) Damit blieb nur noch Clairmonde, die mit einem Sieg noch einen Mannschaftspunkt für uns hätte retten können; und sie hatte auch alles gegeben, um dies zu versuchen. So startete sie einen starken Angriff auf den gegnerischen König am Königsflügel. Sie schaffte es die h-Linie zu öffnen und so mit ihren Türmen ins feindliche Lager einzudringen. Der Gegner sah, dass seine einzige Chance zu gewinnen darin bestand, über die halboffene f-Linie selbst einen Gegenangriff auf den König zu starten. So kam es, dass beide Könige in grosser Matt-Gefahr waren und es nur noch eine Frage war, wer den gegnerischen König schneller mattsetzen könnte. Leider war Clairmonde ein bisschen langsamer und wurde so nach über 4 Stunden Spiel mattgesetzt. (2-4)

.- Anselm